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| − | [[Datei:Högl-Gesamtbild, Ansicht von Osten Högl-Panorama.jpg|thumb|300px|[[Högl]]-Gesamtbild, Ansicht aus dem Osten vom [[Voggenberg]] in [[Bergheim]] aus]] | + | {{Salzburgbezug}} |
| | + | [[Datei:Johannishögl weg.jpg|thumb|Impression am Högl]] |
| | + | {{googlemapsort|Hoegl+Ainring}} |
| | + | Der '''Högl''' ist ein dicht bewaldeter Höhenrücken im [[Rupertiwinkel]] in [[Bayern]] im Südwesten des [[Salzburger Becken]]s. |
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| − | {{googlemapsort|Hoegl}}Der '''Högl''' ist ein dicht bewaldeter Höhenrücken im [[Rupertiwinkel]] in [[Bayern]].
| + | == Salzburgbezug == |
| | + | Der Högl befindet sich im ehemaligen Gebiet des [[Erzstift Salzburg|Erzstifts Salzburg]] und am Südwestrandes des Salzburger Beckens. Geschichtlich hat der Högl aber keine Bedeutung für Salzburg. Heute besucht man den Högl vor allem als Aussichtspunkt wie weiter unten beschrieben. |
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| − | ==Lage==
| + | [[Datei:Piding mit Högl.jpg|thumb|Piding mit Högl, Ansicht vom [[Predigtstuhl]] aus]] |
| − | Er ist Teil der ''Chiemgauer Alpen'' und befindet sich in nordwestlicher Erstreckung nördlich von [[Bad Reichenhall]]. An seiner Südwestseite liegen die Orte [[Anger]] und [[Piding]], westlich [[Kloster Höglwörth]], nördlich [[Teisendorf]] und östlich [[Freilassing]].
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| − | ==Geologie== | + | ==Geografie == |
| − | Der Högl liegt in der [[Flyschzone]] und besteht überwiegend aus Sandstein. Früher wurde am Högl der Högler Sandstein abgebaut. In der Blütezeit im [[18. Jahrhundert|18.]] und [[19. Jahrhundert]] wurde dieser bei zahlreichen Sakral- und Profanbauten in der nahen Stadt Salzburg verwendet, beispielsweise in der [[Pfarrkirche St. Erhard]] oder der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]]. Auch für Türstöcke und Fenstergewände im bäuerlichen Bereich wurde der Högler Sandstein verwendet. | + | Der Högl ist Teil der [[Chiemgauer Alpen]] und erstreckt sich in nordwestlicher Richtung nördlich von [[Bad Reichenhall]]. An seiner Südwestseite liegen die Orte [[Anger (Bayern)|Anger]] mit dem [[Kloster Höglwörth]], [[Piding]], nördlich [[Teisendorf]], östlich [[Freilassing]] und [[Ainring]]. Der höchste Punkt des Högls ist 827 [[m ü. A.]] und befindet sich in der Nähe des Ausflugsgasthauses Strobl Alm. Wenige Meter neben dem höchsten Punkt des Högls befindet sich der Sendemast Högl der Deutschen Telekom. Dieser 157 m hohe Sendemast ist das höchste Bauwerk im gesamten [[Landkreis Berchtesgadener Land]] und Umgebung. |
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| − | Nachdem Anfang des [[20. Jahrhundert]]s der Abbau eingestellt wurde, kann man heute wieder einen restaurierten Sandsteinbruch in der Gemeinde Ainring nahe dem Schützenhaus Ulrichshögl besichtigen.
| + | Der Johannishögl bietet auch eine gute Aussicht über das Salzburger Becken mit dem [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] im Hintergrund, auf das [[Tennengebirge]], den [[Untersbergstock]], das [[Reichenhaller Becken]], das [[Lattengebirge]], den [[Watzmannstock]], die [[Reiter Alm (Gebirge)|Reiter Alm]] sowie den [[Hochstaufen]] und den [[Zwiesel]]. Der Blick nach Norden reicht über den [[Flachgau]] bis ins [[Innviertel]]. |
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| − | ==Allgemeines==
| + | [[Datei:Stroblalm am Högl.jpg|thumb|Stroblalm am Högl]] |
| − | Der höchste Punkt des Högls ist 827 [[m ü. A.]] und befindet sich in der Nähe des Ausflugsgasthauses Strobl Alm. Wenige Meter neben dem höchsten Punkt des Högls befindet sich der Sendemast Högl der Deutschen Telekom. Dieser 157 m hohe Sendemast ist das höchste Bauwerk im gesamten [[Landkreis Berchtesgadener Land]] und Umgebung.
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| − | [[Datei:Aussicht vom Högl bei der Stroblalm 14.3.09.jpg|thumb|Aussicht vom Högl bei der Stroblalm, Panoramabild]]
| + | ==Geologie== |
| − | ==Sehenswertes== | + | Der Högl liegt in der [[Flyschzone]] und besteht überwiegend aus Sandstein. Früher wurde am Högl der Högler Sandstein abgebaut. In der Blütezeit im [[18. Jahrhundert|18.]] und [[19. Jahrhundert]] wurde dieser bei zahlreichen Sakral- und Profanbauten in der nahen [[Stadt Salzburg]] verwendet, beispielsweise in der [[Stadtpfarrkirche St. Erhard]] oder der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]]. Auch für Türstöcke und Fenstergewände im bäuerlichen Bereich wurde der Högler Sandstein verwendet. |
| − | Auf dem [[Johannishögl]] steht die gotische Kirche St. Johann. Der Johannishögl bietet auch eine gute Aussicht über das [[Salzburger Becken]] bis hin zum [[Gaisberg]], auf das [[Tennengebirge]], den [[Untersberg]], das [[Reichenhaller Becken]], das [[Lattengebirge]], den [[Watzmann]], die [[Reiteralm]] sowie den [[Hochstaufen]] und den Zwiesel. Der Blick nach Norden reicht über den [[Flachgau]] bis ins [[Innviertel]].
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| − | In der Ortschaft [[Ulrichshögl]] an der östlichen Seite des Högls kann man die Filialkirche St. Ulrich, einen alten Dorfbrunnen und alte Türstöcke aus Högler Sandstein sehen. Beim Steinmetzbetrieb Wimmer am Ulrichshögl steht noch ein gut erhaltener Sandsteinstock beim Eingang aus dem Jahre 1908.
| + | Nachdem Anfang des [[20. Jahrhundert]]s der Abbau eingestellt wurde, kann man heute wieder einen restaurierten Sandsteinbruch in der Gemeinde Ainring nahe dem Schützenhaus Ulrichshögl besichtigen. |
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| − | ==Wandern== | + | == Kirchen == |
| − | Am Högl bieten viele Wanderwege die Möglichkeit, die Gegend kennenzulernen. Ein besonders geeigneter Ausgangspunkt für Wanderungen ist das alte Schulhaus (heute Kindergarten) in der Gemeinde Ainring im Ortsteil Ainring. Dieses befindet sich etwas unterhalb der Kirche St. Laurentius. Von diesem Startpunkt aus erreicht man bequem nach wenigen Minuten die Kneippanlage am Högl, den restaurierten Sandsteinbruch, den Ort Ulrichshögl und in etwa einer Stunde den Weiler Johannishögl sowie das Ausflugsrestaurant Strobl Alm.
| + | Auf dem [[Johannishögl]] steht die [[Gotik|gotische]] Kirche [[St. Johannes, Johannishögl|St. Johannes]]. In der Ortschaft [[Ulrichshögl]] an der östlichen Seite des Högls kann man die [[Ainring#Filialkirche St. Ulrich|Filialkirche St. Ulrich]], einen alten Dorfbrunnen und alte Türstöcke aus Högler Sandstein sehen. Beim Steinmetzbetrieb Wimmer am Ulrichshögl steht noch ein gut erhaltener Sandsteinstock beim Eingang aus dem Jahre 1908. Am Nordabhang befindet sich die [[Filialkirche St. Georg am Steinhögl]]. |
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| | + | == Wandern== |
| | + | Am Högl bieten viele Wanderwege die Möglichkeit, die Gegend kennenzulernen. Ein besonders geeigneter Ausgangspunkt für Wanderungen ist das alte Schulhaus (heute Kindergarten) in der Gemeinde Ainring im Ortsteil Ainring. Dieses befindet sich etwas unterhalb der Kirche St. Laurentius. Von diesem Startpunkt aus erreicht man bequem nach wenigen Minuten die Kneippanlage am Högl, den restaurierten Sandsteinbruch, den Ort Ulrichshögl und in etwa einer Stunde den Weiler Johannishögl sowie das Ausflugsrestaurant Strobl Alm. |
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| | + | ==Bilder== |
| | + | === Panoramabilder === |
| | + | <gallery mode="nolines" mode="packed-hover" heights="200"> |
| | + | Datei:Der Blick zur Nachbarschaft - der langgezogene Högl.jpg|Högl-Gesamtbild, Ansicht aus dem Osten von [[Voggenberg (Bergheim)|Voggenberg]] in [[Bergheim]] |
| | + | Datei:Höglpanorama, Ansicht von Stoißberg.JPG|Höglpanorama, Westansicht von Stoißberg in Anger |
| | + | Datei:Panoramabild von der Neubichler Alm aus.JPG|Aussicht vom Högl von der Neubichler Alm, Panoramabild |
| | + | Datei:Salzburg-Panorama vom Högl beim Hofergut.JPG|Högl-Aussicht auf Salzburg, Panorama aus 11 Einzelbildern (2012) |
| | + | </gallery> |
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| − | ==Bildergalerie== | + | === weitere Bilder === |
| − | <gallery>
| + | {{Bildkat}} |
| − | Datei:Sendeanlage am Högl.jpg|157m hohe Sendeanlage am Högl
| + | *{{Commonscat|Högl}} |
| − | Datei:Höglsender, Verankerung.jpg|Höglsender, Verankerung
| + | ==Weblink== |
| − | Datei:Höglsender, schematische Darstellung.jpg|Höglsender, schematische Darstellung
| + | * [https://www.berchtesgaden.de/wandern/wanderwege/hoegler-rundwanderweg Högler Rundwanderweg] |
| − | Datei:Museum über Schleif u. Wetzsteinmacher in Oberhögl im 17. Jahrhundert.jpg|Museum über Schleif u. Wetzsteinmacher in Oberhögl im 17. Jahrhundert in der Nähe der Stroblalm
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| − | Datei:Stroblalm am Högl.jpg|Stroblalm am Högl
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| − | Datei:Schützenheim am Ulrichshögl 020.jpg|Schützenheim am Ulrichshögl
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| − | Datei:Ainring-Panoramabild red.jpg|Högl-Aussicht auf Salzburg, links ist die Pfarrkirche Ainring sichtbar. Panoramabild
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| − | Datei:Blick ins Bayernland.jpg|Blick ins Bayernland vom Högl, im Hintergrund ist auch des Kraftwerk Riedersbach sichtbar
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| − | </gallery>
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| | ==Quelle== | | ==Quelle== |
| − | * Wikipedia Deutschland | + | * {{wikipedia-de|Högl (Chiemgauer Alpen)|Högl (Chiemgauer Alpen)}} |
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| | + | [[Kategorie:Wissenschaft]] |
| | [[Kategorie:Geografie]] | | [[Kategorie:Geografie]] |
| − | [[Kategorie:Gebirge]] | + | [[Kategorie:Berg]] |
| | [[Kategorie:Flyschzone]] | | [[Kategorie:Flyschzone]] |
| | [[Kategorie:Bayern]] | | [[Kategorie:Bayern]] |
| | [[Kategorie:Rupertiwinkel]] | | [[Kategorie:Rupertiwinkel]] |
| − | [[Kategorie:Grenzregion]]
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| | [[Kategorie:Wandern]] | | [[Kategorie:Wandern]] |
| | [[Kategorie:Ausflugsziel]] | | [[Kategorie:Ausflugsziel]] |