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Die '''Alpendohle''' (Pyrrhocorax graculus) ist eine Krähenvogelart, die zu den [[Tiere im Nationalpark Hohe Tauern|Tieren im Nationalpark Hohe Tauern]] zählt.
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[[File:Pyrrhocorax graculusAlpine ChoughAlpendohle 02.JPG|thumb|Am Ende der Fahnenstange, Alpendohle bei der [[Kaiser-Franz-Josefs-Höhe]] an der [[Großglockner-Hochalpenstraße]]]]
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[[File:Pyrrhocorax graculusAlpine ChoughAlpendohle 01.JPG|thumb|Alpendohle, [[Kaiser-Franz-Josefs-Höhe]]]]
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[[File:Pyrrhocorax graculusAlpine ChoughAlpendohle 03.JPG|thumb|Zwei noch nicht flügge Alpendohlen in der [[Parkhaus Freiwandeck|Parkgarage]] der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe]]
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Die '''Alpendohle''' (''Pyrrhocorax graculus'') ist eine [[Krähenverwandte]] und zählt auch zu den [[Tiere im Nationalpark Hohe Tauern|Tieren im Nationalpark Hohe Tauern]].  
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==Allgemeines==
 
==Allgemeines==
Alle Berggeher kennen sie, denn sie ist bei Berghotels und [[Berghütten im Bundesland Salzburg]] ein Art ''Dauergast''. Hier frisst sie Abfälle und zugeworfenes Futter. Sie scheut jedoch im Winter auch vor Besuchen in Tallagen nicht zurück, da sie im Umfeld der Orte mit zahlreichen Futtermöglichkeiten rechnen kann. Am Abend allerdings fliegt sie kilometerweit zurück zu ihren Schlafplätzen in den Hochlagen.
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Sie zählt zu den [[Brutvögel]]n im [[Bundesland Salzburg]] und ist derzeit nicht gefährdet. Sie wird auch Berg- oder Jochdohle genannt und ist eine [[Vogel]]art aus der [[Glossar Biologie#F|Familie]] der Rabenvögel.  Verwandt ist sie aber näher mit der [[Alpenkrähe]] als mit der Dohle. Die Alpendohle ist, wie alle anderen Rabenvögel auch, sehr intelligent und neugierig. Alle Berggeher kennen sie, denn sie ist bei Berghotels und [[Berghütten im Bundesland Salzburg]] eine Art ''Dauergast''. Hier frisst sie Abfälle und zugeworfenes Futter. Sie scheut jedoch im Winter auch vor Besuchen in Tallagen nicht zurück, da sie im Umfeld der Orte mit zahlreichen Futtermöglichkeiten rechnen kann. Am Abend allerdings fliegt sie kilometerweit zurück zu ihren Schlafplätzen in den Hochlagen. Man kann sie im Winter auch in [[Mittersill]], [[Zell am See]], [[Kaprun]], [[Krimml]], [[Matrei in Osttirol]] und [[Heiligenblut]], [[Mühlbach am Hochkönig]] und [[Bischofshofen]] du wohl auch noch anderenorts beobachten.
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==Aussehen und Lebensweise==
 
==Aussehen und Lebensweise==
Neben dem schwarzen Gefieder fallen bei der Alpendohle der gelbe Schnabel und die korallenroten Beine ins Auge. Ihre Region liegt zwischen der Baumgrenze und einer Höhe von 2 800 [[m ü. A.]], wo sie ihre Brutnester oft in Kolonien anlegt. Gelegentlich brüten Alpendohlen aber auch in der Subalpinstufe. Sie bauen ihre Nester auf Gesimsen in unzugänglichen Felsspalten, Grotten und Höhlen. Außerhalb der Brutzeit trifft man Alpendohlen auch auf den Dreitausendern der [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] an.
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Neben dem schwarzen Gefieder fallen bei der Alpendohle besonders der gelbe Schnabel und die korallenroten Beine ins Auge. Ihre Region liegt zwischen der Baumgrenze und einer Höhe von 2 800 [[m ü. A.]], wo sie ihre Brutnester oft in Kolonien anlegt. Gelegentlich brüten Alpendohlen aber auch in der Subalpinstufe. Sie bauen ihre Nester auf Gesimsen in unzugänglichen Felsspalten, Grotten und Höhlen. Außerhalb der Brutzeit trifft man Alpendohlen auch auf den Dreitausendern der [[Hohen Tauern]] an.
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Das Gefieder ist durchgehend tiefschwarz, auffallend  der gelbe Schnabel und die korallenroten Beine.
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Ihr Speisezettel umfasst [[Insekten]], Würmer, [[Schnecken]] und Kleintiere bis zu Mausgröße. Sie frisst neben tierischem Futter aber auch Pflanzliches wie Beeren, Sämereien und Pflanzenknospen.
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Alpendohlen sind überaus gesellig, was sich nicht nur beim Brutverhalten, sondern auch sonst bemerkbar macht. Sie kommunizieren recht laut miteinander und manchmal kann man die Stimmfühlungslaute einer Alpendohlengruppe schon hören, bevor man die Vögel selbst entdeckt hat.
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Dem Weibchen obliegt die Aufgabe der Wahl eines sicheren und wettergeschützten Nistplatzes, die Männchen dürfen dazu nur Vorschläge machen. Die Aufzucht der Jungvögel ist aber dann wieder gemeinsame Arbeit. Oft bleibt das Alpendohlen-Paar ihr ganzes Leben lang zusammen. Je Brut werden drei bis fünf Eier ausgebrütet, von denen meist nur ein bis zwei Jungvögel erfolgreich aufgezogen werden können. Die Überlebenschance von Jungvögel werden von späten Schneefällen oder langen Schlechtwetterphasen stark beeinträchtigt. Haben sie zwei Jahren überlebt und sind sie geschlechtsreif geworden, kann ihr Leben bis zu 15 Jahre dauern. 
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Ihr Speisezettel umfasst Insekten, Würmer, Schnecken und Kleintiere bis zu Mausgröße. Sie frisst neben tierischem Futter aber auch Pflanzliches wie Beeren, Sämereien und Pflanzenknospen. Alpendohlen sind überaus gesellig, was sich nicht nur beim Brutverhalten sondern auch sonst bemerkbar macht.
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== Verbreitung ==
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Man findet diese Vögel vom Hohen Atlas in Nordwestafrika über die Pyrenäen, in den [[Ostalpen]], den Gebirgen der Balkanhalbinsel und Kleinasiens bis hin nach [[Tibet]] und West[[China]].  
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In der Nähe des [[Observatorium Sonnblick|Observatoriums Sonnblick]], das auf 3 100 [[m ü. A.]] liegt, wurde die höchste zumindest brutverdächtige Beobachtung von Alpendohlen in den Hohen Tauern gemacht. Auch am [[Schafberg]] rund um [[St. Wolfgang]] sind die [[Alpendohlen in St. Wolfgang|Alpendohlen]] zu Hause.
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== Flugspezialisten ==
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Die kleinsten Luftströmungen werden von diesem Vogel zum Segeln ausgenutzt, oft ohne einen einzigen Flügelschlag an Felswänden entlang. Geschickt nützen sie Aufwinde, um Geländekanten zu überwinden. Die Alpendohle zählt zu den kühnsten Luftakrobaten der heimischen Vogelwelt.
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== Siehe auch ==
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* [[Alpendohlen in St. Wolfgang]]
    
==Quellen==
 
==Quellen==
* [[Eberhard Stüber]], [[Norbert Winding]] ''Die Tierwelt der Hohen Tauern'', S. 142 und 143, 4. aktualisierte Auflage, HG Nationalparkrat, Matrei, 2007
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* [[Eberhard Stüber|Stüber, Eberhard]], [[Norbert Winding|Winding, Norbert]] ''Die Tierwelt der Hohen Tauern'', S. 142 und 143, 4. aktualisierte Auflage, Nationalparkrat (Hrsg.), Matrei, 2007
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* Magazin ''Nationalpark Hohe Tauern'', Frühjahr 2012, ein Beitrag von Robert Lindner
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== Einzelnachweis ==
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<references/>
 
   
 
   
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[[Kategorie:Wissenschaft]]
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[[Kategorie:Naturwissenschaft]]
 
[[Kategorie:Biologie]]
 
[[Kategorie:Biologie]]
[[Kategorie:Pflanzen und Tiere]]
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[[Kategorie:Fauna]]  
[[Kategorie:Tiere]]
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[[Kategorie:Wirbeltiere]]
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[[Kategorie:Vögel]]
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[[Kategorie:Singvogel]]  
 
[[Kategorie:Nationalpark Hohe Tauern]]
 
[[Kategorie:Nationalpark Hohe Tauern]]
[[Kategorie:Alpen]]
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[[Kategorie:Ostalpen]]
 
[[kategorie:Zentralalpen]]
 
[[kategorie:Zentralalpen]]
 
[[Kategorie:Ostalpen]]
 
[[Kategorie:Ostalpen]]

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