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| − | Die '''Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei''' (DNSAP) war im Österreich der Vor- und [[Zwischenkriegszeit]] eine (nicht mit der [[NSDAP]] zu verwechselnde) Arbeitnehmerpartei des deutschnationalen Spektrums, die ab 1923 in wechselndem Maß dem Einfluss [[Adolf Hitler]]s unterlag. | + | Die '''Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei''' (DNSAP) war im Österreich der Vor- und [[Zwischenkriegszeit]] eine (nicht mit der [[NSDAP]] zu verwechselnde) Arbeitnehmerpartei des deutschnationalen Spektrums, die ab [[1923]] in wechselndem Maß dem Einfluss [[Adolf Hitler]]s unterlag. |
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| | ==Allgemeines== | | ==Allgemeines== |
| | ===Geschichte=== | | ===Geschichte=== |
| − | Der ursprüngliche Name der Partei war „Deutsche Arbeiterpartei“. Sie wurde am 14. November 1903 in Aussig (tschechisch: Ústí nad Labem) in Nord[[böhmen]] gegründet. Entstehung und Entwicklung wurden durch die Nationalitätenkonflikte (seit der Badeni-Krise von 1897) der späten Österreichisch-Ungarischen Monarchie im Allgemeinen und die mit der Zuwanderung tschechischer Arbeiter in deutschsprachige Gebiete Böhmens und [[Mähren]]s verbundenen Probleme im Besonderen bestimmt. Eine Zielrichtung war die Verteidigung der Rechte und Interessen der Deutschen (Deutschösterreicher), die in Böhmen und Mähren, und in der Monarchie insgesamt, eine Minderheit bildeten. Dementsprechend wurde - wie dies im Deutschnationalismus überhaupt der Fall war - die Gemeinschaft aller Deutschen beschworen und das Slawische, aber auch das Judentum abgelehnt. | + | Der ursprüngliche Name der Partei war "Deutsche Arbeiterpartei". Sie wurde am 14. November 1903 in Aussig (tschechisch: Ústí nad Labem) in Nord[[böhmen]] gegründet. Entstehung und Entwicklung wurden durch die Nationalitätenkonflikte (seit der Badeni-Krise von 1897) der späten Österreichisch-Ungarischen Monarchie im Allgemeinen und die mit der Zuwanderung tschechischer Arbeiter in deutschsprachige Gebiete Böhmens und [[Mähren]]s verbundenen Probleme im Besonderen bestimmt. Eine Zielrichtung war die Verteidigung der Rechte und Interessen der Deutschen (Deutschösterreicher), die in Böhmen und Mähren, und in der Monarchie insgesamt, eine Minderheit bildeten. Dementsprechend wurde – wie dies im Deutschnationalismus überhaupt der Fall war – die Gemeinschaft aller Deutschen beschworen und das [[Slawen|Slawische]], aber auch das [[Juden]]tum abgelehnt. |
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| − | Am 4. und 5. Mai 1918, wenige Monate vor dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]], fand in Wien der letzte Reichsparteitag („Reich“ bedeutete hier die österreichische Hälfte der Österreichisch-Ungarischen Monarchie) statt, in dessen Verlauf der Name der Partei in „Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei“ (DNSAP) geändert wurde. | + | Am 4. und 5. Mai 1918, wenige Monate vor dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]], fand in Wien der letzte Reichsparteitag ("[[Reich]]" bedeutete hier die österreichische Hälfte der Österreichisch-Ungarischen Monarchie) statt, in dessen Verlauf der Name der Partei in "Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei" (DNSAP) geändert wurde. |
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| | Nachdem im Oktober und November 1918 die [[Habsburgermonarchie|Monarchie]] zerfallen war, bildete die DNSAP in der [[Tschechien|Tschechoslowakei]] und in Österreich je eine eigene Organisation. Die österreichische Partei wurde vom Wiener Rechtsanwalt Walter Riehl (* 1881; † 1955) geführt. | | Nachdem im Oktober und November 1918 die [[Habsburgermonarchie|Monarchie]] zerfallen war, bildete die DNSAP in der [[Tschechien|Tschechoslowakei]] und in Österreich je eine eigene Organisation. Die österreichische Partei wurde vom Wiener Rechtsanwalt Walter Riehl (* 1881; † 1955) geführt. |
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| | * der deutschen nationalsozialistischen Arbeiterpartei der Tschechoslowakei, | | * der deutschen nationalsozialistischen Arbeiterpartei der Tschechoslowakei, |
| | * der nationalsozialistischen Partei Ostschlesiens, | | * der nationalsozialistischen Partei Ostschlesiens, |
| − | * der nationalsozialistischen deutschen Arbeiterpartei Deutschlands (mit Sitz in München) und | + | * der [[NSDAP|nationalsozialistischen deutschen Arbeiterpartei Deutschlands]] (mit Sitz in München) und |
| | * der deutschsozialen Partei (mit Sitz in Hannover). | | * der deutschsozialen Partei (mit Sitz in Hannover). |
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| − | Diese Parteien erklärten ihren Zusammenschluss zur „Deutschen national-sozialistischen Partei“. Diese Erklärung hatte freilich nur deklaratorischen Charakter, die Mitgliedsparteien blieben selbstständig, auch wenn sie ihr für das betreffende Staatsgebiet geltendes Programm „in Übereinstimmung mit den Leitsätzen aller Nationalsozialisten“ aufzustellen gelobten. [[Adolf Hitler]] (* 1889; † 1945) war zwar damals noch kein hochrangiger Funktionär der Münchener NSDAP, nahm aber als vielbeachteter Redner an der Veranstaltung teil. Dieser Zusammenschluss blieb ohne Bedeutung, da er Hitlers autoritären Vorstellungen widerstrebte. | + | Diese Parteien erklärten ihren Zusammenschluss zur "Deutschen national-sozialistischen Partei". Diese Erklärung hatte freilich nur deklaratorischen Charakter, die Mitgliedsparteien blieben selbstständig, auch wenn sie ihr für das betreffende Staatsgebiet geltendes Programm "in Übereinstimmung mit den Leitsätzen aller Nationalsozialisten" aufzustellen gelobten. [[Adolf Hitler]] (* 1889; † 1945) war zwar damals noch kein hochrangiger Funktionär der Münchener NSDAP, nahm aber als vielbeachteter Redner an der Veranstaltung teil. Dieser Zusammenschluss blieb ohne Bedeutung, da er Hitlers autoritären Vorstellungen widerstrebte. |
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| | Die österreichischen Nationalsozialisten betrachteten die deutsche Schwesterpartei grundsätzlich mit Sympathie, pflegten mit ihr einen Redneraustausch für Veranstaltungen und gewährten, als Hitlers Putschversuch 1923 scheiterte, nach Salzburg entkommenen Putschisten Zuflucht und Unterstützung. | | Die österreichischen Nationalsozialisten betrachteten die deutsche Schwesterpartei grundsätzlich mit Sympathie, pflegten mit ihr einen Redneraustausch für Veranstaltungen und gewährten, als Hitlers Putschversuch 1923 scheiterte, nach Salzburg entkommenen Putschisten Zuflucht und Unterstützung. |
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| | * eine präfaschistische Phase (1918–1921) und | | * eine präfaschistische Phase (1918–1921) und |
| | * eine frühfaschistische Welle (1922–1925) | | * eine frühfaschistische Welle (1922–1925) |
| − | vorgeschlagen<ref>Vgl. Ernst Hanisch aaO 372 unter Verweis auf Gerhard Botz, ''Aspects of the Social Structure of Austrian National Socialism (1918-1939) '', Beitrag zur ''Bergen Conference on Comparative European Nazism und Fascism'', Juni 1974; denselben, ''Faschistische Bewegungen und Lohnabhängige in Österreich'', in: Arbeiterbewegung und Faschismus. Der Februar 1934 in Österreich. Internationale Tagung der Historiker der Arbeiterbewegung („X. Linzer Konferenz“ 1974), Wien 1976, S. 329 ff.; denselben, ''Faschismus und Lohnabhängige in der Ersten Republik'', in: ÖGL (Österreich in Geschichte und Literatur (mit Geographie)) 21 (1977).</ref>, teils aber<ref>Gerhard Jagschitz, ''Zur Struktur des NSDAP in Österreich vor dem [[Juliputsch]] 1934'', in: ''Das Jahr 1934: 25. Juli'', Wien 1975, S. 9, S. 11, S. 84 ff.; derselbe, ''Der Putsch. Die Nationalsozialisten 1934 in Österreich'', Graz-Wien-Köln 1976.</ref> die DNSAP noch bis 1926 als demokratische, sozialreformerische Partei eingeschätzt. | + | vorgeschlagen<ref>Vgl. Ernst Hanisch aaO 372 unter Verweis auf Gerhard Botz, ''Aspects of the Social Structure of Austrian National Socialism (1918-1939) '', Beitrag zur ''Bergen Conference on Comparative European Nazism und Fascism'', Juni 1974; denselben, ''Faschistische Bewegungen und Lohnabhängige in Österreich'', in: Arbeiterbewegung und Faschismus. Der Februar 1934 in Österreich. Internationale Tagung der Historiker der Arbeiterbewegung ("X. Linzer Konferenz" 1974), Wien 1976, S. 329 ff.; denselben, ''Faschismus und Lohnabhängige in der Ersten Republik'', in: ÖGL (Österreich in Geschichte und Literatur (mit Geographie)) 21 (1977).</ref>, teils aber<ref>Gerhard Jagschitz, ''Zur Struktur des NSDAP in Österreich vor dem [[Juliputsch]] 1934'', in: ''Das Jahr 1934: 25. Juli'', Wien 1975, S. 9, S. 11, S. 84 ff.; derselbe, ''Der Putsch. Die Nationalsozialisten 1934 in Österreich'', Graz-Wien-Köln 1976.</ref> die DNSAP noch bis 1926 als demokratische, sozialreformerische Partei eingeschätzt. |
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| | Hitlers Vorstellungen führten ab 1923 auch zu Richtungskämpfen. Diese entzündeten sich zunächst an der Frage, ob die (hier: österreichischen) Nationalsozialisten sich demokratischen Wahlen verweigern, wie Hitler meinte, oder daran teilnehmen sollten, was die vorherrschende Linie bei den österreichischen Parteiführern war. Dieser Streit zog zunächst den Rücktritt Riehls nach sich, an seine Stelle trat der Werkmeister Karl Schulz. | | Hitlers Vorstellungen führten ab 1923 auch zu Richtungskämpfen. Diese entzündeten sich zunächst an der Frage, ob die (hier: österreichischen) Nationalsozialisten sich demokratischen Wahlen verweigern, wie Hitler meinte, oder daran teilnehmen sollten, was die vorherrschende Linie bei den österreichischen Parteiführern war. Dieser Streit zog zunächst den Rücktritt Riehls nach sich, an seine Stelle trat der Werkmeister Karl Schulz. |
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| − | Nach Hitlers Haftentlassung und politischem Neubeginn war sein Einfluss auch in Österreich wirksam, und die österreichischen DNSAP-Führer versuchten, seinen ideologischen Vorstellungen und seinem Führungsanspruch entgegenzukommen, ohne sich völlig zu unterwerfen. Auf der „Passauer Tagung“ vom 12. August 1926 kam es zum Bruch der österreichischen DNSAP-Führung<ref>Die historische Literatur ist hier nicht ausführlich und einheitlich. Laut Whiteside (aaO S. 359) stimmte 1926 auf einer Konferenz der österreichischen Parteiführer, die in München und bezeichnenderweise unter Hitlers Vorsitz stattfand, die Mehrheit für die unbedingte persönliche Führerschaft Hitlers und für sein 25-Punkte-Programm. </ref> mit Hitler;<ref>Richard Voithofer, ''Hans Prodinger (1887-1938). Nationalsozialist zwischen [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#S|Ständestaat]] und Konzentrationslager'', in: [[Franz Schausberger]] (Hg.), Geschichte und Identität. Festschrift für Robert Kriechbaumer zum 60. Geburtstag (= Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek Salzburg, Band 35), Wien-Köln-Weimar 2008. [http://books.google.at/books?id=L4Z568v6D2MC&pg=PA152&lpg=PA152 S.149-159 (152);] nach anderer Lesart (Oskar Dohle [http://www.rainerregiment.at/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=192&Itemid=122 Unruhige Grenze – unruhige Nachbarn. Salzburg und Bayern 1918-1938 vor dem Hintergrund des Aufstiegs der NSDAP) erfolgte auf dieser Tagung die Vereinigung der deutschen und der österreichischen Nationalsozialisten.</ref> es spaltete sich die „Hitler-Bewegung“ ab, die vor allem von radikalen jungen Mitgliedern getragen wurde; zurück blieb die „Schulz-Partei“ oder „Schulz-Gruppe“. | + | Nach Hitlers Haftentlassung und politischem Neubeginn war sein Einfluss auch in Österreich wirksam, und die österreichischen DNSAP-Führer versuchten, seinen ideologischen Vorstellungen und seinem Führungsanspruch entgegenzukommen, ohne sich völlig zu unterwerfen. Auf der "Passauer Tagung" vom 12. August 1926 kam es zum Bruch der österreichischen DNSAP-Führung<ref>Die historische Literatur ist hier nicht ausführlich und einheitlich. Laut Whiteside (aaO S. 359) stimmte 1926 auf einer Konferenz der österreichischen Parteiführer, die in München und bezeichnenderweise unter Hitlers Vorsitz stattfand, die Mehrheit für die unbedingte persönliche Führerschaft Hitlers und für sein 25-Punkte-Programm. </ref> mit Hitler;<ref>Richard Voithofer, ''Hans Prodinger (1887-1938). Nationalsozialist zwischen [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#S|Ständestaat]] und Konzentrationslager'', in: [[Franz Schausberger]] (Hg.), Geschichte und Identität. Festschrift für Robert Kriechbaumer zum 60. Geburtstag (= Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek Salzburg, Band 35), Wien-Köln-Weimar 2008. [http://books.google.at/books?id=L4Z568v6D2MC&pg=PA152&lpg=PA152 S.149-159 (152);] nach anderer Lesart (Oskar Dohle [http://www.rainerregiment.at/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=192&Itemid=122 Unruhige Grenze – unruhige Nachbarn. Salzburg und Bayern 1918-1938 vor dem Hintergrund des Aufstiegs der NSDAP) erfolgte auf dieser Tagung die Vereinigung der deutschen und der österreichischen Nationalsozialisten.</ref> es spaltete sich die "Hitler-Bewegung" ab, die vor allem von radikalen jungen Mitgliedern getragen wurde; zurück blieb die "Schulz-Partei" oder "Schulz-Gruppe". |
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| | Im Herbst 1929 einigten sich beide Parteien auf eine gemeinsame Struktur, die eine paritätisch besetzte provisorische Bundesleitung und provisorische Landesleitungen, die zwischen der Schulz- und der Hitler-Gruppe aufgeteilt wurden (wobei zB Salzburg der Schulz-Gruppe zugesprochen wurde), umfasste. In allgemein politischen Fragen würde die vereinigte Partei zur reichsdeutschen Bruderpartei gehen und im Einvernehmen mit derselben arbeiten. Dieser Einigungsversuch scheiterte aber letztlich nach einigen Monaten.<ref>Voithofer, Diss., aaO 264 f.</ref> | | Im Herbst 1929 einigten sich beide Parteien auf eine gemeinsame Struktur, die eine paritätisch besetzte provisorische Bundesleitung und provisorische Landesleitungen, die zwischen der Schulz- und der Hitler-Gruppe aufgeteilt wurden (wobei zB Salzburg der Schulz-Gruppe zugesprochen wurde), umfasste. In allgemein politischen Fragen würde die vereinigte Partei zur reichsdeutschen Bruderpartei gehen und im Einvernehmen mit derselben arbeiten. Dieser Einigungsversuch scheiterte aber letztlich nach einigen Monaten.<ref>Voithofer, Diss., aaO 264 f.</ref> |
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| − | 1930 erzielte Hitlers NSDAP, bis dahin eine kleine Randgruppe, bei den Wahlen zum deutschen Reichstag einen spektakulären Erfolg – mit 18,3% der Stimmen war sie nun die zweitstärkste Partei. Von da an gelang auch der österreichische NSDAP (Hitler-Bewegung), befeuert von Hitlers Erfolgen im Deutschen Reich und begünstigt durch die hereingebrochene Weltwirtschaftskrise, besonders in den [[Landtagswahlen 1932|Landtagswahlen von 1932]] ein steiler Aufstieg; die meisten Wähler und viele Funktionäre der „Schulz-Gruppe“ wechselten zur Hitler-NSDAP. | + | 1930 erzielte Hitlers NSDAP, bis dahin eine kleine Randgruppe, bei den Wahlen zum deutschen Reichstag einen spektakulären Erfolg – mit 18,3% der Stimmen war sie nun die zweitstärkste Partei. Von da an gelang auch der österreichische NSDAP (Hitler-Bewegung), befeuert von Hitlers Erfolgen im Deutschen Reich und begünstigt durch die hereingebrochene Weltwirtschaftskrise, besonders in den [[Landtagswahlen 1932|Landtagswahlen von 1932]] ein steiler Aufstieg; die meisten Wähler und viele Funktionäre der "Schulz-Gruppe" wechselten zur Hitler-NSDAP. |
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| | ===Programm und Ideologie=== | | ===Programm und Ideologie=== |
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| | ===Organisationsgeschichte=== | | ===Organisationsgeschichte=== |
| | Bereits im Vorfeld der Gründung der Salzburger Landesgruppe der Partei bestanden in Salzburg deutschnationale Arbeitnehmerorganisationen:<ref>Hanisch aaO 375-378.</ref> | | Bereits im Vorfeld der Gründung der Salzburger Landesgruppe der Partei bestanden in Salzburg deutschnationale Arbeitnehmerorganisationen:<ref>Hanisch aaO 375-378.</ref> |
| − | * [[1898]] wurde der ''Reichsbund deutscher Eisenbahner in Österreich, Zweigstelle Salzburg'', gegründet. Vorsitzender war 1913 der Magazinaufseher [[Hans Otte]], ab 1915 der Magazinmeister [[Leopold Schaschko]]. | + | * [[1898]] wurde der ''Reichsbund deutscher Eisenbahner in Österreich, Zweigstelle Salzburg'', gegründet. Vorsitzender war 1913 der Magazinaufseher Hans Otte, ab 1915 der Magazinmeister [[Leopold Schaschko]]. |
| − | * [[1904]] fasste der ''Deutsche Handlungsgehilfenverband (DHV)'', der einen österreichischen Ableger namens „''Gau Ostmark''“ hatte, in Salzburg Fuß, wo [[Hans Prodinger]] (* 1887; † 1938) sein Mitbegründer wurde. In Salzburg kämpfte der DHV vor allem für die Sonntagsruhe, die er gemeinsam mit den [[SDAP|Sozialdemokraten]] noch vor dem Ersten Weltkrieg durchzusetzen konnte. | + | * [[1904]] fasste der ''Deutsche Handlungsgehilfenverband (DHV)'', der einen österreichischen Ableger namens "''Gau Ostmark''" hatte, in Salzburg Fuß, wo [[Hans Prodinger]] (* 1887; † 1938) sein Mitbegründer wurde. In Salzburg kämpfte der DHV vor allem für die Sonntagsruhe, die er gemeinsam mit den [[SDAP|Sozialdemokraten]] noch vor dem Ersten Weltkrieg durchzusetzen konnte. |
| − | * [[1908]] erfolgte die Gründung des ''Bundes deutscher Arbeiter'' (Vorsitzender Franz Weiß, Maurerpolier) ein Jahr darauf die Gründung des ''Deutschen Arbeitervereins'' (Vorsitzender [[Josef Sindinger]], Baupolier) | + | * [[1908]] erfolgte die Gründung des ''Bundes deutscher Arbeiter'' (Vorsitzender Franz Weiß, Maurerpolier), ein Jahr darauf die Gründung des ''Deutschen Arbeitervereins'' (Vorsitzender Josef Sindinger, Baupolier) |
| − | * In der [[Gemeinde Maxglan]] gab es einen ''Verband der Deutschen Arbeiterjugend'', in dem der Eisenbahntelegraphist [[Hans Wagner (Politiker)|Hans Wagner]] den Vorsitz führte. | + | * In [[Maxglan (Gemeinde)|Maxglan]] gab es einen ''Verband der Deutschen Arbeiterjugend'', in dem der Eisenbahntelegraphist [[Hans Wagner (Politiker)|Hans Wagner]] den Vorsitz führte. |
| | * [[1913]] gründete Wagner die Ortsgruppe Salzburg des ''Allgemeinen Deutschen Gewerksvereins'', der die nationalen Arbeitervereine zusammenfassen sollte. | | * [[1913]] gründete Wagner die Ortsgruppe Salzburg des ''Allgemeinen Deutschen Gewerksvereins'', der die nationalen Arbeitervereine zusammenfassen sollte. |
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| − | Am [[25. Oktober]] 1913 wurde in den [[Großgasthof Sternbräu|Gasthof Stern]] eine Zusammenkunft von Vertretern aller nationalen Gewerkschaften einberufen, in der man die Gründung der ''Deutschen Arbeiterpartei Salzburgs'' beschloss. Als geistiger Mentor wirkte der Advokat und deutschnationale {{Reichsrat]]sabgeordnete [[Arthur Stölzel]]. | + | Am [[25. Oktober]] 1913 wurde in den [[Großgasthof Sternbräu|Gasthof Stern]] eine Zusammenkunft von Vertretern aller nationalen Gewerkschaften einberufen, in der man die Gründung der ''Deutschen Arbeiterpartei Salzburgs'' beschloss. Als geistiger Mentor wirkte der Advokat und deutschnationale [[Reichsrat]]sabgeordnete [[Arthur Stölzel]]. |
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| − | Als Parteiorgan fungierte die Wochenzeitung „[[Deutscher Volksruf]]“. | + | Als Parteiorgan fungierte die Wochenzeitung "[[Deutscher Volksruf]]". |
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| | Durch den Ersten Weltkrieg kamen die Aktivitäten der Partei im Wesentlichen zum Erliegen. Dies änderte sich mit Karl Wagners Heimkehr ([[1917]]) aus dem Krieg. Im April wurde er Landesobmann der Deutschen Arbeiterpartei. Nachdem die Mutterpartei ihren Namen in ''Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei'' geändert hatte, zog die Salzburger Landesgruppe nach, indem am [[15. Juni]] [[1918]] die Satzungen des ''Landesvereins der deutschen, nationalsozialistischen Arbeiterpartei'' bei der k. k. [[Landesregierung]] zur Genehmigung eingereicht wurde, die sechs Tage später erteilt wurde. | | Durch den Ersten Weltkrieg kamen die Aktivitäten der Partei im Wesentlichen zum Erliegen. Dies änderte sich mit Karl Wagners Heimkehr ([[1917]]) aus dem Krieg. Im April wurde er Landesobmann der Deutschen Arbeiterpartei. Nachdem die Mutterpartei ihren Namen in ''Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei'' geändert hatte, zog die Salzburger Landesgruppe nach, indem am [[15. Juni]] [[1918]] die Satzungen des ''Landesvereins der deutschen, nationalsozialistischen Arbeiterpartei'' bei der k. k. [[Landesregierung]] zur Genehmigung eingereicht wurde, die sechs Tage später erteilt wurde. |
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| − | Bald kam es auch zur Gründung von Ortsgruppen außerhalb der Stadt Salzburg, so in [[Hallein]], [[Bischofshofen]], [[Kuchl]], [[Bad Gastein]], [[Bruck an der Großglocknerstraße|Bruck]] und [[Zell am See]]. | + | Bald kam es auch zur Gründung von Ortsgruppen außerhalb der Stadt Salzburg, so in [[Hallein]], [[Bischofshofen]], [[Kuchl]], [[Badgastein]], [[Bruck an der Großglocknerstraße|Bruck]] und [[Zell am See]]. |
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| | ===Funktionäre und Mandatsträger=== | | ===Funktionäre und Mandatsträger=== |
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| | * 1925–1931: [[Nikolaus Schlam]], Sudmeister der [[Saline Hallein]] | | * 1925–1931: [[Nikolaus Schlam]], Sudmeister der [[Saline Hallein]] |
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| − | Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Salzburger Landespartei durch DNSAP-Funktionäre verstärkt, die ihre böhmische Heimat verlassen mussten: So vorübergehend Rudolf Jung (* 1889; † 1945)<ref>Vgl. den Wikipedia-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Jung_(Politiker) ''„Rudolf Jung (Politiker)“'']</ref>, der führenden „Theoretiker“ des frühen Nationalsozialismus, und Sepp Koller, der Anfang der [[1920er]]-Jahre in Salzburg als Parteisekretär angestellt wurde. | + | Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Salzburger Landespartei durch DNSAP-Funktionäre verstärkt, die ihre böhmische Heimat verlassen mussten: So vorübergehend Rudolf Jung (* 1889; † 1945)<ref>Vgl. den Wikipedia-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Jung_(Politiker) ''"Rudolf Jung (Politiker)"'']</ref>, der führenden "Theoretiker" des frühen Nationalsozialismus, und Sepp Koller, der Anfang der [[1920er]]-Jahre in Salzburg als Parteisekretär angestellt wurde. |
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| | Weitere Funktionäre und Mandatsträger waren | | Weitere Funktionäre und Mandatsträger waren |
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| | Eine starke Basis hatte die DNSAP unter den Eisenbahnbediensteten: So war (1919) der Fahrdienstleiter Malina Ortsgruppenobmann von [[Bischofshofen]], der Signalmeister Franz Awecker Ortsgruppenobmann von [[Saalfelden]]. | | Eine starke Basis hatte die DNSAP unter den Eisenbahnbediensteten: So war (1919) der Fahrdienstleiter Malina Ortsgruppenobmann von [[Bischofshofen]], der Signalmeister Franz Awecker Ortsgruppenobmann von [[Saalfelden]]. |
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| − | ====Landtagsabgeordnete==== | + | ==== Landtagsabgeordnete ==== |
| | Im [[Landtag]] (1918/19: [[Provisorische Landesversammlung 1918-1919|Provisorische Landesversammlung]]) war die DNSAP von 1918 bis 1922 mit zwei Sitzen vertreten: 1918/19 Wagner und Schaschko, 1919-1921 Wagner, dessen Mandat von der Postbeamtin [[Margarethe Diller]] übernommen wurde, und 1919–1922 Prodinger, der von 1922 bis 1927 der einzige DNSAP-Abgeordnete war. 1927–1931 gehörte Nikolaus Schlam dem Landtag an. | | Im [[Landtag]] (1918/19: [[Provisorische Landesversammlung 1918-1919|Provisorische Landesversammlung]]) war die DNSAP von 1918 bis 1922 mit zwei Sitzen vertreten: 1918/19 Wagner und Schaschko, 1919-1921 Wagner, dessen Mandat von der Postbeamtin [[Margarethe Diller]] übernommen wurde, und 1919–1922 Prodinger, der von 1922 bis 1927 der einzige DNSAP-Abgeordnete war. 1927–1931 gehörte Nikolaus Schlam dem Landtag an. |
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| − | ====Gemeindefunktionäre==== | + | ==== Gemeindefunktionäre ==== |
| | Von 1919 bis 1931 war die DNSAP mit vier Mandaten im [[Salzburger Gemeinderat]] vertreten. Diese wurden nach der Wahl vom [[13. Juli]] [[1919]] von Dr. Otto Troyer, [[Rudolf Dinnebier]] bzw. Hans Prodinger, Hans Wagner und [[Franz Heinzl|Franz Heinzel]] bekleidet. Anfang Dezember 1919 trat Hans Wagner wegen Arbeitsüberlastung zurück und wurde durch [[Franz Sieger]] ersetzt. Auf Prodinger folgte Buchfellner, auf diesen Eitel und schließlich [[Franz Karasek|Karasek]]. Troyer gehörte dem Gemeinderat bis 1931 an. | | Von 1919 bis 1931 war die DNSAP mit vier Mandaten im [[Salzburger Gemeinderat]] vertreten. Diese wurden nach der Wahl vom [[13. Juli]] [[1919]] von Dr. Otto Troyer, [[Rudolf Dinnebier]] bzw. Hans Prodinger, Hans Wagner und [[Franz Heinzl|Franz Heinzel]] bekleidet. Anfang Dezember 1919 trat Hans Wagner wegen Arbeitsüberlastung zurück und wurde durch [[Franz Sieger]] ersetzt. Auf Prodinger folgte Buchfellner, auf diesen Eitel und schließlich [[Franz Karasek|Karasek]]. Troyer gehörte dem Gemeinderat bis 1931 an. |
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| | [[Josef Ernst]], Steuerbeamter, war von 1922 bis 1931 [[Bürgermeister der Stadt Zell am See|Bürgermeister]] von [[Zell am See]]. | | [[Josef Ernst]], Steuerbeamter, war von 1922 bis 1931 [[Bürgermeister der Stadt Zell am See|Bürgermeister]] von [[Zell am See]]. |
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| − | Der DHV-Obmann Josef Renner errang 1931 das letzte Mandat der DNSAP im Salzburger Gemeinderat (Voithofer (Diss.), aaO 299) | + | Der DHV-Obmann Josef Renner errang 1931 das letzte Mandat der DNSAP im Salzburger Gemeinderat (Voithofer (Diss.), aaO 299). |
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| − | ====Kammerfunktionäre==== | + | ==== Kammerfunktionäre ==== |
| | Bei den ersten Arbeiterkammerwahlen am [[5. März|5.]]/[[6. März]] [[1921]] wurden fünf nationale Gewerkschafter gewählt, darunter Koller, Prodinger und Schaschko. | | Bei den ersten Arbeiterkammerwahlen am [[5. März|5.]]/[[6. März]] [[1921]] wurden fünf nationale Gewerkschafter gewählt, darunter Koller, Prodinger und Schaschko. |
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| − | ===Beziehungen zu anderen Parteien=== | + | === Beziehungen zu anderen Parteien === |
| | In weltanschaulicher Hinsicht stand die DNSAP den beiden anderen deutschnationalen Parteien, der Großdeutschen Volkspartei und dem Landbund, nahe. Sie befand sich aber insbesondere zu der bürgerlichen Großdeutschen Volkspartei in einem Interessengegensatz. Wegen ihrer geringen Stärke war sie bei Wahlen auf Allianzen angewiesen und fand diese denn doch zumeist bei den Großdeutschen, nur 1922 bei den [[Christlichsozialen]]. Zu den [[SDAP|Sozialdemokraten]] bestand ein scharfer Gegensatz. | | In weltanschaulicher Hinsicht stand die DNSAP den beiden anderen deutschnationalen Parteien, der Großdeutschen Volkspartei und dem Landbund, nahe. Sie befand sich aber insbesondere zu der bürgerlichen Großdeutschen Volkspartei in einem Interessengegensatz. Wegen ihrer geringen Stärke war sie bei Wahlen auf Allianzen angewiesen und fand diese denn doch zumeist bei den Großdeutschen, nur 1922 bei den [[Christlichsozialen]]. Zu den [[SDAP|Sozialdemokraten]] bestand ein scharfer Gegensatz. |
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| | Bei den [[Gemeindevertretungswahlen 1931|Gemeinderatswahlen 1931]] traten die Schulz-Nationalsozialisten ohne Bündnis mit den Großdeutschen an und erlitten eine schwere Niederlage. Sie kamen (in der Stadt Salzburg) nur mehr auf 4,4 % der Stimmen und ein Mandat, während die Hitler-Bewegung 9,2 % der Stimmen und vier Mandate errang. Bei den [[Landtagswahlen 1932|Landtagswahlen von 1932]] traten die Schulz-Nationalsozialisten nicht mehr in Erscheinung; die Hitler-Bewegung hingegen kam auf 20 % der Stimmen und sechs Mandate<ref>Vgl. Voithofer, Diss., aaO 318.</ref>. | | Bei den [[Gemeindevertretungswahlen 1931|Gemeinderatswahlen 1931]] traten die Schulz-Nationalsozialisten ohne Bündnis mit den Großdeutschen an und erlitten eine schwere Niederlage. Sie kamen (in der Stadt Salzburg) nur mehr auf 4,4 % der Stimmen und ein Mandat, während die Hitler-Bewegung 9,2 % der Stimmen und vier Mandate errang. Bei den [[Landtagswahlen 1932|Landtagswahlen von 1932]] traten die Schulz-Nationalsozialisten nicht mehr in Erscheinung; die Hitler-Bewegung hingegen kam auf 20 % der Stimmen und sechs Mandate<ref>Vgl. Voithofer, Diss., aaO 318.</ref>. |
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| − | ==Quellen== | + | == Quellen == |
| − | * Zum Abschnitt „Allgemeines“: | + | * Zum Abschnitt "Allgemeines": |
| − | ** Wikipedia-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Badeni#Badenische Sprachenverordnung “„Badeni“'',] [http://de.wikipedia.org/wiki/Alldeutsche_Vereinigung “„Alldeutsche Vereinigung“'',] [http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkische_Bewegung “„Völkische Bewegung“'',] [http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialismus “„Nationalsozialismus“'',] [http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Nationalsozialistische_Arbeiterpartei Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei“'',] [http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Arbeiterpartei_(%C3%96sterreich-Ungarn) “„Deutsche Arbeiterpartei (Österreich-Ungarn)“''] | + | ** Wikipedia-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Badeni#Badenische Sprachenverordnung "Badeni"'',] [http://de.wikipedia.org/wiki/Alldeutsche_Vereinigung "Alldeutsche Vereinigung"'',] [http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkische_Bewegung "Völkische Bewegung"'',] [http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialismus "Nationalsozialismus"'',] [http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Nationalsozialistische_Arbeiterpartei Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei"'',] [http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Arbeiterpartei_(%C3%96sterreich-Ungarn) "Deutsche Arbeiterpartei (Österreich-Ungarn)"''] |
| | ** [[Robert Kriechbaumer|Kriechbaumer, Robert]], Die großen Erzählungen der Politik. Politische Kultur und Parteien in Österreich vor der Jahrhundertwende bis 1945, Böhlau-Verlag Graz–Wien–Köln 2001, ISBN 3-205-99400-0. [http://books.google.at/books?id=yheSqWHjExYC&pg=PA656&lpg=PA656 S. 656 ff.] | | ** [[Robert Kriechbaumer|Kriechbaumer, Robert]], Die großen Erzählungen der Politik. Politische Kultur und Parteien in Österreich vor der Jahrhundertwende bis 1945, Böhlau-Verlag Graz–Wien–Köln 2001, ISBN 3-205-99400-0. [http://books.google.at/books?id=yheSqWHjExYC&pg=PA656&lpg=PA656 S. 656 ff.] |
| | ** Andrew G. Whiteside, ''Nationaler Sozialismus in Österreich vor 1918'', in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte Jahrgang 9 (1961), [http://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1961_4.pdf Heft 4 S. 335-359] | | ** Andrew G. Whiteside, ''Nationaler Sozialismus in Österreich vor 1918'', in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte Jahrgang 9 (1961), [http://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1961_4.pdf Heft 4 S. 335-359] |
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| − | * v. a. zum Abschnitt „Salzburg“: | + | * v. a. zum Abschnitt "Salzburg": |
| | ** [[Ernst Hanisch|Hanisch, Ernst]], ''Zur Frühgeschichte des Nationalsozialismus in Salzburg (1913-1925)'', in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 117 (1977), Salzburg 1978, S. 371-410 | | ** [[Ernst Hanisch|Hanisch, Ernst]], ''Zur Frühgeschichte des Nationalsozialismus in Salzburg (1913-1925)'', in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 117 (1977), Salzburg 1978, S. 371-410 |
| | ** [[Richard Voithofer|Voithofer, Richard]], ''»Drum schließt Euch frisch an Deutschland an ...« Die Geschichte der Großdeutschen Volkspartei in Salzburg 1920-1936'', Wien 2000 (Dissertation; = Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der [[Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek]], [http://books.google.at/books?id=l_epwaB5q98C Band 9).] | | ** [[Richard Voithofer|Voithofer, Richard]], ''»Drum schließt Euch frisch an Deutschland an ...« Die Geschichte der Großdeutschen Volkspartei in Salzburg 1920-1936'', Wien 2000 (Dissertation; = Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der [[Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek]], [http://books.google.at/books?id=l_epwaB5q98C Band 9).] |
| − | ==Einzelnachweisn== | + | ==Anmerkungen== |
| | <references/> | | <references/> |
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