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Im Winter besticht das Kleine Mosermandl vor allem durch die Vielzahl von Varianten. Der Anstieg beginnt am Südportal des Tauerntunnels beim Weiler Wald. Von hier geht es zuerst gemütlich ins [[Großes Kesseltal|Große Kesseltal]] bis zu den [[Muhreralmen]]. Hier dreht sich die Route nach Nordwesten vorbei an der [[Kößlerhiasalm]] in das weite [[Urbankar]] hinein. Nun entweder durch die steile Rinne nördlich des deutlich sichtbaren Vorgipfels auf das Plateau des [[Gasthofkar]]es oder nach Norden in die Schliererscharte (2 212 m ü. A.) und in weitem von West nach Süd drehendem Bogen über das Gasthofkar auf das Kleine Mosermandl. Bei der Variante Schliererscharte bietet sich die [[Schliererspitze]] (2 402 m ü. A.) zum mitnehmen an; übrigens auch eine eigene, empfehlenswerte Firntour.
 
Im Winter besticht das Kleine Mosermandl vor allem durch die Vielzahl von Varianten. Der Anstieg beginnt am Südportal des Tauerntunnels beim Weiler Wald. Von hier geht es zuerst gemütlich ins [[Großes Kesseltal|Große Kesseltal]] bis zu den [[Muhreralmen]]. Hier dreht sich die Route nach Nordwesten vorbei an der [[Kößlerhiasalm]] in das weite [[Urbankar]] hinein. Nun entweder durch die steile Rinne nördlich des deutlich sichtbaren Vorgipfels auf das Plateau des [[Gasthofkar]]es oder nach Norden in die Schliererscharte (2 212 m ü. A.) und in weitem von West nach Süd drehendem Bogen über das Gasthofkar auf das Kleine Mosermandl. Bei der Variante Schliererscharte bietet sich die [[Schliererspitze]] (2 402 m ü. A.) zum mitnehmen an; übrigens auch eine eigene, empfehlenswerte Firntour.
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Die Abfahrten folgen den Anstiegen. Wer es aber etwas spannender will kann bei sicheren Firnbedingungen und entsprechendem Fahrkönnen auch die Steilabfahrt nach Süden in das [[Jakoberkar]] wagen: Vom Gipfel des Kleinen nach Westen in die Scharte vor dem Großen Mosermandls, nun steil nach Südosten (Vorsicht direkt nach Süden Abbrüche!) bis etwa unter den Gipfel und weiter in das herrliche [[Kar]] zur [[Jakoberalm]]. Von hier dann gemütlich zur Riedingtalstraße und auf dieser zurück zum Pkw in Wald. Durch die Südlage dieser Abfahrt empfiehlt es sich, nicht zu spät in die vor allem im oberen Drittel sehr steilen Hänge einzufahren.
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Die Abfahrten folgen den Anstiegen. Wer es aber etwas spannender will kann bei sicheren Firnbedingungen und entsprechendem Fahrkönnen auch die Steilabfahrt nach Süden in das [[Jakoberkar]] wagen: Vom Gipfel des Kleinen nach Westen in die [[enns:Alpines Lexikon#Sch|Scharte]] vor dem Großen Mosermandls, nun steil nach Südosten (Vorsicht direkt nach Süden Abbrüche!) bis etwa unter den Gipfel und weiter in das herrliche [[Kar]] zur [[Jakoberalm]]. Von hier dann gemütlich zur Riedingtalstraße und auf dieser zurück zum Pkw in Wald. Durch die Südlage dieser Abfahrt empfiehlt es sich, nicht zu spät in die vor allem im oberen Drittel sehr steilen Hänge einzufahren.
    
Dass das Gebiet aber durchaus mit aller Vorsicht zu befahren ist bewahrheitet sich wieder einmal am [[28. Dezember]] [[2010]]: ein 55-jähriger [[Oberösterreich]]er aus dem Bezirk Grieskirchen stirbt im [[Krankenhaus Schwarzach]], nachdem er − von einer [[Lawine]] unter dem Kleinen Mosermandl verschüttet − reanimiert ins Spital eingeliefert wurde; der Tourengeher und seine Begleiter, die unverletzt sich selbst aus der Lawine befreien konnten, waren mit Lawinenverschüttetensuchgerät, Lawinensonde und Schaufel ausgerüstet.
 
Dass das Gebiet aber durchaus mit aller Vorsicht zu befahren ist bewahrheitet sich wieder einmal am [[28. Dezember]] [[2010]]: ein 55-jähriger [[Oberösterreich]]er aus dem Bezirk Grieskirchen stirbt im [[Krankenhaus Schwarzach]], nachdem er − von einer [[Lawine]] unter dem Kleinen Mosermandl verschüttet − reanimiert ins Spital eingeliefert wurde; der Tourengeher und seine Begleiter, die unverletzt sich selbst aus der Lawine befreien konnten, waren mit Lawinenverschüttetensuchgerät, Lawinensonde und Schaufel ausgerüstet.