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1993 ging er in Pension. Er wirkte aber noch als Lehrbeauftragter für Erwachsenenbildung an der Universität Salzburg. Er übernahm auch neue Aufgaben, zB die eines Referenten für Gedächtnistraining im Seniorenbund.
 
1993 ging er in Pension. Er wirkte aber noch als Lehrbeauftragter für Erwachsenenbildung an der Universität Salzburg. Er übernahm auch neue Aufgaben, zB die eines Referenten für Gedächtnistraining im Seniorenbund.
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==Veröffentlichung der Salzburger Volkskultur anläßlich des Ablebens von Prof. Walter Sulzberger im Jahr 2005==
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Am 16. Juli 2005 ist Hofrat Prof. Walter Sulzberger knapp vor seinem 75. Geburtstag plötzlich und unerwartet verstorben. Mit ihm verliert Salzburg eine der hervorragendsten
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Lehrer- und Volksbildnerpersönlichkeiten.
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Er fand in der Lehrerbildungsanstalt und am Mozarteum (wo er Violine und Orgel erlernte) eine Ausbildung, die sein Schaffen und Denken als Pädagoge ein Leben lang
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prägen sollten. Für ihn hatte die Verbindung der Bildung mit dem Musischen immer besondere Bedeutung. So leitete er während seiner beruflichen Tätigkeit als Geschäftsführer
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des Salzburger Bildungswerkes 21 Jahre die Salzburger Singwoche und zählt zu den Gründern der Wochenendsingen. Rund 25 Jahre war er Mitglied im
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Vorstand des Salzburger Volksliedwerkes, davon 10 Jahre als Vorsitzender. Er hat diese Einrichtung maßgeblich aufgebaut und in diesem Bereich viele musikpädagogische
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Impulse gesetzt.
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Das Musische war Walter Sulzbergers besondere Leidenschaft: Sein Chor in Taxham und seine Singkreise waren ihm Freude und jahrzehntelange Aufgabe, das ungezwungene
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Singen in einer Gruppe Gleichgesinnter ein besonderer Genuss, die regelmäßigen Theater- und Konzertbesuche Kraftquelle, die Malerei Entspannung.
    
==Quelle==
 
==Quelle==