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== Leben ==
 
== Leben ==
Burkhard stammte aus einem adeligen Ministerialengeschlecht mit dem Stammsitz nächst dem Lungauer Ort Weißpriach. Der Großteil der Besitzungen des Ministerialen-Geschlechtes lag aber damals im heutigen Kärnten, wo Burkhard auch aufwuchs. Burkhard war ein fähiger Diplomat, dessen Dienste auch Kaiser Friedrich III. schätzen gelernt hatte. Burghard war 1452 Teil er kaiserlichen Gesandtschaft in Rom, der Kaiser ernannte ihn (ohne vorherige Wahl) zum [[Dompropst]], er musste dem Papst dafür einen Oboedieneid leisten und einen Geldbetrag als Annaten entrichten.   
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Burkhard stammte aus einem adeligen Ministerialengeschlecht mit dem Stammsitz nächst dem Lungauer Ort Weißpriach. Der Großteil der Besitzungen des Ministerialen-Geschlechtes lag aber damals im heutigen Kärnten, wo Burkhard auch aufwuchs. Burkhard war ein fähiger Diplomat, dessen Dienste auch Kaiser Friedrich III. schätzen gelernt hatte. Burghard war 1452 Teil er kaiserlichen Gesandtschaft in Rom, der Papst ernannte ihn auf Drängen des Kaisers zum [[Dompropst]], er musste dem Papst dafür einen Oboedieneid leisten und einen Geldbetrag als Annaten entrichten.   
 
    
 
    
[[1459]] schlug Friedrich III. ihn zur Kardinalsernennung vor, Papst Pius II. lehnte vorerst ab. Der Papst ernannte Burkhard stattdessen zum Apostolischen Protonotar – und unterstellte ihn damit direkt Rom. Er durfte nun mit Mitra und Brustkreuz das Pontifikalamt leiten. Am [[5. März]] [[1460]] wurde Burkhard von Pius zum Kardinal "''in pectore''" ernannt. Am [[16. November]] [[1461]] wurde er vom [[Salzburger Domkapitel]] zum Fürsterzbischof gewählt.  
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[[1459]] schlug Friedrich III. ihn zur Kardinalsernennung vor, Papst Pius II. lehnte aber vorerst ab. und ernannte Burkhard stattdessen erst zum Apostolischen Protonotar – und unterstellte ihn damit direkt Rom. Er durfte nun mit Mitra und Brustkreuz das Pontifikalamt leiten. Am [[5. März]] [[1460]] wurde Burkhard von Pius zum Kardinal "''in pectore''" ernannt. Am [[16. November]] [[1461]] ernannte das [[Salzburger Domkapitel]] ihn darauf einstimmig zum Erzbischof.  
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Am [[9. Mai]] [[1462]] wurde Burkhard in Salzburg vom [[Bischof von Chiemsee]], [[Ulrich von Plankenfels]], geweiht und am [[31. Mai]] in Viterbo, Latium, Italien, offiziell als Kardinal-Priester vorgestellt. Pius wies ihm die Kirche ''Santi Nereo et Achilleo'' in Rom als Titelkirche zu. Am [[9. Oktober]] [[1462]] fand die Einführung des Kardinals im [[Salzburger Dom]] unter Anwesenheit des Herzogs Ludwig von Bayern statt.  
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Am [[9. Mai]] [[1462]] wurde die Ernneunng des Erzbischofes Burkhard zum Kadinal in Salzburg durch den [[Bischof von Chiemsee]], [[Ulrich von Plankenfels]] öffentlich vorgestellt und am [[31. Mai]] auch in Viterbo, Latium, Italien, offiziell als Kardinal-Priester geweiht. Papst Pius II. wies ihm die Kirche ''Santi Nereo et Achilleo'' in Rom als Titelkirche zu. Am [[9. Oktober]] [[1462]] fand in Anwesenheit des Herzogs Ludwig IX von Bayern-Landshut die Einführung des Kardinals im [[Salzburger Dom]] statt. Unter den drei Kardinälen, die im [[Mittelalter]] auf dem Thron des Erzbischofs saßen, war er der einzige, der seine geistliche Laufbahn in Salzburg begonnen und zu Ende geführt hat.
 
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Unter den drei Kardinälen, die im [[Mittelalter]] auf dem Thron des Erzbischofs saßen, war er der einzige, der seine geistliche Laufbahn in Salzburg begonnen und zu Ende geführt hat.
      
Burkhard wollte im [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]] eine Universität bauen lassen. Salzburg war zu seiner Zeit von einer regen Bautätigkeit erfüllt, die den bischöflichen Stadtkern mit einer Reihe von Bauwerken umgab, die den Aufstieg des Bürgertums sichtbar machten.
 
Burkhard wollte im [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]] eine Universität bauen lassen. Salzburg war zu seiner Zeit von einer regen Bautätigkeit erfüllt, die den bischöflichen Stadtkern mit einer Reihe von Bauwerken umgab, die den Aufstieg des Bürgertums sichtbar machten.
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