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| | Wolfgang Roscher war Sohn des Chormeisters und Komponisten Franz Roscher. | | Wolfgang Roscher war Sohn des Chormeisters und Komponisten Franz Roscher. |
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| − | Klavierunterricht hatte er bei dem bekannten Pianisten Goll und Fräulein Bodenstein. Infolge Kriegsdienstes mußte er seine bei Dr. Komma betriebenen Tonsatzstudien unterbrechen. Nach Kriegsgefangenschaft und tschechoslowakischer Internierung konnte er in [[Deutschland]] seine Musikstudien fortsetzen. Er studierte Komposition (u.a. bei [[Carl Orff]]), Musik- und Erziehungswissenschaft, Literatur- und Kulturgeschichte, Philosophie und Theologie in Bamberg, Erlangen und München); er wurde im Jahr 1951 an der Universität Erlangen zum Doktor der Philosophie promoviert. | + | Klavierunterricht hatte er bei dem bekannten Pianisten Goll und Fräulein Bodenstein. Infolge Kriegsdienstes mußte er seine bei Dr. Komma betriebenen Tonsatzstudien unterbrechen. Nach Kriegsgefangenschaft und tschechoslowakischer Internierung konnte er in [[Deutschland]] seine Musikstudien fortsetzen. Er studierte Komposition (u. a. bei [[Carl Orff]]), Musik- und Erziehungswissenschaft, Literatur- und Kulturgeschichte, Philosophie und Theologie in Bamberg, Erlangen und München); er wurde im Jahr 1951 an der Universität Erlangen zum Doktor der Philosophie promoviert. |
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| | Anläßlich der 1. Internationalen Festwoche der Abendländischen Akademie 1952 trat er mit einem geistlichen Chorwerk an die Öffentlichkeit. Nach kirchen- und schulmusikalischen Tätigkeiten übernahm er im Jahr 1960 den Lehrstuhl für Musikerziehung, später für Musik und Auditive Kommunikation in Alfeld/Hildesheim ([[Deutschland#Niedersachsen|Niedersachsen]]). | | Anläßlich der 1. Internationalen Festwoche der Abendländischen Akademie 1952 trat er mit einem geistlichen Chorwerk an die Öffentlichkeit. Nach kirchen- und schulmusikalischen Tätigkeiten übernahm er im Jahr 1960 den Lehrstuhl für Musikerziehung, später für Musik und Auditive Kommunikation in Alfeld/Hildesheim ([[Deutschland#Niedersachsen|Niedersachsen]]). |
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| − | Im Jahr [[1981]] wurde er zum ordentlichen Professor für Musikpädagogik an der ''Hochschule für Musik und darstellende Kunst "Mozarteum“ in Salzburg'' ernannt. Deren Rektor war er von [[1991]] bis [[1995]]. | + | Im Jahr [[1981]] wurde er zum ordentlichen Professor für Musikpädagogik an der ''Hochschule für Musik und darstellende Kunst "Mozarteum" in Salzburg'' ernannt. Deren Rektor war er von [[1991]] bis [[1995]]. |
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| | Als Ordinarius für Musikpädagogik am Mozarteum begründete er das Institut für Integrative Musikpädagogik und Polyästhetische Erziehung. | | Als Ordinarius für Musikpädagogik am Mozarteum begründete er das Institut für Integrative Musikpädagogik und Polyästhetische Erziehung. |
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| | (Auswahl) | | (Auswahl) |
| | * ''Polyästhetische Erziehung'', in: Musik und Bildung, 12 (1980) 5, S. 318-319 | | * ''Polyästhetische Erziehung'', in: Musik und Bildung, 12 (1980) 5, S. 318-319 |
| − | * (Hrsg.): ''Läuterungen, Klärungen. Zu Sinn und Widerspruch Polyästhetischer Erziehung. Ein Interview mit Wolfgang Roscher und Christoph Kittl'', in: ''Sinn und Widerspruch musikalischer Bildung; Beiträge zu "poesis“ und "aisthesis“ heute'', S. 16-17, Verlag Emil Katzbichler, 1993 München | + | * (Hrsg.): ''Läuterungen, Klärungen. Zu Sinn und Widerspruch Polyästhetischer Erziehung. Ein Interview mit Wolfgang Roscher und Christoph Kittl'', in: ''Sinn und Widerspruch musikalischer Bildung; Beiträge zu "poesis" und "aisthesis" heute'', S. 16-17, Verlag Emil Katzbichler, 1993 München |
| | * ''Musik − unsere Chance?'', in: Musikforum 31 (1995) 8 | | * ''Musik − unsere Chance?'', in: Musikforum 31 (1995) 8 |
| | * (Hrsg.): ''Bildungstheoretische Perspektiven Integrativer Musikpädagogik'', in: ''Integrative Musikpädagogik; Neue Beiträge zur Polyästhetischen Erziehung; Teil I: Theorie und Rezeption'', S. 13-21. Heinrichshofen Verlag, 1983 Wilhelmshaven | | * (Hrsg.): ''Bildungstheoretische Perspektiven Integrativer Musikpädagogik'', in: ''Integrative Musikpädagogik; Neue Beiträge zur Polyästhetischen Erziehung; Teil I: Theorie und Rezeption'', S. 13-21. Heinrichshofen Verlag, 1983 Wilhelmshaven |