Das Wolfgangiwasser war auch für Weiber bei Unfruchtbarkeit ein sehr gerühmtes Mittel. Kunstgeschichtlich hochinteressante blaue Glasflaschen zum Mitnehmen des heiligen Wolfgangiwassers, heute eine große Rarität, wurden im [[18. Jahrhundert]] zur Aufbewahrung des Heiligen Wolfgangiwassers vom [[Falkenstein]] ([[Falkensteinweg]]) und dem "Wolfgangibrunnen" in [[St. Wolfgang]] erzeugt. Diese Fläschchen sind in die Form geblasen und zeigen auf der Vorderseite den Heiligen Wolfgang mit Kirche, Stab und dem Beil über einer Wolke, darunter das Spruchband: "ST.WOLFGANG". Die Rückseite ist der Volkskunst im [[Salzkammergut]] zugeordnet. Ein beliebtes Almmotiv, mit einer Almhütte im Mittelpunkt zwischen Bäumen. Davor idyllisch gelagert ein Hirsch vor einem spitzen Felsberg und darauf ein nach rechts blickender Gams, wieder zu beiden Seiten Bäumchen. Dieses Fläschchen war auch im 18. Jahrhundert eine Votivgabe aus dem Wolfgangland im "Aberseeischen Gepyrg". | Das Wolfgangiwasser war auch für Weiber bei Unfruchtbarkeit ein sehr gerühmtes Mittel. Kunstgeschichtlich hochinteressante blaue Glasflaschen zum Mitnehmen des heiligen Wolfgangiwassers, heute eine große Rarität, wurden im [[18. Jahrhundert]] zur Aufbewahrung des Heiligen Wolfgangiwassers vom [[Falkenstein]] ([[Falkensteinweg]]) und dem "Wolfgangibrunnen" in [[St. Wolfgang]] erzeugt. Diese Fläschchen sind in die Form geblasen und zeigen auf der Vorderseite den Heiligen Wolfgang mit Kirche, Stab und dem Beil über einer Wolke, darunter das Spruchband: "ST.WOLFGANG". Die Rückseite ist der Volkskunst im [[Salzkammergut]] zugeordnet. Ein beliebtes Almmotiv, mit einer Almhütte im Mittelpunkt zwischen Bäumen. Davor idyllisch gelagert ein Hirsch vor einem spitzen Felsberg und darauf ein nach rechts blickender Gams, wieder zu beiden Seiten Bäumchen. Dieses Fläschchen war auch im 18. Jahrhundert eine Votivgabe aus dem Wolfgangland im "Aberseeischen Gepyrg". |