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Da die schwarze Färbung eher selten ist und Maria Hauser nicht wollte, dass diese Eigenheit der Natur  verschwindet, züchtete sie bald gezielt schwarze Pinzgauer Rinder. Dass ihre Rinder Hörner tragen, ist ohnehin nicht erwähnenswert, denn das Enthornen der Tiere wäre für sie nicht vorstellbar.  
 
Da die schwarze Färbung eher selten ist und Maria Hauser nicht wollte, dass diese Eigenheit der Natur  verschwindet, züchtete sie bald gezielt schwarze Pinzgauer Rinder. Dass ihre Rinder Hörner tragen, ist ohnehin nicht erwähnenswert, denn das Enthornen der Tiere wäre für sie nicht vorstellbar.  
 
==Mangalitza-Wollschweine==
 
==Mangalitza-Wollschweine==
Eine andere Hofeigenheit ist, dass der alte Stall für die Haltung hochgezüchteter Schweine zu kalt ist und können daher im Stall des Unterhausreithofes ohne Beheizung keine hochgezüchteten [[Hausschwein]]e für den Eigenbedarf an Fleisch und [[Räucherspeck]] gehalten werden.  
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Eine andere Hofeigenheit ist, dass der alte Stall für die Haltung hochgezüchteter Schweinerassen zu kalt ist und können daher im Stall des Unterhausreithofes ohne Beheizung keine hochgezüchteten [[Hausschwein]]e für den Eigenbedarf an Fleisch und [[Räucherspeck]] gehalten werden.
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Als Maria Hauser bei einem Besuch des „Bauernrebellen“ [[Sepp Holzer]] im [[Lungau]] die Wollschweine der Rasse Mangalitza sah, wurde in ihr „die Schweinezüchterin geboren“. Die Mangalitza-Wollschweine, ein hochgefährdete Nutztierrasse, halten die Kälte aus und können sogar den Winter über in einem überdachten Holzverschlag mit freiem Auslauf gehalten werden. Außerdem sind sie aufgrund ihrer Urtümlichkeit für die Massentierhaltung nicht tauglich. Maria Hauser beschaffte sich die ersten Mangalitzas und begann mit ihnen eine eigene Zucht.
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Als Maria Hauser bei einem Besuch des „Bauernrebellen“ [[Sepp Holzer]] im [[Lungau]] die Wollschweine der Rasse Mangalitza sah, wurde in ihr „die Schweinezüchterin geboren“. Die Mangalitza-Wollschweine, ein hochgefährdete Nutztierrasse, halten die Kälte aus und können sogar den Winter über in einem überdachten Holzverschlag mit freiem Auslauf gehalten werden. Außerdem sind sie aufgrund ihrer Urtümlichkeit für die Massentierhaltung nicht tauglich. Maria Hauser beschaffte sich die ersten Mangalitzas und begann mit ihnen eine eigene Zucht.
   
==Von Berg- zu Waldschafen==
 
==Von Berg- zu Waldschafen==
 
Auch die hofeigene [[Alm]] in der [[Hundsteingruppe]] hat ihre Tücken. Sie besteht praktisch ausschließlich aus steilen Hängen. Die hofeigenen [[Hausschaf|Schafe]], eine Herde von Bergschafmischungen, hatte den Nachteil, dass die Tiere wegen der Lämmermast zugekauft wurden und nicht immer gesund waren. Es traten typische Schafkrankheiten wie [[Moderhinke]] und [[Räude]] auf. Auch blieb die Herde wegen ihrer Heterogenität nicht immer beisammen, einzelne Tiere verliefen sich, was mühselige Suchexpeditionen zur Folge hatte.
 
Auch die hofeigene [[Alm]] in der [[Hundsteingruppe]] hat ihre Tücken. Sie besteht praktisch ausschließlich aus steilen Hängen. Die hofeigenen [[Hausschaf|Schafe]], eine Herde von Bergschafmischungen, hatte den Nachteil, dass die Tiere wegen der Lämmermast zugekauft wurden und nicht immer gesund waren. Es traten typische Schafkrankheiten wie [[Moderhinke]] und [[Räude]] auf. Auch blieb die Herde wegen ihrer Heterogenität nicht immer beisammen, einzelne Tiere verliefen sich, was mühselige Suchexpeditionen zur Folge hatte.
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