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Das '''Schloss Lichtenberg''' liegt nördlich von [[Saalfelden am Steinernen Meer]] im [[Pinzgau]] in der Nähe der [[Einsiedelei am Palfen]], am Fuße des [[Steinernes Meer|Steinernem Meeres]].
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Das '''Schloss Lichtenberg''' befindet sich nördlich von [[Saalfelden am Steinernen Meer]] im [[Pinzgau]] in der Nähe der [[Einsiedelei am Palfen]] am Fuße des [[Steinernes Meer|Steinernem Meeres]]. Es zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in Saalfelden am Steinernen Meer|denkmalgeschützten Objekten]] in der Stadt.
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Das Schloss Lichtenberg, einst eine [[Hochmittelalterliche Burg]], die vermutlich von den [[Herren von Saalfelden]] erbaut wurde und dann an die [[Herren von Walchen]] kam, fand [[1287]] erstmals urkundlich Erwähnung. [[1290]] fiel sie samt den Eigengütern  endgültig an den Erzbischof und war nachfolgend Sitz der erzbischöflichen [[Pflegegericht|Pfleger]] des [[Gericht Saalfelden|Pfleggerichtes Saalfelden]].
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Der genau Erbauungszeitraum der Burg ist unbekannt, eine erste urkundliche Erwähnung fällt  auf das Jahr [[1281]]. In diesem Jahr muss die Burg bereits bestanden haben, da [[Erzbischof]] [[Friedrich II. von Walchen]] nach einem Streit mit dem Geschlecht der Kalhamer gelungen war, die Burg Lichtenberg seinen Brüdern Alberto und Otto von Walchen zu übergeben.
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Nach [[1290]] wurde die Burg mit einem erzbischöflichen [[Pfleger]] besetzt. Von Lichtenberg aus wurde das [[Pfleggericht Saalfelden-Lichtenberg]] durch einen erzbischöflichen Beamten verwaltet.
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Im [[Salzburger Bauernaufstände|Bauernaufstand]] von [[1526]] wurde die Burg zerstört, die Burg musste von der Gerichtsgemeinde Saalfelden neu aufgebaut werden. Sie erhielt den mächtigen Rundturm im Südwesten und entstand bis [[1580]] fast völlig neu. Im Laufe der Jahrhunderte kam die Burg ziemlich herunter.  
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Mit dem Beginn des [[18. Jahrhundert]]s verlegten die Pfleger ihren Sitz ins Tal, die Burg wurde nur mehr als Wohnung eines Jägers verwendet. Im Laufe der Zeit wurde nicht viel saniert, darum wurde die Burg am  am [[13. Oktober]] [[1870]] versteigert. Den Zuschlag erhielt für 8.340 [[Gulden]] Dr. [[Adolf Ritter Weiß von Teßbach]], der Verfall der Burg konnte gestoppt werden und Schloss Lichtenberg erhielt sein heutiges Aussehen.
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Auf der rechten Innenhofseite des Schlosses befindet sich ein mit einer steinernen Umrahmung versehenes eingelassenes hochrechteckiges Marmorrelief, welches den heiligen Georg in Ritterrüstung auf dem Pferd reitend und mit seiner Lanze den unter ihm liegenden Drachen tötend zeigt. Geschaffen wurde das Relief von einem italienischen Steinbildhauer. Die Darstellung zeigt den heiligen Georg mit den Gesichtszügen des Dr. Adolf Ritter Weiß von Teßbach.<ref>[https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=708 Marterl.at]</ref>
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Noch heute ist die Familie im Besitz des gesamten Areals. Besichtigungen der Burg sind nicht möglich.
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Seit [[1872]] befindet sich das Anwesen im Besitz der Familien Ortner und Weiß-Teßbach.
   
===Schloss Lichtenberg in der NS-Zeit===
 
===Schloss Lichtenberg in der NS-Zeit===
Über die Geschichte des Schlosses in der NS-Zeit schreibt [[Rudolf Leo]] in seinem Buche [[Der Pinzgau unterm Hakenkreuz]] auf S. 178 folgendes: „Die Zunahme der Luftangriffe lässt den [[Burg]]en im [[Pinzgau]] eine völlig neue Rolle zukommen: Sie bieten einen idealen Ort für den Schutz von Kunstgegenständen aus [[Salzburg]]. So werden beispielsweise im Schloss Lichtenberg (Saalfelden) sämtliche Kunstgegenstände von der Residenz, vom [[Stift Nonnberg|Nonnberg]] und von [[Stift St. Peter|St. Peter]] sowie [[Schloss Klessheim|Klessheim]] untergebracht. Die umliegende Bevölkerung durfte davon allerdings nichts wissen.
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Über die Geschichte des Schlosses in der NS-Zeit schreibt [[Rudolf Leo]] in seinem Buche [[Der Pinzgau unterm Hakenkreuz]] auf S. 178 folgendes: ''"Die Zunahme der Luftangriffe lässt den Burgen im [[Pinzgau]] eine völlig neue Rolle zukommen: Sie bieten einen idealen Ort für den Schutz von Kunstgegenständen aus Salzburg. So werden beispielsweise im Schloss Lichtenberg (Saalfelden) sämtliche Kunstgegenstände von der Residenz, vom [[Benediktinenstift Nonnberg|Nonnberg]] und von [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|St. Peter]] sowie [[Schloss Kleßheim|Kleßheim]] untergebracht. Die umliegende Bevölkerung durfte davon allerdings nichts wissen."'' Wie aus einer diesbezüglichen Anordnung des Salzburger Gauleiters u. a. hervorgeht, sind zu diesem Zeitpunkt lediglich die Besitzerin des Schlosses und ein Dienstmädchen vor Ort. Sie werden mit der Betreuung dieser Gegenstände beauftragt.
==Weblink==
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* [http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Lichtenberg Wikipedia Schloss Lichtenberg]
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==Kapelle==
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Hauptartikel  [[Schlosskapelle Schloss Lichtenberg]]
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== Bilder ==
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==Quellen==
 
==Quellen==
* Geschichte Salzburgs, Stadt und Land, Mittelalter, Band I/2, Hrsg. Heinz Dopsch und Hans Spatzenegger, Universitätsverlag Anton Pustet, [[Salzburg]], [[1983]]  
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* [[Heinz Dopsch]], [[Hans Spatzenegger]] (Hrsg.): ''Geschichte Salzburgs, Stadt und Land, Mittelalter'', Band I/2, , [[Verlag Anton Pustet|Universitätsverlag Anton Pustet]], Salzburg, [[1983]]  
* Rudolf Leo, „Der Pinzgau unterm Hakenkreuz“, [[Otto Müller Verlag]], Salzburg 2013
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* [[Rudolf Leo]]: ''Der Pinzgau unterm Hakenkreuz'', [[Otto Müller Verlag]], Salzburg 2013
[[Kategorie:Pinzgau|Lichtenberg, Schloss]]
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* {{wikipedia-de|Schloss_Lichtenberg (Österreich)}}
[[Kategorie:Saalfelden am Steinernen Meer|Lichtenberg, Schloss]]
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== Einzelnachweis ==
[[Kategorie:Architektur|Lichtenberg, Schloss]]
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<references/>
[[Kategorie:Schloss|Lichtenberg, Schloss]]
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[[Kategorie:historische Gebäude|Lichtenberg, Schloss]]
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{{SORTIERUNG: Lichtenberg, Schloss}}
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[[Kategorie:Pinzgau]]
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[[Kategorie:Saalfelden am Steinernen Meer]]
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[[Kategorie:Architektur]]
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[[Kategorie:Denkmalschutz]]
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[[Kategorie:Denkmalschutz (Saalfelden am Steinernen Meer)]]
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[[Kategorie:Gebäude]]
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[[Kategorie:historisches Gebäude]]
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[[Kategorie:Schloss]]