| | Das junge Paar bezog ein Haus in der Laimgrube 24, einer Vorstadt, die heute Teil von Maria Hilf ist. Hier kam als erstes Kind der Sohn Karl am 30. April 1810 zur Welt und starb nach zwei Monaten bereits an einer "Gedarmentzündung". Carl Johann Philipp Emmerich wurde am 24. Mai 1811, Anna am 25. Juli 1812 und Katharina am 4. November 1813 geboren. Bei den beiden Mädchen war Catharina Schinko Gattin des Kaufmanns Karl Schinko die Patin. | | Das junge Paar bezog ein Haus in der Laimgrube 24, einer Vorstadt, die heute Teil von Maria Hilf ist. Hier kam als erstes Kind der Sohn Karl am 30. April 1810 zur Welt und starb nach zwei Monaten bereits an einer "Gedarmentzündung". Carl Johann Philipp Emmerich wurde am 24. Mai 1811, Anna am 25. Juli 1812 und Katharina am 4. November 1813 geboren. Bei den beiden Mädchen war Catharina Schinko Gattin des Kaufmanns Karl Schinko die Patin. |
| − | Dr. Pürstinger kehrte als praktischer Arzt in seinen Heimatort Schwanenstadt zurück. Bei der Organisierung des Medizinalwesens im Jahre [[1814]] – als [[Salzburg Teil des Königreichs Bayern|Salzburg ein Teil Bayerns]] war – wurde Dr. Pürstinger als Landgerichtsarzt nach Zell am See berufen, nachdem er eine Berufung nach [[Radstadt]] abgelehnt hatte. Er musste auch die Landgerichte [[Pfleggericht Saalfelden|Saalfelden]] und [[Pfleggericht Taxenbach|Taxenbach]] mit betreuen. Sein Arbeitsbereich vergrößerte sich [[1819]] noch um [[Pfleggericht Mittersill|Mittersill]], das in bayerischer Zeit einen eigenen Landgerichtsarzt – Dr. [[Joseph Riedler|Riedler]] – gehabt hatte. Dr. Pürstinger betätigte sich auch wissenschaftlich, indem er im Badeort [[Bad Fusch]] Wasseranalysen vornahm.<ref>"Allgemeine Zeitung", balneologische Zeitung, Leipzig 1868, 189.</ref> Er verfasste "medizinisch-topographische Fragmente über das [[Pinzgau]]", die leider nicht erhalten sind, und schloss diese seinem Sanitätsbericht an.
| + | Bei der Organisierung des Medizinalwesens im Jahre [[1814]] – als [[Salzburg Teil des Königreichs Bayern|Salzburg ein Teil Bayerns]] war – wurde Dr. Pürstinger als Landgerichtsarzt nach Zell am See berufen, nachdem er eine Berufung nach [[Radstadt]] abgelehnt hatte. Er musste auch die Landgerichte [[Pfleggericht Saalfelden|Saalfelden]] und [[Pfleggericht Taxenbach|Taxenbach]] mit betreuen. Sein Arbeitsbereich vergrößerte sich [[1819]] noch um [[Pfleggericht Mittersill|Mittersill]], das in bayerischer Zeit einen eigenen Landgerichtsarzt – Dr. [[Joseph Riedler|Riedler]] – gehabt hatte. Dr. Pürstinger betätigte sich auch wissenschaftlich, indem er im Badeort [[Bad Fusch]] Wasseranalysen vornahm.<ref>"Allgemeine Zeitung", balneologische Zeitung, Leipzig 1868, 189.</ref> Er verfasste "medizinisch-topographische Fragmente über das [[Pinzgau]]", die leider nicht erhalten sind, und schloss diese seinem Sanitätsbericht an. |
| | Am [[6. Jänner]] [[1815]] kam sein Sohn Joan Baptista zur Welt und am [[5. April]] [[1816]] Ludovicus Wilhelm. Beide Knaben starben Anfang April [[1817]], der Jüngere an einer Entzündung und der Ältere an Keuchhusten. Wenige Tage vor dem Tod der beiden kleinen Söhne wurde am [[22. März]] [[1817]] die Tochter Wilhelmina geboren. Es folgten Joannes Baptista am [[16. Juni]] [[1818]] und Ludwig am [[6. Jänner]] [[1820]] – alle im Haus Markt 48. Im neuen Haus Markt Nr. 49 kamen am [[14. Februar]] [[1822]] Antonia Margaritha und am [[18. April]] [[1823]] Paulina Clara Joanna zur Welt.<ref>Taufbuch der Pfarre Zell am See-St. Hippolyt, [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/zell-am-see-st-hippolyt/TFBVIII/?pg=281 Bd.^sVIII, Register, Buchst. P]</ref> | | Am [[6. Jänner]] [[1815]] kam sein Sohn Joan Baptista zur Welt und am [[5. April]] [[1816]] Ludovicus Wilhelm. Beide Knaben starben Anfang April [[1817]], der Jüngere an einer Entzündung und der Ältere an Keuchhusten. Wenige Tage vor dem Tod der beiden kleinen Söhne wurde am [[22. März]] [[1817]] die Tochter Wilhelmina geboren. Es folgten Joannes Baptista am [[16. Juni]] [[1818]] und Ludwig am [[6. Jänner]] [[1820]] – alle im Haus Markt 48. Im neuen Haus Markt Nr. 49 kamen am [[14. Februar]] [[1822]] Antonia Margaritha und am [[18. April]] [[1823]] Paulina Clara Joanna zur Welt.<ref>Taufbuch der Pfarre Zell am See-St. Hippolyt, [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/zell-am-see-st-hippolyt/TFBVIII/?pg=281 Bd.^sVIII, Register, Buchst. P]</ref> |