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Nachdem im Spätsommer [[1933]] endlich der [[Variantenstreit der Großglockner Hochalpenstraße|Variantenstreit]] über die Streckenführung der Großglockner Hochalpenstraße zwischen dem [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]] und dem Erbauer der Straße Ing. [[Franz Wallack]] zugunsten der Variante von Wallack entschieden wurde, konnten die Arbeiten für den letzten Abschnitt der Straße, der Scheitelstrecke, in Angriff genommen werden.  
 
Nachdem im Spätsommer [[1933]] endlich der [[Variantenstreit der Großglockner Hochalpenstraße|Variantenstreit]] über die Streckenführung der Großglockner Hochalpenstraße zwischen dem [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]] und dem Erbauer der Straße Ing. [[Franz Wallack]] zugunsten der Variante von Wallack entschieden wurde, konnten die Arbeiten für den letzten Abschnitt der Straße, der Scheitelstrecke, in Angriff genommen werden.  
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Bereits kurz nach dem Anfahren des Hochtor Tunnels wurde am [[13. September]] 1933 eine Herkulesstatuette am [[Hochtor (Kärnten)|Hochtor]] gefunden. Bei Aushubarbeiten im Bereich des Südportals fand ein Arbeiter in einen Meter Tiefe im Hangschutt diese nur wenige Zentimeter große bronzene Herkulesstatuette. Bei späteren wissenschaftlichen Untersuchungen wurde ihr Alter auf mehr als 2 000 Jahre geschätzt.  
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Bereits kurz nach dem Anfahren des Hochtor Tunnels wurde am [[13. September]] 1933 eine Herkulesstatuette am [[Hochtor (Kärnten)|Hochtor]] gefunden. Bei Aushubarbeiten im Bereich des Südportals fand ein Arbeiter in einen Meter Tiefe im Hangschutt diese nur 18,5 Zentimeter große bronzene Herkulesstatuette. Bei späteren wissenschaftlichen Untersuchungen wurde ihr Alter auf mehr als 2 000 Jahre geschätzt.  
    
Mit diesem Fund eines Herkules mit dem Löwenfell war wohl auch der Nachweis erbracht, dass schon zur [[Römer]]zeit eine hier genutzte Verbindung über den [[Tauern]] bestand. Die kleine Statue dürfte einmal in einem kleinen Heiligtum oder Schrein in der Einsattelung des Hochtors gestanden haben. Nordstürme stürzten sie samt ihrem Behältnis über die Hochtorsüdwand hinunter und blieb im Hangschutt just an der Stelle liegen, wo der Hochtortunnel angeschlagen wurde, schreibt Franz Wallack in seinem Buch "[[Die Großglockner Hochalpenstraße - die Geschichte ihres Baues]]" auf Seite 161.
 
Mit diesem Fund eines Herkules mit dem Löwenfell war wohl auch der Nachweis erbracht, dass schon zur [[Römer]]zeit eine hier genutzte Verbindung über den [[Tauern]] bestand. Die kleine Statue dürfte einmal in einem kleinen Heiligtum oder Schrein in der Einsattelung des Hochtors gestanden haben. Nordstürme stürzten sie samt ihrem Behältnis über die Hochtorsüdwand hinunter und blieb im Hangschutt just an der Stelle liegen, wo der Hochtortunnel angeschlagen wurde, schreibt Franz Wallack in seinem Buch "[[Die Großglockner Hochalpenstraße - die Geschichte ihres Baues]]" auf Seite 161.
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Zu sehen ist eine Kopie in der Ausstellung [[Passheiligtum Hochtor]] neben dem Südportal des Hochtor-Tunnels.
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Zu sehen ist eine Kopie in der Ausstellung [[Passheiligtum Hochtor]] neben dem Südportal des Hochtor Tunnels.
    
== Gerücht 1973 ==
 
== Gerücht 1973 ==