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| | [[1459]] schlug Friedrich III. ihn zur Kardinalsernennung vor, Papst Pius II. lehnte aber vorerst ab. und ernannte Burkhard stattdessen erst zum Apostolischen Protonotar – und unterstellte ihn damit direkt Rom. Er durfte nun mit Mitra und Brustkreuz das Pontifikalamt leiten. Am [[5. März]] [[1460]] wurde Burkhard von Pius zum Kardinal "''in pectore''" ernannt. Am [[16. November]] [[1461]] ernannte das [[Salzburger Domkapitel]] ihn darauf einstimmig zum Erzbischof. | | [[1459]] schlug Friedrich III. ihn zur Kardinalsernennung vor, Papst Pius II. lehnte aber vorerst ab. und ernannte Burkhard stattdessen erst zum Apostolischen Protonotar – und unterstellte ihn damit direkt Rom. Er durfte nun mit Mitra und Brustkreuz das Pontifikalamt leiten. Am [[5. März]] [[1460]] wurde Burkhard von Pius zum Kardinal "''in pectore''" ernannt. Am [[16. November]] [[1461]] ernannte das [[Salzburger Domkapitel]] ihn darauf einstimmig zum Erzbischof. |
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| − | Am [[9. Mai]] [[1462]] wurde die Ernneunng des Erzbischofes Burkhard zum Kadinal in Salzburg durch den [[Bischof von Chiemsee]], [[Ulrich von Plankenfels]] öffentlich vorgestellt und am [[31. Mai]] auch in Viterbo, Latium, Italien, offiziell als Kardinal-Priester geweiht. Papst Pius II. wies ihm die Kirche ''Santi Nereo et Achilleo'' in Rom als Titelkirche zu. Am [[9. Oktober]] [[1462]] fand in Anwesenheit des Herzogs Ludwig IX von Bayern-Landshut die Einführung des Kardinals im [[Salzburger Dom]] statt. Unter den drei Kardinälen, die im [[Mittelalter]] auf dem Thron des Erzbischofs saßen, war er der einzige, der seine geistliche Laufbahn in Salzburg begonnen und zu Ende geführt hat. | + | Am [[9. Mai]] [[1462]] wurde die Ernennung des Erzbischofes Burkhard zum Kardinal in Salzburg durch den [[Bischof von Chiemsee]], [[Ulrich von Plankenfels]] öffentlich vorgestellt und am [[31. Mai]] auch in Viterbo, Latium, Italien, offiziell als solcher Kardinal-Priester geweiht. Papst Pius II. wies ihm die Kirche ''Santi Nereo et Achilleo'' in Rom als Titelkirche zu. Am [[9. Oktober]] [[1462]] fand in Anwesenheit des Herzogs Ludwig IX von Bayern-Landshut die Einführung des Kardinals im [[Salzburger Dom]] statt. Unter den drei Kardinälen, die im [[Mittelalter]] auf dem Thron des Erzbischofs saßen, war er der einzige, der seine geistliche Laufbahn in Salzburg begonnen und zu Ende geführt hat. |
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| − | Burkhard wollte im [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]] eine Universität bauen lassen. Salzburg war zu seiner Zeit von einer regen Bautätigkeit erfüllt, die den bischöflichen Stadtkern mit einer Reihe von Bauwerken umgab, die den Aufstieg des Bürgertums sichtbar machten. | + | Burkhard wollte als Teil des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstiftes St. Peter]] eine Universität errichten lassen. Salzburg war zu seiner Zeit von einer regen Bautätigkeit erfüllt, die den bischöflichen Stadtkern mit einer Reihe von Bauwerken umgab, welche den Aufstieg des Bürgertums sichtbar machten. |
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| | Nach seinem Tod rissen seine Verwandten alles, was er an Kleinodien zusammengetragen hatte, an sich. Auch wenn schon frühere Bischöfe ihre Familien gefördert hatten, so war doch Burkhard der erste Vertreter eines gezielten Nepotismus. Seinem Bruder Balthasar übertrug er schon als Domprobst die wichtige Hauptmannschaft [[Pettau]], [[1464]] verlieh er ihm Feste und [[Pfleggericht|Pflege]] [[Goldegg]] ohne die Verpflichtung zu Zahlungen. Als Nachfolger in Pettau ernannte er seinen Bruder Sigmund. | | Nach seinem Tod rissen seine Verwandten alles, was er an Kleinodien zusammengetragen hatte, an sich. Auch wenn schon frühere Bischöfe ihre Familien gefördert hatten, so war doch Burkhard der erste Vertreter eines gezielten Nepotismus. Seinem Bruder Balthasar übertrug er schon als Domprobst die wichtige Hauptmannschaft [[Pettau]], [[1464]] verlieh er ihm Feste und [[Pfleggericht|Pflege]] [[Goldegg]] ohne die Verpflichtung zu Zahlungen. Als Nachfolger in Pettau ernannte er seinen Bruder Sigmund. |