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Die am [[21. September]] [[1930]] veranstaltete Großalarmübung im Schrannengebäude von meh­rerer freiwilliger Wehren aus Stadt und Land Salzburg sowie dem benachbarten [[Oberbayern]] bildete im Rahmen des ersten Feuerwehr-Führerkurses in der Stadt Salzburg den Abschluss der Vorbereitung, den Kursteilnehmern einen systematischen Einblick in die Mannigfaltigkeit der brandtechnischen Aufgaben und die Schwierigkeiten geben, welche auf einem größeren, großstädtischen Terrain zu bewäl­tigen sind.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19301010&query=%22Schranne%22&ref=anno-search&seite=9 ANNO], "[[Salzburger Chronik]]", Ausgabe vom 10. Oktober 1930, Seite 9, eine Beilage "Feuerwehr und Rettungswesen"</ref>
 
Die am [[21. September]] [[1930]] veranstaltete Großalarmübung im Schrannengebäude von meh­rerer freiwilliger Wehren aus Stadt und Land Salzburg sowie dem benachbarten [[Oberbayern]] bildete im Rahmen des ersten Feuerwehr-Führerkurses in der Stadt Salzburg den Abschluss der Vorbereitung, den Kursteilnehmern einen systematischen Einblick in die Mannigfaltigkeit der brandtechnischen Aufgaben und die Schwierigkeiten geben, welche auf einem größeren, großstädtischen Terrain zu bewäl­tigen sind.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19301010&query=%22Schranne%22&ref=anno-search&seite=9 ANNO], "[[Salzburger Chronik]]", Ausgabe vom 10. Oktober 1930, Seite 9, eine Beilage "Feuerwehr und Rettungswesen"</ref>
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Am [[17. November]] [[1944]] wurde das Schrannengebäude durch einen [[Bomben auf Salzburg|Bombentreffer]] schwer beschädigt und die noch erhaltenen Reste mussten nach dem Krieg abgerissen werden. Die Schrannenhalle übersiedelte in der Folge in das zweite [[Lagerhaus Schranne|Salzburger Schrannengebäude]] in die [[Alpensiedlung]] an die [[Adolf-Schemel-Straße]] in der Nähe des [[Ginzkey-Platz]]es in Richtung [[Salzach]]. Die dortigen Lagerhallen wurden aber ebenfalls schon vor vielen Jahren aufgelassen, bestehen aber teilweise noch heute.
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Am [[17. November]] [[1944]] wurde das Schrannengebäude durch einen [[Bomben auf Salzburg|Bombentreffer]] schwer beschädigt und die noch erhaltenen Reste mussten nach dem Krieg abgerissen werden. Die Schrannenhalle übersiedelte in der Folge in das zweite [[Lagerhaus Schranne|Salzburger Schrannengebäude]] in die [[Alpensiedlung]] an der [[Adolf-Schemel-Straße]] in der Nähe des [[Ginzkey-Platz]]es in Richtung [[Salzach]]. Die dortigen Lagerhallen wurden aber ebenfalls schon vor vielen Jahren aufgelassen, bestehen aber teilweise noch heute.
    
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] gab es keine Schranne im Sinne eines Marktbetriebes. Am [[14. Juli]] [[1955]] kehrte der Schrannenmarkt von der [[Franz-Josef-Straße]] und der [[Haydnstraße]] zur Andräkirche, wie vor 1938, zurück.
 
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] gab es keine Schranne im Sinne eines Marktbetriebes. Am [[14. Juli]] [[1955]] kehrte der Schrannenmarkt von der [[Franz-Josef-Straße]] und der [[Haydnstraße]] zur Andräkirche, wie vor 1938, zurück.
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Für den Bau der [[Mirabellgarage|Schrannengarage]] musste die wöchentliche Schranne in die umliegenden Straßen verlegt werden. Am [[7. November]] [[1974]] fand sie zum letzten Mal rund um die Andräkirche statt. Am [[7. Oktober]] [[1976]] konnte sie wieder an ihren angestammten Platz um die Kirche zurückkehren.<ref>"[[Chronik der Stadt Salzburg 1970–1979]]", Seiten 122 und 169</ref>
    
Am [[20. September]] [[2018]] war die Schranne, das erste Mal seit der Wiederöffnung nach dem Zweiten Weltkrieg, aufgrund des [[EU-Gipfeltreffen 2018 in Salzburg|EU-Gipfels]] ersatzlos entfallen.
 
Am [[20. September]] [[2018]] war die Schranne, das erste Mal seit der Wiederöffnung nach dem Zweiten Weltkrieg, aufgrund des [[EU-Gipfeltreffen 2018 in Salzburg|EU-Gipfels]] ersatzlos entfallen.
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===Steirisches Kürbiskernöl===
 
===Steirisches Kürbiskernöl===
Das steirische Kürbiskernöl wird vom sogenannten "Kürbiskernölbaron" [[Manfred Theißl]] seit einigen Jahren auf der Schranne angeboten. Bei ihm kostete im November 2010 das Kürbiskernöl wie folgt: ein Liter 22 Euro, ein halber Liter 15 Euro und ein Viertelliter neun Euro. 2010 erhielt Manfred Theißl eine Auszeichnung für das Kürbiskernöl: Sein Öl errang den dritten Platz unter insgesamt 3&nbsp;000 Teilnehmern<ref>Quelle: Manfred Theißl auf der Schranne, am 18.11. 2010</ref>. 2011 setzte Manfred Theißl seinen Siegeszug fort. Der 3. Platz für das beste steirische Kürbiskernöl ging ebenfalls an ihn. <ref>Manfred Theißl auf der Schranne, am 22.06. 2011</ref>
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Das steirische Kürbiskernöl wird vom sogenannten "Kürbiskernölbaron" [[Manfred Theißl]] seit einigen Jahren auf der Schranne angeboten. Bei ihm kostete im November 2010 das Kürbiskernöl wie folgt: ein Liter 22 Euro, ein halber Liter 15 Euro und ein Viertelliter neun Euro. 2010 erhielt Manfred Theißl eine Auszeichnung für das Kürbiskernöl: Sein Öl errang den dritten Platz unter insgesamt 3&nbsp;000 Teilnehmern<ref>Manfred Theißl auf der Schranne, am 18.11. 2010</ref>. 2011 setzte Manfred Theißl seinen Siegeszug fort. Der 3. Platz für das beste steirische Kürbiskernöl ging ebenfalls an ihn. <ref>Manfred Theißl auf der Schranne, am 22.06. 2011</ref>
    
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Datei:Denkmal_Marktfrau_Schranne.jpg|[[Marktfrauen-Brunnen]] an der Nordseite der Andräkirche
 
Datei:Denkmal_Marktfrau_Schranne.jpg|[[Marktfrauen-Brunnen]] an der Nordseite der Andräkirche
 
Datei:Manfred Theißl.jpg|Der "Kürbiskernölbaron" Manfred Theißl.  
 
Datei:Manfred Theißl.jpg|Der "Kürbiskernölbaron" Manfred Theißl.