| | '''Antispila petryi''' Martini, 1898 ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Heliozelidae]]. | | '''Antispila petryi''' Martini, 1898 ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Heliozelidae]]. |
| − | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie== | + | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>== |
| | Aus der [[Stadt Salzburg]] (Zone Ia nach Embacher et al. 2011) liegen einige Minen- und Raupenfunde aus rund 440 [[M ü. A.|m Höhe]] vor, die auf Grund ihrer Morphologie und Phänologie zu ''A. petryi'' zu ziehen wären, obwohl die Zucht der [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] noch aussteht. ''A. petryi'' wird trotz der verschiedenen Generationsfolge zur Zeit als Synonym zu ''[[Antispila treitschkiella]]'' betrachtet, doch deuten genetische Untersuchungen darauf hin, dass ''A. treitschkiella'' möglicherweise keine homogene Art darstellt. Es wäre daher möglich, dass ''A. petryi'' in Zukunft wieder Artrecht erhält, allerdings sind die Untersuchungen dazu noch nicht abgeschlossen. Lebensraum des Taxons in Salzburg ist jedenfalls ein schattiger Gebüschstreifen am [[Alterbach]], wo eine Generation im Jahr auftritt (mit Raupen Ende Juli, Anfang August). Im Gegensatz dazu weist die ebenfalls bei uns heimische ''[[Antispila treitschkiella]]'' zwei Generationen im Jahr auf (mit Raupen Anfang Juli, sowie im Septemer, siehe [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2015). | | Aus der [[Stadt Salzburg]] (Zone Ia nach Embacher et al. 2011) liegen einige Minen- und Raupenfunde aus rund 440 [[M ü. A.|m Höhe]] vor, die auf Grund ihrer Morphologie und Phänologie zu ''A. petryi'' zu ziehen wären, obwohl die Zucht der [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] noch aussteht. ''A. petryi'' wird trotz der verschiedenen Generationsfolge zur Zeit als Synonym zu ''[[Antispila treitschkiella]]'' betrachtet, doch deuten genetische Untersuchungen darauf hin, dass ''A. treitschkiella'' möglicherweise keine homogene Art darstellt. Es wäre daher möglich, dass ''A. petryi'' in Zukunft wieder Artrecht erhält, allerdings sind die Untersuchungen dazu noch nicht abgeschlossen. Lebensraum des Taxons in Salzburg ist jedenfalls ein schattiger Gebüschstreifen am [[Alterbach]], wo eine Generation im Jahr auftritt (mit Raupen Ende Juli, Anfang August). Im Gegensatz dazu weist die ebenfalls bei uns heimische ''[[Antispila treitschkiella]]'' zwei Generationen im Jahr auf (mit Raupen Anfang Juli, sowie im Septemer, siehe [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2015). |