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| − | Die '''Höhenburg Falkenstein''' im Gemeindegebiet von Obervellach im Mölltal in [[Kärnten]] '''besteht aus zwei getrennten Anlagen''', die ca. 25 Gehminuten voneinander entfernt liegen. Die eigentliche Burganlage, Oberfalkenstein genannt, ist heute eine Ruine. Das ehemalige Vorwerk, Burg Niederfalkenstein oder Unterfalkenstein genannt, wurde mehrfach umgebaut und ist heute gut erhalten und bewohnt.
| + | {{Salzburgbezug}}[[Datei:Niederfalkenstein 01.jpg|miniatur|Burg Niederfalkenstein im Jahr 1986]] |
| | + | [[Datei:Oberfalkenstein Falkensteinbrücke Unterfalkenstein.jpg|thumb|Oberfalkenstein Falkensteinbrücke Unterfalkenstein]] |
| | + | [[Datei:Unterfalkenstein.jpg|thumb|Unterfalkenstein]] |
| | + | [[Datei:Oberfalkenstein.jpg|thumb|Oberfalkenstein]] |
| | + | '''Die Höhenburg Falkenstein''' im Gemeindegebiet von [[Obervellach]] im Mölltalin [[Kärnten]] besteht aus zwei getrennten Anlagen, die ca. 25 Gehminuten voneinander entfernt liegen. Die eigentliche Burganlage, Oberfalkenstein genannt, ist heute eine Ruine. Das ehemalige [[Bollwerk|Vorwerk]], Burg Niederfalkenstein oder Unterfalkenstein genannt, wurde mehrfach umgebaut und ist heute gut erhalten und bewohnt. |
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| | ==Lage und Anlage== | | ==Lage und Anlage== |
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| | ==Geschichtlicher Abriss== | | ==Geschichtlicher Abriss== |
| − | Der Zeitpunkt der Erbauung der Burg Falkenstein ist unbekannt. Sie zählt aber jedenfalls zu den ältesten Wehranlagen Kärntens und wurde bereits im Jahr [[1164]] als Valchenstain urkundlich erwähnt. Später heißt die Burg auch Walchenstein, was auf eine Besiedelung durch „Walchen“ (mundartlich für Italiener) schließen lässt. Möglicherweise steht diese Bezeichnung im Zusammenhang mit dem römischen Teurnia. Die Herren auf Falkenstein waren Ministeriale – adelige Gefolgsleute – der Grafen von Görz, die mehrfach im Streit mit dem Erzbistum von Salzburg lagen. [[1271]] urteilte Otto von Falkenstein in einem Streit zwischen dem Görzer Grafen und dem [[Benediktinerstift Admont|Stift Admont]], das im oberen Mölltal über zahlreiche Besitzungen verfügte, „um Neubrüche in der Gegend von [[Stall]] im Mölltal.“ | + | Der Zeitpunkt der Erbauung der Burg Falkenstein ist unbekannt. Sie zählt aber jedenfalls zu den ältesten Wehranlagen Kärntens und wurde bereits im Jahr [[1164]] als Valchenstain urkundlich erwähnt. Später heißt die Burg auch Walchenstein, was auf eine Besiedelung durch "Walchen" (mundartlich für Italiener) schließen lässt. Möglicherweise steht diese Bezeichnung im Zusammenhang mit dem römischen Teurnia. Die Herren auf Falkenstein waren Ministeriale – adelige Gefolgsleute – der Grafen von Görz, die mehrfach im Streit mit dem Erzbistum von Salzburg lagen. [[1271]] urteilte Otto von Falkenstein in einem Streit zwischen dem Görzer Grafen und dem [[Benediktinerstift Admont|Stift Admont]], das im oberen Mölltal über zahlreiche Besitzungen verfügte, "um Neubrüche in der Gegend von [[Stall]] im Mölltal." |
| − | Nach [[1300]] scheint das Geschlecht derer von Falkenstein nicht mehr auf. Es wird nun zwischen dem oberen und dem unter „Valchensteyn“ unterschieden, die getrennt an kleinere Adelige verliehen wurden. | + | Nach [[1300]] scheint das Geschlecht derer von Falkenstein nicht mehr auf. Es wird nun zwischen dem oberen und dem unter "Valchensteyn" unterschieden, die getrennt an kleinere Adelige verliehen wurden. |
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| | Später kamen beide Burgen rechtskräftig an die Habsburger, die beide Burgen verschiedenen und rasch wechselnden Pflegern überließen. | | Später kamen beide Burgen rechtskräftig an die Habsburger, die beide Burgen verschiedenen und rasch wechselnden Pflegern überließen. |
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| − | Unter den späteren Besitzern befand sich auch der Gewerke [[Christoph Weitmoser]]. [[1905]] erwarb die Burganlagen Hofrat Ferdinand Kaltenegger von Riedhorst und sein Umbau gab der Burg Unterfalkenstein ihr heutiges Erscheinungsbild. Im Jahr [[1998]] wurde die Burg Unterfalkenstein von der Hoteliersfamilie Fersterer aus [[Saalbach]] im [[Pinzgau]] käuflich erworben. Die Ruine Oberfalkenstein wurde [[1989]] an Herrn Weißmann verkauft. | + | Unter den späteren Besitzern befanden sich auch die Weitmoser, eine der drei Salzburger [[Großgewerkenfamilien]]. [[1905]] erwarb die Burganlagen Hofrat Ferdinand Kaltenegger von Riedhorst und sein Umbau gab der Burg Unterfalkenstein ihr heutiges Erscheinungsbild. Im Jahr [[1998]] wurde die Burg Unterfalkenstein von der Hoteliersfamilie Fersterer aus [[Saalbach]] im [[Pinzgau]] käuflich erworben. Die Ruine Oberfalkenstein wurde [[1989]] an Herrn Weißmann verkauft. |
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| | Anm.: Genauere Angaben über die Geschichte und die Besitzerabfolge der beiden Anlagen finden sich in der deutschen Wikipedia. | | Anm.: Genauere Angaben über die Geschichte und die Besitzerabfolge der beiden Anlagen finden sich in der deutschen Wikipedia. |
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| | ==Quellen== | | ==Quellen== |
| − | www.wikipedia.de Stichwort Burg Falkenstein
| + | * {{wikipedia-de|Burg Falkenstein (Obervellach)|Burg Falkenstein (Obervellach)}} |
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| | + | {{SORTIERUNG: Falkenstein, Burg}} |
| | + | [[Kategorie:Kultur und Bildung]] |
| | + | [[Kategorie:Architektur]] |
| | + | [[Kategorie:Gebäude]] |
| | + | [[Kategorie:historisches Gebäude]] |
| | + | [[Kategorie:Verteidigungsanlage]] |
| | + | [[Kategorie:Burg]] |
| | [[Kategorie:Geschichte]] | | [[Kategorie:Geschichte]] |
| − | [[Kategorie:Historische Gebäude]]
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| | [[Kategorie:Kärnten]] | | [[Kategorie:Kärnten]] |