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In einer Kirchenrechnung des Jahres [[1594]] erscheint die Quelle zum ersten Mal, als man eine eiserne Schöpfkelle an einer Kette vom Schmied anfertigen ließ. Mit dieser Vorrichtung konnte man Wasser aus dem Brunnen schöpfen. Ab [[1624]] werden eine Brunnensäule, die in Form eines Bildstocks gestaltet war und ein Brunnentrog aus Stein genannt. Der dort ebenfalls vorhandene Opferstock bestätigt eine Einbindung der Quelle in das Wallfahrtsgeschehen. Ein hölzernes Brunnenhaus scheint [[1702]] errichtet worden zu sein.  
 
In einer Kirchenrechnung des Jahres [[1594]] erscheint die Quelle zum ersten Mal, als man eine eiserne Schöpfkelle an einer Kette vom Schmied anfertigen ließ. Mit dieser Vorrichtung konnte man Wasser aus dem Brunnen schöpfen. Ab [[1624]] werden eine Brunnensäule, die in Form eines Bildstocks gestaltet war und ein Brunnentrog aus Stein genannt. Der dort ebenfalls vorhandene Opferstock bestätigt eine Einbindung der Quelle in das Wallfahrtsgeschehen. Ein hölzernes Brunnenhaus scheint [[1702]] errichtet worden zu sein.  
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Eine weitere Quelle, das so genannte "Fieberbrünndl“, liegt südwestlich der Kirche. Es galt als hilfreich bei Augenleiden und Fieber.  
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Eine weitere Quelle, das so genannte "Fieberbrünndl", liegt südwestlich der Kirche. Es galt als hilfreich bei Augenleiden und Fieber.  
    
Ab der ersten Hälfte des [[17. Jahrhundert]]s stieg die Zahl der Wallfahrer immer weiter an, was sich auch auf die Einnahmen des am Brunnen  angebrachten Opferstocks auswirkte. Dadurch war die St. Koloman-Kirche finanziell gut gestellt und konnte immer wieder ohne fremdes Kapital renoviert und neu ausgestattet werden. Trotz ihrer einsamen Lage, vom Pfarrdorf Fridolfing weit entfernt, war St. Koloman durch die Jahrhunderte immer Ziel von Prozessionen und Bittgängen. Doch auch zahlreiche einzelne Personen suchten die Kirche und die Brunnen auf. Ein allmählicher Niedergang der Wallfahrt machte sich zu Ende des [[18. Jahrhundert]]s bemerkbar.  
 
Ab der ersten Hälfte des [[17. Jahrhundert]]s stieg die Zahl der Wallfahrer immer weiter an, was sich auch auf die Einnahmen des am Brunnen  angebrachten Opferstocks auswirkte. Dadurch war die St. Koloman-Kirche finanziell gut gestellt und konnte immer wieder ohne fremdes Kapital renoviert und neu ausgestattet werden. Trotz ihrer einsamen Lage, vom Pfarrdorf Fridolfing weit entfernt, war St. Koloman durch die Jahrhunderte immer Ziel von Prozessionen und Bittgängen. Doch auch zahlreiche einzelne Personen suchten die Kirche und die Brunnen auf. Ein allmählicher Niedergang der Wallfahrt machte sich zu Ende des [[18. Jahrhundert]]s bemerkbar.  
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Durch den Erwerb einer Reliquie des heiligen Koloman vom [[Benediktinerstift Melk]] in [[Niederösterreich]], gelang es dem Fridolfinger Pfarrer die Wallfahrt für einige Zeit wieder zu beleben. Um [[1900]] wurden nach Aussage von Gewährspersonen beide Brunnen noch von Wallfahrern aufgesucht. Das in den Jahrzehnten zuvor in Vergessenheit geratene und zugewachsene "Fieberbrünndl“ wurde Anfang der [[1990er]]-Jahre freigelegt.
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Durch den Erwerb einer Reliquie des heiligen Koloman vom [[Benediktinerstift Melk]] in [[Niederösterreich]], gelang es dem Fridolfinger Pfarrer die Wallfahrt für einige Zeit wieder zu beleben. Um [[1900]] wurden nach Aussage von Gewährspersonen beide Brunnen noch von Wallfahrern aufgesucht. Das in den Jahrzehnten zuvor in Vergessenheit geratene und zugewachsene "Fieberbrünndl" wurde Anfang der [[1990er]]-Jahre freigelegt.
 
   
 
   
 
=== Besonderheiten ===
 
=== Besonderheiten ===