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Die Brauerei produziert wieder lt. Homepage, entsprechende Korr. eingefügt
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[[Datei:Schwarzach Brauerei 01.jpg|thumb|"Bräustüberl"]]
[[Datei:Brauerei-Schwarzach.jpg|mini|Brauerei Schwarzach]]
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[[Datei:Brauerei-Schwarzach.jpg|thumb|Brauerei Schwarzach]]
 
[[Datei:Salzachmühle Mülln Brauerei Urfahr Schwarzach.jpg|thumb|Bild unten historische Ansicht der ''Brauerei Urfahr''.]]
 
[[Datei:Salzachmühle Mülln Brauerei Urfahr Schwarzach.jpg|thumb|Bild unten historische Ansicht der ''Brauerei Urfahr''.]]
Die '''Brauerei Schwarzach''', vormals  ''Brauerei Urfahr'', war eine Privatbrauerei in [[Schwarzach im Pongau]]. Sie wurde [[1847]] von [[Erzbischof]] [[Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg|Kardinal Schwarzenberg]] gegründet und befand sich seit elf Generationen im Besitz der Brauerfamilie Seeber. [[2008]] wurde sie geschlossen.
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[[Datei:Schwarzach Brauerei 02.jpg|thumb|Gastgarten im "Bräustüberl"]]
 
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[[Datei:Schwarzach Brauerei 03.jpg|thumb|Bier aus der Brauerei]]
== Allgemeines ==
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Die '''Brauerei Schwarzach''' ist eine Privatbrauerei in [[Schwarzach im Pongau]].
Mit einer Jahresproduktion von 26 000 Hektolitern gehörte sie zu den [[Salzburger Brauereien|kleinen Brauereien]] Salzburgs, wies mit ihrer Marke "Tauerngold" aber vor allem in West- und Südwestösterreich einen hohen Bekanntheitsgrad auf. Hergestellt wurde das [[Bier]] ausschließlich auf traditionelle Weise, wozu auch die Lagerung und Reifung in Naturkellern gehörten.
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Am [[28. Jänner]] 2008 wurde bekannt, dass die Brauerei und der angeschlossene Gastbetrieb mit Ende Jänner zusperren.
      
==Geschichte==
 
==Geschichte==
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Zur selben Zeit gelangte die aus [[Südtirol]] stammende Brauerfamilie Seeber in den Besitz der bischöflichen Bierbrauerei und führte sie bis 2008 in der elften Generation. [[1972]] ließ die Familie Seeber ein neues Sudhaus erbauen und reagierte damit auf den wachsenden Bierkonsum. Einhergehend mit der dadurch ermöglichten Produktionssteigerung  weitete der kleine Betrieb den Verkauf seiner Marke "Tauerngold" über die Regionalgrenzen hinaus auf das Gebiet Westösterreichs aus.  
 
Zur selben Zeit gelangte die aus [[Südtirol]] stammende Brauerfamilie Seeber in den Besitz der bischöflichen Bierbrauerei und führte sie bis 2008 in der elften Generation. [[1972]] ließ die Familie Seeber ein neues Sudhaus erbauen und reagierte damit auf den wachsenden Bierkonsum. Einhergehend mit der dadurch ermöglichten Produktionssteigerung  weitete der kleine Betrieb den Verkauf seiner Marke "Tauerngold" über die Regionalgrenzen hinaus auf das Gebiet Westösterreichs aus.  
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===Gastwirtschaft===
   
An die Brauerei angeschlossen war ein, in einem architektonisch interessantem Gebäude aus dem frühen [[19. Jahrhundert]] untergebrachter, Braugasthof, in der das nebenan gebraute Bier mit weiteren Produkten der Region konsumiert werden konnte. Beliebt war der von wildem Wein überwachsenen Gastgarten, der vor allem in den Frühjahrs- und Sommermonaten gerne von vorbeikommenden Spaziergängern und Sportlern besucht wurde.  
 
An die Brauerei angeschlossen war ein, in einem architektonisch interessantem Gebäude aus dem frühen [[19. Jahrhundert]] untergebrachter, Braugasthof, in der das nebenan gebraute Bier mit weiteren Produkten der Region konsumiert werden konnte. Beliebt war der von wildem Wein überwachsenen Gastgarten, der vor allem in den Frühjahrs- und Sommermonaten gerne von vorbeikommenden Spaziergängern und Sportlern besucht wurde.  
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===Schließung der Brauerei===
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Am [[28. Jänner]] [[2008]] gab Firmenchefin Eva-Maria Seeber bekannt, dass die Brauerei mit Ende des Monats ihren Betrieb einstellt. Die Liegenschaft mit rund 12 000 m² Gewerbefläche im Ortsteil [[Urfahr (Schwarzach im Pongau)|Urfahr]] wurde verkauft, eine Fortführung des Betriebes und der Marke "Tauerngold" durch einen Brauereikonzern erfolgte nicht mehr. Die bisherigen Gastronomiekunden wurden künftig von der Brau Union beliefert.  Bereits im [[Dezember]] [[2007]] wurde den Pächtern des angeschlossenen Braugasthofes, Isabella und Peter Steiner, die Kündigung ihres Pachtvertrages mitgeteilt. Die Gastwirtschaft wird mit Ende [[März]] [[2008]] geschlossen.
Am [[28. Jänner]] [[2008]] gab Firmenchefin Eva-Maria Seeber bekannt, dass die Brauerei mit Ende des Monats ihren Betrieb einstellt. Die Liegenschaft mit rund 12 000 m² Gewerbefläche im Ortsteil [[Urfahr (Schwarzach im Pongau)|Urfahr]] wurde verkauft, eine Fortführung des Betriebes und der Marke "Tauerngold" durch einen Brauereikonzern erfolgte nicht mehr. Die bisherigen Gastronomiekunden wurden künftig von der Brau Union beliefert.  Bereits im [[Dezember]] [[2007]] wurde den Pächtern des angeschlossenen Braugasthofes, Isabella und Peter Steiner, die Kündigung ihres Pachtvertrages mitgeteilt. Die Gastwirtschaft wird mit Ende [[März]] [[2008]] geschlossen.  
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==Produktion==
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[[2014]] erwarb die Familie Lindinger das Brauereigelände und errichtete dort einen Firmenstandort. [[2017]] wurde das "Bräustüberl" Schwarzach wiedereröffnet. [[2020]] wurde eine Gesellschaft zur Neuerrichtung der Brauerei gegründet. Und seit [[2021]] gibt es schließlich wieder Bier aus der Brauerei Schwarzach.<ref>lt. Homepage, abgefragt am 15. Juni 2023</ref>
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=== Nachstehende Daten stammen von der Brauerei bis 2008 ===
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====Produktion====
 
Als Basisprodukt diente ausschließlich frisches Quell[[wasser]] aus der [[Hohe Tauern|Tauernregion]]. Das Wasser aus dem [[Heukareck]] wurde unaufbereitet der Sudpfanne zugeführt und mit Hopfen, Malz und Hefe gebraut. Die den Geschmack prägende Hefe wurde im Betrieb selbst gezüchtet. Als Rohstoffe wurden Qualitätsprodukte aus Österreich, z. B. heimischer Hopfen und Malz aus dem oberösterreichischen Mühlviertel verwendet.  
 
Als Basisprodukt diente ausschließlich frisches Quell[[wasser]] aus der [[Hohe Tauern|Tauernregion]]. Das Wasser aus dem [[Heukareck]] wurde unaufbereitet der Sudpfanne zugeführt und mit Hopfen, Malz und Hefe gebraut. Die den Geschmack prägende Hefe wurde im Betrieb selbst gezüchtet. Als Rohstoffe wurden Qualitätsprodukte aus Österreich, z. B. heimischer Hopfen und Malz aus dem oberösterreichischen Mühlviertel verwendet.  
    
Nach dem Brauvorgang wurde das Bier in Fässer gefüllt und in Naturkellern im Inneren des Berges vierzehn Wochen gelagert. Durch die klassische Gärung und die lange, kalte Lagerzeit entwickelte sich der für das ''Tauerngold'' charakteristische Geschmack. Die natürliche Kühlung in den Felskellern des Heukareck wurde von der Brauerei seit über 140 Jahren angewandt und stellte bis zum Ende der Brauerei ein besonderes Qualitätsmerkmal des Schwarzacher Bieres dar.
 
Nach dem Brauvorgang wurde das Bier in Fässer gefüllt und in Naturkellern im Inneren des Berges vierzehn Wochen gelagert. Durch die klassische Gärung und die lange, kalte Lagerzeit entwickelte sich der für das ''Tauerngold'' charakteristische Geschmack. Die natürliche Kühlung in den Felskellern des Heukareck wurde von der Brauerei seit über 140 Jahren angewandt und stellte bis zum Ende der Brauerei ein besonderes Qualitätsmerkmal des Schwarzacher Bieres dar.
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===Produkte===
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====Produkte====
Der Jahresausstoß der Privatbrauerei betrug bei einem Fassbieranteil von 72 % zuletzt etwa 26&nbsp;000 Hektoliter. Die Produkte der Brauerei Schwarzach wurden unter den Markennamen "TauernGold" und "cools" vertrieben. Neben nachstehenden Bier- und Radlervariationen produzierte die Brauerei unter der Marke "Claro" noch sechs Limonadesorten. Aus Umweltgründen verzichtete der Betrieb gänzlich auf das Abfüllen der Produkte in Dosen und PET-Flaschen.  
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Der Jahresausstoß der Privatbrauerei betrug bei einem Fassbieranteil von 72 % zuletzt etwa 26&nbsp;000 Hektoliter. Die Produkte der Brauerei Schwarzach wurden unter den Markennamen "TauernGold" und "cools" vertrieben. Neben nachstehenden Bier- und Radlervariationen produzierte die Brauerei unter der Marke "Claro" noch sechs Limonadesorten. Aus Umweltgründen verzichtete der Betrieb gänzlich auf das Abfüllen der Produkte in Dosen und PET-Flaschen.  
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===Bier- und Radlersorten:===
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====Bier- und Radlersorten====
(Die Zahlen in der Klammer bezeichnen die Stammwürze und den Alkoholgehalt)
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Die Zahlen in der Klammer bezeichnen die Stammwürze und den Alkoholgehalt  
* TauernGold Meisterbräu (12,2° / 5,2%)
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* TauernGold Meisterbräu (12,2° / 5,2 %)
* TauernGold Urgold (12,3° / 5,4%)
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* TauernGold Urgold (12,3° / 5,4 %)
* TauernGold Meisterpils (12,1° / 5,2%)
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* TauernGold Meisterpils (12,1° / 5,2 %)
* TauernGold Keltenbier dunkel  (13,3° / 5,4%)
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* TauernGold Keltenbier dunkel  (13,3° / 5,4 %)
* TauernGold Festbock hell (16,2° / 7,1%)
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* TauernGold Festbock hell (16,2° / 7,1 %)
* TauernGold Festbock dunkel (16,2° / 7,1%)
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* TauernGold Festbock dunkel (16,2° / 7,1 %)
* cool beer virgo (12,2° / 5,2%)
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* cool beer virgo (12,2° / 5,2 %)
* cools beer capricorn (12,2°/ 5,2%)
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* cools beer capricorn (12,2°/ 5,2 %)
* cools beer sagittarius (12,2° / 5,2%)
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* cools beer sagittarius (12,2° / 5,2 %)
* TauernGold Radler (6° / 2,5%)
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* TauernGold Radler (6° / 2,5 %)
* TauernGold Kräuterradler (6° / 2,5%)
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* TauernGold Kräuterradler (6° / 2,5 %)
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==Auszeichnungen==
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====Auszeichnungen====
 
Die Tauerngold-Biere wurden von der "Monde Selection", einer weltweit anerkannten Prüfinstitution, mit 19 Goldmedaillen ausgezeichnet. Die letzte Medaille wurde der Brauerei Schwarzach im Jahr [[2006]] verliehen, wobei die Marke ''Tauerngold'' als einzige von sechs eingereichten Biersorten aus namhaften österreichischen Brauerein prämiert wurde.  
 
Die Tauerngold-Biere wurden von der "Monde Selection", einer weltweit anerkannten Prüfinstitution, mit 19 Goldmedaillen ausgezeichnet. Die letzte Medaille wurde der Brauerei Schwarzach im Jahr [[2006]] verliehen, wobei die Marke ''Tauerngold'' als einzige von sechs eingereichten Biersorten aus namhaften österreichischen Brauerein prämiert wurde.  
    
==Quellen==
 
==Quellen==
* "Eine Frage der Familie"; Artikel in den [[Salzburger Nachrichten]] vom 24. Mai 2002
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{{Homepage|https://brauerei-schwarzach.at/}}
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* "Eine Frage der Familie"; Artikel in den "[[Salzburger Nachrichten]]" vom 24. Mai 2002
 
* "Auf traditionelle Weise gebraut"; Artikel im St. Johanner "[[StadtimSpiegel]]", Ausgabe 9, März 2006, Seite 28-29
 
* "Auf traditionelle Weise gebraut"; Artikel im St. Johanner "[[StadtimSpiegel]]", Ausgabe 9, März 2006, Seite 28-29
 
* "Brauerei Schwarzach sperrt zu"; [http://salzburg.orf.at/magazin/leben/stories/252645/ Artikel auf salzburg.orf.at]
 
* "Brauerei Schwarzach sperrt zu"; [http://salzburg.orf.at/magazin/leben/stories/252645/ Artikel auf salzburg.orf.at]
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[[Kategorie:Bräu]]
 
[[Kategorie:Bräu]]
 
[[Kategorie:Brauerei]]
 
[[Kategorie:Brauerei]]
[[Kategorie:Nicht mehr existierende Betriebe]]