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[[Bild:Pfingstgemeinde2.JPG|thumb|das Gebäude der Salzburger Pfingstgemeinde in [[Schallmoos]] Vogelweiderstraße 78]]
 
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[[Bild:Gottesdienst1.jpg|thumb|[[Freikirchliche Gottesdienste|Gottesdienst]] der Salzburger Pfingstgemeinde]]
 
[[Bild:Gottesdienst1.jpg|thumb|[[Freikirchliche Gottesdienste|Gottesdienst]] der Salzburger Pfingstgemeinde]]
[[Datei:Pfingstgemeinde - Logo.jpg|thumb|Corporate Design]]
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[[Datei:Pfingstgemeinde Logo.jpg|thumb|Corporate Design]]
Die '''"Freie Christengemeinde/Pfingstgemeinde (FCGÖ)"''' ist eine staatlich eingetragene religiöse Bekenntnisgemeinschaft mit Sitz in der [[Vogelweiderstraße]] 78 in Salzburg - [[Schallmoos]] sowie etlichen lokalen Pfingstgemeinden im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] (ab 1928)<ref>Statistik AUSTRIA, Bevölkerung 2001 nach Religionsbekenntnis und Staatsangehörigkeit</ref>
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Die '''Freie Christengemeinde Pfingstgemeinde'''  (FCGÖ) ist eine freikirchliche Gemeinschaft mit Sitz in der [[Julius-Fritsche-Gasse (Bürmoos)|Julius-Fritsche-Gasse]] 44 in 5111 [[Bürmoos]] sowie etlichen lokalen Pfingstgemeinden im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] (ab 1928)<ref>Statistik AUSTRIA, Bevölkerung 2001 nach Religionsbekenntnis und Staatsangehörigkeit</ref>.
<ref>[http://www.bmukk.gv.at/ministerium/kultusamt/eingetr_rel_bekg.xml#toc3-id1 Kultusamt: Staatlich Eingetragene Religiöse
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Bekenntnisgemeinschaft(SERB)]</ref>.
      
==Allgemeines==
 
==Allgemeines==
Die Österreich weite Bekenntnisgemeinschaft übt ihre Tätigkeit auf dem gesamten Bundesgebiet der Republik Österreich in über 65 lokalen Pfingstgemeinden aus und hat mit dem Feststellungsbescheid GZ 7836/18-9c/98 vom [[20. Juli]] [[1998]] gemäß dem Bundesgesetz BGBl. I Nr. 19/1998 die Rechtspersönlichkeit mit Wirksamkeit vom [[11. Juli]] 1998 erworben. <ref>[http://www.bmukk.gv.at/ministerium/kultusamt/eingetr_rel_bekg.xml#toc3-id1 Kultusamt: Wirksamkeit vom 11. Juli 1998]</ref>. Die Vision der Freien Christengemeinde - Pfingstgemeinde in Österreich ist: „Pulsierende Gemeinden - die Gott und Menschen lieben". Im Dialog mit anderen Kirchen in Salzburg betont die Pfingstgemeinde ein „Klima des Respekts und das gegenseitige Verständnis“.<ref>[http://www.kirchen.net/rupertusblatt/section.asp?sec=40&menuopt=archiv&apid=18751 Rupertusblatt 30.01.2011]</ref>.
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Die {{PAGENAME}} ist Teil der Kirche (Religionsgesellschaft) mit der Bezeichnung "Freikirchen in Österreich" (Bund der ([[Baptistengemeinde Salzburg|Baptistengemeinden]], Bund Evangelikaler Gemeinden, ELAIA Christengemeinden, Freie Christengemeinde – Pfingstgemeinde und [[Mennonitische Friedensgemeinde Salzburg|Mennonitische Freikirche in Österreich]]), die im Jahr [[2013]] die Rechtspersönlichkeit als staatlich anerkannte Kirche erworben hat.<ref>Verordnung der Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur, ausgegeben am 26. August 2013 [https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/II/2013/250 (BGBLA 2013 II 250)]</ref>
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==Internationale Bezeichnungen für Pfingstgemeinde/ Pfingstbewegung==
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Die {{PAGENAME}} übt ihre Tätigkeit auf dem gesamten Bundesgebiet der Republik Österreich in über 90 lokalen Pfingstgemeinden aus. Die Vision der Freien Christengemeinde – Pfingstgemeinde in Österreich ist: "Pulsierende Gemeinden – die Gott und Menschen lieben". Im Dialog mit anderen Kirchen in Salzburg betont die Pfingstgemeinde ein "Klima des Respekts und das gegenseitige Verständnis".
* Pentecostal, Assemblies of God (Engl.)
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* Asambleas de Dios (Span.)
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==Internationale Bezeichnungen für Pfingstgemeinde/Pfingstbewegung==
* Pinsebevægelsenar (da.)
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* Pentecostal, Assemblies of God (englisch)
* خمسينية(ar.), ペンテコステ派 (Japanisch)
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* Asambleas de Dios (spanisch)
* 오순절교회 (Koreanisch)
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* Pinsebevægelsenar (dänisch)
* Пятидесятники (Russisch)
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* خمسينية(ar.), ペンテコステ派 (japanisch)
* Pingströrelsen i Sverige (Schwedisch)
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* 오순절교회 (koreanisch)
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* Пятидесятники (russisch)
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* Pingströrelsen i Sverige (schwedisch)
    
== Pfingstgemeinde in Stadt und Land Salzburg ==
 
== Pfingstgemeinde in Stadt und Land Salzburg ==
    
=== Pfingstgemeinde in Salzburg-Stadt===
 
=== Pfingstgemeinde in Salzburg-Stadt===
* Die örtliche Pfingstgemeinde in Salzburg-Stadt trifft sich sonntags um 09:30 Uhr zum wöchentlichem [[Freikirchliche Gottesdienste|Hauptgottesdienst]] mit 100 - 150 Teilnehmern in der [[Vogelweiderstraße]] 78. Die Vision der Salzburger Pfingstgemeinde ist eine zeitgemässe, lebensnahe und familienfreundliche Gemeinde zu sein, die Gott und Menschen liebt. In lebendig gestalteten Gottesdiensten und im Rahmen eines zeitgemäßen Christentums will sie Jesus Christus begegnen und mit der Kraft Gottes und den Gaben des Heiligen Geistes rechnen, um so lebensverändernde Berührungen durch den Glauben an Gott zu erfahren<ref>[http://www.pfingstkirche.at Offizielle Homepage der Salzburger Pfingstgemeinde (FCG)]</ref>. Die regelmäßigen Gottesdienstbesucher sind ein Mix aller Generationen, Gesellschaftsschichten und entstammen zu einer Hälfte aus ca. 20 Nationen, zur anderen aus Österreich.
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* Die örtliche Pfingstgemeinde in Salzburg-Stadt trifft sich sonntags um 10:00 Uhr zum wöchentlichem [[Freikirchliche Gottesdienste|Hauptgottesdienst]] mit 80 - 100 Teilnehmern in der [[Vogelweiderstraße]] 78. Die Vision der Salzburger Pfingstgemeinde ist eine zeitgemäße, lebensnahe und familienfreundliche Gemeinde zu sein, die Gott und Menschen liebt. In lebendig gestalteten Gottesdiensten und im Rahmen eines zeitgemäßen Christentums will sie Jesus Christus begegnen und mit der Kraft Gottes und den Gaben des Heiligen Geistes rechnen, um so lebensverändernde Berührungen durch den Glauben an Gott zu erfahren<ref>[http://www.pfingstkirche.at Offizielle Homepage der Salzburger Pfingstgemeinde (FCG)]</ref>. Die regelmäßigen Gottesdienstbesucher sind ein Mix aller Generationen, Gesellschaftsschichten und entstammen zu einer Hälfte aus ca. 10 Nationen, zur anderen aus Österreich.
    
*In der Stadt Salzburg sind schätzungsweise zehn weitere pfingstlich-charismatische Gemeinden unterschiedlicher ethnischer Herkunft, was die hohen Angehörigenzahlen in Nord- und Südamerika sowie großen Teilen Afrikas und Asiens am Migrantenanteil in Salzburg widerspiegelt (globale Bedeutung). So sind beispielsweise in [[Schallmoos]] [[Freikirchliche Gottesdienste|Gottesdienste]] dreier ethnisch-pfingstlicher Gemeinden (Rumänen, Ghanesen und Filipinos), die unterstützt werden, ihre Gottesdienste eigenständig in der jeweiligen Tradition und Sprache gestalten zu können.
 
*In der Stadt Salzburg sind schätzungsweise zehn weitere pfingstlich-charismatische Gemeinden unterschiedlicher ethnischer Herkunft, was die hohen Angehörigenzahlen in Nord- und Südamerika sowie großen Teilen Afrikas und Asiens am Migrantenanteil in Salzburg widerspiegelt (globale Bedeutung). So sind beispielsweise in [[Schallmoos]] [[Freikirchliche Gottesdienste|Gottesdienste]] dreier ethnisch-pfingstlicher Gemeinden (Rumänen, Ghanesen und Filipinos), die unterstützt werden, ihre Gottesdienste eigenständig in der jeweiligen Tradition und Sprache gestalten zu können.
    
=== Pfingstgemeinde in Salzburg-Land===
 
=== Pfingstgemeinde in Salzburg-Land===
*Im [[Land Salzburg]] gibt es heute FCG-Stammgemeinden in [[Bürmoos]], [[Straßwalchen]] und [[Schwarzach]].
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*Im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] gibt es heute FCG-Stammgemeinden in [[Bürmoos]], [[Straßwalchen]] und [[Schwarzach]].
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2005 traten zudem österreichweit 16 neue Gemeinden in die FCGÖ in zwei FCG-Zweigen bei; davon sind auch zwei neue Gemeinden des charismatischen Zweiges (Agape Gospel Church und His People) in Salzburg Stadt. Die lokalen Gemeinden sind grundsätzlich eigenständig (kongregationalistisch), bündeln aber zugleich vielseitige Synergien im FCGÖ-Bund. Ebene zum Austausch und zur Zusammenarbeit findet im Rahmen monatlicher Pastorentreffen und gemeinsamer Veranstaltungen statt; darüber hinaus in regionalen und Österreich weiten FCGÖ-Landeskonferenzen und Pastoraltagungen.
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Die lokalen Gemeinden sind grundsätzlich eigenständig (kongregationalistisch), bündeln aber zugleich vielseitige Synergien im FCGÖ-Bund. Ebene zum Austausch und zur Zusammenarbeit findet im Rahmen monatlicher Pastorentreffen und gemeinsamer Veranstaltungen statt; darüber hinaus in regionalen und Österreich weiten FCGÖ-Landeskonferenzen und Pastoraltagungen.
    
=== Soziale Arbeitsbereiche===
 
=== Soziale Arbeitsbereiche===
* In Schallmoos befinden sich das ''Nehemia-Hilfswerk'' mit einer [[Altkleidersammelstelle (Pfingstgemeinde)|Altkleidersammelstelle]] für bedürftige Menschen, ein [[Jugendtreff (Pfingstgemeinde)|Jugendtreff]] und ein [[Seniorentreff (Pfingstgemeinde)|Seniorentreff]].
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* In Schallmoos befinden sich ein [[Jugendtreff (Pfingstgemeinde)|Jugendtreff]] und ein [[Seniorentreff (Pfingstgemeinde)|Seniorentreff]].
*Für ältere Mitglieder der Salzburger Pfingstgemeinden besteht in Bürmoos die Möglichkeit eines betreuten Wohnens im ''"Glaubensheim"''<ref>Julius-Fritsche-Gasse 44, 5111 Bürmoos</ref> mit täglichen Andachten und gemeinsamen Mahlzeiten sowie gemeinsamer Freizeitgestaltung.
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* Übergemeindliche Arbeitsbereiche der FCGÖ sind ''Teen Challenge'' (Arbeit mit drogenabhängigen Jugendlichen), das Jugend- und Kindererholungswerk (Durchführung von Kindererholungsaktionen, Jugendkonferenzen und Jugendferienlagern), Betreuung von Studenten in den verschiedenen Universitäten in Österreich, [[Royal Rangers Pfadfinder (Pfingstgemeinde)|Royal Rangers Pfadfinder]], Begegnung in der Ehe (Eheseminar), etc.<ref>[http://www.freiechristengemeinde.at/ Offizielle Homepage der Freien Christengemeinde Pfingstgemeinde in Österreich]</ref>
* Übergemeindliche Arbeitsbereiche der FCGÖ sind ''Teen Challenge'' (Arbeit mit drogenabhängigen Jugendlichen), das Jugend- und Kindererholungswerk (Durchführung von Kindererholungsaktionen, Jugendkonferenzen und Jugendferienlagern), Betreuung von Studenten in den verschiedenen Universitäten in Österreich, ''Arte con Brio'' (Künstlerwerk), [[Royal Rangers - Pfadfinder (Pfingstgemeinde)|Royal Rangers - Pfadfinder]], Begegnung in der Ehe (Eheseminar), etc.<ref>[http://www.freiechristengemeinde.at/ Offizielle Homepage der Freien Christengemeinde/Pfingstgemeinde in Österreich]</ref>
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*Die Freie Christengemeinde Pfingstgemeinde in Österreich unterstützt zudem ein ''Imkerausbildungprojekt'' für ärmere Menschen in Chile, gründete ein Waisenhaus in [[Rumänien]], ein Lehrlingsprogramm für ärmere Jugendliche in Bangladesch und hat zudem noch andere diakonische Dienste ([[Altkleidersammelstelle (Pfingstgemeinde)|Hilfsgüter]], etc.).
*Die Freie Christengemeinde/Pfingstgemeinde in Österreich unterstützt zudem ein ''Imkerausbildungprojekt'' für ärmere Menschen in Chile, gründete ein Waisenhaus in Rumänien, ein Lehrlingsprogramm für ärmere Jugendliche in Bangladesch und hat zudem noch andere diakonische Dienste ([[Altkleidersammelstelle (Pfingstgemeinde)|Hilfsgüter]], etc.).
   
*Mehrmals jährlich wird auf Anfrage von Trauerfamilien eine Beerdigungszeremonie mit persönlichem Nachruf und Chor für verstorbene Konfessionslose (ohne Bekenntnis) durchgeführt.
 
*Mehrmals jährlich wird auf Anfrage von Trauerfamilien eine Beerdigungszeremonie mit persönlichem Nachruf und Chor für verstorbene Konfessionslose (ohne Bekenntnis) durchgeführt.
* Das Pro Caritate-Abzeichen des Landes Salzburg wurde dem Gründer der Salzburger Pfingstgemeinde (Pastor Nikolaus Betschel) und einem ehrenamtlichen Mitarbeiter auf Grund ihres sozialen Engagements im Rahmen der Pfingstgemeinde verliehen.<ref>Betschel 1993:148. Geschichten die das Leben schrieb. Erinnerungen und Episoden von Nikolaus Betschel. Kreuzlingen: Dynamis Verlag.</ref>
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* Das Pro Caritate-Abzeichen des Landes Salzburg wurde dem Gründer der Salzburger Pfingstgemeinde (Pastor [[Nikolaus Betschel]]) und einem ehrenamtlichen Mitarbeiter auf Grund ihres sozialen Engagements im Rahmen der Pfingstgemeinde verliehen.<ref>Betschel 1993:148. Geschichten die das Leben schrieb. Erinnerungen und Episoden von Nikolaus Betschel. Kreuzlingen: Dynamis Verlag.</ref>
    
=== Religionsunterricht, theologische Ausbildung===
 
=== Religionsunterricht, theologische Ausbildung===
* Religionsunterricht für Schüler: Vom Kulturministerium ist eine offizielle Abkürzung für den Eintrag des Religionsbekenntnisses von Schülern und Schülerinnen, die zur staatlich eingetragenen religiösen Bekenntnisgemeinschaft der Freien Christengemeinde/Pfingstgemeinde gehören, vorgesehen. Mittels Formular mit Unterschrift der Erziehungsberechtigten ist der Eintrag des Religionsbekenntnisses und der Eintrag des Besuches des (außerschulischen) Religionsunterrichts der Freien Christengemeinde/ Pfingstgemeinde im Schulzeugnis offiziell möglich. Der jeweilige Religionsunterricht wird für unterschiedliche Altersgruppen (sechs  bis 18 Jahre) wöchentlich in den Gemeinderäumlichkeiten angeboten und auf freiwilliger Basis durchgeführt.
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* Religionsunterricht für Schüler: Vom Kulturministerium ist eine offizielle Abkürzung für den Eintrag des Religionsbekenntnisses von Schülern und Schülerinnen, die zur staatlich eingetragenen religiösen Bekenntnisgemeinschaft der Freien Christengemeinde Pfingstgemeinde gehören, vorgesehen. Mittels Formular mit Unterschrift der Erziehungsberechtigten ist der Eintrag des Religionsbekenntnisses und der Eintrag des Besuches des (außerschulischen) Religionsunterrichts der Freien Christengemeinde –  Pfingstgemeinde im Schulzeugnis offiziell möglich. Der jeweilige Religionsunterricht wird für unterschiedliche Altersgruppen (sechs  bis 18 Jahre) wöchentlich in den Gemeinderäumlichkeiten angeboten und auf freiwilliger Basis durchgeführt.
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* Neben Wien, Linz und Graz bietet die ''Akademie für Theologie und Gemeindebau (AThG)''<ref>[http://www.fcgoe.at/athg/ Akademie für Theologie und Gemeindebau]</ref> auch in der Salzburger Pfingstgemeinde Studienblockkurse an (Studienjahr 2009/10: z.B. Fach "Dogmatik", "Teamarbeit" etc.). Die FCGÖ anerkennt das vierjährige Studium der AThG als Qualifikation zur Ordination zum geistlichen Dienst und das Institut für Gemeindebau und Weltmission (IGW)<ref>[http://www.igw.edu/ Institut für Gemeindebau und Weltmission (IGW)]</ref> verleiht einen Bachelor (IGW). Studienschwerpunkte sind Geistliche Formation, Theologie, Pastoraler Dienst, Gemeindemanagement und Praxisanwendung.
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* Neben Wien, Linz und Graz bietet die ''Akademie für Theologie und Gemeindebau (AThG)''<ref>[http://www.fcgoe.at/athg/ Akademie für Theologie und Gemeindebau]</ref> auch in der Salzburger Pfingstgemeinde Studienblockkurse an (Studienjahr 2009/10: z. B. Fach "Dogmatik", "Teamarbeit" etc.). Die FCGÖ anerkennt das vierjährige Studium der AThG als Qualifikation zur Ordination zum geistlichen Dienst und das Institut für Gemeindebau und Weltmission (IGW)<ref>[http://www.igw.edu/ Institut für Gemeindebau und Weltmission (IGW)]</ref> verleiht einen Bachelor (IGW). Studienschwerpunkte sind Geistliche Formation, Theologie, Pastoraler Dienst, Gemeindemanagement und Praxisanwendung.
    
===Interkonfessionelle Beziehungen ===
 
===Interkonfessionelle Beziehungen ===
1. * Übergemeindliche Beziehungen werden in Salzburg mit Christen unterschiedlichster konfessioneller Hintergründe ([[Baptistengemeinde Salzburg|Baptisten]], [[Mennonitische Friedensgemeinde Salzburg|Mennoniten]], [[Siebenten-Tags-Adventisten|Adventisten]], [[Altkatholische Kirche Salzburg|Altkatholiken]], [[Erzdiözese Salzburg|römisch-katholische]] und [[Evangelische Kirche (Gemeinschaft)|evangelische]] Christen, etc.) u.a. im Rahmen der Evangelischen Allianz, in ökumenischen bzw. überkonfessionellen Initiativen (Bsp. ''Aglow <ref> „aglow“: 1. englisch für „glühend“, „entflammt“; 2. Name eines Aglow ist der Name eines internationalen christlichen Frauenverbandes charismatischer Prägung, vgl. [http://de.wikipedia.org/wiki/Aglow Wikipedia-Artikel „Aglow“.]</ref>-Frauen''frühstück) aktiv gefördert. (Die österreichweite FCGÖ ist zudem Vollmitglied der Österreichischen Bibelgesellschaft und Partner der Österreichischen Evangelischen Allianz.<ref>[http://www.evangelischeallianz.at Offizielle Homepage der Österreichischen Evangelischen Allianz]</ref>)
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1. * Übergemeindliche Beziehungen werden in Salzburg mit Christen unterschiedlichster konfessioneller Hintergründe (Baptisten, Mennoniten, [[Siebenten-Tags-Adventisten|Adventisten]], [[Altkatholische Kirche Salzburg|Altkatholiken]], [[Erzdiözese Salzburg|römisch-katholische]] und [[Evangelische Kirche (Gemeinschaft)|evangelische]] Christen, etc.) u. a. im Rahmen der Evangelischen Allianz, in ökumenischen bzw. überkonfessionellen Initiativen (Bsp. ''Aglow <ref> "aglow": 1. englisch für "glühend", "entflammt"; 2. Name eines Aglow ist der Name eines internationalen christlichen Frauenverbandes charismatischer Prägung, vgl. [http://de.wikipedia.org/wiki/Aglow Wikipedia-Artikel "Aglow".]</ref>-Frauen''frühstück) aktiv gefördert. (Die österreichweite FCGÖ ist zudem Vollmitglied der Österreichischen Bibelgesellschaft und Partner der Österreichischen Evangelischen Allianz.<ref>[http://www.evangelischeallianz.at Offizielle Homepage der Österreichischen Evangelischen Allianz]</ref>)
    
===Fernsehdokumentation===
 
===Fernsehdokumentation===
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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
* Pfingstler<ref>Fiausch, Immanuel (2004): „Ein Einheit des Geistes (Eph 4,3) [...] Pfingstlern und Charismatikern in Österreich. Abschlussarbeit zum 1. Theologischen Examen. Erzhausen, Theologisches Seminar BERÖA (BFP).</ref> bekennen sich zur klassischen Pfingstbewegung, ein weltweiter christlicher Hauptstrom, der [[1906]] aus einer Erweckung in der Azuza Street (Los Angeles, USA) entsprang. Die World Christian Encyclopedia rechnet der pfingstlich-charismatischen Bewegung folgende Angehörigenzahlen zu: im Jahr [[1970]] waren weltweit 72.223.000 Anhänger zugehörig, 1995 477.378.000 Anhänger, 2000 523.767.390 Anhänger in 236 Ländern und 21.080 Denominationen.<ref>Barrett, David B. (Hg.) (1982:30): World Christian Encyclopedia. A comparative study of churches and religions in the modern world. AD 1900-2000. Nairobi/ Oxford/ New York: Oxford University Press.</ref><ref>Burgess, Stanley M./ Maas, E.M. van der (Hg.) (2002:286): The New International Dictionary of Pentecostal and Charismatic Movements. Rev. u. erw. Aufl. Grand Rapids: Zondervan Publishing House.</ref>
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* Pfingstler<ref>Fiausch, Immanuel (2004): "Einheit des Geistes (Eph 4,3) [...] Pfingstlern und Charismatikern in Österreich. Abschlussarbeit zum 1. Theologischen Examen. Erzhausen, Theologisches Seminar BERÖA (BFP).</ref> bekennen sich zur klassischen Pfingstbewegung, ein weltweiter christlicher Hauptstrom, der [[1906]] aus einer Erweckung in der Azuza Street (Los Angeles, USA) entsprang. Die World Christian Encyclopedia rechnet der pfingstlich-charismatischen Bewegung folgende Angehörigenzahlen zu: im Jahr [[1970]] waren weltweit 72.223.000 Anhänger zugehörig, 1995 477.378.000 Anhänger, 2000 523.767.390 Anhänger in 236 Ländern und 21.080 Denominationen.<ref>Barrett, David B. (Hg.) (1982:30): World Christian Encyclopedia. A comparative study of churches and religions in the modern world. AD 1900-2000. Nairobi/ Oxford/ New York: Oxford University Press.</ref><ref>Burgess, Stanley M./ Maas, E.M. van der (Hg.) (2002:286): The New International Dictionary of Pentecostal and Charismatic Movements. Rev. u. erw. Aufl. Grand Rapids: Zondervan Publishing House.</ref>
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* Die historische Bedeutung der weltweiten Pfingstbewegung als eine Religion der Armen und Unterdrückten, für die Diskriminierung, Unterdrückung, Armut und Krankheit Teil des Lebens sind, wurde in Athen (2005) auf der Weltmissionskonferenz des World Council of Churches (WCC) erörtert: Dass sich 1906 gerade nicht in einer etablierten (mainline) Kirche in den USA, sondern in einer kleinen afroamerikanischen Kirche der Nachfahren von schwarzen Sklaven, die durch Wunden vom System gebrandmarkt waren, diese spirituelle Erneuerung (vgl. Gospel, etc.) ereignete, wirkte mit an der Aufhebung von Rassentrennung (Südstaaten), Diskriminierung und Unterdrückung (durch pfingstliche Befreiung). Eine soziale und spirituelle Kultur mit Zugkraft entwickelte sich, die die Solidarität unter ihresgleichen förderte, indem sie den „Enterbten“ (z.B. Afro-Amerikanern, Armen, Frauen ["Befreiung" der Frauen zum kirchlichen Dienst als geistliche Amtsträger/Pastorin], etc.) nicht nur kirchliche Zuflucht gab, sondern auch ihre soziale Aufwärtsmobilität antrieb. Viele Hauptakteure entstammten der unteren sozio-ökonomischen Schichten (Bsp. Pastor William Joseph Seymour (1870 - 1922), Sohn eines [[Sklaven]]), die eine befreiende soziale, spirituelle und politische Wirkung in Nordamerika, Lateinamerika, Afrika und Teilen Asiens in Gang setzten, die sich in reale alltägliche menschliche Existenzen niederschlug und ethisch, moralisch und geistlich interpretiert werden will (vgl. World Council of Churches (WCC), Athen 2005). Zu dieser spirituellen Bewegung, gesellten sich bald viele Künstler (8,6%), "Unabhängige" der Oberschicht und Frauen als kirchliche Leitfiguren, sodass durch die schwarz-mündliche Wurzel der "Unterdrückten" eine Verschmelzung zuvor fremder Gesellschaftsschichten, Kulturen und Weltanschauungen geschah (Befreiung von sozialen, ökonomischen und ethnischen Begrenzungen zu einem miteinander). (Vgl. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der schwarz-mündlichen Wurzel der Pfingstbewegung initiierte Prof. W. Hollenweger<ref>Hollenweger, Walter J. (1997): Charismatisch-pfingstliches Christentum. Herkunft. Situation. Ökumenische Chancen. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht. Hollenweger, Walter J. (Hg.) (1971): Die Kirchen der Welt. Die Pfingstkirchen. Selbstdarstellungen, Dokumente, Kommentare. Band VII. Stuttgart: Evangelisches Verlagswerk.</ref>)
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* Die historische Bedeutung der weltweiten Pfingstbewegung als eine Religion der Armen und Unterdrückten, für die Diskriminierung, Unterdrückung, Armut und Krankheit Teil des Lebens sind, wurde in Athen (2005) auf der Weltmissionskonferenz des World Council of Churches (WCC) erörtert: Dass sich 1906 gerade nicht in einer etablierten (mainline) Kirche in den USA, sondern in einer kleinen afroamerikanischen Kirche der Nachfahren von schwarzen Sklaven, die durch Wunden vom System gebrandmarkt waren, diese spirituelle Erneuerung (vgl. Gospel, etc.) ereignete, wirkte mit an der Aufhebung von Rassentrennung (Südstaaten), Diskriminierung und Unterdrückung (durch pfingstliche Befreiung). Eine soziale und spirituelle Kultur mit Zugkraft entwickelte sich, die die Solidarität unter ihresgleichen förderte, indem sie den "Enterbten" (z. B. Afro-Amerikanern, Armen, Frauen ["Befreiung" der Frauen zum kirchlichen Dienst als geistliche Amtsträger/Pastorin], etc.) nicht nur kirchliche Zuflucht gab, sondern auch ihre soziale Aufwärtsmobilität antrieb. Viele Hauptakteure entstammten der unteren sozio-ökonomischen Schichten (Bsp. Pastor William Joseph Seymour (1870 1922), Sohn eines [[Sklaven]]), die eine befreiende soziale, spirituelle und politische Wirkung in Nordamerika, Lateinamerika, Afrika und Teilen Asiens in Gang setzten, die sich in reale alltägliche menschliche Existenzen niederschlug und ethisch, moralisch und geistlich interpretiert werden will (vgl. World Council of Churches (WCC), Athen 2005). Zu dieser spirituellen Bewegung, gesellten sich bald viele Künstler (8,6%), "Unabhängige" der Oberschicht und Frauen als kirchliche Leitfiguren, sodass durch die schwarz-mündliche Wurzel der "Unterdrückten" eine Verschmelzung zuvor fremder Gesellschaftsschichten, Kulturen und Weltanschauungen geschah (Befreiung von sozialen, ökonomischen und ethnischen Begrenzungen zu einem miteinander). (Vgl. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der schwarz-mündlichen Wurzel der Pfingstbewegung initiierte Prof. W. Hollenweger<ref>Hollenweger, Walter J. (1997): Charismatisch-pfingstliches Christentum. Herkunft. Situation. Ökumenische Chancen. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht. Hollenweger, Walter J. (Hg.) (1971): Die Kirchen der Welt. Die Pfingstkirchen. Selbstdarstellungen, Dokumente, Kommentare. Band VII. Stuttgart: Evangelisches Verlagswerk.</ref>)
    
* Erst 1923 wurde die Pfingstbotschaft durch Missionare aus Schweden nach Österreich gebracht, deren Arbeit sich hauptsächlich auf Wien beschränkte. Die Schwedenmissionare kamen aus der Filadelfiaförsamlingen in Stockholm und gründeten die Freie Christengemeinde Philadelfia und die Freie Christengemeinde Salem, die sich später wieder vereinten.
 
* Erst 1923 wurde die Pfingstbotschaft durch Missionare aus Schweden nach Österreich gebracht, deren Arbeit sich hauptsächlich auf Wien beschränkte. Die Schwedenmissionare kamen aus der Filadelfiaförsamlingen in Stockholm und gründeten die Freie Christengemeinde Philadelfia und die Freie Christengemeinde Salem, die sich später wieder vereinten.
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*Die Schweizer Pfingstmission wirkte aber auch schon ab 1928 im Salzkammergut. Gemeinden entstanden in [[Fuschl am See]], [[St. Wolfgang]] und [[Bad Ischl]]. Historische Wurzel und älteste Pfingstgemeinde Westösterreichs ist die 1928 gegründete kleine Gemeinde in Fuschl am See, die heute Teil der Pfingstgemeinde (Vogelweiderstraße) ist.
 
*Die Schweizer Pfingstmission wirkte aber auch schon ab 1928 im Salzkammergut. Gemeinden entstanden in [[Fuschl am See]], [[St. Wolfgang]] und [[Bad Ischl]]. Historische Wurzel und älteste Pfingstgemeinde Westösterreichs ist die 1928 gegründete kleine Gemeinde in Fuschl am See, die heute Teil der Pfingstgemeinde (Vogelweiderstraße) ist.
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*Die klassische Pfingstbewegung in Österreich war von Anfang an besonderen Härten (Diskriminierung, keine klare rechtliche Stellung vor Behörden und Staat, etc.) ausgesetzt. In der Zwischenkriegszeit hatten Freikirchen allgemein keine leichten Bedingungen.<ref>Volk, Ludwig (2000:15162): „Die Kirche in den einzelnen Ländern“. In: Jedin, Hubert (Hg.): Handbuch der Kirchengeschichte. Band 35: VII. Dritter Abschnitt. Freiburg: Verlag Herder.</ref> In einer Zuspitzung wurde es beispielsweise den Pfingstgläubigen in Fuschl am See vom Pfarrer verwehrt, verstorbene Gemeindeglieder am Ortsfriedhof zu bestatten, und erst nach einem klärenden Schreiben der Bezirkshauptmannschaft (vom [[18. November]] [[1930]]) wurde dies wieder erlaubt. Das von Dollfuß (1932 – [[1934]]) eingeleitete und von Schuschnigg (1934 - 1938) fortgeführte Experiment eines christlichen Ständestaats brachte zudem ein Versammlungsverbot für damals nicht staatlich anerkannte Kirchen mit sich, das den Pfingstgemeinden in der Zwischenkriegszeit verbot, sich öffentlich zu versammeln.<ref>Adriányi, Gabriel (2000:15048): „Die Kirche in den einzelnen Ländern“. In: Jedin, Hubert (Hg.): Handbuch der Kirchengeschichte. Band 35: VII. Dritter Abschnitt. Freiburg: Verlag Herder.</ref> Die Pfingstgemeinden bekamen später auch den Druck des Naziregimes und die Folgen des Krieges hart zu verspüren, so dass auch im Salzburger Land die Gemeinden bis nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verschwanden.
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*Die klassische Pfingstbewegung in Österreich war von Anfang an besonderen Härten (Diskriminierung, keine klare rechtliche Stellung vor Behörden und Staat, etc.) ausgesetzt. In der [[Zwischenkriegszeit]] hatten Freikirchen allgemein keine leichten Bedingungen.<ref>Volk, Ludwig (2000:15162): "Die Kirche in den einzelnen Ländern". In: Jedin, Hubert (Hg.): Handbuch der Kirchengeschichte. Band 35: VII. Dritter Abschnitt. Freiburg: Verlag Herder.</ref> In einer Zuspitzung wurde es beispielsweise den Pfingstgläubigen in Fuschl am See vom Pfarrer verwehrt, verstorbene Gemeindeglieder am Ortsfriedhof zu bestatten, und erst nach einem klärenden Schreiben der Bezirkshauptmannschaft (vom [[18. November]] [[1930]]) wurde dies wieder erlaubt. Das von Dollfuß (1932 – [[1934]]) eingeleitete und von Schuschnigg (1934 1938) fortgeführte Experiment eines christlichen Ständestaats brachte zudem ein Versammlungsverbot für damals nicht staatlich anerkannte Kirchen mit sich, das den Pfingstgemeinden in der [[Zwischenkriegszeit]] verbot, sich öffentlich zu versammeln.<ref>Adriányi, Gabriel (2000:15048): "Die Kirche in den einzelnen Ländern". In: Jedin, Hubert (Hg.): Handbuch der Kirchengeschichte. Band 35: VII. Dritter Abschnitt. Freiburg: Verlag Herder.</ref> Die Pfingstgemeinden bekamen später auch den Druck des Naziregimes und die Folgen des Krieges hart zu verspüren, so dass auch im Salzburger Land die Gemeinden bis nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] verschwanden.
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*Die oben beschriebenen befreienden Tendenzen der Pfingstbewegung schlugen sich aber auch im Österreich der Nachkriegszeit durch Gründung etlicher Pfingstgemeinden in Flüchtlingsbaracken nieder. Viele jugoslawisch-deutschstämmige Kriegsflüchtlinge suchten und fanden soziale Annahme vor und gründeten einige bis heute bestehende Pfingstgemeinden (obwohl zwei Drittel der pfingstlichen Angehörigen der Nachkriegszeit von Österreich aus weiter nach Kanada auswanderten und in Übersee deutschsprachige, pfingstliche Gemeinden gründeten), die bis dato von festem familiärem Zusammenhalt (unter Österreichern und Migranten aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und Generationen) gekennzeichnet sind.<ref>vgl. Ma, Wonsuk, Ökumenischer Rat der Kirchen 2005 „Wenn die Armen entflammt werden: Die Rolle der Pneumatologie in der Pfingst- und Charismatischen Mission“, www.oikoumene.org/de/dokumentation, besucht am 2. Jänner 2010.; vgl. Fiausch, Immanuel(2010:12): Der Beitrag der Pfingstbewegung zur Missionstheologie der Ökumene. Facharbeit: University of Wales, LampeterFacharbeit.</ref>
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*Die oben beschriebenen befreienden Tendenzen der Pfingstbewegung schlugen sich aber auch im Österreich der Nachkriegszeit durch Gründung etlicher Pfingstgemeinden in Flüchtlingsbaracken nieder. Viele jugoslawisch-deutschstämmige Kriegsflüchtlinge suchten und fanden soziale Annahme vor und gründeten einige bis heute bestehende Pfingstgemeinden (obwohl zwei Drittel der pfingstlichen Angehörigen der Nachkriegszeit von Österreich aus weiter nach [[Kanada]] auswanderten und in Übersee deutschsprachige, pfingstliche Gemeinden gründeten), die bis dato von festem familiärem Zusammenhalt (unter Österreichern und Migranten aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und Generationen) gekennzeichnet sind.<ref>vgl. Ma, Wonsuk, Ökumenischer Rat der Kirchen 2005 "Wenn die Armen entflammt werden: Die Rolle der Pneumatologie in der Pfingst- und Charismatischen Mission", www.oikoumene.org/de/dokumentation, besucht am 2. Jänner 2010.; vgl. Fiausch, Immanuel (2010:12): Der Beitrag der Pfingstbewegung zur Missionstheologie der Ökumene. Facharbeit: University of Wales, Lampeter.</ref>
    
* Am [[14. Dezember]] [[1946]] wurde die FCGÖ in einer Flüchtlingswohnung in Sattledt ([[Oberösterreich]]) von 26 mehrheitlich deutschstämmig-jugoslawischen und österreichischen Predigern gegründet. Von da an gründete die Muttergemeinde in Salzburg etliche Lokalgemeinden, der österreichweit über 65 Gemeinden.
 
* Am [[14. Dezember]] [[1946]] wurde die FCGÖ in einer Flüchtlingswohnung in Sattledt ([[Oberösterreich]]) von 26 mehrheitlich deutschstämmig-jugoslawischen und österreichischen Predigern gegründet. Von da an gründete die Muttergemeinde in Salzburg etliche Lokalgemeinden, der österreichweit über 65 Gemeinden.
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* Die Einweihung des ersten Gemeindegebäudes in der Stadt Salzburg fand am [[11. September]] [[1955]] in der [[Untersbergstraße]] 2a statt. Zuvor in der Nachkriegszeit trafen sich die Gemeindezugehörigen (darunter viele deutschstämmige Flüchtlingsfamilien aus Jugoslawien) in verschiedenen angemieteten Räumlichkeiten oder in privaten Unterkünften. 1981 zog die Gemeinde in die [[Vogelweiderstraße]] 78, wo sich bis heute der Sitz der Bekenntnisgemeinschaft befindet.
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* Die Einweihung des ersten Gemeindegebäudes in der Stadt Salzburg fand am [[11. September]] [[1955]] in der [[Untersbergstraße (Stadt Salzburg)|Untersbergstraße]] 2a statt. Zuvor in der Nachkriegszeit trafen sich die Gemeindezugehörigen (darunter viele deutschstämmige Flüchtlingsfamilien aus [[Jugoslawien]]) in verschiedenen angemieteten Räumlichkeiten oder in privaten Unterkünften. 1981 zog die Gemeinde in die [[Vogelweiderstraße]] 78, wo sich bis heute der Sitz der Bekenntnisgemeinschaft befindet.
    
* Die Muttergemeinde hat historische Bedeutung, da von hier aus etliche Pfingstgemeinden im Land Salzburg, anderen Bundesländern sowie in Bayern in den letzten Jahrzehnten gegründet wurden oder bei deren Aufbau geholfen wurde (zum Beispiel Ausbildung kirchlicher Mitarbeiter, Betreuung der Distriktgemeinden durch Prediger, Publikation pfingstlicher Literatur, etc.).
 
* Die Muttergemeinde hat historische Bedeutung, da von hier aus etliche Pfingstgemeinden im Land Salzburg, anderen Bundesländern sowie in Bayern in den letzten Jahrzehnten gegründet wurden oder bei deren Aufbau geholfen wurde (zum Beispiel Ausbildung kirchlicher Mitarbeiter, Betreuung der Distriktgemeinden durch Prediger, Publikation pfingstlicher Literatur, etc.).
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* Volkszählung 2001: 7.186 Personen bekennen sich zur Freien Christengemeinde - Pfingstgemeinde (davon 5.061 mit österreichischer Staatsbürgerschaft und 2.125 mit anderer Staatsbürgerschaft); 684 Personen im Land Salzburg (0,13%)<ref>Statistik AUSTRIA, Bevölkerung 2001 nach Religionsbekenntnis und Staatsangehörigkeit</ref>
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* Volkszählung 2001: 7.186 Personen bekennen sich zur Freien Christengemeinde Pfingstgemeinde (davon 5.061 mit österreichischer Staatsbürgerschaft und 2.125 mit anderer Staatsbürgerschaft); 684 Personen im Land Salzburg (0,13%)<ref>Statistik AUSTRIA, Bevölkerung 2001 nach Religionsbekenntnis und Staatsangehörigkeit</ref>
    
* Chronologie der Gemeindeleiter der Pfingstgemeinde in Salzburg:
 
* Chronologie der Gemeindeleiter der Pfingstgemeinde in Salzburg:
**Pastor Nikolaus Betschel Okt 1955. – Dez. 1976 (Gründer);
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**Pastor [[Nikolaus Betschel]], Okt 1955 – Dez. 1976 (Gründer);
**Pastor Albert Betschel, Jan 1977 – Nov. 1990;
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**Pastor [[Albert Betschel]], Jänner 1977 – Nov. 1990;
**Ältester Ludwig Bokan Dez. 1990 – Sept. 1992;
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**Ältester [[Ludwig Bokan]], Dez. 1990 – Sept. 1992;
**Pastor Edwin Jung Okt. 1992 - Mai 2006;
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**Pastor [[Edwin Jung]], Okt. 1992 Mai 2006;
**Ältester Ludwig Bokan Juni 2006 – Juli 2008;
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**Ältester Ludwig Bokan, Juni 2006 – Juli 2008;
**Pastor Immanuel Fiausch ab Juli 2008.
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**Pastor [[Immanuel Fiausch]], Juli 2008 - Jänner 2016;
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**Pastor [[Oskar Kaufmann]] ab Jänner 2016
    
== Struktur ==
 
== Struktur ==
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* In der dem Kulturministerium vorliegenden Verfassung und Richtlinien der freikirchlichen Glaubensgemeinschaft "Freie Christengemeinde-Pfingstgemeinde" in Österreich sind Name der religiösen Bekenntnisgemeinschaft, Religionslehre und Gottesdienst, Zweck und Ziele, Mitgliedschaft, Organe, Befugnisse, Teilbereiche und örtliche Gemeinden, Finanzierung und Haftbarkeit, etc. geregelt.
 
* In der dem Kulturministerium vorliegenden Verfassung und Richtlinien der freikirchlichen Glaubensgemeinschaft "Freie Christengemeinde-Pfingstgemeinde" in Österreich sind Name der religiösen Bekenntnisgemeinschaft, Religionslehre und Gottesdienst, Zweck und Ziele, Mitgliedschaft, Organe, Befugnisse, Teilbereiche und örtliche Gemeinden, Finanzierung und Haftbarkeit, etc. geregelt.
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*In den ''Lehrmäßigen Grundlagen''<ref>[http://www.freiechristengemeinde.at/ Offizielle Homepage der Freien Christengemeinde/Pfingstgemeinde in Österreich]</ref> der Freien Christengemeinde in Österreich wurden hingegen die theologischen Standpunkte erörtert. „Pluralität in Lehrausprägung und unterschiedliche Organisationsformen einer sich festigenden jedoch zugleich auch inmitten von Globalisierungstrends dynamisch fortschreitenden Entwicklung der weltweiten pfingstlich-charismatischen Bewegung bedarf einer freien theologischen Positionierung jeder einzelnen nationalen bzw. ethnischen Pfingstbewegung im jeweiligen Lebenskontext.
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*In den ''Lehrmäßigen Grundlagen''<ref>[http://www.freiechristengemeinde.at/ Offizielle Homepage der Freien Christengemeinde Pfingstgemeinde in Österreich]</ref> der Freien Christengemeinde in Österreich wurden hingegen die theologischen Standpunkte erörtert. "Pluralität in Lehrausprägung und unterschiedliche Organisationsformen einer sich festigenden jedoch zugleich auch inmitten von Globalisierungstrends dynamisch fortschreitenden Entwicklung der weltweiten pfingstlich-charismatischen Bewegung bedarf einer freien theologischen Positionierung jeder einzelnen nationalen bzw. ethnischen Pfingstbewegung im jeweiligen Lebenskontext."
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* Theologische Grundzüge in Österreich:<ref>Offizielle Homepage der Freien Christengemeinde/Pfingstgemeinde in Österreich und Freie_Christengemeinde/Pfingstgemeinde Wikipedia </ref>
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* Theologische Grundzüge in Österreich:<ref>Offizielle Homepage der Freien Christengemeinde Pfingstgemeinde in Österreich und Freie Christengemeinde – Pfingstgemeinde in der Wikipedia </ref>
 
**''Sola scriptura'': Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments ist alleinige Grundlage für Lehre und Leben.
 
**''Sola scriptura'': Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments ist alleinige Grundlage für Lehre und Leben.
 
**Gemäß den altkirchlichen Bekenntnissen besteht das Bekenntnis zur ''Trinitätslehre'' von Vater, Sohn und Heiligem Geist als dem ''einen Gott''.
 
**Gemäß den altkirchlichen Bekenntnissen besteht das Bekenntnis zur ''Trinitätslehre'' von Vater, Sohn und Heiligem Geist als dem ''einen Gott''.
 
**''Zur Soteriologie'': Jesus Christus hat das Heil für alle Menschen erworben. Dieses muss durch den Glauben an ihn und die Umkehr von den Sünden persönlich angeeignet werden.
 
**''Zur Soteriologie'': Jesus Christus hat das Heil für alle Menschen erworben. Dieses muss durch den Glauben an ihn und die Umkehr von den Sünden persönlich angeeignet werden.
**Reformatorisch geprägte ''Rechtfertigungslehre'' (Sola fide, sola gratia - allein der Glaube, allein die Gnade).  
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**Reformatorisch geprägte ''Rechtfertigungslehre'' (Sola fide, sola gratia allein der Glaube, allein die Gnade).  
 
**''Zur Ekklesiologie'' (zur christlichen Gemeinde): Durch freiwillige Bekundung, den Glauben an Jesus Christus und die Taufe im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes wird man in die Gemeinde eingegliedert. Die Taufe wird als Taufe der Gläubigen verstanden (Religionsmündigkeit), wobei das Alter sekundär ist. Niemandem wird das Christsein abgesprochen, der ein anderes Gemeinde- bzw. Kirchen- und Taufverständnis hat. Eine örtliche Gemeinde wird in der Regel von einem ''ordinierten Pastor'', dessen mehrjährige Ausbildung (in der Regel vierjähriges Theologiestudium<ref>[http://www.beroea.de/ Theologisches Seminar BERÖA (Erzhausen, Deutschland)]</ref><ref>[http://www.fcgoe.at/athg/ Akademie für Theologie und Gemeindebau (Österreich: Salzburg/Wien/Linz)]</ref> mit anschließendem 2- bis 3-jährigem Praktikum bzw. Vikariat) mit einem Ordinationsgelübde abgeschlossen wird, gemeinsam mit einem ehrenamtlichen Kollegium von Ältesten geleitet und ist für die Gestaltung ihres Gemeindelebens selbstverantwortlich (im Rahmen der gemeinsamen Interessen des Bundes der FCGÖ). Die Gemeinden sind finanziell eigenverantwortlich, ihre Aufwendungen (Gottesdiensthäuser, Pastorengehälter, etc.) werden durch freiwillige Spenden ihrer Mitglieder gedeckt.
 
**''Zur Ekklesiologie'' (zur christlichen Gemeinde): Durch freiwillige Bekundung, den Glauben an Jesus Christus und die Taufe im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes wird man in die Gemeinde eingegliedert. Die Taufe wird als Taufe der Gläubigen verstanden (Religionsmündigkeit), wobei das Alter sekundär ist. Niemandem wird das Christsein abgesprochen, der ein anderes Gemeinde- bzw. Kirchen- und Taufverständnis hat. Eine örtliche Gemeinde wird in der Regel von einem ''ordinierten Pastor'', dessen mehrjährige Ausbildung (in der Regel vierjähriges Theologiestudium<ref>[http://www.beroea.de/ Theologisches Seminar BERÖA (Erzhausen, Deutschland)]</ref><ref>[http://www.fcgoe.at/athg/ Akademie für Theologie und Gemeindebau (Österreich: Salzburg/Wien/Linz)]</ref> mit anschließendem 2- bis 3-jährigem Praktikum bzw. Vikariat) mit einem Ordinationsgelübde abgeschlossen wird, gemeinsam mit einem ehrenamtlichen Kollegium von Ältesten geleitet und ist für die Gestaltung ihres Gemeindelebens selbstverantwortlich (im Rahmen der gemeinsamen Interessen des Bundes der FCGÖ). Die Gemeinden sind finanziell eigenverantwortlich, ihre Aufwendungen (Gottesdiensthäuser, Pastorengehälter, etc.) werden durch freiwillige Spenden ihrer Mitglieder gedeckt.
 
**'''Zur Eschatologie'': Die Vollendung des Reiches Gottes: Bekenntnis zur sichtbaren Wiederkunft Jesu Christi und der Vollendung des Reiches Gottes. Gericht Gottes über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen.
 
**'''Zur Eschatologie'': Die Vollendung des Reiches Gottes: Bekenntnis zur sichtbaren Wiederkunft Jesu Christi und der Vollendung des Reiches Gottes. Gericht Gottes über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen.
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*''Gottesdienstelemente'': freie Liturgie mit üblichen Bestandteile: 1. Begrüßung der Gemeinde durch Pastor/Gottesdienstleiter; 2. erlebnisorientierte Zeit der Musik, des Gesanges und des Gebetes (modernes Liedgut; während Musik: freies Gebet, auf Wunsch Fürbittegebet für Kranke [auf Wunsch mit Ölsalbung gemäß Jak 5 durch Älteste] bzw. Fürbitte für alltägliche Nöte; Charismendienst gemäß 1 Kor 12;14 [u.a. prophetische Rede, Zungenrede mit Auslegung], Erlebnisberichte, Freiheit zum körperlichen Ausdruck des Gebets [durch Hände heben, rhythmischer Bewegung zur Musik, "hinknien" vor Gott, jubeln, etc.], öfters Abendmahl [Empfang in beiderlei Gestalt: Wein oder Traubensaft, und Brot] etc.); 3. Ankündigungen und freie Kollekte; 4. Künstlerischer Beitrag: z.B. Vortragslied mit Klavierbegleitung, humoristische Darbietungen wie Sketch von Kindern/Jugendlichen oder Puppenspiel etc.; 5. Predigt (Wort Gottes Verkündigung); 6. Abschließendes Segnungsgebet oder Freiraum zur gemeinsamen Fürbitte; 7. Anschließende Gemeinschaftszeit (Agape): Café und Kuchen oder Mittagsbuffet (oft auch Gemeinschaftsaktionen). Das spezielle Fürbittegebet im Rahmen eines pfingstlichen Gottesdienstes (vgl. Punkt 2 und 6) kann freiwillig auf persönlichen Wunsch hin von einem Gottesdienstbesucher in Anspruch genommen werden. Sowohl der Hilfesuchende als auch der Seelsorger glauben, dass durch ein Gebet zu Gott, der Menschen liebt (vgl. Joh 3,16), in Zeiten der Not oder besonderen Herausforderungen seelischer Beistand und Trost bis hin zu Heilung bzw. spürbarer Besserung bewirkt werden kann; wobei Gemeindeglieder ebenso Therapien/Seelsorge, Ärzte, familiären Beistand, etc. beanspruchen. Parallel zum Gottesdienst findet der außerschulische Religionsunterricht von schulpflichtigen Bekenntnisangehörigen statt, der wie auch das Religionsbekenntnis im Schulzeugnis vermerkt wird.
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*''Gottesdienstelemente'': freie Liturgie mit üblichen Bestandteile: 1. Begrüßung der Gemeinde durch Pastor/Gottesdienstleiter; 2. erlebnisorientierte Zeit der Musik, des Gesanges und des Gebetes (modernes Liedgut; während Musik: freies Gebet, auf Wunsch Fürbittegebet für Kranke [auf Wunsch mit Ölsalbung gemäß Jak 5 durch Älteste] bzw. Fürbitte für alltägliche Nöte; Charismendienst gemäß 1 Kor 12;14 [u. a. prophetische Rede, Zungenrede mit Auslegung], Erlebnisberichte, Freiheit zum körperlichen Ausdruck des Gebets [durch Hände heben, rhythmischer Bewegung zur Musik, "hinknien" vor Gott, jubeln, etc.], öfters Abendmahl [Empfang in beiderlei Gestalt: Wein oder Traubensaft, und Brot] etc.); 3. Ankündigungen und freie Kollekte; 4. Künstlerischer Beitrag: z. B. Vortragslied mit Klavierbegleitung, humoristische Darbietungen wie Sketch von Kindern/Jugendlichen oder Puppenspiel etc.; 5. Predigt (Wort Gottes Verkündigung); 6. Abschließendes Segnungsgebet oder Freiraum zur gemeinsamen Fürbitte; 7. Anschließende Gemeinschaftszeit (Agape): Café und Kuchen oder Mittagsbuffet (oft auch Gemeinschaftsaktionen). Das spezielle Fürbittegebet im Rahmen eines pfingstlichen Gottesdienstes (vgl. Punkt 2 und 6) kann freiwillig auf persönlichen Wunsch hin von einem Gottesdienstbesucher in Anspruch genommen werden. Sowohl der Hilfesuchende als auch der Seelsorger glauben, dass durch ein Gebet zu Gott, der Menschen liebt (vgl. Joh 3,16), in Zeiten der Not oder besonderen Herausforderungen seelischer Beistand und Trost bis hin zu Heilung bzw. spürbarer Besserung bewirkt werden kann; wobei Gemeindeglieder ebenso Therapien/Seelsorge, Ärzte, familiären Beistand, etc. beanspruchen. Parallel zum Gottesdienst findet der außerschulische Religionsunterricht von schulpflichtigen Bekenntnisangehörigen statt, der wie auch das Religionsbekenntnis im Schulzeugnis vermerkt wird.
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* ''Gesellschaftliches Leben'': Die Pfingstgemeinden betreiben selbst kein politisches Engagement und stellen es ihren Mitgliedern frei, sich gemäß ihrer '''freien Gewissensentscheidung''' in das öffentliche Leben einzubringen (z.B. Freiheit zu Militärdienst oder Zivildienst; Mitgliedschaft in politischen Parteien etc.). Für die jeweilige Regierung wird gebetet. Durch intensives soziales Engagement (Hinweis: siehe oben Vielzahl sozialer Arbeitsbereiche) wird angestrebt, die Liebe Gottes jedem spürbar und "handgreiflich" weiterzugeben.
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* ''Gesellschaftliches Leben'': Die Pfingstgemeinden betreiben selbst kein politisches Engagement und stellen es ihren Mitgliedern frei, sich gemäß ihrer freien Gewissensentscheidung in das öffentliche Leben einzubringen (z. B. Freiheit zu Militärdienst oder Zivildienst; Mitgliedschaft in politischen Parteien etc.). Für die jeweilige Regierung wird gebetet. Durch intensives soziales Engagement (Hinweis: siehe oben Vielzahl sozialer Arbeitsbereiche) wird angestrebt, die Liebe Gottes jedem spürbar und "handgreiflich" weiterzugeben.
    
== Veranstaltungen und Aktivitäten ==
 
== Veranstaltungen und Aktivitäten ==
* [[Freikirchliche Gottesdienste|Gottesdienst]]: jeden Sonntag um 09:30 Uhr in der Vogelweiderstraße 78 mit Kinderbetreuung und anschließendem Gemeindecafé.
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* [[Freikirchliche Gottesdienste|Gottesdienst]]: jeden Sonntag um 10:00 Uhr in der Vogelweiderstraße 78 mit Kinderbetreuung und anschließendem Gemeindecafé.
* [[Jugendtreff (Pfingstgemeinde)|Jugendtreff]]: jeden Samstag von 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr in den Jugendräumlichkeiten der Vogelweiderstraße 78
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* [[Royal Rangers Pfadfinder (Pfingstgemeinde)|Royal Rangers Pfadfinder]]: samstags 15:00-17:00 Uhr in der Vogelweiderstraße 78
* [[Konferenzangebot (Pfingstgemeinde)|Konferenzangebot]]: themenspezifisch
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* [[Royal Rangers - Pfadfinder (Pfingstgemeinde)|Royal Rangers - Pfadfinder]]: samstags 15:00-17:00 Uhr in der Vogelweiderstraße 78
   
* [[Alphakurs (Pfingstgemeinde)|Alphakurs]]
 
* [[Alphakurs (Pfingstgemeinde)|Alphakurs]]
* [[Altkleidersammelstelle (Pfingstgemeinde)|Altkleidersammelstelle]]: Abgabe im Büro
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* [[Seniorentreff (Pfingstgemeinde)|Seniorentreff]]: jeden Mittwoch um 15:00 Uhr in der Vogelweiderstraße 78 (Bibelstunden, Ausflüge, Besichtigungen und Seniorengottesdienste)
* [[Seniorentreff (Pfingstgemeinde)|Seniorentreff]]: jeden Mittwoch um 15:00 Uhr in der Vogelweiderstraße 78 (Bibelstunden, Ausflüge,
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Besichtigungen, Konzerte und Seniorengottesdienste)
      
== Kontakt ==
 
== Kontakt ==
:''Freie Christengemeinde-Pfingstgemeinde''
+
:''Freie Christengemeinde Pfingstgemeinde''
:''Staatlich eingetragene religiöse Bekenntnisgemeinschaft''
+
:''Religionsgemeinschaft "Freikirchen in Österreich"''
 
:''Vogelweiderstraße 78''
 
:''Vogelweiderstraße 78''
 
:''5020 Salzburg''
 
:''5020 Salzburg''
   −
:''Anfragen an Immanuel Fiausch, Pastor/Gemeindeleiter''
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:''Anfragen an Oskar Kaufmann, Pastor/Gemeindeleiter''
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:''Telefon und Fax Büro: 0662 - 87 12 44 (Sekretariat)
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:''Telefon und [[Bürotechnik einst und jetzt#Telefax hält Einzug|Telefax]] Büro: 0662 87 12 44 (Sekretariat)
:''Büroöffnungszeiten:  Dienstag - Freitag 9 - 12 Uhr und Dienstag bis Donnerstag: 14 - 17 Uhr''
+
:''Mobiltelefon (Pastor): 0676 89 69 26 04
:''Mobiltelefon (Pastor): 0676 - 89 69 26 12
      
== Weblinks ==
 
== Weblinks ==
 
{{homepage|http://www.pfingstkirche.at}}
 
{{homepage|http://www.pfingstkirche.at}}
 
* [http://www.facebook.com/pages/Salzburg-Austria/Pfingstgemeinde-Salzburg/190743536085 Facebook Pfingstgemeinde]
 
* [http://www.facebook.com/pages/Salzburg-Austria/Pfingstgemeinde-Salzburg/190743536085 Facebook Pfingstgemeinde]
* [http://www.freiechristengemeinde.at/ Offizielle Homepage der Freien Christengemeinde/Pfingstgemeinde in Österreich]
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* [http://www.freiechristengemeinde.at/ Offizielle Homepage der Freien Christengemeinde Pfingstgemeinde in Österreich]
*[http://www.bmukk.gv.at/ministerium/kultusamt/eingetr_rel_bekg.xml#toc3-id1 Kultusamt: Staatlich Eingetragene Religiöse Bekenntnisgemeinschaft(SERB)]
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* [https://www.bundeskanzleramt.at/religiose-bekenntnisgemeinschaften Kultusamt: Staatlich Eingetragene Religiöse Bekenntnisgemeinschaften]
 
* [http://www.statistik.at/web_de/static/bevoelkerung_2001_nach_religionsbekenntnis_und_staatsangehoerigkeit_022894.pdf www.statistik.at]
 
* [http://www.statistik.at/web_de/static/bevoelkerung_2001_nach_religionsbekenntnis_und_staatsangehoerigkeit_022894.pdf www.statistik.at]
 
* [http://www.fcgoe.at/deutsch/gemeinden/slzb.htm Gemeindeverzeichnis Salzburg Stadt und Land]
 
* [http://www.fcgoe.at/deutsch/gemeinden/slzb.htm Gemeindeverzeichnis Salzburg Stadt und Land]
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* [http://www.fcgoe.at/schwarzachpg FCG-Stammgemeinde Schwarzach]
 
* [http://www.fcgoe.at/schwarzachpg FCG-Stammgemeinde Schwarzach]
 
* [http://www.agape-gospel-church.at FCG-Zweiggemeinde: Agape Gospel Church]
 
* [http://www.agape-gospel-church.at FCG-Zweiggemeinde: Agape Gospel Church]
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Christengemeinde/Pfingstgemeinde Wikipedia Deutschland]
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* Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Christengemeinde_%E2%80%93_Pfingstgemeinde_in_%C3%96sterreich Freie Christengemeinde – Pfingstgemeinde in Österreich]
 
* [http://www.evangelischeallianz.at Offizielle Homepage der Österreichischen Evangelischen Allianz]
 
* [http://www.evangelischeallianz.at Offizielle Homepage der Österreichischen Evangelischen Allianz]
 
* [http://www.fcgoe.at/athg/ Akademie für Theologie und Gemeindebau (Österreich: Salzburg/Wien/Linz)]
 
* [http://www.fcgoe.at/athg/ Akademie für Theologie und Gemeindebau (Österreich: Salzburg/Wien/Linz)]
 
* [http://www.avc-de.org/ Pfingstliches Hilfswerk]
 
* [http://www.avc-de.org/ Pfingstliches Hilfswerk]
 
* [http://www.shakeyouth.at/ Jugendarbeit FCGÖ]
 
* [http://www.shakeyouth.at/ Jugendarbeit FCGÖ]
* [http://www.royal-rangers.de/ Royal Rangers - Pfadfinder]
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* [http://www.royal-rangers.de/ Royal Rangers Pfadfinder]
 
* [http://www.bide.at/ Eheseminar]
 
* [http://www.bide.at/ Eheseminar]
 
* [http://www.erf.at/index.php?option=com_content&task=view&id=1771&Itemid=109 Portrait in "ERF"]
 
* [http://www.erf.at/index.php?option=com_content&task=view&id=1771&Itemid=109 Portrait in "ERF"]
 
* [http://portal.kirchen.net/oekumene/page.asp?id=2979 portal.kirchen.net]
 
* [http://portal.kirchen.net/oekumene/page.asp?id=2979 portal.kirchen.net]
 
* [http://www.bundesunterrichtswerk.de/ Arbeitsmaterialien des Bundesunterrichtswerk]
 
* [http://www.bundesunterrichtswerk.de/ Arbeitsmaterialien des Bundesunterrichtswerk]
* [http://religion.orf.at/projekt03/tvradio/kreuz/kq090407_gebet_fr.htm Beschreibung Dokumentation]
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* [[ORF]]: [http://religion.orf.at/projekt03/tvradio/kreuz/kq090407_gebet_fr.htm Beschreibung, Dokumentation]
* [http://www.pfingstkirche.at ORF - Dokumentarischer Einblick in "Kreuz und Quer"]
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* [http://www.pfingstkirche.at ORF Dokumentarischer Einblick in "Kreuz und Quer"]
    
== Literaturhinweise ==
 
== Literaturhinweise ==
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<references/>
 
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[[Kategorie:Weltanschauung]]
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[[Kategorie:Religion]]
 
[[Kategorie:Religion]]
 
[[Kategorie:Organisation]]
 
[[Kategorie:Organisation]]
[[Kategorie:Verein]]
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
[[Kategorie:Stadt Salzburg ]]
   
[[Kategorie:Schallmoos]]
 
[[Kategorie:Schallmoos]]