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| | '''Beharrlich. Burgi Schobersberger aus Henndorf hat viele Talente. Eines davon ist ihre Beharrlichkeit.''' | | '''Beharrlich. Burgi Schobersberger aus Henndorf hat viele Talente. Eines davon ist ihre Beharrlichkeit.''' |
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| − | Das Leben ist ein Marathon. Und kein Sprint. Obwohl die 1930 geborene Walburga „Burgi“ Schobersberger mit Sport wenig am Hut hat, gilt ihr das als Philosophie. | + | Das Leben ist ein Marathon. Und kein Sprint. Obwohl die 1930 geborene Walburga "Burgi“ Schobersberger mit Sport wenig am Hut hat, gilt ihr das als Philosophie. |
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| | Viele Jahre machte sie immer wieder Stimmung für den Bau eines Literaturhauses in [[Henndorf am Wallersee]]. Nicht zuletzt ihrem Engagement ist es zuzuschreiben, dass das Projekt heuer endlich umgesetzt wird. | | Viele Jahre machte sie immer wieder Stimmung für den Bau eines Literaturhauses in [[Henndorf am Wallersee]]. Nicht zuletzt ihrem Engagement ist es zuzuschreiben, dass das Projekt heuer endlich umgesetzt wird. |
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| − | Geboren in einfachen Verhältnissen in Fusch an der Glocknerstraße, ''„war ich mit zwanzig, bei meiner Hochzeit noch längst kein eigenständiger Mensch“''. | + | Geboren in einfachen Verhältnissen in Fusch an der Glocknerstraße, ''"war ich mit zwanzig, bei meiner Hochzeit noch längst kein eigenständiger Mensch“''. |
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| − | Ihr Mann, der Bauingenieur und Maler Siegfried Schobersberger, wurde ihr Lebensmensch. ''„Er hat mich für Kunst begeistert.“'' 1961 wurde Sohn Wolfgang geboren, 1962 Tochter Walburga. 1978 übersiedelte die Familie nach Henndorf. | + | Ihr Mann, der Bauingenieur und Maler Siegfried Schobersberger, wurde ihr Lebensmensch. ''"Er hat mich für Kunst begeistert.“'' 1961 wurde Sohn Wolfgang geboren, 1962 Tochter Walburga. 1978 übersiedelte die Familie nach Henndorf. |
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| − | ''„Angeregt durch die nebenberufliche künstlerische Tätigkeit meines 1983 verstorbenen Mannes, habe ich mich immer intensiver mit bildender Kunst auseinandergesetzt.“'' 1985 legte Burgi Schobersberger die Berufsreifeprüfung an der [[Universität Salzburg]] ab und begann mit dem Studium der Kunstgeschichte. | + | ''"Angeregt durch die nebenberufliche künstlerische Tätigkeit meines 1983 verstorbenen Mannes, habe ich mich immer intensiver mit bildender Kunst auseinandergesetzt.“'' 1985 legte Burgi Schobersberger die Berufsreifeprüfung an der [[Universität Salzburg]] ab und begann mit dem Studium der Kunstgeschichte. |
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| − | [[1988]] erhielt sie den [[Franz-Triendl-Stiftung|Franz-Triendl-Anerkennungspreis]] für die Publikation „Baumeister einer Epoche. Das gründerzeitliche Wirken der Baumeister- und Architektenfamilie Ceconi in Stadt und Land Salzburg“. | + | [[1988]] erhielt sie den [[Franz-Triendl-Stiftung|Franz-Triendl-Anerkennungspreis]] für die Publikation "Baumeister einer Epoche. Das gründerzeitliche Wirken der Baumeister- und Architektenfamilie Ceconi in Stadt und Land Salzburg“. |
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| − | [[1996]], im Alter von 66 Jahren, legte sie ihre Doktorarbeit vor. Die Dissertation trägt den Titel: „Bauten der Technik und Industrie in Stadt und Land Salzburg.“ | + | [[1996]], im Alter von 66 Jahren, legte sie ihre Doktorarbeit vor. Die Dissertation trägt den Titel: "Bauten der Technik und Industrie in Stadt und Land Salzburg.“ |
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| − | [[1999]] publizierte sie unter anderem die Arbeit „Das [[Bazargebäude]]“. Ihre jüngste Arbeit befasst sich mit der Baufirma Crozzoli und ihrer Bedeutung für Salzburg (erschienen in der Schriftenreihe der Freunde der Salzburger Geschichte). | + | [[1999]] publizierte sie unter anderem die Arbeit "Das [[Bazargebäude]]“. Ihre jüngste Arbeit befasst sich mit der Baufirma Crozzoli und ihrer Bedeutung für Salzburg (erschienen in der Schriftenreihe der Freunde der Salzburger Geschichte). |
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| − | „Ich bin seit 2009 im Beirat des Vereins, [[Literaturhaus Henndorf]]‘ aktiv – jetzt liegt ein neues Aufgabengebiet für mich bereit ist – die Literatur.“
| + | "Ich bin seit 2009 im Beirat des Vereins, [[Literaturhaus Henndorf]]‘ aktiv – jetzt liegt ein neues Aufgabengebiet für mich bereit ist – die Literatur.“ |
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| | ===Akademische Bildung=== | | ===Akademische Bildung=== |
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| | * 1985 Berufsreifeprüfung und Inskription als ordentliche Hörerin | | * 1985 Berufsreifeprüfung und Inskription als ordentliche Hörerin |
| | * 1985-1990 Studium der Kunstgeschichte an der Universität Salzburg | | * 1985-1990 Studium der Kunstgeschichte an der Universität Salzburg |
| − | * 1988 Verleihung des „[[Franz Triendl|Franz-Triendl]]-Anerkennungspreises“ der [[Salzburger Handelskammer]] für die Veröffentlichung des aus einer Seminararbeit entstandenen Aufsatzes „Baumeister einer Epoche. Das gründerzeitliche Wirken der Baumeister- und Architektenfamilie [[Ceconi]] in Stadt und Land Salzburg“ | + | * 1988 Verleihung des "[[Franz Triendl|Franz-Triendl]]-Anerkennungspreises“ der [[Salzburger Handelskammer]] für die Veröffentlichung des aus einer Seminararbeit entstandenen Aufsatzes "Baumeister einer Epoche. Das gründerzeitliche Wirken der Baumeister- und Architektenfamilie [[Ceconi]] in Stadt und Land Salzburg“ |
| | * 1990-1996 Doktoratsstudium | | * 1990-1996 Doktoratsstudium |
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| | * ''Kirche zu [[Guggenthal]], geschichtliche und bauliche Entwicklung der [[Kirche zum hl. Kreuz und zur hl. Elisabeth|Filialkirche zum hl. Kreuz und zur hl. Elisabeth]] sowie des Gutes [[Guggenthal]] mit Gasthaus, Brauerei, Villa und Herrenhaus,'' in: ''Heimat [[Koppl]], Chronik einer Gemeinde'', Koppl 2000, S. 210 - 226 | | * ''Kirche zu [[Guggenthal]], geschichtliche und bauliche Entwicklung der [[Kirche zum hl. Kreuz und zur hl. Elisabeth|Filialkirche zum hl. Kreuz und zur hl. Elisabeth]] sowie des Gutes [[Guggenthal]] mit Gasthaus, Brauerei, Villa und Herrenhaus,'' in: ''Heimat [[Koppl]], Chronik einer Gemeinde'', Koppl 2000, S. 210 - 226 |
| | * ''Genius-Spurensuche führt nach Wien'', in: [[Salzburger Nachrichten]], 9. März 2002, S. IX | | * ''Genius-Spurensuche führt nach Wien'', in: [[Salzburger Nachrichten]], 9. März 2002, S. IX |
| − | * ''„Ceconi Vasen f. den Tronfolger Erzh. Franz Ferdinand“'', in: ''„Das Wesen Österreichs ist nicht Zentrum, sondern Peripherie“. Gedenkschrift für Hugo Rokyta (1912-1999)'', hrsg. vom Institut für Kunstgeschichte der Universität Salzburg unter Leitung von [[Monika Oberhammer]]. Prag - Fürth i.W. 2002 | + | * ''"Ceconi Vasen f. den Tronfolger Erzh. Franz Ferdinand“'', in: ''"Das Wesen Österreichs ist nicht Zentrum, sondern Peripherie“. Gedenkschrift für Hugo Rokyta (1912-1999)'', hrsg. vom Institut für Kunstgeschichte der Universität Salzburg unter Leitung von [[Monika Oberhammer]]. Prag - Fürth i.W. 2002 |
| | * ''Die [[Großglockner-Hochalpenstraße]] und das [[Gedenkzeichen Fuscher Törl|Gedenkzeichen]] am [[Fuscher Törl]]'', in: Salzburg Archiv Nr. 28, S. 283–302 | | * ''Die [[Großglockner-Hochalpenstraße]] und das [[Gedenkzeichen Fuscher Törl|Gedenkzeichen]] am [[Fuscher Törl]]'', in: Salzburg Archiv Nr. 28, S. 283–302 |
| | * ''Die Baufirma [[Crozzoli]] und andere Bauunternehmer aus [[Friaul]] – ihre Bedeutung für Salzburg,'' in Salzburg Archiv, Band 34, 2010, S. 455-502. | | * ''Die Baufirma [[Crozzoli]] und andere Bauunternehmer aus [[Friaul]] – ihre Bedeutung für Salzburg,'' in Salzburg Archiv, Band 34, 2010, S. 455-502. |