Änderungen

K
keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 1: Zeile 1: −
[[Datei:Hohlwegen, Dießbachkraftwerk mit Druckrohrleitungen.jpg|thumb|Hohlwegen, Dießbachkraftwerk mit Druckrohrleitungen]]
+
[[Datei:Hohlwegen, Dießbachkraftwerk mit Druckrohrleitungen.jpg|thumb|[[Hohlwegen (Tal)|Hohlwegen]], Dießbachkraftwerk mit Druckrohrleitungen.]]
 
[[Datei:Dießbachstausee 3.jpg|thumb|Dießbachstausee]]
 
[[Datei:Dießbachstausee 3.jpg|thumb|Dießbachstausee]]
[[Datei:Dießbachkraftwerk, Druckrohrleitungen mit Wartungsfahrzeug.jpg|thumb|Dießbachkraftwerk, Druckrohrleitungen mit Wartungsfahrzeug]]
+
[[Datei:Dießbachkraftwerk, Druckrohrleitungen mit Wartungsfahrzeug.jpg|thumb|Dießbachkraftwerk, Druckrohrleitungen mit Wartungsfahrzeug.]]
[[Datei:Dießbachkraftwerk mit Schrägaufzug Michael 1.jpg|thumb|Dießbachkraftwerk mit Schrägaufzug Michael 1]]
+
[[Datei:Dießbachkraftwerk mit Schrägaufzug Michael 1.jpg|thumb|Dießbachkraftwerk mit Schrägaufzug Michael 1.]]
Das '''{{PAGENAME}}''' ist ein [[Wasserkraftwerk]] in den [[Hohlwegen]] im [[Pinzgau]]. Es wurde in den [[1960er]] Jahren errichtet und nutzt das Wasser des  [[Dießbachstausee]]s, des [[Dießbach]]s, des [[Weißbach (Weißbach bei Lofer)|Weißbachs]] (über den [[Weißbachsee]])  und des [[Kallbrunnbach]]s.
+
Das '''Speicherkraftwerk Dießbach''' ist ein [[Wasserkraftwerk]] in den [[Hohlwegen (Tal)|Hohlwegen]] im [[Pinzgau]].  
   −
==Allgemeines==
+
== Beschreibung ==
[[1961]] begann man, lang gehegte Pläne nach einer umfangreichen geologischen und karsthydrologischen Untersuchung, mit dem Bau.
+
Es wurde in den [[1960er]]-Jahren errichtet und nutzt das Wasser des [[Dießbachstausee]]s, des [[Diessbach (Wildbach)|Diessbaches]], des [[Weißbach (Weißbach bei Lofer)|Weißbachs]] (über den [[Weißbachsee]]) und des Kallbrunnbachs.
 
+
Durch den Aufstau des Dießbaches auf der [[Dießbachalm]] entstand ein Bergsee. Ein Stollen führt quer durch den [[Rauchkopf]] zum Wasserschloss in der [[Stoßwand]]. Von dort überwindet die Druckrohrleitung einen Höhenunterschied von 700 m und führt in das Krafthaus am Talgrund der [[Saalach]] in den Hohlwegen, nahe der [[Landesstraße]], der [[Pinzgauer Straße|B 311]] ([[Saalfelden am Steinernen Meer]] – [[Lofer]]). [[1964]] in ging der erste Maschinensatz in Betrieb.
+
[[1961]] begann man, lang gehegte Pläne nach einer umfangreichen geologischen und karsthydrologischen Untersuchung, mit dem Bau. Durch den Aufstau des Diesbaches auf der Dießbachalm entstand ein Bergsee. Ein Stollen führt quer durch den Rauchkopf zum Wasserschloss in der Stoßwand. Von dort überwindet die Druckrohrleitung einen Höhenunterschied von 700 m und führt in das Krafthaus am Talgrund der [[Saalach]] in den Hohlwegen, nahe der [[Landesstraße]], der [[Pinzgauer Straße]] (B 311) ([[Saalfelden am Steinernen Meer]] – [[Lofer]]). [[1964]] in ging der erste Maschinensatz in Betrieb.
    
Beim Endausbau [[1967]] wurden dem Dießbachstausee der Weißbach und der Kallbrunnbach beigeleitet. Ein zweiter Maschinensatz erforderte auch eine zusätzliche Druckrohrleitung, die Leistung des Kraftwerkes wurde verdoppelt. Zwischen [[1996]] und [[1999]] wurde die Leittechnik des Kraftwerkes komplett erneuert.
 
Beim Endausbau [[1967]] wurden dem Dießbachstausee der Weißbach und der Kallbrunnbach beigeleitet. Ein zweiter Maschinensatz erforderte auch eine zusätzliche Druckrohrleitung, die Leistung des Kraftwerkes wurde verdoppelt. Zwischen [[1996]] und [[1999]] wurde die Leittechnik des Kraftwerkes komplett erneuert.
Zeile 15: Zeile 15:  
Der Speichersee musste mit einem ausgedehnten Injektionsschleier gegen den Untergrund abgedichtet werden. Die freiliegende Druckrohrleitung wurde aufwändig in der steilen und brüchigen, 700 m hohen, Felswand verankert. Die Schubsicherung des Krafthauses (ausgelegt für 1 000 Tonnen) wurde mit einem engmaschigen Kiespfahlnetz im tonigen Boden ausgeführt.
 
Der Speichersee musste mit einem ausgedehnten Injektionsschleier gegen den Untergrund abgedichtet werden. Die freiliegende Druckrohrleitung wurde aufwändig in der steilen und brüchigen, 700 m hohen, Felswand verankert. Die Schubsicherung des Krafthauses (ausgelegt für 1 000 Tonnen) wurde mit einem engmaschigen Kiespfahlnetz im tonigen Boden ausgeführt.
   −
Das Kraftwerk stellt eine technische Meisterleistung der [[1960er]] Jahre dar.
+
Das Kraftwerk stellt eine technische Meisterleistung der [[1960er]]-Jahre dar.
    
==Technische Daten==
 
==Technische Daten==
Zeile 36: Zeile 36:     
==Quelle==
 
==Quelle==
* [[Salzburg AG]], Kraftwerksgruppe Mitterpinzgau
+
* [[Salzburg AG]], [[Kraftwerksgruppe Mitterpinzgau]]
    
{{SORTIERUNG: Dießbach, Speicherkraftwerk}}
 
{{SORTIERUNG: Dießbach, Speicherkraftwerk}}
 
[[Kategorie:Pinzgau]]
 
[[Kategorie:Pinzgau]]
 +
[[Kategorie:Weißbach bei Lofer]]
 
[[Kategorie:Energie]]
 
[[Kategorie:Energie]]
[[Kategorie:Kraftwerk (Geschichte)]]
   
[[Kategorie:Wasserkraftwerk]]
 
[[Kategorie:Wasserkraftwerk]]
 
[[Kategorie:Speicherkraftwerk]]
 
[[Kategorie:Speicherkraftwerk]]
 +
[[Kategorie:Kraftwerk (Geschichte)]]
 
[[Kategorie:Wasser]]
 
[[Kategorie:Wasser]]
 +
[[Kategorie:Wissenschaft]]
 
[[Kategorie:Geografie]]
 
[[Kategorie:Geografie]]
[[Kategorie:Alpen]]
   
[[Kategorie:Ostalpen]]
 
[[Kategorie:Ostalpen]]
[[Kategorie:Kalkalpen]]
   
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]
 
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]
 
[[Kategorie:Kalkhochalpen]]
 
[[Kategorie:Kalkhochalpen]]
[[Kategorie:Berchtesgadener Kalkalpen]]
+
[[Kategorie:Berchtesgadener Alpen]]
 
[[Kategorie:Technik]]
 
[[Kategorie:Technik]]