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Der '''Hochkönig''' ist der höchste Gipfel der [[Berchtesgadener Alpen]] und einer der höchsten der gesamten Nördlichen Kalkalpen überhaupt. Das weithin sichtbare Massiv erhebt sich über den Tälern der [[Salzach]] wie der [[Saalach]] und beherrscht weite Teile des nördlichen Pongaues und Pinzgaues.
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Der '''Hochkönig''' ist der höchste Gipfel der [[Berchtesgadener Alpen]] und einer der höchsten der gesamten Nördlichen Kalkalpen überhaupt. Das weithin sichtbare Massiv erhebt sich über den Tälern der [[Salzach]] wie der [[Saalach]] und beherrscht weite Teile des nördlichen [[Pongau]]es und [[Pinzgau]]es.
    
== Charakteristik und Geographie ==
 
== Charakteristik und Geographie ==
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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
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Die Region rings um den Hochkönig blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bereits in der früheren Bronzezeit, etwa 2000 Jahre v. Chr. wurden im Gebiet um den Mitterberg Kupfererze gefördert und eine Art frühgeschichtliche Montanindustrie begründet. Hin und wieder mochte es geschehen, dass Jäger und Hirten bis auf die Hochflächen des Gebirges vordrangen. Die eigentliche Erschließungsgeschichte des Berges beginnt aber erst im 19. Jhdt., womit so klingende Namen wie [[Ludwig Purtscheller]] oder [[Hermann von Barth]] verknüpft sind. Letzterer erreichte den Gipfel im Jahre 1868 über das Birgkar und berichtet davon in seinem Werk ''Aus den nördlichen Kalkalpen''. Heute ist der Hochkönig als Wander- und Kletterberg gleichermaßen beliebt; namentlich als Kletterberg hat er sich durch die Pionierarbeit tüchtiger Erschließer, worunter in neuerer Zeit unter anderen der Bischofshofener Albert Precht zu nennen ist, einen einzigartigen Ruf erworben.
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Die Region rings um den Hochkönig blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bereits in der früheren Bronzezeit, etwa 2000 Jahre v. Chr. wurden im Gebiet um den [[Mitterberg]] [[Kupferbergbau|Kupfererze]] gefördert und eine Art frühgeschichtliche Montanindustrie begründet. Hin und wieder mochte es geschehen, dass Jäger und Hirten bis auf die Hochflächen des Gebirges vordrangen. Die eigentliche Erschließungsgeschichte des Berges beginnt aber erst im [[19. Jahrhundert]], womit so klingende Namen wie [[Ludwig Purtscheller]] oder [[Hermann von Barth]] verknüpft sind. Letzterer erreichte den Gipfel im Jahre [[1868]] über das Birgkar und berichtet davon in seinem Werk ''Aus den nördlichen Kalkalpen''. Heute ist der Hochkönig als Wander- und Kletterberg gleichermaßen beliebt; namentlich als Kletterberg hat er sich durch die Pionierarbeit tüchtiger Erschließer, worunter in jüngerer Zeit unter anderen der [[Bischofshofen]]er [[Albert Precht]] zu nennen ist, einen einzigartigen Ruf erworben.
    
== Wege und Unterkünfte ==  
 
== Wege und Unterkünfte ==  
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• Bertgenhütte (Selbstversorger)
 
• Bertgenhütte (Selbstversorger)
 
• Birgkarhaus
 
• Birgkarhaus
• Eckberthütte (unbewirtschaftet, nur mit AV-Schlüssel)
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• Eckberthütte (unbewirtschaftet, nur mit Alpenvereins-Schlüssel)
 
• Erichhütte
 
• Erichhütte
 
• Matrashaus
 
• Matrashaus
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* Bernd Römmelt/ Willi Schwenkmeier: ''Berchtesgadener Alpen''. Bergverlag Rother GmbH München, 2006, ISBN 3-7633-7028-5
 
* Bernd Römmelt/ Willi Schwenkmeier: ''Berchtesgadener Alpen''. Bergverlag Rother GmbH München, 2006, ISBN 3-7633-7028-5
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== Links ==
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== Weblinks ==
    
* [http://www.bergruf.de/alpinhistorie/barth/kalkalpen/berchtesgadener_hochkoenig.html Aus den nördlichen Kalkalpen]
 
* [http://www.bergruf.de/alpinhistorie/barth/kalkalpen/berchtesgadener_hochkoenig.html Aus den nördlichen Kalkalpen]