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== Einwohnerentwicklung ==
 
== Einwohnerentwicklung ==
bis 1965 gab es in Königsleiten keine Einwohner im Sinne von Ortsansässigen. Die in der [[Almwirtschaft]] tätigen Bergbauern waren nur im Sommer  oben in Königsleiten. Durch den [[Fremdenverkehr]] waren dann rund 70 echte Bewohner zu zählen. In den ersten Jahren des [[21. Jahrhundert]]s  gab es dann rund 5.000 Gästebetten und mehr als 1 000 Zweitwohnungs-Bewohner.
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bis 1965 gab es in Königsleiten keine Einwohner im Sinne von Ortsansässigen. Die in der [[Almwirtschaft]] tätigen Bergbauern waren nur im Sommer  oben in Königsleiten. Durch den [[Fremdenverkehr]] waren dann rund 70 echte Bewohner zu zählen. In den ersten Jahren des [[21. Jahrhundert]]s  gab es dann rund 5 000 Gästebetten und mehr als 1 000 Zweitwohnungs-Bewohner.
    
== Wirtschaft ==
 
== Wirtschaft ==
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==== Initiative "Rettet den Königsleitner Wald" ====
 
==== Initiative "Rettet den Königsleitner Wald" ====
Diese von Becker gegründete Initiative zählt 1.748 Mitglieder und ist der Auffassung, Königsleiten benötige keine Hotels. Becker gibt auch regelmäßig die Zeitschrift "Der Königsleitner" heraus und würde auch als ''Bürgermeister'' kandidieren, hätte er nicht seine Steuerkanzlei in München.
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Diese von Becker gegründete Initiative zählt 1 748 Mitglieder und ist der Auffassung, Königsleiten benötige keine Hotels. Becker gibt auch regelmäßig die Zeitschrift "Der Königsleitner" heraus und würde auch als ''Bürgermeister'' kandidieren, hätte er nicht seine Steuerkanzlei in München.
    
==== Die Streithähne ====  
 
==== Die Streithähne ====  
Becker gegenüber steht [[Michael Obermoser]], Hotelier in Königsleiten und [[ÖVP]]-[[Landtagsabgeordneter]]. Er findet es gar nicht lustig, dass Becker in einer der letzten Ausgaben des ''Königsleitners'' zum an der Salzburgleitung geplanten Hotel meinte, ''das sei Elektro-Wellness in Austria, wo der Gast seine Batterien wieder richtig aufladen könne''. Und verleitete Obermoser zu einem verbalen Schreianfall gegenüber Becker, der seinerseits seine Aussage, Obermoser hätte eine ''wahnsinnige Bauabsicht'' wieder zurücknehmen musste.  
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Becker gegenüber steht [[Michael Obermoser]], Hotelier in Königsleiten und [[ÖVP]]-[[Landtagsabgeordneter]]. Er findet es gar nicht lustig, dass Becker in einer der Ausgaben des ''Königsleitners'' im Jahr 2011 zum an der Salzburgleitung geplanten Hotel meinte, ''das sei Elektro-Wellness in Austria, wo der Gast seine Batterien wieder richtig aufladen könne''. Und verleitete Obermoser zu einem verbalen Schreianfall gegenüber Becker, der seinerseits seine Aussage, Obermoser hätte eine ''wahnsinnige Bauabsicht'' wieder zurücknehmen musste.  
    
Becker will aber mit dem Argument mitreden, dass Handwerker  und Geschäfte zum Großteil von den Zweitwohnungsbesitzern lebten. Dem kontert Obermoser, dass Zweitwohnbesitzer den Einheimischen nichts vorschreiben können. Obermoser sieht zwar Zweitwohnbesitzer nicht als Eindringlinge, erwähnt aber, dass die Familie Becker seit Jahren über ihn herzieht.
 
Becker will aber mit dem Argument mitreden, dass Handwerker  und Geschäfte zum Großteil von den Zweitwohnungsbesitzern lebten. Dem kontert Obermoser, dass Zweitwohnbesitzer den Einheimischen nichts vorschreiben können. Obermoser sieht zwar Zweitwohnbesitzer nicht als Eindringlinge, erwähnt aber, dass die Familie Becker seit Jahren über ihn herzieht.
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== 2012: Obermoser klagt Becker ==
 
== 2012: Obermoser klagt Becker ==
Die Diskussion um [[Zweitwohnsitz]]e nahm 2012 kuriose Auswüchse an. Hotelier Obermoser klagte den deutschen Zweitwohnungsbesitzer Walter Becker wegen übler Nachrede und ehrenrhriger Beleidigung. Becker warf Obermoser vor, illegale Zweitwohnsitze errichtet zu haben. Konkret geht es  um Obermosers [[Residenz Königsleiten]], ein Appartementhaus mit 22 Wohneinheiten. Becker schrieb in seiner zwei Mal jährlich erscheinenden Zeitung [[Der Königsleitner]], Obermoser habe um eine Betriebserweiterung angesucht und dann still und heimlich elf Wohnungen über einen niederländischen Makler verkauft (in der Gemeinde Wald im Pinzgau würden keine Zweitwohnsitze mehr genehmigt). ''"Bauspekulanten haben wieder freie Bahn''" schrieb Becker.  
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Die Diskussion um [[Zweitwohnsitz]]e nahm 2012 kuriose Auswüchse an. Hotelier Obermoser klagte den deutschen Zweitwohnungsbesitzer Walter Becker wegen übler Nachrede und ehrenrühriger Beleidigung. Becker warf Obermoser vor, illegale Zweitwohnsitze errichtet zu haben. Konkret geht es  um Obermosers [[Residenz Königsleiten]], ein Appartementhaus mit 22 Wohneinheiten. Becker schrieb in seiner zwei Mal jährlich erscheinenden Zeitung [[Der Königsleitner]], Obermoser habe um eine Betriebserweiterung angesucht und dann still und heimlich elf Wohnungen über einen niederländischen Makler verkauft (in der Gemeinde Wald im Pinzgau würden keine Zweitwohnsitze mehr genehmigt). ''"Bauspekulanten haben wieder freie Bahn''" schrieb Becker.  
    
Obermoser weist die Vorwürfe zurück "''Ich habe nie um eine Betriebserweiterung angesucht. Das Haus hat mehrere Eigentümer. Zur Finanzierung haben wir elf Wohnungen verkauft.''" Das seien keine Zweitwohnungen, sondern Ertragswertwohnungen<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Ertragswertverfahren Wikipedia Ertragswertverfahren]</ref>. "''Die Käufer müssen für immer vermieten. Das Vermietrecht liegt bei mir und ich bekommen zehn Prozent Provision. Selbst die die Käufer die Wohnungen nur sechs Wochen im Jahr benützen und sie müssen sich dafür ein Jahr vorher bei mir anmelden.''"
 
Obermoser weist die Vorwürfe zurück "''Ich habe nie um eine Betriebserweiterung angesucht. Das Haus hat mehrere Eigentümer. Zur Finanzierung haben wir elf Wohnungen verkauft.''" Das seien keine Zweitwohnungen, sondern Ertragswertwohnungen<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Ertragswertverfahren Wikipedia Ertragswertverfahren]</ref>. "''Die Käufer müssen für immer vermieten. Das Vermietrecht liegt bei mir und ich bekommen zehn Prozent Provision. Selbst die die Käufer die Wohnungen nur sechs Wochen im Jahr benützen und sie müssen sich dafür ein Jahr vorher bei mir anmelden.''"