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| | [[Bild:Halleiner Papierfabrik Luftaufnahme.jpg|thumb|Die Halleiner Papierfabrik aus der Luft]] | | [[Bild:Halleiner Papierfabrik Luftaufnahme.jpg|thumb|Die Halleiner Papierfabrik aus der Luft]] |
| | [[Bild:Halleiner Papierfabrik Borregaard.jpg|thumb|Die Borregaard Ära]] | | [[Bild:Halleiner Papierfabrik Borregaard.jpg|thumb|Die Borregaard Ära]] |
| − | In der '''{{PAGENAME}}''' begann [[1891]] die [[Papiererzeugung]]. | + | In der '''{{PAGENAME}}''' begann [[1891]] die [[Papiererzeugung]] und hatte bis dato mehrere Besitzer. |
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| | == Geschichte == | | == Geschichte == |
| | === The Kellner-Partington Paper Pulp Co. Ltd. === | | === The Kellner-Partington Paper Pulp Co. Ltd. === |
| − | Die Firma wurde vom englischen Unternehmen "''The Kellner-Partington Paper Pulp Co. Ltd.''" gegründet, die aber dem Österreicher Dr. [[Carl Kellner]] aus [[Wien]] gehörte. Im Jahr 1881 führte Dr. Kellner der Besuch der elektrischen Ausstellung in Paris (Frankreich) auf ein neues Feld, nämlich die Verwendung des elektrischen Stroms zur einfachen und billigen Herstellung gewisser chemischer Produkte. Zur Verwertung seiner Erfindungen vereinigte sich Kellner mit dem bedeutenden englischen Papierindustriellen Capt. [[Edward Partington]]. Es entstand die "''Kellner-Partington Paper Pulp Co. Ltd.''", die zu einem den größten Papierhersteller der Welt aufstieg. Der Standort Hallein war aus mehreren Gründen ideal: Es gab dort einen Holzrechen ([[Griesrechen]]) in der [[Salzach]], der [[Holztrift|Triftholz]] aus den Gebirgsgauen auffing. | + | Die Firma wurde vom englischen Unternehmen "''The Kellner-Partington Paper Pulp Co. Ltd.''" gegründet, die aber dem Österreicher Dr. [[Carl Kellner]] aus [[Wien]] gehörte. Im Jahr 1881 führte Dr. Kellner der Besuch der elektrischen Ausstellung in Paris (Frankreich) auf ein neues Feld, nämlich die Verwendung des elektrischen Stroms zur einfachen und billigen Herstellung gewisser chemischer Produkte. Zur Verwertung seiner Erfindungen vereinigte sich Kellner mit dem bedeutenden englischen Papierindustriellen Capt. [[Edward Partington]]. Es entstand die "''Kellner-Partington Paper Pulp Co. Ltd.''", die zu einem den größten Papierhersteller der Welt aufstieg. Der Standort Hallein war aus mehreren Gründen ideal: Es gab dort einen Holzrechen ([[Griesrechen]]) in der [[Salzach]], der [[Holztrift|Triftholz]] aus den Gebirgsgauen auffing. |
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| − | Auf Direktor Davis wurde am [[2. September]] [[1908]] ein Messerattentat versucht, das jedoch scheiterte. Dir. Davis blieb unverletzt und der Attentäter, ein bettelnder Arbeiter, wurde festgenommen.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=gtb&datum=19080902&query=%22Halleiner+Papierfabrik%22&ref=anno-search&seite=23 ANNO], Grazer Tagblatt, Ausgabe vom 2. September 1908, Seite 23</ref> | + | Auf Direktor Davis wurde am [[2. September]] [[1908]] ein Messerattentat versucht, das jedoch scheiterte. Dir. Davis blieb unverletzt und der Attentäter, ein bettelnder Arbeiter, wurde festgenommen.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=gtb&datum=19080902&query=%22Halleiner+Papierfabrik%22&ref=anno-search&seite=23 ANNO], Grazer Tagblatt, Ausgabe vom 2. September 1908, Seite 23</ref> |
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| | === Borregaard === | | === Borregaard === |
| − | Noch Anfang Dezember [[1917]] erklärte der kaiserliche Rat [[Hermann Gessele]], der mittlerweile zum staatliche Verwalter der Werke in Hallein und Villach ernannt worden war, dass ein Verkauf der Werke ''vollständig ferne steht''. Kolportiert wurden Gerüchte, dass eine schwedische Aktiengesellschaft das Unternehmen gekauft hätte.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19171207&query=%22Halleiner+Papierfabrik%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 7. Dezember 1917</ref> Doch schon am [[19. Dezember]] 1917 ließ Gessele bekanntgeben, dass die Unternehmen an eine Bankgesellschaft verkauft worden war.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19171216&query=%22Halleiner+Papierfabrik%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Salzburger Wacht]], Ausgabe vom 19. Dezember 1917, Seite 3</ref>. Von November [[1918]] bis [[1979]] war dann aber die norwegische Holding "''Borregaard''" Gesellschafter. Noch heute ist der Name des Eigentümers für manche Halleiner ein Synonym für die Papierfabrik. | + | Noch Anfang Dezember [[1917]] erklärte der kaiserliche Rat [[Hermann Gessele]], der mittlerweile zum staatliche Verwalter der Werke in Hallein und Villach ernannt worden war, dass ein Verkauf der Werke ''vollständig ferne steht''. Kolportiert wurden Gerüchte, dass eine schwedische Aktiengesellschaft das Unternehmen gekauft hätte.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19171207&query=%22Halleiner+Papierfabrik%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 7. Dezember 1917</ref> Doch schon am [[19. Dezember]] 1917 ließ Gessele bekanntgeben, dass die Unternehmen an eine Bankgesellschaft verkauft worden war.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19171216&query=%22Halleiner+Papierfabrik%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Salzburger Wacht]], Ausgabe vom 19. Dezember 1917, Seite 3</ref>. Von November [[1918]] bis [[1979]] war dann aber die norwegische Holding "''Borregaard''" Gesellschafter. Noch heute ist der Name des Eigentümers für manche Halleiner ein Synonym für die Papierfabrik. |
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| | Unter Ingenieur [[Erling Pedersen]], der von [[1921]] bis 1925 als Oberingenieur, von [[1925]] bis 1927 als Direktor und von [[1927]] bis 1939 als Generaldirektor der Halleiner Papierfabrik arbeitete, führte man unter seiner Initiative umfangreiche Modernisierungen der Anlagen durch und schuf die Grundlagen für die spätere hochwertige Produktion. | | Unter Ingenieur [[Erling Pedersen]], der von [[1921]] bis 1925 als Oberingenieur, von [[1925]] bis 1927 als Direktor und von [[1927]] bis 1939 als Generaldirektor der Halleiner Papierfabrik arbeitete, führte man unter seiner Initiative umfangreiche Modernisierungen der Anlagen durch und schuf die Grundlagen für die spätere hochwertige Produktion. |
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| − | Im Februar 1932 kam es zur Betriebsstilllegung des Unternehmens in Hallen. Mit [[13. Februar]] [[1932]] wurde die gesamte Belegschaft, 130 Arbeiter, gekündigt.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tpt&datum=19320209&query=%22Halleiner+Papierfabrik%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Linzer Tagespost, Ausgabe vom 9. Februar 1932, Seite 4</ref> Politiker intervenierten und setzten sich für den Fortbestand des Unternehmens ein.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19320215&query=%22Halleiner+Papierfabrik%22&ref=anno-search&seite=10 ANNO], [[Salzburger Tagblatt]], Ausgabe vom 15. Februar 1932, Seite 10</ref> Offenbar hatte die Intervention Erfolg. Allerdings berichtete die "Wiener Zeitung" in ihrer Ausgabe vom 22. Mai 1932, dass die Belegschaft abermals gekündigt wurde. In diesem Bericht ist die Rede von 600 Arbeitern.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=19320522&query=%22Halleiner+Papierfabrik%22&ref=anno-search&seite=9 ANNO], Wiener Zeitung, Ausgabe vom 22. Mai 1932, Seite 9</ref> Was dann geschah, ist im Moment nicht bekannt, da weitere Einträge derzeit nicht zu finden sind. | + | Im Februar 1932 kam es zur Betriebsstilllegung des Unternehmens in Hallein. Mit [[13. Februar]] [[1932]] wurde die gesamte Belegschaft, 130 Arbeiter, gekündigt.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tpt&datum=19320209&query=%22Halleiner+Papierfabrik%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Linzer Tagespost, Ausgabe vom 9. Februar 1932, Seite 4</ref> Politiker intervenierten und setzten sich für den Fortbestand des Unternehmens ein.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19320215&query=%22Halleiner+Papierfabrik%22&ref=anno-search&seite=10 ANNO], [[Salzburger Tagblatt]], Ausgabe vom 15. Februar 1932, Seite 10</ref> Offenbar hatte die Intervention Erfolg. Allerdings berichtete die "Wiener Zeitung" in ihrer Ausgabe vom 22. Mai 1932, dass die Belegschaft abermals gekündigt wurde. In diesem Bericht ist die Rede von 600 Arbeitern.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=19320522&query=%22Halleiner+Papierfabrik%22&ref=anno-search&seite=9 ANNO], Wiener Zeitung, Ausgabe vom 22. Mai 1932, Seite 9</ref> Was dann geschah, ist im Moment nicht bekannt, da weitere Einträge derzeit nicht zu finden sind. |
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| | === 1977: Brand === | | === 1977: Brand === |
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| | Am [[29. September]] [[2008]] wurde bekannt, dass eine (Teil-)Schließung des Unternehmens geplant ist. Dies wurde am [[14. Jänner]] [[2009]] dann auch offiziell bestätigt: Die Schließung der Papierproduktion wird 485 Mitarbeitern bis Ende 2009 den Job kosten. Die Produktion von gestrichenen Papieren wird schon mit [[30. April]] [[2009]] beendet. Erhalten bleiben dagegen vorerst die Zellulose<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Zellulose Wikipedia. Zellulose]</ref>-Produktion und das Elektrizitätswerk in der Fabrik - mit insgesamt rund 200 Arbeitsplätzen. | | Am [[29. September]] [[2008]] wurde bekannt, dass eine (Teil-)Schließung des Unternehmens geplant ist. Dies wurde am [[14. Jänner]] [[2009]] dann auch offiziell bestätigt: Die Schließung der Papierproduktion wird 485 Mitarbeitern bis Ende 2009 den Job kosten. Die Produktion von gestrichenen Papieren wird schon mit [[30. April]] [[2009]] beendet. Erhalten bleiben dagegen vorerst die Zellulose<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Zellulose Wikipedia. Zellulose]</ref>-Produktion und das Elektrizitätswerk in der Fabrik - mit insgesamt rund 200 Arbeitsplätzen. |
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| − | === In österreichischer Hand === | + | === 2011 bis 2017 in österreichischer Hand === |
| − | [[Datei:Halleiner Papierfabrik 02.jpg|thumb|Halleiner Papierfabrik]]
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| | :''Hauptartikel: [[Schweighofer Fiber]]'' | | :''Hauptartikel: [[Schweighofer Fiber]]'' |
| − | Zwei Jahre nach der Einstellung der Papierproduktion am Standort Hallein wurde die Suche nach einem neuen Investor für die M-real Hallein GmbH erfolgreich beendet. Die Unterzeichnung des Kaufvertrags erfolgte am Mittwoch, [[29. Juni]] [[2011]]. Mit [[1. September]] 2011 änderte M-real Hallein seinen Namen in "Schweighofer Fiber GmbH".Bis 2013 will der neue Eigentümer rund 60 Millionen Euro in den Ausbau der bestehenden Anlagen und die Erweiterung der Geschäftsfelder investieren. „Im Bereich Zellstoff wollen wir eine breitere Produktpalette schaffen und zusätzlich hochreinen Spezialzellstoff für die Herstellung von Textilfasern und für die Lebensmittelindustrie produzieren“, erklärte Gerald Schweighofer im Sommer 2011 bei der Pressekonferenz anlässlich der Übernahme<ref>siehe [http://www.schweighofer-fiber.at/de/presse/artikel/2011/PA_UebernahmedurchSchweighoferGruppe_20110630.pdf]</ref>. | + | Zwei Jahre nach der Einstellung der Papierproduktion am Standort Hallein wurde die Suche nach einem neuen Investor für die M-real Hallein GmbH erfolgreich beendet. Die Unterzeichnung des Kaufvertrags erfolgte am Mittwoch, [[29. Juni]] [[2011]]. Mit [[1. September]] 2011 änderte M-real Hallein seinen Namen in "Schweighofer Fiber GmbH".Bis 2013 will der neue Eigentümer rund 60 Millionen Euro in den Ausbau der bestehenden Anlagen und die Erweiterung der Geschäftsfelder investieren. "Im Bereich Zellstoff wollen wir eine breitere Produktpalette schaffen und zusätzlich hochreinen Spezialzellstoff für die Herstellung von Textilfasern und für die Lebensmittelindustrie produzieren", erklärte Gerald Schweighofer im Sommer 2011 bei der Pressekonferenz anlässlich der Übernahme<ref>siehe [http://www.schweighofer-fiber.at/de/presse/artikel/2011/PA_UebernahmedurchSchweighoferGruppe_20110630.pdf]</ref>. |
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| | + | === 2017 bis heute === |
| | + | :''Hauptartikel: [[AustroCel Hallein]]'' |
| | + | Die Schweighofer Fiber GmbH wurde im Jahr 2017 an die Investorengruppe TowerBrook Capital Partners verkauft, die das Unternehmen in AustroCel Hallein GmbH umbenannte. Der Zellstoffproduzent ist nach wie vor einer der größten Industriebetriebe im [[Tennengau]] und mit 250 Arbeitsplätzen ein wichtiger Arbeitgeber. |
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| | + | == Rohstoffe und Energieeinsatz == |
| | + | Im Jahr 2003 wurden 714 000 Festmeter Holz (vorwiegend [[Fichte]]) verarbeitet. Zum Großteil wird Industrierestholz (Hackschnitzel) eingesetzt, das aus einem Umkreis von ca. 200 km angeliefert. |
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| | + | Die eingesetzte elektrische Energie stammt zum Großteil aus eigener Produktion. Energieträger sind vor allem Dicklauge und Erdgas. Weiters wird Biogas aus der anaeroben Abwasserbehandlung und Heizöl schwer eingesetzt. |
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| | + | == Sonstiges == |
| | + | Die ''{{PAGENAME}}'' betrieb eine eigene Betriebsfeuerwehr, die noch heute besteht. |
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| | == Geschichte im Überblick == | | == Geschichte im Überblick == |
| − | * 1890: Englische Gründung „The Kellner-Partington Paper Pulp Co. Ltd.“ | + | * 1890: Englische Gründung "The Kellner-Partington Paper Pulp Co. Ltd." |
| − | * 1918–1979: war die norwegische Holding „Borregaard“ Gesellschafter, danach mehrheitliche Übernahme durch die PWA Grafische Papiere GmbH | + | * 1918–1979: war die norwegische Holding "Borregaard" Gesellschafter, danach mehrheitliche Übernahme durch die PWA Grafische Papiere GmbH |
| | * 1977: Brand am Werksgelände | | * 1977: Brand am Werksgelände |
| | * 1981: Umbenennung in ''Hallein Papier AG'' | | * 1981: Umbenennung in ''Hallein Papier AG'' |
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| | * 1999 Umbenennung auf ''Modo Paper Hallein GmbH'' (nach Bildung der Modo Paper AB aus den Feinpapier- und Großhandelsdivisionen der schwedischen Konzerne SCA und MoDo) | | * 1999 Umbenennung auf ''Modo Paper Hallein GmbH'' (nach Bildung der Modo Paper AB aus den Feinpapier- und Großhandelsdivisionen der schwedischen Konzerne SCA und MoDo) |
| | * 2000: Kauf durch den finnischen Konzern Metsä-Serla | | * 2000: Kauf durch den finnischen Konzern Metsä-Serla |
| − | * 2001: Umbenennung in ''M-real Hallein AG'' | + | * 2001: Umbenennung in M-real Hallein AG |
| | * 30. April 2009: Einstellung der Produktion von gestrichenen Papieren | | * 30. April 2009: Einstellung der Produktion von gestrichenen Papieren |
| | * 29. Juni 2011: Kauf durch die Schweighofer Gruppe | | * 29. Juni 2011: Kauf durch die Schweighofer Gruppe |
| | * 1. September 2011: Umbenennung in Schweighofer Fiber GmbH | | * 1. September 2011: Umbenennung in Schweighofer Fiber GmbH |
| | + | * 2017: Kauf einer Investorengruppe und Umbenennung in [[AustroCel Hallein]] |
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| − | == Rohstoffe und Energieeinsatz == | + | == Bilder == |
| − | [[Datei:Halleiner Papierfabrik 01.jpg|thumb|Blick auf Wasserdampfsäule und Schornstein der Halleiner Papierfabrik]]
| + | {{Bildkat}} |
| − | Im Jahr 2003 wurden 714 000 Festmeter Holz (vorwiegend [[Fichte]]) verarbeitet. Zum Großteil wird Industrierestholz (Hackschnitzel) eingesetzt, das aus einem Umkreis von ca. 200 km angeliefert.
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| − | Die eingesetzte elektrische Energie stammt zum Großteil aus eigener Produktion. Energieträger sind vor allem Dicklauge und Erdgas. Weiters wird Biogas aus der anaeroben Abwasserbehandlung und Heizöl schwer eingesetzt.
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| − | == Sonstiges ==
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| − | Die ''{{PAGENAME}}'' betrieb eine eigene Betriebsfeuerwehr, die noch heute besteht.
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| − | | |
| | == Quellen == | | == Quellen == |
| | * Österreich Lexikon | | * Österreich Lexikon |
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| | == Einzelnachweise == | | == Einzelnachweise == |
| | <references/> | | <references/> |
| | + | |
| | + | {{Zeitfolge |
| | + | |AMT= Besitzer der Halleiner Papierfabrik |
| | + | |ZEIT= [[1891]]–[[2011]] |
| | + | |VORGÄNGER= ''The Kellner-Partington Paper Pulp Co. Ltd.'' und andere |
| | + | |NACHFOLGER= [[M-real Hallein AG]] |
| | + | }} |
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| | [[Kategorie:Wirtschaft]] | | [[Kategorie:Wirtschaft]] |