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[[Bild:Gottesdienst1.jpg|thumb|[[Freikirchliche Gottesdienste|Gottesdienst]] der Salzburger Pfingstgemeinde]]
 
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[[Datei:Pfingstgemeinde – Logo.jpg|thumb|Corporate Design]]
 
[[Datei:Pfingstgemeinde – Logo.jpg|thumb|Corporate Design]]
Die '''"Freie Christengemeinde − Pfingstgemeinde (FCGÖ)"''' ist eine freikirchliche Gemeinschaft mit Sitz in der [[Julius-Fritsche-Gasse (Bürmoos)|Julius-Fritsche-Gasse]] 44 in 5111 [[Bürmoos]] sowie etlichen lokalen Pfingstgemeinden im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] (ab 1928)<ref>Statistik AUSTRIA, Bevölkerung 2001 nach Religionsbekenntnis und Staatsangehörigkeit</ref>.
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Die '''Freie Christengemeinde − Pfingstgemeinde'''  (FCGÖ) ist eine freikirchliche Gemeinschaft mit Sitz in der [[Julius-Fritsche-Gasse (Bürmoos)|Julius-Fritsche-Gasse]] 44 in 5111 [[Bürmoos]] sowie etlichen lokalen Pfingstgemeinden im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] (ab 1928)<ref>Statistik AUSTRIA, Bevölkerung 2001 nach Religionsbekenntnis und Staatsangehörigkeit</ref>.
    
==Allgemeines==
 
==Allgemeines==
Die {{PAGENAME}} ist Teil der Kirche (Religionsgesellschaft) mit der Bezeichnung „Freikirchen in Österreich“ (Bund der ([[Baptistengemeinde Salzburg|Baptistengemeinden]], Bund Evangelikaler Gemeinden, ELAIA Christengemeinden, Freie Christengemeinde – Pfingstgemeinde und [[Mennonitische Friedensgemeinde Salzburg|Mennonitische Freikirche in Österreich]]), die im Jahr [[2013]] die Rechtspersönlichkeit als staatlich anerkannte Kirche erworben hat.<ref>Verordnung der Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur, ausgegeben am 26. August 2013 [https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/II/2013/250 (BGBLA 2013 II 250)]</ref>
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Die {{PAGENAME}} ist Teil der Kirche (Religionsgesellschaft) mit der Bezeichnung "Freikirchen in Österreich" (Bund der ([[Baptistengemeinde Salzburg|Baptistengemeinden]], Bund Evangelikaler Gemeinden, ELAIA Christengemeinden, Freie Christengemeinde – Pfingstgemeinde und [[Mennonitische Friedensgemeinde Salzburg|Mennonitische Freikirche in Österreich]]), die im Jahr [[2013]] die Rechtspersönlichkeit als staatlich anerkannte Kirche erworben hat.<ref>Verordnung der Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur, ausgegeben am 26. August 2013 [https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/II/2013/250 (BGBLA 2013 II 250)]</ref>
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Die {{PAGENAME}} übt ihre Tätigkeit auf dem gesamten Bundesgebiet der Republik Österreich in über 90 lokalen Pfingstgemeinden aus. Die Vision der Freien Christengemeinde – Pfingstgemeinde in Österreich ist: „Pulsierende Gemeinden – die Gott und Menschen lieben". Im Dialog mit anderen Kirchen in Salzburg betont die Pfingstgemeinde ein „Klima des Respekts und das gegenseitige Verständnis“.
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Die {{PAGENAME}} übt ihre Tätigkeit auf dem gesamten Bundesgebiet der Republik Österreich in über 90 lokalen Pfingstgemeinden aus. Die Vision der Freien Christengemeinde – Pfingstgemeinde in Österreich ist: "Pulsierende Gemeinden – die Gott und Menschen lieben". Im Dialog mit anderen Kirchen in Salzburg betont die Pfingstgemeinde ein "Klima des Respekts und das gegenseitige Verständnis".
    
==Internationale Bezeichnungen für Pfingstgemeinde/Pfingstbewegung==
 
==Internationale Bezeichnungen für Pfingstgemeinde/Pfingstbewegung==
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=== Pfingstgemeinde in Salzburg-Land===
 
=== Pfingstgemeinde in Salzburg-Land===
*Im [[Land Salzburg]] gibt es heute FCG-Stammgemeinden in [[Bürmoos]], [[Straßwalchen]] und [[Schwarzach]].
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*Im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] gibt es heute FCG-Stammgemeinden in [[Bürmoos]], [[Straßwalchen]] und [[Schwarzach]].
    
Die lokalen Gemeinden sind grundsätzlich eigenständig (kongregationalistisch), bündeln aber zugleich vielseitige Synergien im FCGÖ-Bund. Ebene zum Austausch und zur Zusammenarbeit findet im Rahmen monatlicher Pastorentreffen und gemeinsamer Veranstaltungen statt; darüber hinaus in regionalen und Österreich weiten FCGÖ-Landeskonferenzen und Pastoraltagungen.
 
Die lokalen Gemeinden sind grundsätzlich eigenständig (kongregationalistisch), bündeln aber zugleich vielseitige Synergien im FCGÖ-Bund. Ebene zum Austausch und zur Zusammenarbeit findet im Rahmen monatlicher Pastorentreffen und gemeinsamer Veranstaltungen statt; darüber hinaus in regionalen und Österreich weiten FCGÖ-Landeskonferenzen und Pastoraltagungen.
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* In Schallmoos befinden sich ein [[Jugendtreff (Pfingstgemeinde)|Jugendtreff]] und ein [[Seniorentreff (Pfingstgemeinde)|Seniorentreff]].
 
* In Schallmoos befinden sich ein [[Jugendtreff (Pfingstgemeinde)|Jugendtreff]] und ein [[Seniorentreff (Pfingstgemeinde)|Seniorentreff]].
 
* Übergemeindliche Arbeitsbereiche der FCGÖ sind ''Teen Challenge'' (Arbeit mit drogenabhängigen Jugendlichen), das Jugend- und Kindererholungswerk (Durchführung von Kindererholungsaktionen, Jugendkonferenzen und Jugendferienlagern), Betreuung von Studenten in den verschiedenen Universitäten in Österreich, [[Royal Rangers – Pfadfinder (Pfingstgemeinde)|Royal Rangers – Pfadfinder]], Begegnung in der Ehe (Eheseminar), etc.<ref>[http://www.freiechristengemeinde.at/ Offizielle Homepage der Freien Christengemeinde – Pfingstgemeinde in Österreich]</ref>
 
* Übergemeindliche Arbeitsbereiche der FCGÖ sind ''Teen Challenge'' (Arbeit mit drogenabhängigen Jugendlichen), das Jugend- und Kindererholungswerk (Durchführung von Kindererholungsaktionen, Jugendkonferenzen und Jugendferienlagern), Betreuung von Studenten in den verschiedenen Universitäten in Österreich, [[Royal Rangers – Pfadfinder (Pfingstgemeinde)|Royal Rangers – Pfadfinder]], Begegnung in der Ehe (Eheseminar), etc.<ref>[http://www.freiechristengemeinde.at/ Offizielle Homepage der Freien Christengemeinde – Pfingstgemeinde in Österreich]</ref>
*Die Freie Christengemeinde – Pfingstgemeinde in Österreich unterstützt zudem ein ''Imkerausbildungprojekt'' für ärmere Menschen in Chile, gründete ein Waisenhaus in Rumänien, ein Lehrlingsprogramm für ärmere Jugendliche in Bangladesch und hat zudem noch andere diakonische Dienste ([[Altkleidersammelstelle (Pfingstgemeinde)|Hilfsgüter]], etc.).
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*Die Freie Christengemeinde – Pfingstgemeinde in Österreich unterstützt zudem ein ''Imkerausbildungprojekt'' für ärmere Menschen in Chile, gründete ein Waisenhaus in [[Rumänien]], ein Lehrlingsprogramm für ärmere Jugendliche in Bangladesch und hat zudem noch andere diakonische Dienste ([[Altkleidersammelstelle (Pfingstgemeinde)|Hilfsgüter]], etc.).
 
*Mehrmals jährlich wird auf Anfrage von Trauerfamilien eine Beerdigungszeremonie mit persönlichem Nachruf und Chor für verstorbene Konfessionslose (ohne Bekenntnis) durchgeführt.
 
*Mehrmals jährlich wird auf Anfrage von Trauerfamilien eine Beerdigungszeremonie mit persönlichem Nachruf und Chor für verstorbene Konfessionslose (ohne Bekenntnis) durchgeführt.
 
* Das Pro Caritate-Abzeichen des Landes Salzburg wurde dem Gründer der Salzburger Pfingstgemeinde (Pastor [[Nikolaus Betschel]]) und einem ehrenamtlichen Mitarbeiter auf Grund ihres sozialen Engagements im Rahmen der Pfingstgemeinde verliehen.<ref>Betschel 1993:148. Geschichten die das Leben schrieb. Erinnerungen und Episoden von Nikolaus Betschel. Kreuzlingen: Dynamis Verlag.</ref>
 
* Das Pro Caritate-Abzeichen des Landes Salzburg wurde dem Gründer der Salzburger Pfingstgemeinde (Pastor [[Nikolaus Betschel]]) und einem ehrenamtlichen Mitarbeiter auf Grund ihres sozialen Engagements im Rahmen der Pfingstgemeinde verliehen.<ref>Betschel 1993:148. Geschichten die das Leben schrieb. Erinnerungen und Episoden von Nikolaus Betschel. Kreuzlingen: Dynamis Verlag.</ref>
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===Interkonfessionelle Beziehungen ===
 
===Interkonfessionelle Beziehungen ===
1. * Übergemeindliche Beziehungen werden in Salzburg mit Christen unterschiedlichster konfessioneller Hintergründe (Baptisten, Mennoniten, [[Siebenten-Tags-Adventisten|Adventisten]], [[Altkatholische Kirche Salzburg|Altkatholiken]], [[Erzdiözese Salzburg|römisch-katholische]] und [[Evangelische Kirche (Gemeinschaft)|evangelische]] Christen, etc.) u.a. im Rahmen der Evangelischen Allianz, in ökumenischen bzw. überkonfessionellen Initiativen (Bsp. ''Aglow <ref> „aglow“: 1. englisch für „glühend“, „entflammt“; 2. Name eines Aglow ist der Name eines internationalen christlichen Frauenverbandes charismatischer Prägung, vgl. [http://de.wikipedia.org/wiki/Aglow Wikipedia-Artikel „Aglow“.]</ref>-Frauen''frühstück) aktiv gefördert. (Die österreichweite FCGÖ ist zudem Vollmitglied der Österreichischen Bibelgesellschaft und Partner der Österreichischen Evangelischen Allianz.<ref>[http://www.evangelischeallianz.at Offizielle Homepage der Österreichischen Evangelischen Allianz]</ref>)
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1. * Übergemeindliche Beziehungen werden in Salzburg mit Christen unterschiedlichster konfessioneller Hintergründe (Baptisten, Mennoniten, [[Siebenten-Tags-Adventisten|Adventisten]], [[Altkatholische Kirche Salzburg|Altkatholiken]], [[Erzdiözese Salzburg|römisch-katholische]] und [[Evangelische Kirche (Gemeinschaft)|evangelische]] Christen, etc.) u. a. im Rahmen der Evangelischen Allianz, in ökumenischen bzw. überkonfessionellen Initiativen (Bsp. ''Aglow <ref> "aglow": 1. englisch für "glühend", "entflammt"; 2. Name eines Aglow ist der Name eines internationalen christlichen Frauenverbandes charismatischer Prägung, vgl. [http://de.wikipedia.org/wiki/Aglow Wikipedia-Artikel "Aglow".]</ref>-Frauen''frühstück) aktiv gefördert. (Die österreichweite FCGÖ ist zudem Vollmitglied der Österreichischen Bibelgesellschaft und Partner der Österreichischen Evangelischen Allianz.<ref>[http://www.evangelischeallianz.at Offizielle Homepage der Österreichischen Evangelischen Allianz]</ref>)
    
===Fernsehdokumentation===
 
===Fernsehdokumentation===
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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
* Pfingstler<ref>Fiausch, Immanuel (2004): „Einheit des Geistes (Eph 4,3) [...] Pfingstlern und Charismatikern in Österreich. Abschlussarbeit zum 1. Theologischen Examen. Erzhausen, Theologisches Seminar BERÖA (BFP).</ref> bekennen sich zur klassischen Pfingstbewegung, ein weltweiter christlicher Hauptstrom, der [[1906]] aus einer Erweckung in der Azuza Street (Los Angeles, USA) entsprang. Die World Christian Encyclopedia rechnet der pfingstlich-charismatischen Bewegung folgende Angehörigenzahlen zu: im Jahr [[1970]] waren weltweit 72.223.000 Anhänger zugehörig, 1995 477.378.000 Anhänger, 2000 523.767.390 Anhänger in 236 Ländern und 21.080 Denominationen.<ref>Barrett, David B. (Hg.) (1982:30): World Christian Encyclopedia. A comparative study of churches and religions in the modern world. AD 1900-2000. Nairobi/ Oxford/ New York: Oxford University Press.</ref><ref>Burgess, Stanley M./ Maas, E.M. van der (Hg.) (2002:286): The New International Dictionary of Pentecostal and Charismatic Movements. Rev. u. erw. Aufl. Grand Rapids: Zondervan Publishing House.</ref>
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* Pfingstler<ref>Fiausch, Immanuel (2004): "Einheit des Geistes (Eph 4,3) [...] Pfingstlern und Charismatikern in Österreich. Abschlussarbeit zum 1. Theologischen Examen. Erzhausen, Theologisches Seminar BERÖA (BFP).</ref> bekennen sich zur klassischen Pfingstbewegung, ein weltweiter christlicher Hauptstrom, der [[1906]] aus einer Erweckung in der Azuza Street (Los Angeles, USA) entsprang. Die World Christian Encyclopedia rechnet der pfingstlich-charismatischen Bewegung folgende Angehörigenzahlen zu: im Jahr [[1970]] waren weltweit 72.223.000 Anhänger zugehörig, 1995 477.378.000 Anhänger, 2000 523.767.390 Anhänger in 236 Ländern und 21.080 Denominationen.<ref>Barrett, David B. (Hg.) (1982:30): World Christian Encyclopedia. A comparative study of churches and religions in the modern world. AD 1900-2000. Nairobi/ Oxford/ New York: Oxford University Press.</ref><ref>Burgess, Stanley M./ Maas, E.M. van der (Hg.) (2002:286): The New International Dictionary of Pentecostal and Charismatic Movements. Rev. u. erw. Aufl. Grand Rapids: Zondervan Publishing House.</ref>
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* Die historische Bedeutung der weltweiten Pfingstbewegung als eine Religion der Armen und Unterdrückten, für die Diskriminierung, Unterdrückung, Armut und Krankheit Teil des Lebens sind, wurde in Athen (2005) auf der Weltmissionskonferenz des World Council of Churches (WCC) erörtert: Dass sich 1906 gerade nicht in einer etablierten (mainline) Kirche in den USA, sondern in einer kleinen afroamerikanischen Kirche der Nachfahren von schwarzen Sklaven, die durch Wunden vom System gebrandmarkt waren, diese spirituelle Erneuerung (vgl. Gospel, etc.) ereignete, wirkte mit an der Aufhebung von Rassentrennung (Südstaaten), Diskriminierung und Unterdrückung (durch pfingstliche Befreiung). Eine soziale und spirituelle Kultur mit Zugkraft entwickelte sich, die die Solidarität unter ihresgleichen förderte, indem sie den „Enterbten“ (z. B. Afro-Amerikanern, Armen, Frauen ["Befreiung" der Frauen zum kirchlichen Dienst als geistliche Amtsträger/Pastorin], etc.) nicht nur kirchliche Zuflucht gab, sondern auch ihre soziale Aufwärtsmobilität antrieb. Viele Hauptakteure entstammten der unteren sozio-ökonomischen Schichten (Bsp. Pastor William Joseph Seymour (1870 – 1922), Sohn eines [[Sklaven]]), die eine befreiende soziale, spirituelle und politische Wirkung in Nordamerika, Lateinamerika, Afrika und Teilen Asiens in Gang setzten, die sich in reale alltägliche menschliche Existenzen niederschlug und ethisch, moralisch und geistlich interpretiert werden will (vgl. World Council of Churches (WCC), Athen 2005). Zu dieser spirituellen Bewegung, gesellten sich bald viele Künstler (8,6%), "Unabhängige" der Oberschicht und Frauen als kirchliche Leitfiguren, sodass durch die schwarz-mündliche Wurzel der "Unterdrückten" eine Verschmelzung zuvor fremder Gesellschaftsschichten, Kulturen und Weltanschauungen geschah (Befreiung von sozialen, ökonomischen und ethnischen Begrenzungen zu einem miteinander). (Vgl. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der schwarz-mündlichen Wurzel der Pfingstbewegung initiierte Prof. W. Hollenweger<ref>Hollenweger, Walter J. (1997): Charismatisch-pfingstliches Christentum. Herkunft. Situation. Ökumenische Chancen. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht. Hollenweger, Walter J. (Hg.) (1971): Die Kirchen der Welt. Die Pfingstkirchen. Selbstdarstellungen, Dokumente, Kommentare. Band VII. Stuttgart: Evangelisches Verlagswerk.</ref>)
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* Die historische Bedeutung der weltweiten Pfingstbewegung als eine Religion der Armen und Unterdrückten, für die Diskriminierung, Unterdrückung, Armut und Krankheit Teil des Lebens sind, wurde in Athen (2005) auf der Weltmissionskonferenz des World Council of Churches (WCC) erörtert: Dass sich 1906 gerade nicht in einer etablierten (mainline) Kirche in den USA, sondern in einer kleinen afroamerikanischen Kirche der Nachfahren von schwarzen Sklaven, die durch Wunden vom System gebrandmarkt waren, diese spirituelle Erneuerung (vgl. Gospel, etc.) ereignete, wirkte mit an der Aufhebung von Rassentrennung (Südstaaten), Diskriminierung und Unterdrückung (durch pfingstliche Befreiung). Eine soziale und spirituelle Kultur mit Zugkraft entwickelte sich, die die Solidarität unter ihresgleichen förderte, indem sie den "Enterbten" (z. B. Afro-Amerikanern, Armen, Frauen ["Befreiung" der Frauen zum kirchlichen Dienst als geistliche Amtsträger/Pastorin], etc.) nicht nur kirchliche Zuflucht gab, sondern auch ihre soziale Aufwärtsmobilität antrieb. Viele Hauptakteure entstammten der unteren sozio-ökonomischen Schichten (Bsp. Pastor William Joseph Seymour (1870 – 1922), Sohn eines [[Sklaven]]), die eine befreiende soziale, spirituelle und politische Wirkung in Nordamerika, Lateinamerika, Afrika und Teilen Asiens in Gang setzten, die sich in reale alltägliche menschliche Existenzen niederschlug und ethisch, moralisch und geistlich interpretiert werden will (vgl. World Council of Churches (WCC), Athen 2005). Zu dieser spirituellen Bewegung, gesellten sich bald viele Künstler (8,6%), "Unabhängige" der Oberschicht und Frauen als kirchliche Leitfiguren, sodass durch die schwarz-mündliche Wurzel der "Unterdrückten" eine Verschmelzung zuvor fremder Gesellschaftsschichten, Kulturen und Weltanschauungen geschah (Befreiung von sozialen, ökonomischen und ethnischen Begrenzungen zu einem miteinander). (Vgl. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der schwarz-mündlichen Wurzel der Pfingstbewegung initiierte Prof. W. Hollenweger<ref>Hollenweger, Walter J. (1997): Charismatisch-pfingstliches Christentum. Herkunft. Situation. Ökumenische Chancen. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht. Hollenweger, Walter J. (Hg.) (1971): Die Kirchen der Welt. Die Pfingstkirchen. Selbstdarstellungen, Dokumente, Kommentare. Band VII. Stuttgart: Evangelisches Verlagswerk.</ref>)
    
* Erst 1923 wurde die Pfingstbotschaft durch Missionare aus Schweden nach Österreich gebracht, deren Arbeit sich hauptsächlich auf Wien beschränkte. Die Schwedenmissionare kamen aus der Filadelfiaförsamlingen in Stockholm und gründeten die Freie Christengemeinde Philadelfia und die Freie Christengemeinde Salem, die sich später wieder vereinten.
 
* Erst 1923 wurde die Pfingstbotschaft durch Missionare aus Schweden nach Österreich gebracht, deren Arbeit sich hauptsächlich auf Wien beschränkte. Die Schwedenmissionare kamen aus der Filadelfiaförsamlingen in Stockholm und gründeten die Freie Christengemeinde Philadelfia und die Freie Christengemeinde Salem, die sich später wieder vereinten.
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*Die Schweizer Pfingstmission wirkte aber auch schon ab 1928 im Salzkammergut. Gemeinden entstanden in [[Fuschl am See]], [[St. Wolfgang]] und [[Bad Ischl]]. Historische Wurzel und älteste Pfingstgemeinde Westösterreichs ist die 1928 gegründete kleine Gemeinde in Fuschl am See, die heute Teil der Pfingstgemeinde (Vogelweiderstraße) ist.
 
*Die Schweizer Pfingstmission wirkte aber auch schon ab 1928 im Salzkammergut. Gemeinden entstanden in [[Fuschl am See]], [[St. Wolfgang]] und [[Bad Ischl]]. Historische Wurzel und älteste Pfingstgemeinde Westösterreichs ist die 1928 gegründete kleine Gemeinde in Fuschl am See, die heute Teil der Pfingstgemeinde (Vogelweiderstraße) ist.
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*Die klassische Pfingstbewegung in Österreich war von Anfang an besonderen Härten (Diskriminierung, keine klare rechtliche Stellung vor Behörden und Staat, etc.) ausgesetzt. In der [[Zwischenkriegszeit]] hatten Freikirchen allgemein keine leichten Bedingungen.<ref>Volk, Ludwig (2000:15162): „Die Kirche in den einzelnen Ländern“. In: Jedin, Hubert (Hg.): Handbuch der Kirchengeschichte. Band 35: VII. Dritter Abschnitt. Freiburg: Verlag Herder.</ref> In einer Zuspitzung wurde es beispielsweise den Pfingstgläubigen in Fuschl am See vom Pfarrer verwehrt, verstorbene Gemeindeglieder am Ortsfriedhof zu bestatten, und erst nach einem klärenden Schreiben der Bezirkshauptmannschaft (vom [[18. November]] [[1930]]) wurde dies wieder erlaubt. Das von Dollfuß (1932 – [[1934]]) eingeleitete und von Schuschnigg (1934 – 1938) fortgeführte Experiment eines christlichen Ständestaats brachte zudem ein Versammlungsverbot für damals nicht staatlich anerkannte Kirchen mit sich, das den Pfingstgemeinden in der [[Zwischenkriegszeit]] verbot, sich öffentlich zu versammeln.<ref>Adriányi, Gabriel (2000:15048): „Die Kirche in den einzelnen Ländern“. In: Jedin, Hubert (Hg.): Handbuch der Kirchengeschichte. Band 35: VII. Dritter Abschnitt. Freiburg: Verlag Herder.</ref> Die Pfingstgemeinden bekamen später auch den Druck des Naziregimes und die Folgen des Krieges hart zu verspüren, so dass auch im Salzburger Land die Gemeinden bis nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verschwanden.
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*Die klassische Pfingstbewegung in Österreich war von Anfang an besonderen Härten (Diskriminierung, keine klare rechtliche Stellung vor Behörden und Staat, etc.) ausgesetzt. In der [[Zwischenkriegszeit]] hatten Freikirchen allgemein keine leichten Bedingungen.<ref>Volk, Ludwig (2000:15162): "Die Kirche in den einzelnen Ländern". In: Jedin, Hubert (Hg.): Handbuch der Kirchengeschichte. Band 35: VII. Dritter Abschnitt. Freiburg: Verlag Herder.</ref> In einer Zuspitzung wurde es beispielsweise den Pfingstgläubigen in Fuschl am See vom Pfarrer verwehrt, verstorbene Gemeindeglieder am Ortsfriedhof zu bestatten, und erst nach einem klärenden Schreiben der Bezirkshauptmannschaft (vom [[18. November]] [[1930]]) wurde dies wieder erlaubt. Das von Dollfuß (1932 – [[1934]]) eingeleitete und von Schuschnigg (1934 – 1938) fortgeführte Experiment eines christlichen Ständestaats brachte zudem ein Versammlungsverbot für damals nicht staatlich anerkannte Kirchen mit sich, das den Pfingstgemeinden in der [[Zwischenkriegszeit]] verbot, sich öffentlich zu versammeln.<ref>Adriányi, Gabriel (2000:15048): "Die Kirche in den einzelnen Ländern". In: Jedin, Hubert (Hg.): Handbuch der Kirchengeschichte. Band 35: VII. Dritter Abschnitt. Freiburg: Verlag Herder.</ref> Die Pfingstgemeinden bekamen später auch den Druck des Naziregimes und die Folgen des Krieges hart zu verspüren, so dass auch im Salzburger Land die Gemeinden bis nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] verschwanden.
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*Die oben beschriebenen befreienden Tendenzen der Pfingstbewegung schlugen sich aber auch im Österreich der Nachkriegszeit durch Gründung etlicher Pfingstgemeinden in Flüchtlingsbaracken nieder. Viele jugoslawisch-deutschstämmige Kriegsflüchtlinge suchten und fanden soziale Annahme vor und gründeten einige bis heute bestehende Pfingstgemeinden (obwohl zwei Drittel der pfingstlichen Angehörigen der Nachkriegszeit von Österreich aus weiter nach Kanada auswanderten und in Übersee deutschsprachige, pfingstliche Gemeinden gründeten), die bis dato von festem familiärem Zusammenhalt (unter Österreichern und Migranten aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und Generationen) gekennzeichnet sind.<ref>vgl. Ma, Wonsuk, Ökumenischer Rat der Kirchen 2005 „Wenn die Armen entflammt werden: Die Rolle der Pneumatologie in der Pfingst- und Charismatischen Mission“, www.oikoumene.org/de/dokumentation, besucht am 2. Jänner 2010.; vgl. Fiausch, Immanuel (2010:12): Der Beitrag der Pfingstbewegung zur Missionstheologie der Ökumene. Facharbeit: University of Wales, Lampeter.</ref>
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*Die oben beschriebenen befreienden Tendenzen der Pfingstbewegung schlugen sich aber auch im Österreich der Nachkriegszeit durch Gründung etlicher Pfingstgemeinden in Flüchtlingsbaracken nieder. Viele jugoslawisch-deutschstämmige Kriegsflüchtlinge suchten und fanden soziale Annahme vor und gründeten einige bis heute bestehende Pfingstgemeinden (obwohl zwei Drittel der pfingstlichen Angehörigen der Nachkriegszeit von Österreich aus weiter nach [[Kanada]] auswanderten und in Übersee deutschsprachige, pfingstliche Gemeinden gründeten), die bis dato von festem familiärem Zusammenhalt (unter Österreichern und Migranten aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und Generationen) gekennzeichnet sind.<ref>vgl. Ma, Wonsuk, Ökumenischer Rat der Kirchen 2005 "Wenn die Armen entflammt werden: Die Rolle der Pneumatologie in der Pfingst- und Charismatischen Mission", www.oikoumene.org/de/dokumentation, besucht am 2. Jänner 2010.; vgl. Fiausch, Immanuel (2010:12): Der Beitrag der Pfingstbewegung zur Missionstheologie der Ökumene. Facharbeit: University of Wales, Lampeter.</ref>
    
* Am [[14. Dezember]] [[1946]] wurde die FCGÖ in einer Flüchtlingswohnung in Sattledt ([[Oberösterreich]]) von 26 mehrheitlich deutschstämmig-jugoslawischen und österreichischen Predigern gegründet. Von da an gründete die Muttergemeinde in Salzburg etliche Lokalgemeinden, der österreichweit über 65 Gemeinden.
 
* Am [[14. Dezember]] [[1946]] wurde die FCGÖ in einer Flüchtlingswohnung in Sattledt ([[Oberösterreich]]) von 26 mehrheitlich deutschstämmig-jugoslawischen und österreichischen Predigern gegründet. Von da an gründete die Muttergemeinde in Salzburg etliche Lokalgemeinden, der österreichweit über 65 Gemeinden.
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* Die Einweihung des ersten Gemeindegebäudes in der Stadt Salzburg fand am [[11. September]] [[1955]] in der [[Untersbergstraße (Stadt Salzburg)|Untersbergstraße]] 2a statt. Zuvor in der Nachkriegszeit trafen sich die Gemeindezugehörigen (darunter viele deutschstämmige Flüchtlingsfamilien aus Jugoslawien) in verschiedenen angemieteten Räumlichkeiten oder in privaten Unterkünften. 1981 zog die Gemeinde in die [[Vogelweiderstraße]] 78, wo sich bis heute der Sitz der Bekenntnisgemeinschaft befindet.
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* Die Einweihung des ersten Gemeindegebäudes in der Stadt Salzburg fand am [[11. September]] [[1955]] in der [[Untersbergstraße (Stadt Salzburg)|Untersbergstraße]] 2a statt. Zuvor in der Nachkriegszeit trafen sich die Gemeindezugehörigen (darunter viele deutschstämmige Flüchtlingsfamilien aus [[Jugoslawien]]) in verschiedenen angemieteten Räumlichkeiten oder in privaten Unterkünften. 1981 zog die Gemeinde in die [[Vogelweiderstraße]] 78, wo sich bis heute der Sitz der Bekenntnisgemeinschaft befindet.
    
* Die Muttergemeinde hat historische Bedeutung, da von hier aus etliche Pfingstgemeinden im Land Salzburg, anderen Bundesländern sowie in Bayern in den letzten Jahrzehnten gegründet wurden oder bei deren Aufbau geholfen wurde (zum Beispiel Ausbildung kirchlicher Mitarbeiter, Betreuung der Distriktgemeinden durch Prediger, Publikation pfingstlicher Literatur, etc.).
 
* Die Muttergemeinde hat historische Bedeutung, da von hier aus etliche Pfingstgemeinden im Land Salzburg, anderen Bundesländern sowie in Bayern in den letzten Jahrzehnten gegründet wurden oder bei deren Aufbau geholfen wurde (zum Beispiel Ausbildung kirchlicher Mitarbeiter, Betreuung der Distriktgemeinden durch Prediger, Publikation pfingstlicher Literatur, etc.).
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* In der dem Kulturministerium vorliegenden Verfassung und Richtlinien der freikirchlichen Glaubensgemeinschaft "Freie Christengemeinde-Pfingstgemeinde" in Österreich sind Name der religiösen Bekenntnisgemeinschaft, Religionslehre und Gottesdienst, Zweck und Ziele, Mitgliedschaft, Organe, Befugnisse, Teilbereiche und örtliche Gemeinden, Finanzierung und Haftbarkeit, etc. geregelt.
 
* In der dem Kulturministerium vorliegenden Verfassung und Richtlinien der freikirchlichen Glaubensgemeinschaft "Freie Christengemeinde-Pfingstgemeinde" in Österreich sind Name der religiösen Bekenntnisgemeinschaft, Religionslehre und Gottesdienst, Zweck und Ziele, Mitgliedschaft, Organe, Befugnisse, Teilbereiche und örtliche Gemeinden, Finanzierung und Haftbarkeit, etc. geregelt.
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*In den ''Lehrmäßigen Grundlagen''<ref>[http://www.freiechristengemeinde.at/ Offizielle Homepage der Freien Christengemeinde – Pfingstgemeinde in Österreich]</ref> der Freien Christengemeinde in Österreich wurden hingegen die theologischen Standpunkte erörtert. „Pluralität in Lehrausprägung und unterschiedliche Organisationsformen einer sich festigenden jedoch zugleich auch inmitten von Globalisierungstrends dynamisch fortschreitenden Entwicklung der weltweiten pfingstlich-charismatischen Bewegung bedarf einer freien theologischen Positionierung jeder einzelnen nationalen bzw. ethnischen Pfingstbewegung im jeweiligen Lebenskontext.
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*In den ''Lehrmäßigen Grundlagen''<ref>[http://www.freiechristengemeinde.at/ Offizielle Homepage der Freien Christengemeinde – Pfingstgemeinde in Österreich]</ref> der Freien Christengemeinde in Österreich wurden hingegen die theologischen Standpunkte erörtert. "Pluralität in Lehrausprägung und unterschiedliche Organisationsformen einer sich festigenden jedoch zugleich auch inmitten von Globalisierungstrends dynamisch fortschreitenden Entwicklung der weltweiten pfingstlich-charismatischen Bewegung bedarf einer freien theologischen Positionierung jeder einzelnen nationalen bzw. ethnischen Pfingstbewegung im jeweiligen Lebenskontext."
    
* Theologische Grundzüge in Österreich:<ref>Offizielle Homepage der Freien Christengemeinde – Pfingstgemeinde in Österreich und Freie Christengemeinde – Pfingstgemeinde in der Wikipedia </ref>
 
* Theologische Grundzüge in Österreich:<ref>Offizielle Homepage der Freien Christengemeinde – Pfingstgemeinde in Österreich und Freie Christengemeinde – Pfingstgemeinde in der Wikipedia </ref>
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**'''Zur Eschatologie'': Die Vollendung des Reiches Gottes: Bekenntnis zur sichtbaren Wiederkunft Jesu Christi und der Vollendung des Reiches Gottes. Gericht Gottes über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen.
 
**'''Zur Eschatologie'': Die Vollendung des Reiches Gottes: Bekenntnis zur sichtbaren Wiederkunft Jesu Christi und der Vollendung des Reiches Gottes. Gericht Gottes über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen.
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*''Gottesdienstelemente'': freie Liturgie mit üblichen Bestandteile: 1. Begrüßung der Gemeinde durch Pastor/Gottesdienstleiter; 2. erlebnisorientierte Zeit der Musik, des Gesanges und des Gebetes (modernes Liedgut; während Musik: freies Gebet, auf Wunsch Fürbittegebet für Kranke [auf Wunsch mit Ölsalbung gemäß Jak 5 durch Älteste] bzw. Fürbitte für alltägliche Nöte; Charismendienst gemäß 1 Kor 12;14 [u.a. prophetische Rede, Zungenrede mit Auslegung], Erlebnisberichte, Freiheit zum körperlichen Ausdruck des Gebets [durch Hände heben, rhythmischer Bewegung zur Musik, "hinknien" vor Gott, jubeln, etc.], öfters Abendmahl [Empfang in beiderlei Gestalt: Wein oder Traubensaft, und Brot] etc.); 3. Ankündigungen und freie Kollekte; 4. Künstlerischer Beitrag: z. B. Vortragslied mit Klavierbegleitung, humoristische Darbietungen wie Sketch von Kindern/Jugendlichen oder Puppenspiel etc.; 5. Predigt (Wort Gottes Verkündigung); 6. Abschließendes Segnungsgebet oder Freiraum zur gemeinsamen Fürbitte; 7. Anschließende Gemeinschaftszeit (Agape): Café und Kuchen oder Mittagsbuffet (oft auch Gemeinschaftsaktionen). Das spezielle Fürbittegebet im Rahmen eines pfingstlichen Gottesdienstes (vgl. Punkt 2 und 6) kann freiwillig auf persönlichen Wunsch hin von einem Gottesdienstbesucher in Anspruch genommen werden. Sowohl der Hilfesuchende als auch der Seelsorger glauben, dass durch ein Gebet zu Gott, der Menschen liebt (vgl. Joh 3,16), in Zeiten der Not oder besonderen Herausforderungen seelischer Beistand und Trost bis hin zu Heilung bzw. spürbarer Besserung bewirkt werden kann; wobei Gemeindeglieder ebenso Therapien/Seelsorge, Ärzte, familiären Beistand, etc. beanspruchen. Parallel zum Gottesdienst findet der außerschulische Religionsunterricht von schulpflichtigen Bekenntnisangehörigen statt, der wie auch das Religionsbekenntnis im Schulzeugnis vermerkt wird.
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*''Gottesdienstelemente'': freie Liturgie mit üblichen Bestandteile: 1. Begrüßung der Gemeinde durch Pastor/Gottesdienstleiter; 2. erlebnisorientierte Zeit der Musik, des Gesanges und des Gebetes (modernes Liedgut; während Musik: freies Gebet, auf Wunsch Fürbittegebet für Kranke [auf Wunsch mit Ölsalbung gemäß Jak 5 durch Älteste] bzw. Fürbitte für alltägliche Nöte; Charismendienst gemäß 1 Kor 12;14 [u. a. prophetische Rede, Zungenrede mit Auslegung], Erlebnisberichte, Freiheit zum körperlichen Ausdruck des Gebets [durch Hände heben, rhythmischer Bewegung zur Musik, "hinknien" vor Gott, jubeln, etc.], öfters Abendmahl [Empfang in beiderlei Gestalt: Wein oder Traubensaft, und Brot] etc.); 3. Ankündigungen und freie Kollekte; 4. Künstlerischer Beitrag: z. B. Vortragslied mit Klavierbegleitung, humoristische Darbietungen wie Sketch von Kindern/Jugendlichen oder Puppenspiel etc.; 5. Predigt (Wort Gottes Verkündigung); 6. Abschließendes Segnungsgebet oder Freiraum zur gemeinsamen Fürbitte; 7. Anschließende Gemeinschaftszeit (Agape): Café und Kuchen oder Mittagsbuffet (oft auch Gemeinschaftsaktionen). Das spezielle Fürbittegebet im Rahmen eines pfingstlichen Gottesdienstes (vgl. Punkt 2 und 6) kann freiwillig auf persönlichen Wunsch hin von einem Gottesdienstbesucher in Anspruch genommen werden. Sowohl der Hilfesuchende als auch der Seelsorger glauben, dass durch ein Gebet zu Gott, der Menschen liebt (vgl. Joh 3,16), in Zeiten der Not oder besonderen Herausforderungen seelischer Beistand und Trost bis hin zu Heilung bzw. spürbarer Besserung bewirkt werden kann; wobei Gemeindeglieder ebenso Therapien/Seelsorge, Ärzte, familiären Beistand, etc. beanspruchen. Parallel zum Gottesdienst findet der außerschulische Religionsunterricht von schulpflichtigen Bekenntnisangehörigen statt, der wie auch das Religionsbekenntnis im Schulzeugnis vermerkt wird.
    
* ''Gesellschaftliches Leben'': Die Pfingstgemeinden betreiben selbst kein politisches Engagement und stellen es ihren Mitgliedern frei, sich gemäß ihrer freien Gewissensentscheidung in das öffentliche Leben einzubringen (z. B. Freiheit zu Militärdienst oder Zivildienst; Mitgliedschaft in politischen Parteien etc.). Für die jeweilige Regierung wird gebetet. Durch intensives soziales Engagement (Hinweis: siehe oben Vielzahl sozialer Arbeitsbereiche) wird angestrebt, die Liebe Gottes jedem spürbar und "handgreiflich" weiterzugeben.
 
* ''Gesellschaftliches Leben'': Die Pfingstgemeinden betreiben selbst kein politisches Engagement und stellen es ihren Mitgliedern frei, sich gemäß ihrer freien Gewissensentscheidung in das öffentliche Leben einzubringen (z. B. Freiheit zu Militärdienst oder Zivildienst; Mitgliedschaft in politischen Parteien etc.). Für die jeweilige Regierung wird gebetet. Durch intensives soziales Engagement (Hinweis: siehe oben Vielzahl sozialer Arbeitsbereiche) wird angestrebt, die Liebe Gottes jedem spürbar und "handgreiflich" weiterzugeben.
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:''Anfragen an Oskar Kaufmann, Pastor/Gemeindeleiter''
 
:''Anfragen an Oskar Kaufmann, Pastor/Gemeindeleiter''
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:''Telefon und Telefax Büro: 0662 – 87 12 44 (Sekretariat)
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:''Telefon und [[Bürotechnik einst und jetzt#Telefax hält Einzug|Telefax]] Büro: 0662 – 87 12 44 (Sekretariat)
 
:''Mobiltelefon (Pastor): 0676 – 89 69 26 04
 
:''Mobiltelefon (Pastor): 0676 – 89 69 26 04
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