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==Leben==
 
==Leben==
Er bekam seinen ersten Flamingo im Alter von 15 Jahren geschenkt. Heute, nach mehr als 45 Jahren, lebt dieses Tier noch immer in der mittlerweile stattlichen Flamingo-Kolonie auf den [[St.-Peter-Weiher|Weihern]] der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] in [[Riedenburg]] im [[Tierpark Robert Scheck]]. Doch hatte Robert Schecks Vater, Begründer von Sport Scheck in München, mit seinem Sohn Robert ursprünglich anderes vor, ohne ihn jedoch von seinem Interesse an der Natur abzuhalten. Gemeinsam mit seinem um zehn Jahre älteren Bruder war Robert Scheck denn auch bereits mit 19 Jahren im väterlichen Betrieb Geschäftsführer.  
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Er bekam seinen ersten Flamingo im Alter von 15 Jahren geschenkt. Heute, nach mehr als 45 Jahren, lebt dieses Tier noch immer in der mittlerweile stattlichen Flamingo-Kolonie auf den [[St.-Peter-Weiher|Weihern]] der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] in [[Riedenburg]] im [[Tierpark Robert Scheck]]. Doch hatte Robert Schecks Vater, der aus [[Hallein]] stammende Begründer von Sport Scheck in [[München]], mit seinem Sohn Robert ursprünglich anderes vor, ohne ihn jedoch von seinem Interesse an der Natur abzuhalten. Gemeinsam mit seinem um zehn Jahre älteren Bruder war Robert Scheck denn auch bereits mit 19 Jahren im väterlichen Betrieb Geschäftsführer.  
    
Es war aber auch sein Vater, der mit der Pacht der landwirtschaftlichen Gründe der Erzabtei den Grundstein für das spätere Leben und Arbeiten seines jüngeren Sohnes legte. Denn Robert Scheck hat sich bald vom Sportbereich ganz abgewandt und Landwirtschaft und Natur verschrieben.
 
Es war aber auch sein Vater, der mit der Pacht der landwirtschaftlichen Gründe der Erzabtei den Grundstein für das spätere Leben und Arbeiten seines jüngeren Sohnes legte. Denn Robert Scheck hat sich bald vom Sportbereich ganz abgewandt und Landwirtschaft und Natur verschrieben.
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Er beschäftigt sich mit seinen Flamingos, die auf den Teichen  in Riedenburg ganzjährig im Freien leben und sich seither auch vermehren und weiß gut über ihr soziales Leben Bescheid. Er hält in denselben Teichen auch [[Stör]]e, eine sehr alte Fischart, die naturnahe Bedingungen benötigt.
 
Er beschäftigt sich mit seinen Flamingos, die auf den Teichen  in Riedenburg ganzjährig im Freien leben und sich seither auch vermehren und weiß gut über ihr soziales Leben Bescheid. Er hält in denselben Teichen auch [[Stör]]e, eine sehr alte Fischart, die naturnahe Bedingungen benötigt.
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Ihn interessieren aber nicht nur die Tiere sondern „das Ganze“. Dazu zählen beispielsweise [[Gallwespe]]n genauso wie [[Urforelle]]n, die auf seiner Alm bei [[Kuchl]] vorkommen. Die 30 ha große Alm, Robert Schecks zweiter Lebens- und Arbeitsort, beherbergt auf etwa 1 000 [[m ü. A.]] im Sommer die Rinder, die Schweine und eine teils „ausgeliehene“ Herde von etwa 80 Ziegen, die sich erst an das Leben außerhalb eines Stalles gewöhnen mussten und nun dazu beitragen, dass die Verbuschung der [[Alm]] hintan gehalten wird. Auf der Alm oberhalb von [[Kuchl]] wird auch Totholz nicht entsorgt, sondern steht Tieren und Pilzen zur Verfügung. Andererseits war dieselbe Alm bereits Drehort für eine Hollywood-Produktion mit Nicolas Cage, der von der Landschaft begeistert war.
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Ihn interessieren aber nicht nur die Tiere sondern "das Ganze". Dazu zählen beispielsweise [[Gallwespe]]n genauso wie [[Urforelle]]n, die auf seiner Alm bei [[Kuchl]] vorkommen. Die 30 ha große Alm, Robert Schecks zweiter Lebens- und Arbeitsort, beherbergt auf etwa 1 000 [[m ü. A.]] im Sommer die Rinder, die Schweine und eine teils "ausgeliehene" Herde von etwa 80 Ziegen, die sich erst an das Leben außerhalb eines Stalles gewöhnen mussten und nun dazu beitragen, dass die Verbuschung der [[Alm]] hintan gehalten wird. Auf der Alm oberhalb von [[Kuchl]] wird auch Totholz nicht entsorgt, sondern steht Tieren und Pilzen zur Verfügung. Andererseits war dieselbe Alm bereits Drehort für eine Hollywood-Produktion mit Nicolas Cage, der von der Landschaft begeistert war.
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Robert Scheck kennt seine Alm wie seine Westentasche. Er weiß über dort vorkommende Gesteinsarten wie Radiolarit, ein Kieselgestein aus Radiolarienskeletten, ebenso Bescheid, wie über mit der Alm verbundene geschichtliche Ereignisse und über dort befindliche  [[Felsritzbilder]]. Auch der Standort einer ehemaligen vorchristlichen Kultstätte ist ihm vertraut. Und er weiß von einem Deserteur zu berichten, der inmitten der Felsen der Alm – unterstützt von der [[Senner]]in - den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] überlebt hat.
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Robert Scheck kennt seine Alm wie seine Westentasche. Er weiß über dort vorkommende Gesteinsarten wie Radiolarit, ein Kieselgestein aus Radiolarienskeletten, ebenso Bescheid, wie über mit der Alm verbundene geschichtliche Ereignisse und über dort befindliche  [[Felsritzbilder]]. Auch der Standort einer ehemaligen vorchristlichen Kultstätte ist ihm vertraut. Und er weiß von einem Deserteur zu berichten, der inmitten der Felsen der Alm – unterstützt von der [[Senner]]in - den [[Zweiten Weltkrieg]] überlebt hat.
    
Robert Scheck schafft auf seiner Alm funktionierende Biotope, züchtet in den miteinander verbundenen Teichen Urforellen und bringt dort sogar Seerosen zur Blüte. Rund um die [[Almgebäude|Almhütte]] wachsen Kakteen, die er in seinem Glashaus in der Stadt Salzburg züchtet und die sich auf der Alm als winterhart erweisen. Beim Stadtdomizil wachsen übrigens nicht nur Kakteen sondern auch Palmen und Bambus. Robert Scheck  führt - wie er selbst betont - ein sehr geerdetes Leben und scheint seine Entscheidung nie bereut zu haben.
 
Robert Scheck schafft auf seiner Alm funktionierende Biotope, züchtet in den miteinander verbundenen Teichen Urforellen und bringt dort sogar Seerosen zur Blüte. Rund um die [[Almgebäude|Almhütte]] wachsen Kakteen, die er in seinem Glashaus in der Stadt Salzburg züchtet und die sich auf der Alm als winterhart erweisen. Beim Stadtdomizil wachsen übrigens nicht nur Kakteen sondern auch Palmen und Bambus. Robert Scheck  führt - wie er selbst betont - ein sehr geerdetes Leben und scheint seine Entscheidung nie bereut zu haben.