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[[Datei:Stadtblick zum Rudolfskai.jpg|thumb|250px|eh. Staatsgewerbeschule Salzburg <br/> Ansicht vom Giselakai]]
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{{Dieser Artikel|behandelt die '''Gewerbeschule''' - '''Staatsgewerbeschule''' als Bildungseinrichtungen. Das Bauwerk am [[Rudolfskai]] Nr. 42 wird im Artikel [[Gebäude der Staatsgewerbeschule Salzburg]] behandelt}}
[[Datei:Eingang zur Staatsgewerbeschule.jpg|thumb|Eingang zur Staatsgewerbeschule]]
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[[Datei:Eingang zur Staatsgewerbeschule.jpg|thumb|Eingang zur Staatsgewerbeschule.]]
Die '''Gewerbeschule Salzburg''', ein Jahr nach der Gründung bereits  '''Staatsgewerbeschule''' und nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] bis 1963 als '''Bundesgewerbeschule''' bezeichnet, befand sich am Rande des [[Kaiviertel]]s in der [[Salzburg]]er [[Altstadt]] am [[Rudolfskai]].
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{{Googlemapsort|5020+salzburg+Rudolfskai_42}}
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Die '''Gewerbeschule Salzburg''', ein Jahr nach der Gründung bereits  '''Staatsgewerbeschule''' und nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] bis 1963 als '''Bundesgewerbeschule''' bezeichnet, befand sich am Rande des [[Kaiviertel]]s in der [[Salzburger Altstadt]] am [[Rudolfskai]].
    
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
 
=== Gewerbeschule Salzburg ===
 
=== Gewerbeschule Salzburg ===
[[1855]] eröffnet der [[Salzburger Gewerbeverein]] eine Zeichen- und Modellierschule.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19251130&query=%22Modellierschule%22&ref=anno-search&seite=4 anno.onb.ac.at [[Salzburger Chronik]] vom 30. November 1925, Seite 4]</ref>
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[[1855]] eröffnet der [[Salzburger Gewerbeverein]] eine Zeichen- und Modellierschule.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19251130&query=%22Modellierschule%22&ref=anno-search&seite=4 anno.onb.ac.at [[Salzburger Chronik]] vom 30. November 1925, Seite 4]</ref>
    
‎Nach dem Wiener Börsenkrach von [[1873]] und dem durch diesen ausgelösten wirtschaftlichen Zusammenbruch sah sich das Ministerium veranlasst, etwas für die Hebung des gewerblichen Unterrichtswesens zu unternehmen. Ein Teil dieser Initiative war die Gründung der Gewerbeschule Salzburg.
 
‎Nach dem Wiener Börsenkrach von [[1873]] und dem durch diesen ausgelösten wirtschaftlichen Zusammenbruch sah sich das Ministerium veranlasst, etwas für die Hebung des gewerblichen Unterrichtswesens zu unternehmen. Ein Teil dieser Initiative war die Gründung der Gewerbeschule Salzburg.
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[[1875]] wurde dem Wiener Architekten [[Camillo Sitte]] die Leitung der Zeichen- und Modellierschule übertragen, die im alten städtischen Getreidemagazin am [[Franz-Josef-Kai]] 17 (später [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]], heute [[Haus der Natur]]) untergebracht war.
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[[1875]] wurde dem Wiener Architekten [[Camillo Sitte]] die Leitung der Zeichen- und Modellierschule übertragen, die im alten [[Bürgerliches Getreidemagazin der Stadt Salzburg|städtischen Getreidemagazin]] am [[Franz-Josef-Kai]] 17 (später [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]], heute [[Haus der Natur]]) untergebracht war.
    
=== Staatsgewerbeschule Salzburg ===
 
=== Staatsgewerbeschule Salzburg ===
Bereits am [[24. Februar]] [[1876]]<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwb&datum=18760224&query=%22Staats-Gewerbeschule+in+Salzburg%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], (Neuigkeits) Welt Blatt, Ausgabe vom 24. Februar 1876, Seite3</ref> – gegen Konkurrenz aus Linz und Innsbruck – wurde die Gewerbeschule mit kaiserlicher Bewilligung zur ''k.k. Staats-Gewerbeschule'' erhoben. Mit der Eröffnung der Gewerbeschule wurde auch eine "''Abtheilung für Photographie und Reproductionsverfahren''" eingerichtet - die weltweit erste staatliche Fachschule auf diesem Gebiet. Bis zu ihrer Übersiedlung [[1886]] nach Wien war sie Ausbildungsstätte für viele [[Fotografen]], deren es auch etliche in Salzburg gab.
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Bereits am [[24. Februar]] [[1876]]<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwb&datum=18760224&query=%22Staats-Gewerbeschule+in+Salzburg%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], (Neuigkeits) Welt Blatt, Ausgabe vom 24. Februar 1876, Seite3</ref> – gegen Konkurrenz aus Linz und Innsbruck – wurde die Gewerbeschule mit kaiserlicher Bewilligung zur ''k.k. Staats-Gewerbeschule'' erhoben. Mit der Eröffnung der Gewerbeschule wurde auch eine "''Abtheilung für Photographie und Reproductionsverfahren''" eingerichtet - die weltweit erste staatliche Fachschule auf diesem Gebiet. Bis zu ihrer Übersiedlung [[1886]] nach Wien war sie Ausbildungsstätte für viele [[Fotografen]], deren es auch etliche in Salzburg gab.
    
Zum Lehrkörper der neu gegründeten Anstalt gehörten als Leiter der Schnitzschule der Bildhauer [[Alois Kiebacher]], dann die Professoren Kuhn, Mell und Salb.  
 
Zum Lehrkörper der neu gegründeten Anstalt gehörten als Leiter der Schnitzschule der Bildhauer [[Alois Kiebacher]], dann die Professoren Kuhn, Mell und Salb.  
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==== Neubau am Rudolfskai ====
 
==== Neubau am Rudolfskai ====
[[Datei:Gedenktafel Universität Salzburg.jpg|thumb|Gedenktafel: 1897-1900 Errichtung Neubau]]
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[[Datei:Gedenktafel Universität Salzburg.jpg|thumb|Gedenktafel 1897–1900 Errichtung Neubau]]
[[Bild:Geschichte_der_Uni_Salzburg.JPG|thumb|250px|Gedenktafel: 1901 zum 25jährigen Jubiläum]]
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[[Bild:Geschichte_der_Uni_Salzburg.JPG|thumb|Gedenktafel 1901 zum 25jährigen Jubiläum]]
 
[[1897]] bis [[1900]] wurde die Staatsgewerbeschule von der Stadtgemeinde Salzburg aus Mitteln von [[Stadt Salzburg (Gebietskörperschaft)|Stadt Salzburg]] und [[Salzburger Sparkasse]] und [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]] neu errichtet<ref>Gedenktafel im Stiegenaufgang</ref>. Am [[20. Oktober]] [[1900]] übersiedelte die Staatsgewerbeschule an den [[Rudolfskai]] 42 in das neue [[Gebäude der Staatsgewerbeschule Salzburg]]. Das Gebäude im Stil der italienischen [[Renaissance]] besitzt einen H-förmigen Grundriss, sodass an seiner Nordseite ein kleiner Vorhof und an seiner Südseite ein Innenhof liegt. Der Mittelbau ist zweistöckig, die Flügeln nur einstöckig. Das Werkstättengebäude ist nur ebenerdig. Die Schule gliederte sich damals in eine kunstgewerbliche Abteilung und eine baugewerbliche Abteilung.
 
[[1897]] bis [[1900]] wurde die Staatsgewerbeschule von der Stadtgemeinde Salzburg aus Mitteln von [[Stadt Salzburg (Gebietskörperschaft)|Stadt Salzburg]] und [[Salzburger Sparkasse]] und [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]] neu errichtet<ref>Gedenktafel im Stiegenaufgang</ref>. Am [[20. Oktober]] [[1900]] übersiedelte die Staatsgewerbeschule an den [[Rudolfskai]] 42 in das neue [[Gebäude der Staatsgewerbeschule Salzburg]]. Das Gebäude im Stil der italienischen [[Renaissance]] besitzt einen H-förmigen Grundriss, sodass an seiner Nordseite ein kleiner Vorhof und an seiner Südseite ein Innenhof liegt. Der Mittelbau ist zweistöckig, die Flügeln nur einstöckig. Das Werkstättengebäude ist nur ebenerdig. Die Schule gliederte sich damals in eine kunstgewerbliche Abteilung und eine baugewerbliche Abteilung.
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Die Staatsgewerbeschule Salzburg bildete Lehrlinge in folgenden gewerbsmäßigen Berufen<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=rgb&datum=1906&size=45&page=1071 alex.onb.ac.at RGBL Nr. 197/1906 und 198/1906, Verordnungen vom 3.9.1906]</ref> <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19031013&query=%22Staatsgewerbeschule%22+%22Lehrlinge%22&ref=anno-search&seite=3 Salzburger Chronik, 13. Oktober 1903, Seite 3]</ref> aus:
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Die Staatsgewerbeschule Salzburg bildete Lehrlinge in folgenden gewerbsmäßigen Berufen<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=rgb&datum=1906&size=45&page=1071 alex.onb.ac.at RGBL Nr. 197/1906 und 198/1906, Verordnungen vom 3.9.1906]</ref> <ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19031013&query=%22Staatsgewerbeschule%22+%22Lehrlinge%22&ref=anno-search&seite=3 Salzburger Chronik, 13. Oktober 1903, Seite 3]</ref> aus:
 
* (Möbel-)Tischler in der kunstgewerblichen Abteilung (Werkmeisterschule)
 
* (Möbel-)Tischler in der kunstgewerblichen Abteilung (Werkmeisterschule)
 
* Drechsler (Meerschaumbildhauer, Pfeifenschneider) in der kunstgewerblichen Abteilung (Werkmeisterschule)
 
* Drechsler (Meerschaumbildhauer, Pfeifenschneider) in der kunstgewerblichen Abteilung (Werkmeisterschule)
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* Steinmetzmeister in der bautechnischen (Werkmeisterschule)
 
* Steinmetzmeister in der bautechnischen (Werkmeisterschule)
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Im Jahre [[1909]] besuchten 128 Lehrlinge die Schule.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19090429&query=%22Staatsgewerbeschule%22+%22Lehrlinge%22&ref=anno-search&seite=5 anno.onb.ac.at, Salzburger Chronik, 29. April 1909, Seite 5]</ref>
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Im Jahre [[1909]] besuchten 128 Lehrlinge die Schule.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19090429&query=%22Staatsgewerbeschule%22+%22Lehrlinge%22&ref=anno-search&seite=5 anno.onb.ac.at, Salzburger Chronik, 29. April 1909, Seite 5]</ref>
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Die Staatsgewerbeschule führte zudem eine Baufachschule (zwei Jahre), eine Frauengewerbeschule im Weißnähen<ref>Weißnähen = Koch- und Unterwäsche nähen</ref> und Kleidermachen sowie eine allgemeine gewerbliche Schule. Für Zimmer- und Dekorationsmaler gab es Kurse.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19100709&query=%22Staatsgewerbeschule%22+%22Lehrlinge%22&ref=anno-search&seite=16 anno.onb.ac.at, Salzburger Chronik, 9. Juli 1910, Seite 16, Inserat]</ref>
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Die Staatsgewerbeschule führte zudem eine Baufachschule (zwei Jahre), eine Frauengewerbeschule im Weißnähen<ref>Weißnähen = Koch- und Unterwäsche nähen</ref> und Kleidermachen sowie eine allgemeine gewerbliche Schule. Für Zimmer- und Dekorationsmaler gab es Kurse.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19100709&query=%22Staatsgewerbeschule%22+%22Lehrlinge%22&ref=anno-search&seite=16 anno.onb.ac.at, Salzburger Chronik, 9. Juli 1910, Seite 16, Inserat]</ref>
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[[1919]] wurde eine Abteilung für Elektrotechnik <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19290803&query=%22Staatsgewerbeschule%22+%22Elektrotechnik%22&ref=anno-search&seite=2 anno.onb.ac.at, Salzburger Chronik, 3. August 1929, Seite 2]</ref> eingerichtet.
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[[1919]] wurde eine Abteilung für Elektrotechnik <ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19290803&query=%22Staatsgewerbeschule%22+%22Elektrotechnik%22&ref=anno-search&seite=2 anno.onb.ac.at, Salzburger Chronik, 3. August 1929, Seite 2]</ref> eingerichtet.
    
=== Bundeslehranstalt für Hochbau, Elektrotechnik und Frauengewerbe ===
 
=== Bundeslehranstalt für Hochbau, Elektrotechnik und Frauengewerbe ===
[[1922]] wurden für die gewerblichen Lehranstalten neue Bezeichnungen eingeführt. Die Staatsgewerbeschule wurde zur ''Bundeslehranstalt für Hochbau, Elektrotechnik und Frauengewerbe''.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19220809&query=%22Bundeslehranstalt%22+%22Hochbau%22+%22Elektrotechnik%22&ref=anno-search&seite=2 Salzburger Chronik, 9. August 1922, Seite 2]</ref>
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[[1922]] wurden für die gewerblichen Lehranstalten neue Bezeichnungen eingeführt. Die Staatsgewerbeschule wurde zur ''Bundeslehranstalt für Hochbau, Elektrotechnik und Frauengewerbe''.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19220809&query=%22Bundeslehranstalt%22+%22Hochbau%22+%22Elektrotechnik%22&ref=anno-search&seite=2 Salzburger Chronik, 9. August 1922, Seite 2]</ref>
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[[1926]] feierte die ''Staatsgewerbeschule'' Salzburg ihr 50-jähriges Bestehen.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19261116&seite=5&zoom=33&query=%22staatsgewerbeschule%22%2B%22jubil%C3%A4um%22&ref=anno-search anno.onb.ac.at, [[Salzburger Volksblatt]], 16. November 1926, Seite 5]</ref> Sie gliedert sich in eine Fachschule für Hochbau inklusive Bauhandwerkerschule und Abteilung für Elektrotechnik, sowie eine Frauengewerbeschule mit drei Klassen.
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[[1921]] maturierte [[Hilda Crozzoli-Bandian]] als erste Frau an der Salzburger Staatsgewerbeschule und wurde [[1927]] die erste Baumeisterin Österreichs.
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Ab [[1928]] wurden Autofahrkurse mit täglicher Anmeldung angeboten.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19280225&query=%22Staatsgewerbeschule%22+%22Autofahrschule%22&ref=anno-search&seite=9 anno.onb.ac.at, Salzburger Volksblatt, 25. Februar 1928, Seite 9]
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[[1926]] feierte die ''Staatsgewerbeschule'' Salzburg ihr 50-jähriges Bestehen.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19261116&seite=5&zoom=33&query=%22staatsgewerbeschule%22%2B%22jubil%C3%A4um%22&ref=anno-search anno.onb.ac.at, [[Salzburger Volksblatt]], 16. November 1926, Seite 5]</ref> Sie gliedert sich in eine Fachschule für Hochbau inklusive Bauhandwerkerschule und Abteilung für Elektrotechnik, sowie eine Frauengewerbeschule mit drei Klassen.
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Ab [[1928]] wurden Autofahrkurse mit täglicher Anmeldung angeboten.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19280225&query=%22Staatsgewerbeschule%22+%22Autofahrschule%22&ref=anno-search&seite=9 anno.onb.ac.at, Salzburger Volksblatt, 25. Februar 1928, Seite 9]
 
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Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] fand am [[17. Juli]] [[1948]] erstmals eine Fotoausstellung in der Gewerbeschule statt. Es wurden 280 Bilder aus 28 Nationen gezeigt.
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Nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] fand am [[17. Juli]] [[1948]] erstmals eine Fotoausstellung in der Gewerbeschule statt. Es wurden 280 Bilder aus 28 Nationen gezeigt.
    
Nach dem ''Ischler Programm'' [[1946]]<ref>{{Austriaforum|AEIOU/Ischler_Programm|Ischler Programm}}</ref> wurde die Schulzeit der höheren Abteilungen (mit Maturaabschluss) von vier Jahren auf fünf Jahre verlängert. [[1962]] folgten dann die Fachschulen mit einer Verlängerung der Schulzeit von drei Jahren auf vier Jahre.
 
Nach dem ''Ischler Programm'' [[1946]]<ref>{{Austriaforum|AEIOU/Ischler_Programm|Ischler Programm}}</ref> wurde die Schulzeit der höheren Abteilungen (mit Maturaabschluss) von vier Jahren auf fünf Jahre verlängert. [[1962]] folgten dann die Fachschulen mit einer Verlängerung der Schulzeit von drei Jahren auf vier Jahre.
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== Direktoren ==
 
== Direktoren ==
* [[1875]]–[[1883]]: [[Camillo Sitte]], Architekt, Dombaumeister, k.k. Regierungsrat
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* [[1875]]–1883: [[Camillo Sitte]], Architekt, Dombaumeister, k.k. Regierungsrat
* [[1883]]–[[1895]]: [[Konrad Lueff]], Architekt, Landesschulinspektor (ab 1888)
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* [[1883]]–1895: [[Konrad Lueff]], Architekt, Landesschulinspektor (ab 1888)
* [[1895]]–[[1904]]: [[Vitus Berger]], Architekt, k.k. Regierungsrat, [[Landeskonservator|Konservator]]  
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* [[1895]]–1904: [[Vitus Berger]], Architekt, k.k. Regierungsrat, [[Landeskonservator|Konservator]]  
* [[1904]]–[[1908]]: [[Karl Romstorfer]], Hofrat, [[Landeskonservator|Konservator]]  
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* [[1904]]–1908: [[Karl Romstorfer]], [[Hofrat]], [[Landeskonservator|Konservator]]  
* [[1909]]–[[1921]]: [[Wilhelm Dworak|Wilhelm Dwořak]], Bauingenieur, k.k. Regierungsrat, Hofrat
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* [[1909]]–1921: [[Wilhelm Dworak|Wilhelm Dwořak]], Bauingenieur, k.k. Regierungsrat, Hofrat
* [[1921]]–[[1925]]: [[Josef Schubauer]], Ingenieur, Regierungsrat
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* [[1921]]–1925: [[Josef Schubauer]], Ingenieur, Regierungsrat
* [[1925]]–[[1934]]: [[Johann Lugert]], Dipl.Ing., Hofrat
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* [[1925]]–1934: [[Johann Lugert]], Dipl.Ing., Hofrat
* [[1934]]–[[1935]]: [[Leonhard Stöllinger]] (prov.)  
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* [[1934]]–1935: [[Leonhard Stöllinger]] (prov.)  
* [[1935]]–[[1938]]: [[Johann Böhm]], Architekt, Hofrat
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* [[1935]]–1938: [[Johann Böhm]], Architekt, Hofrat
* [[1938]]–[[1945]]: [[Walter Hummel]], Dr. phil.
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* [[1938]]–1945: [[Walter Hummel]], Dr. phil.
* [[1945]]–[[1948]]: [[Paul Schroth]], Dipl.-Ing., Architekt, Prof.
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* [[1945]]–1948: [[Paul Schroth]], Dipl.-Ing., Architekt, Prof.
* [[1948]]–[[1949]]: [[Johann Böhm]], Architekt, Hofrat
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* [[1948]]–1949: [[Johann Böhm]], Architekt, Hofrat
* [[1950]]–[[1959]]: [[Hermann Rehrl senior|Hermann Rehrl]], Architekt
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* [[1950]]–1959: [[Hermann Rehrl senior]], Architekt
* [[1960]]–[[1970]]: [[Anton Frisch]], Architekt, Dipl.-Ing., Dr. techn., Hofrat  
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* [[1960]]–1970: [[Anton Frisch]], Architekt, Dipl.-Ing., Dr. techn., Hofrat  
* [[1971]]–[[1974]]: [[Hermann Baudisch]], Dipl.-Ing., OStR  
+
* [[1971]]–1974: [[Hermann Baudisch (Direktor)|Hermann Baudisch]], Dipl.-Ing., OStR  
* [[1974]]–[[1989]]: [[Hermann Rehrl junior|Hermann Rehrl]], Architekt, Mag. arch., Hofrat
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* [[1974]]–[[1989]]: [[Hermann Rehrl junior]], Architekt, Mag. arch., Hofrat
    
== Quellen ==
 
== Quellen ==
 
* diverse Internetseiten
 
* diverse Internetseiten
* Salzburgwiki-Beitrag [[Camillo Sitte]]
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* SALZBURGWIKI-Beitrag [[Camillo Sitte]]
 
* Heinrich Sitte: ''Camillo Sitte''. In: Neue österreichische Biographie 1815 – 1918. Amalthea-Verlag Wien 1929. S.&nbsp;132&nbsp;ff (insbesondere S.&nbsp;141&nbsp;f).
 
* Heinrich Sitte: ''Camillo Sitte''. In: Neue österreichische Biographie 1815 – 1918. Amalthea-Verlag Wien 1929. S.&nbsp;132&nbsp;ff (insbesondere S.&nbsp;141&nbsp;f).
* 100 Jahre Höhere Technische Bundeslehranstalt Salzburg 1976. Festschrift. Herausgegeben von der Lehranstalt, Redaktion, Mag. Werner Trilety u.a.  
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* 100 Jahre Höhere Technische Bundeslehranstalt Salzburg 1976. Festschrift. Herausgegeben von der Lehranstalt, Redaktion, Mag. Werner Trilety u. a.  
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== Fußnoten ==
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== Einzelnachweise ==
 
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