| − | [[Mittelalter]]lich war Wenns als ''wens'', urkundlich ''de wense'' ([[1229]]) bekannt. Seit dieser Zeit benannte sich ein Rittergeschlecht danach. „''Die späte Beurkundung lässt von den Salzburger Quellen aus nicht erkennen, ob –i-Umlaut des –a- oder altes –e(e) vorliegt. Wenn letzteres, ist an den Stamm zu denken, der in Veneter, Vinschgau (ital. Val Venosta), Venaria (bei Turin) vorliegt.''“, Zitat [[Franz Hörburger]]. | + | [[Mittelalter]]lich war Wenns als ''wens'', urkundlich ''de wense'' ([[1229]]) bekannt. Seit dieser Zeit benannte sich ein Rittergeschlecht danach. "''Die späte Beurkundung lässt von den Salzburger Quellen aus nicht erkennen, ob –i-Umlaut des –a- oder altes –e(e) vorliegt. Wenn letzteres, ist an den Stamm zu denken, der in Veneter, Vinschgau (ital. Val Venosta), Venaria (bei Turin) vorliegt.''“, Zitat [[Franz Hörburger]]. |
| − | Zu vergleichen wäre gemäß Hörburger auch Wenns im Pitztal, Tiroler Oberland, das gemäß Finsterwalder auf vordeutsche Wurzeln zurückgeht. „''Mehrfach findet sich Wens (Wenshofen, in Oberbayern, Wense in Braunschweig), das von ''bahlow'' als prähistorisches Wort für „Sumpf, Moor“ gedeutet wird.''“ (Hörburger) | + | Zu vergleichen wäre gemäß Hörburger auch Wenns im Pitztal, Tiroler Oberland, das gemäß Finsterwalder auf vordeutsche Wurzeln zurückgeht. "''Mehrfach findet sich Wens (Wenshofen, in Oberbayern, Wense in Braunschweig), das von ''bahlow'' als prähistorisches Wort für "Sumpf, Moor“ gedeutet wird.''“ (Hörburger) |
| | Für eine [[bronzezeit]]liche und damit frühe Besiedelung des oberen [[Pinzgau]]s sprechen archäologische Funde wie der vom [[Falkenstein]] unterhalb von [[Krimml]] im Gemeindegebiet von [[Wald]]. | | Für eine [[bronzezeit]]liche und damit frühe Besiedelung des oberen [[Pinzgau]]s sprechen archäologische Funde wie der vom [[Falkenstein]] unterhalb von [[Krimml]] im Gemeindegebiet von [[Wald]]. |