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| − | [[Datei:Salzburger Landestheater.jpg|thumb|Salzburger Landestheater nach seiner Renovierung 2009.]] | + | [[Datei:2021_04_05_Salzburger_Landestheater 02.jpg|thumb|Das Landestheater 2021.]] |
| | {{googlemapsort|Makartplatz_2+5020+Salzburg}} | | {{googlemapsort|Makartplatz_2+5020+Salzburg}} |
| − | [[Datei:Landestheater und Hotel Bristol.jpg|thumb|Landestheater und [[Hotel Bristol (Stadt Salzburg)|Hotel Bristol]].]]
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| − | [[Datei:Landestheater historische Aufnahme.jpg|thumb|Historische Aufnahme.]]
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| − | [[Datei:2021_04_05_Salzburger_Landestheater.jpg|thumb|Ähnlicher Blick 2021.]]
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| − | [[Datei:Dreifaltigkeitskirche Makartplatz Landestheater um 1900.jpg|thumb|Historische Aufnahme um 1900, links auf Auffahrt zum Eingang ins "Stadttheater".]]
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| | [[Datei:Landestheater in der Festpielzeit 2011 bei Nacht.jpg|thumb|Das Landestheater in der Festspielzeit 2011 bei Nacht.]] | | [[Datei:Landestheater in der Festpielzeit 2011 bei Nacht.jpg|thumb|Das Landestheater in der Festspielzeit 2011 bei Nacht.]] |
| − | [[Datei:2021_04_05_Salzburger_Landestheater 02.jpg|thumb|Ähnlicher Blick 2021.]]
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| − | [[Datei:Salzburger Landestheater, Blick vom Balkon.jpg|thumb|Salzburger Landestheater, Innenansicht, Blick vom Balkon.]]
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| − | [[Datei:Salzburger Landestheater, Zuschauerraum Balkon.jpg|thumb|Salzburger Landestheater, Zuschauerraum, Balkon.]]
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| − | [[Datei:Theaterluster.jpg|thumb|Kristallluster im Zuschauerraum des Salzburger Landestheaters.]]
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| − | [[Datei:Kunstvolle Deckenansicht.jpg|thumb|Kunstvolle Deckenansicht im Salzburger Landestheater.]]
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| − | [[Datei:Landestheater, Dachlandschaft.jpg|thumb|Salzburger Landestheater, Dachlandschaft]]
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| | Das '''Salzburger Landestheater''' ist eine in der [[Stadt Salzburg|Landeshauptstadt Salzburg]] situierte Bühneninstitution | | Das '''Salzburger Landestheater''' ist eine in der [[Stadt Salzburg|Landeshauptstadt Salzburg]] situierte Bühneninstitution |
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| | * Schaffung einer Begegnungsstätte für kultur- und gesellschaftspolitische Strömungen | | * Schaffung einer Begegnungsstätte für kultur- und gesellschaftspolitische Strömungen |
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| − | Das Theater befindet sich in der [[Stadt Salzburg|Landeshauptstadt Salzburg]] in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsufrigen Altstadt]] an der Kreuzung [[Schwarzstraße]]/[[Makartplatz]]. | + | Das Theater befindet sich in der Landeshauptstadt Salzburg in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsufrigen Altstadt]] an der Kreuzung [[Schwarzstraße]]/[[Makartplatz]]. |
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| | + | [[Datei:2021_04_05_Salzburger_Landestheater.jpg|thumb|Das Salzburger Landestheater 2021.]] |
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| | == Trägerschaft == | | == Trägerschaft == |
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| | ==Technik== | | ==Technik== |
| − | Das Salzburger Landestheater verfügt über ein [[Induktionsgestütztes Lautsprechersystem]] und ermöglicht – bei entsprechender Wartung der Anlage – Hörbeeinträchtigten in den Aufführungen das barrierefreie Hören. | + | Das Salzburger Landestheater verfügt über ein [[Induktionsgestütztes Lautsprechersystem]] und ermöglicht Hörbeeinträchtigten in den Aufführungen das barrierefreie Hören. |
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| | == Geschichte == | | == Geschichte == |
| − | === Die Entstehung ===
| + | Im Artikel [[Vom Salzburger Hoftheater zum Salzburger Stadttheater|vom Salzburger Hoftheater zum Salzburger Stadttheater]] wird die Geschichte dieses Theaters von seiner Entstehung als "Ballhaus" unter [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf Lodron]] bis zum Stadttheater der [[1920er]]-Jahre beschrieben. |
| − | [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf Lodron]] ließ an der Stelle des heutigen Theaters ein [[Ballhaus]] zum ''Zwecke des Ballspiels'' erbauen. | |
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| − | Am [[16. November]] [[1775]] eröffnete der aufklärte Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] am damals noch "[[Hannibalplatz]]" genannten Makartplatz das ''Fürsterzbischöfliche Hoftheater'', wobei "Die Gunst des Fürsten" von Christian Heinrich Schmidt aufgeführt wurde. Colloredo, der auch oberster Zensor des [[Erzstift Salzburg|geistlichen Fürstentums]] war, vertrat ein Theater der Aufklärung, als öffentliche Erziehungsanstalt und geistvollen Zeitvertreib für die Bürger. So spielte man hier schon sehr früh Schillersche Dramen wie "Die Räuber" und "Fiesco" [[1783]]/[[1784|1784]], "Kabale und Liebe" [[1785]] oder "Don Carlos" [[1797]].
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| − | === Das Theater und Mozart ===
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| − | Das als ein typisches Logentheater seiner Zeit erbaute Theater erwies sich schon bald als zu klein und wurde bereits [[1788]]/[[1789]] umgebaut. Bereits am fürsterzbischöflichen Hoftheater, das man an Theatertruppen und Theatergesellschaften verpachtete, arbeiteten berühmte Persönlichkeiten – z. B. [[Emanuel Schikaneder]], der Librettist von [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozart]]s "[[Die Zauberflöte|Zauberflöte]]", als Prinzipal [[1780]]/[[1781]]. Unter seiner Leitung wurden zur Aufheiterung des Publikums Tragödien immer mit Ballett kombiniert. Der größte Publikumserfolg dieser Jahre war "Agnes Bernauer" mit 60 Soldaten als Ritter-Darstellern.
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| − | Die Familie [[Mozart]] hatte im Hause freien Eintritt. Und bereits [[1784]]/[[1785|1785]] gab man sieben oder acht Mal Mozarts "[[Die Entführung aus dem Serail|Entführung aus dem Serail]]".
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| − | Ebenfalls als Prinzipal wirkte hier [[Franz Anton von Weber]], der Vater Carl Maria von Webers, mit seiner Weberschen Operntruppe [[1795]]/[[1796|1796]].
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| − | === Das Theater im Kurfürsten- und Herzogtum ===
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| − | Nach der [[Säkularisation]] des Fürsterzbistums [[1803]] wurden unter dem Kurfürsten [[Ferdinand III. von Toskana|Ferdinand]] Erleichterungen für das Theater geschaffen, wie jährliche Subventionen, ein Zuschuss für das Orchester und ein Abonnement der Hofloge. Das Haus hieß ab jetzt ''Kurfürstliches Theater''. Freilich währte das [[Kurfürstentum Salzburg]] nur bis [[1805]].
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| − | [[1806]] wurde von der Theater-Kommission mit [[Andre Schopf]] erstmals eine Art Regisseur ernannt, verantwortlich für die Besetzung, Einstellung und Entlassung von Schauspielern und Dekoration. Man gab Singspiele mit aktuellen Anspielungen, Pantomimen, Melodramen und Passionsspiele. Vertraglich war die Direktion zu einer Oper und drei Schauspielinszenierungen pro Monat verpflichtet.
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| − | Ein kurzes ''Gastspiel'' des österreichischen [[Habsburger|Kaiserhauses]] in Salzburg brachte [[1808]] dem Haus den Namen ''[[Reich#k._k.|k. k.]] Nationaltheater''. Doch schon [[1809]] kam Salzburg unter [[Salzburg unter Napoleon|französische]] Verwaltung und [[1810]] wurde es ein Teil des Königreichs [[Bayern]]. Die Theater von Salzburg und Innsbruck wurden unter eine Direktion gestellt und mit 2.000 [[Gulden]] subventioniert. Das jetzt bayerische Salzburger "Königliche National-Theater" musste jedoch zugunsten des abgewirtschafteten Innsbrucker Hauses verzichten.
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| − | [[1816]] kam Salzburg endgültig zu Österreich und wurde eine vergessene Provinzstadt, [[Linz]] unterstellt. Sämtliche Subventionen für das Theater wurden eingestellt.
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| − | In der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s wirkten der Volksschauspieler [[Alexander Girardi]], der in Salzburg [[1870]]/[[1871|1871]] sein erstes Engagement fand, [[Katharina Schratt]], die von [[1879]] bis [[1887]] in verschiedenen Rollen zu sehen war, und der Komponist [[Hugo Wolf]] als Kapellmeister [[1881]]/[[1882]].
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| − | Die [[1863]] eingeführte Gasbeleuchtung wurde [[1887]] durch eine elektrische ersetzt – das [[Erste Salzburger Elektricitätswerk|erste Salzburger Elektrizitätswerk]] stand ja nur ein paar Meter weiter am Makartplatz, wo heute eine Bank steht.
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| − | Mit Kaufvertrag vom [[9. April]] und [[24. Mai]] [[1892]] wurde das alte Theater zum Kaufpreis von 3.400 Gulden und der Übernahme von restlichen Sparkassenschulden von 3.400 Gulden, somit zum Gesamt-Kaufpreis von 6.400 Gulden, an die [[Stadtgemeinde Salzburg]] verkauft, mit der Auflage und Verpflichtung, dafür ein neues Theatergebäude zu errichten. [[1892]] wurde das alte Theater wegen Baufälligkeit und veralteter technischer Ausstattung abgerissen.
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| − | === Das Stadttheater ===
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| − | Die Stadt Salzburg ließ an gleicher Stelle für 650.000 [[Krone]]n das Theater im historistischen Stil nach Plänen des Architekten [[Ferdinand Fellner|Fellner]] und unter Mitwirkung des Bildhauers [[Edmund Hellmer]] neu erbauen. Es wurde am [[1. Oktober]] [[1893]] als neues Stadttheater von Kaiser [[Franz Joseph I.]] eröffnet. Die Eröffnungsvorstellung am selben Tage bot die "Titus"-Ouverture von W. A. Mozart und "Der Talisman" von Ludwig Fulda unter Mitwirkung von [[Max Reinhardt]]. Das Stadttheater fasste mit den Stehplätzen insgesamt 1 001 Personen.
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| − | Am Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde das Theater vorerst für drei Monate gesperrt; danach wurde die ganze Kriegszeit zu "Friedensgagen" − eine Einzelerscheinung auf allen deutschen Bühnen − durchgespielt. [[1920]] trat Direktor [[Paul Blasel]] von der Direktion zurück, weil er die Einführung der Oper als ständiges Ensemble neben Schauspiel und Operette als eine für das hiesige Theater schwere Belastung ansah. Die Verhältnisse gaben ihm Recht, als das Stadttheater trotz gutem Besuch nach zwei Jahren finanziell zusammenbrach. [[1922]] schloss sich das Personal unter Direktor Blasel neu zusammen, und fortan wurde auf Teilung gespielt. Danach haben wir es mit einem sozialisierten Betriebe zu tun. Das darstellende Personal, das technische Personal und das Orchester bildeten eine Gesellschaft nach Bürgerlichem Recht.
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| − | === Künstler ===
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| − | Berühmte Künstler begannen ihre Karriere an diesem Haus: Max Reinhardt [[1893]]/[[1894]], [[Robert Stolz]] [[1902]]/[[1903]] und [[Nico Dostal]] [[1921]] bis [[1924]].
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| − | Nicht minder prominent sind die Künstler, die ab [[1893]] und im [[20. Jahrhundert]] hier wirkten und die anfangs durch einen so genannten "Korsarenbrief" zu einem umfangreichen "eisernen Repertoire" und dem Aufkommen für ihre Garderobe verpflichtet waren. Außer dem erwähnten Max Reinhardt waren es unter vielen anderen
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| − | :Albert Bassermann, [[Alexander Moissi]], [[Anna Bahr-Mildenburg]], Asta Nielsen, [[Alma Seidler]], Hansi Niese, [[Richard Tauber]], Rosa Albach-Retty, Adele Sandrock, Erich Ponto, [[Max Mell]], [[Hans Moser (Volksschauspieler)|Hans Moser]], [[Carl Zuckmayer]], [[Karl Böhm]], [[Maria Cebotari]], [[Susi Nicoletti]], [[Josef Meinrad]], [[Hellmuth Matiasek]] (der auch Intendant war und später die hier engagierte [[Cornelia Froboess]] heiratete), [[Kurt Weinzierl]], [[Karl Merkatz]], [[Raoul Aslan]], [[Hugo Lindinger]], [[Werner Schneyder]], Walter Giller, [[Franz Muxeneder]], [[Boris Rubaschkin]], Heinz Rohn, [[Klaus Maria Brandauer]], [[Margot Werner]] als Balletteuse, Günther Schneider-Siemssen, Maria Tiboldi, Hermann Leopoldi, Tilla Durieux, [[Max Pallenberg]], [[Fritz Muliar]], [[Johannes Heesters]], [[Heinz Hilpert]], Karl Schönböck, Marika Rökk, [[Lola Müthel]], Annie Rosar, Sieghardt Rupp, Helge Roswaenge, [[Otto Schenk]], [[Magda Schneider]], Leo Slezak, [[Giuseppe Taddei]], [[Bruno Walter]], [[Hans Thimig]] oder [[Werner Friedl]].
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| | === Das Theater zur NS-Zeit === | | === Das Theater zur NS-Zeit === |
| | [[1933]] kam es durch die Einführung der [[1000-Mark-Sperre]], mit der [[Adolf Hitler]] die [[Ständestaat|österreichische Regierung]] unter Druck setzte, zu einem eklatanten Schwund der deutschen Besucher. | | [[1933]] kam es durch die Einführung der [[1000-Mark-Sperre]], mit der [[Adolf Hitler]] die [[Ständestaat|österreichische Regierung]] unter Druck setzte, zu einem eklatanten Schwund der deutschen Besucher. |
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| − | Eine große Renovierung wurde [[1939]] für eine Million Reichsmark vom Deutschen Reich sowie von Stadt und Land Salzburg durchgeführt. Dabei wurden viel Stuckatur und Gold entfernt und die Fassade neu gebaut. Die Wiedereröffnung fand mit Mozarts "Entführung" unter dem Dirigenten [[Karl Böhm]] und in Anwesenheit Adolf Hitlers statt.
| + | Nach dem [[Anschluss]] Österreichs an das Deutsche Reich erfolgte [[1939]] eine große Renovierung für eine Million Reichsmark vom Deutschen Reich sowie von Stadt und Land Salzburg. Dabei wurden viel Stuckatur und Gold entfernt und die Fassade neu errichtet. Die Wiedereröffnung fand mit Mozarts "Entführung aus dem Serail" unter dem Dirigenten [[Karl Böhm]] und in Anwesenheit Adolf Hitlers statt. |
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| − | [[1940]] wurde das Haus in "Landestheater" umbenannt, [[1944]] wegen des Krieges und der [[Bomben auf Salzburg|Bombenangriffe]] geschlossen, dann abermals renoviert. | + | === Das Stadttheater wird Landestheater === |
| | + | Im April [[1940]] wurde das Haus in "Landestheater" umbenannt,<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19400424&query=%22Landestheater+Salzburg%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], "[[Salzburger Volksblatt]]", Ausgabe vom 24. April 1940, Seite 5</ref> [[1944]] wegen des Krieges und der [[Bomben auf die Stadt Salzburg|Bombenangriffe]] geschlossen, dann abermals renoviert. |
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| | === Nach dem Zweiten Weltkrieg === | | === Nach dem Zweiten Weltkrieg === |
| | Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] benutzten die [[USFA|Amerikaner]], die das Haus beschlagnahmt hatten, den heutigen Ballettsaal als Filmprüfstelle, im heutigen Logenfoyer entstand das erste [[ORF Landesstudio Salzburg|ORF]]-Studio. Intendant war der Konzentrationslager-Überlebende [[Johannes van Hamme]]. Dieser stellte, erst 14 Tage im Amt, im November [[1945]] bereits neue Operettenkräfte vor: [[Fred Kraus]] (Tenor), [[Marga Randolph]] (Sängerin), [[Robert Montana]] (Tenor), [[Ika von Kniep]] (Soubrette) und [[Jory Wagner]] (Tenorbuffo).<ref>[[Salzburger Nachrichten]], Ausgabe vom 23. November 1945, [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19451123&seite=4&zoom=33 Seite 4] (ANNO)</ref> | | Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] benutzten die [[USFA|Amerikaner]], die das Haus beschlagnahmt hatten, den heutigen Ballettsaal als Filmprüfstelle, im heutigen Logenfoyer entstand das erste [[ORF Landesstudio Salzburg|ORF]]-Studio. Intendant war der Konzentrationslager-Überlebende [[Johannes van Hamme]]. Dieser stellte, erst 14 Tage im Amt, im November [[1945]] bereits neue Operettenkräfte vor: [[Fred Kraus]] (Tenor), [[Marga Randolph]] (Sängerin), [[Robert Montana]] (Tenor), [[Ika von Kniep]] (Soubrette) und [[Jory Wagner]] (Tenorbuffo).<ref>[[Salzburger Nachrichten]], Ausgabe vom 23. November 1945, [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19451123&seite=4&zoom=33 Seite 4] (ANNO)</ref> |
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| | Am [[5. Februar]] [[1951]] wurde [[Peter Stanchina]] Direktor des Landestheaters. | | Am [[5. Februar]] [[1951]] wurde [[Peter Stanchina]] Direktor des Landestheaters. |
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| | [[1961]] wurde der Orchestergraben vergrößert, [[1971]] die [[Salzburger Kammerspiele]] mit "Change" von Wolfgang Bauer im ehemaligen [[Hotel Mirabell (Stadt Salzburg)|Mirabell-Casino]] eröffnet. [[1975]] wurde im Großen Haus die Drehbühne eingebaut. | | [[1961]] wurde der Orchestergraben vergrößert, [[1971]] die [[Salzburger Kammerspiele]] mit "Change" von Wolfgang Bauer im ehemaligen [[Hotel Mirabell (Stadt Salzburg)|Mirabell-Casino]] eröffnet. [[1975]] wurde im Großen Haus die Drehbühne eingebaut. |
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| − | In den Jahren unter der Intendanz von [[Lutz Hochstraate]] seit [[1986]] gab es in diesem Hause | + | [[Datei:Salzburger Landestheater, Zuschauerraum Balkon.jpg|thumb|Salzburger Landestheater, Zuschauerraum, Balkon.]] |
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| | + | In zehn Jahren unter der Intendanz von [[Lutz Hochstraate]] seit [[1986]] gab es in diesem Hause |
| | * zahlreiche Uraufführungen, wie z. B. Rolf Hochhuths "Arbeitlose oder Das Recht auf Arbeit", | | * zahlreiche Uraufführungen, wie z. B. Rolf Hochhuths "Arbeitlose oder Das Recht auf Arbeit", |
| | * Opern von Gerhard Schedl wie "Glaube Liebe Hoffnung", | | * Opern von Gerhard Schedl wie "Glaube Liebe Hoffnung", |
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| | * weiters Auftritte international bekannter Schauspieler wie Michael Heltau (Klemperer-Lesung) und Will Quadflieg (Goethe-Rezitation), Wolfgang Gasser (z. B. als der "Unbestechliche"), Fritz Muliar ("Sibirien"), [[Karl Merkatz]] ("Der Bockerer"), Heinz Trixner ("Furtwängler" ) oder Mathieu Carrière als Michail Bulgakow in der Uraufführung "Der Dichter und sein Diktator" von Maria G. Hofmann (2002/2003), in vielen Produktionen [[Julia Gschnitzer]] (z. B. "Geschichten aus dem Wienerwald" 2001/2002, "Am Ziel" von [[Thomas Bernhard]] 2001/2002) oder [[Georg Schuchter]] als ''Torquato Tasso'', als schüchterner Kontrabassist ("Der Kontrabaß") oder als ''Mephisto'' im "[[Faust]]". | | * weiters Auftritte international bekannter Schauspieler wie Michael Heltau (Klemperer-Lesung) und Will Quadflieg (Goethe-Rezitation), Wolfgang Gasser (z. B. als der "Unbestechliche"), Fritz Muliar ("Sibirien"), [[Karl Merkatz]] ("Der Bockerer"), Heinz Trixner ("Furtwängler" ) oder Mathieu Carrière als Michail Bulgakow in der Uraufführung "Der Dichter und sein Diktator" von Maria G. Hofmann (2002/2003), in vielen Produktionen [[Julia Gschnitzer]] (z. B. "Geschichten aus dem Wienerwald" 2001/2002, "Am Ziel" von [[Thomas Bernhard]] 2001/2002) oder [[Georg Schuchter]] als ''Torquato Tasso'', als schüchterner Kontrabassist ("Der Kontrabaß") oder als ''Mephisto'' im "[[Faust]]". |
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| − | 2003/2004 fand die bisher letzte umfassende Renovierung statt. Am [[13. Juni]] [[2004]] beschloss eine Aufführung vom Mozarts ''Hochzeit des Figaro'' die 18-jährige Intendanz Hochstraates. | + | 2003/2004 fand die bisher letzte umfassende Renovierung statt. Am [[13. Juni]] [[2004]] beschloss eine Aufführung vom Mozarts "[[Le nozze di Figaro|Hochzeit des Figaro]]" die 18-jährige Intendanz Hochstraates. |
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| | + | [[Datei:Theaterluster.jpg|thumb|Kristallluster im Zuschauerraum des Salzburger Landestheaters.]] |
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| | Mit der Spielzeit [[2004]]/[[2005]] übernahm [[Peter Dolder]] die Leitung des Hauses. Am [[26. November]] [[2007]] wurde [[Carl Philip von Maldeghem]] zum neuen Intendanten des Salzburger Landestheaters ab der Saison [[2009]]/[[2010]] bestellt. | | Mit der Spielzeit [[2004]]/[[2005]] übernahm [[Peter Dolder]] die Leitung des Hauses. Am [[26. November]] [[2007]] wurde [[Carl Philip von Maldeghem]] zum neuen Intendanten des Salzburger Landestheaters ab der Saison [[2009]]/[[2010]] bestellt. |
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| | === Affäre B. (2012) === | | === Affäre B. (2012) === |
| − | Im Juni 2012 erhob eine Mitarbeiterin des Salzburger Landestheaters schwere Vorwürfe gegen den kaufmännischen Direktor B. Dieser habe eine SMS mit sexistischem Inhalt an sie geschickt. B. wehrte sich. Nachdem sich die Vorwürfe erhärtet hatten, sprach [[LH-Stv]]. und Kulturreferent Mag. [[David Brenner]] ([[SPÖ]]) im Gefolge einer dreistündigen Sitzung des zehnköpfigen Theaterausschusses, in deren Verlauf auch B. angehört wurde, B.s Entlassung aus. Im nachfolgenden Prozess einigten sich dann beide Parteien zur Überraschung von Richter [[Herbert Moritz (Richter)|Herbert Moritz]] auf Vergleichsverhandlungen. Der Kompromissvorschlag: Die Entlassung wird in eine einvernehmliche Kündigung umgewandelt. Der Angestellte wird vom Dienst freigestellt. Er soll bis März 2013 sein Gehalt weiterbeziehen, dazu 25.000 Euro Abschlagszahlung erhalten. Er soll insgesamt rund 100.000 Euro erhalten. Er und das Land zahlen jeweils die eigenen Anwaltskosten. David Brenner musste den Theaterausschuss dazu befragen. Dieser stimmte am [[29. Oktober]] 2012 der Lösung zu – B. wird 104.000 Euro Gehaltsfortzahlung und Entschädigung bekommen.<ref>{{Quelle SN|31. Oktober 2012}}</ref> | + | Im Juni 2012 erhob eine Mitarbeiterin des Salzburger Landestheaters schwere Vorwürfe gegen den kaufmännischen Direktor B. Dieser habe eine SMS mit sexistischem Inhalt an sie geschickt. B. wehrte sich. Nachdem sich die Vorwürfe erhärtet hatten, sprach [[LH-Stv]]. und Kulturreferent Mag. [[David Brenner]] ([[SPÖ]]) nach einer dreistündigen Sitzung des zehnköpfigen Theaterausschusses, in deren Verlauf auch B. angehört wurde, B.s Entlassung aus. Im nachfolgenden Prozess einigten sich dann beide Parteien zur Überraschung von Richter [[Herbert Moritz (Richter)|Herbert Moritz]] auf Vergleichsverhandlungen. Der Kompromissvorschlag: Die Entlassung wird in eine einvernehmliche Kündigung umgewandelt. Der Angestellte wird vom Dienst freigestellt. Er soll bis März 2013 sein Gehalt weiterbeziehen, dazu 25.000 Euro Abschlagszahlung erhalten. Er soll insgesamt rund 100.000 Euro erhalten. Er und das Land zahlen jeweils die eigenen Anwaltskosten. David Brenner musste den Theaterausschuss dazu befragen. Dieser stimmte am [[29. Oktober]] 2012 der Lösung zu – B. wird 104.000 Euro Gehaltsfortzahlung und Entschädigung bekommen.<ref>{{Quelle SN|31. Oktober 2012}}</ref> |
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| | + | [[Datei:Kunstvolle Deckenansicht.jpg|thumb|Kunstvolle Deckenansicht im Salzburger Landestheater.]] |
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| − | === 2022: Sanierung und Ausweichquartier in einem Zirkuszelt === | + | === 2022: Sanierung und Ausweichquartier in einem Zirkuszelt === |
| − | Um 13,6 Millionen Euro wird das Landestheater [[2022]] saniert. Ein schwerwiegendes Projekt bei den Sanierungen ist jenes der Wiederaufbereitung der Goldelemente an der Logenbrüstung. Diese wurden im Zuge der Vorarbeiten mit dem Landesdenkmalamt entdeckt. Die originale Stuckatur aus Gold aus dem Jahr 1893 wurde in den [[1930er]]-Jahren nämlich in weiß und grau übermalt. Außerdem wird die Bühnentechnik modernisiert. Wo sich aktuell noch 27 Züge befinden, die händisch gezogen werden müssen, wird nach der Sanierung ein elektrisches Pendant vorhanden sein. Die Akustik wird ebenso einer Veränderung unterzogen. Weiters werden alle Stühle in den Logen und am Parterre durch neue ersetzt. Auch der aktuell knackende und knarzende Balkon soll erneuert werden. Das alles geschieht in Zusammenarbeit mit der Lieferinger Architekturwerkstatt Zopf. | + | Um 13,6 Millionen Euro wurde das Landestheater [[2022]] saniert. Ein schwerwiegendes Projekt bei den Sanierungen war jenes der Wiederaufbereitung der Goldelemente an der Logenbrüstung. Diese wurden im Zuge der Vorarbeiten mit dem Landesdenkmalamt entdeckt. Die originale Stuckatur aus Gold aus dem Jahr 1893 wurde in den [[1930er]]-Jahren nämlich in weiß und grau übermalt. Außerdem wurde die Bühnentechnik modernisiert. Wo sich vorher noch 27 Züge befanden, die händisch gezogen werden missten, war nach der Sanierung ein elektrisches Pendant vorhanden. Die Akustik wurde ebenso einer Veränderung unterzogen. Weiters wurden alle Stühle in den Logen und am Parterre durch neue ersetzt. Auch der aktuell knackende und knarzende Balkon wurde erneuert. Das alles geschah in Zusammenarbeit mit der [[Liefering]]er Architekturwerkstatt Zopf. |
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| − | Die Vorstellungen müssen währenddessen in ein Zirkuszelt beim [[Messezentrum]] ausweichen. Auf der sogenannten Zirkuswiese, einer über 8 000 m² großen Außenfläche des Messezentrums, wird eine nostalgische Zeltstadt errichtet. Herz dieser Zeltstadt ist ein Circuszelt mit einem Durchmesser von 36 Metern der Firma Wagner – ein ehemaliges Zelt des Circus Roncalli. Es wird Platz für 990 Besucher bieten. | + | Die Vorstellungen mussten währenddessen in ein Zirkuszelt beim [[Messezentrum]] ausweichen. Auf der sogenannten Zirkuswiese, einer über 8 000 m² großen Außenfläche des Messezentrums, wurde eine nostalgische Zeltstadt errichtet. Herz dieser Zeltstadt war ein Circuszelt mit einem Durchmesser von 36 Metern der Firma Wagner – ein ehemaliges Zelt des Circus Roncalli. Es bot Platz für 990 Besucher. |
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| − | In der Spielanordnung der Manege werden vier Produktionen angesiedelt, die bewusst mit der kreisrunden Bühne umgehen und neue artistische Möglichkeiten ausreizen – unter anderem mit einem gigantischen ''Wheel of Steel'', mit Akrobatik, Jonglage und der Arbeit mit circustypischen Geräten wie Ring, Trapez, Seil und Tuch. Seit Mitte Dezember arbeiten die Darsteller des Salzburger Landestheaters dafür mit den Profis des CircusTrainingCentrums Salzburg zusammen. Ödön von Horvaths "Kasimir und Karoline" feiert als erste Produktion am [[7. Mai]] Premiere, gefolgt vom Musical "Cabaret" von John Kander am 13. Mai und der Opernproduktion "Carmen" von Georges Bizet am 20. Mai. Am 12. Juni wird "Peter Pan" von George Stiles seine Premiere erleben. Gespielt wird bis [[22. Juni]] 2022. Im Herbst gibt es die Vorstellungen in der [[Felsenreitschule]], wo am [[1. Oktober]] die Premiere vom "Rosenkavalier" stattfindet. | + | In der Spielanordnung der Manege waren vier Produktionen angesiedelt, die bewusst mit der kreisrunden Bühne umgehen und neue artistische Möglichkeiten ausreizen konnten – unter anderem mit einem gigantischen ''Wheel of Steel'', mit Akrobatik, Jonglage und der Arbeit mit circustypischen Geräten wie Ring, Trapez, Seil und Tuch. Seit Mitte Dezember 2021 arbeiteten die Darsteller des Salzburger Landestheaters dafür mit den Profis des [[Cirkus-TrainingsCentrum Salzburg|Circus-TrainingCentrums Salzburg]] zusammen. Ödön von Horvaths "Kasimir und Karoline" feierte als erste Produktion am [[7. Mai]] Premiere, gefolgt vom Musical "Cabaret" von John Kander am [[13. Mai]] und der Opernproduktion "Carmen" von Georges Bizet am [[20. Mai]]. Am [[12. Juni]] erlebte "Peter Pan" von George Stiles seine Premiere. Gespielt wurde bis [[22. Juni]] 2022. Im Herbst gab es die Vorstellungen in der [[Felsenreitschule]], wo am [[1. Oktober]] die Premiere vom "Rosenkavalier" stattfand. |
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| | == Intendanten == | | == Intendanten == |
| | :''siehe [[Intendant des Salzburger Landestheaters|Intendanten und Direktoren des Salzburger Landestheaters]] | | :''siehe [[Intendant des Salzburger Landestheaters|Intendanten und Direktoren des Salzburger Landestheaters]] |
| | + | |
| | == Bühnenbildner == | | == Bühnenbildner == |
| − | * [[Andy Fuchs]]<ref name="diff">[https://www.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburger_Landestheater&type=revision&diff=1256658&oldid=1238409 Benutzer Peter Krackowizer (2019)]</ref> | + | * Andy Fuchs<ref name="diff">[https://www.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburger_Landestheater&type=revision&diff=1256658&oldid=1238409 Benutzer Peter Krackowizer (2019)]</ref> |
| | * [[Franz Schaffgotsch]]<ref name="diff"/> | | * [[Franz Schaffgotsch]]<ref name="diff"/> |
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| | + | [[Datei:Landestheater, Dachlandschaft.jpg|thumb|Salzburger Landestheater, Dachlandschaft]] |
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| | + | === Künstler === |
| | + | Berühmte Künstler begannen ihre Karriere an diesem Haus: Max Reinhardt [[1893]]/[[1894]], [[Robert Stolz]] [[1902]]/[[1903]] und [[Nico Dostal]] [[1921]] bis [[1924]]. Nicht minder prominent sind die Künstler, die ab [[1893]] und im [[20. Jahrhundert]] hier wirkten und die anfangs durch einen so genannten "Korsarenbrief" zu einem umfangreichen "eisernen Repertoire" und dem Aufkommen für ihre Garderobe verpflichtet waren. Außer dem erwähnten Max Reinhardt waren es unter vielen anderen |
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| | + | :Albert Bassermann, [[Alexander Moissi]], [[Anna Bahr-Mildenburg]], Asta Nielsen, [[Alma Seidler]], Hansi Niese, [[Richard Tauber]], Rosa Albach-Retty, Adele Sandrock, Erich Ponto, [[Max Mell]], [[Hans Moser (Volksschauspieler)|Hans Moser]], [[Carl Zuckmayer]], [[Karl Böhm]], [[Maria Cebotari]], [[Susi Nicoletti]], [[Josef Meinrad]], [[Hellmuth Matiasek]] (der auch Intendant war und später die hier engagierte [[Cornelia Froboess]] heiratete), [[Kurt Weinzierl]], [[Karl Merkatz]], [[Raoul Aslan]], [[Hugo Lindinger]], [[Werner Schneyder]], Walter Giller, [[Franz Muxeneder]], [[Boris Rubaschkin]], Heinz Rohn, [[Klaus Maria Brandauer]], [[Margot Werner]] als Balletteuse, Günther Schneider-Siemssen, Maria Tiboldi, Hermann Leopoldi, Tilla Durieux, [[Max Pallenberg]], [[Fritz Muliar]], [[Johannes Heesters]], [[Heinz Hilpert]], Karl Schönböck, Marika Rökk, [[Lola Müthel]], Annie Rosar, Sieghardt Rupp, Helge Roswaenge, [[Otto Schenk]], [[Magda Schneider]], Leo Slezak, [[Giuseppe Taddei]], [[Bruno Walter]], [[Hans Thimig]] oder [[Werner Friedl]]. |
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| | * [[Das Buch der Stadt Salzburg]]: ''Das [[Landestheater|Stadttheater]] (Nationalrat [[Josef Franz Witternigg]])'', [[1932]], Seiten 109 f | | * [[Das Buch der Stadt Salzburg]]: ''Das [[Landestheater|Stadttheater]] (Nationalrat [[Josef Franz Witternigg]])'', [[1932]], Seiten 109 f |
| − | * [[Lutz Hochstraate|Hochstraate, Lutz]] (Hrsg): ''"100 Jahre Haus am Makartplatz" – Salzburger Landestheater'', 1993, [[Verlag Alfred Winter]], ISBN 3-85380-060-2, Redaktion Dr. [[Christian Fuchs]], zur Baugeschichte des Landestheaters und über 100 Jahre Theatergeschichte und -‑leben, erzählt anhand der bedeutender Persönlichkeiten, Schauspieler, Sänger, Tänzer und Produktionen. Portrait von Lutz Hochstraate | + | * [[Lutz Hochstraate|Hochstraate, Lutz]] (Hrsg): ''"100 Jahre Haus am Makartplatz" – Salzburger Landestheater'', 1993, [[Verlag Alfred Winter]], ISBN 3-85380-060-2, Redaktion Dr. Christian Fuchs, zur Baugeschichte des Landestheaters und über 100 Jahre Theatergeschichte und -‑leben, erzählt anhand der bedeutender Persönlichkeiten, Schauspieler, Sänger, Tänzer und Produktionen. Portrait von Lutz Hochstraate |
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| − | == Weblinks ==
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| − | * [http://www.pharus-plan.de/karten/1477a-Pharus-Historischer-Stadtplan-Salzburg-1930-Ausschnitt-Kurgarten.jpg historischer Kartenausschnitt] um 1930, auf dem "Stadttheater" steht
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| − | * [[Salzburger Tagblatt]], Ausgabe vom 31. Dezember 1946, [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbt&datum=19461231&seite=8&zoom=33&query=%222Iu0+bet+Q3ergcmgen^%3Eeif%20nn\evee%2033f?eafer0%22&ref=anno-search Seiten 8 f]: "Aus der Vergangenheit unseres Theaters" ([[ANNO]])
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| | ==Quellen== | | ==Quellen== |