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| | Aus Fundgegenständen kann auf eine Besiedelung in der [[Bronzezeit]], der [[Hallstattzeit]] und der [[La-Tène-Zeit]] geschlossen werden. Auf dem [[Weberpalfen]] bei der Ortschaft [[Gries im Pinzgau]] fanden sich auch Hinweise auf den Übergang der [[Steinzeit]] auf die frühe Bronzezeit. Andere Funde und archäologische Grabungen belegen die Besiedlung auch in römischer Zeit. | | Aus Fundgegenständen kann auf eine Besiedelung in der [[Bronzezeit]], der [[Hallstattzeit]] und der [[La-Tène-Zeit]] geschlossen werden. Auf dem [[Weberpalfen]] bei der Ortschaft [[Gries im Pinzgau]] fanden sich auch Hinweise auf den Übergang der [[Steinzeit]] auf die frühe Bronzezeit. Andere Funde und archäologische Grabungen belegen die Besiedlung auch in römischer Zeit. |
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| − | Der Name ''Bruck'' stammt unzweifelhaft von einer Brücke über den Fluss. Diese muss damals von großer Bedeutung gewesen sein, da Bruck der Kreuzungspunkt der Süd-Nord-Route über den [[Tauern]] und der (heute kürzesten, innerösterreichischen) Ost-West-Route war und ist. Bis [[1935]] hieß der Ort ''Bruck im Pinzgau''. Im Gegensatz zu anderen Orten wurde nicht der Name des Flusses, den die Brücke quert, zum Namensteil des Ortes, sondern die Region und das ist eben der Pinzgau. Über die Herkunft dieser Bezeichnung herrscht keine Einigkeit. Im [[8. Jahrhundert]] findet sich die germanisch-deutsche Bezeichnung Pinuzgaoe, später Pinzgov, Pinzgiou, dann Pinzgowe, Pinzgeu und schließlich Pinzgau. Die ersten schriftlichen Nennungen des Ortes "Prugg in Pinzgrey" („Pinzgrey“ dürfte auf einem Schreibfehler beruhen) stammen aus den Jahren [[1227]] (Tausch des [[Schloss Fischhorn|Schlosses Fischhorn]]) sowie [[1232]] (Besitzbestätigung des Papstes Gregor IX). | + | Der Name ''Bruck'' stammt unzweifelhaft von einer Brücke über den Fluss. Diese muss damals von großer Bedeutung gewesen sein, da Bruck der Kreuzungspunkt der Süd-Nord-Route über den [[Tauern]] und der (heute kürzesten, innerösterreichischen) Ost-West-Route war und ist. Bis [[1935]] hieß der Ort ''Bruck im Pinzgau''. Im Gegensatz zu anderen Orten wurde nicht der Name des Flusses, den die Brücke quert, zum Namensteil des Ortes, sondern die Region und das ist eben der Pinzgau. Über die Herkunft dieser Bezeichnung herrscht keine Einigkeit. Im [[8. Jahrhundert]] findet sich die germanisch-deutsche Bezeichnung Pinuzgaoe, später Pinzgov, Pinzgiou, dann Pinzgowe, Pinzgeu und schließlich Pinzgau. Die ersten schriftlichen Nennungen des Ortes "Prugg in Pinzgrey" ("Pinzgrey“ dürfte auf einem Schreibfehler beruhen) stammen aus den Jahren [[1227]] (Tausch des [[Schloss Fischhorn|Schlosses Fischhorn]]) sowie [[1232]] (Besitzbestätigung des Papstes Gregor IX). |
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| | Am [[14. September]] [[1867]] brach nach Mitternacht im Stall des Schmieds Feuer aus, das auf 13 Wohngebäude und die kurz zuvor restaurierte Kiche übergriff, auch der Pfarrhof und das Schulhaus wurden ein Raub der Flammen. Auf dem rechten Salzachufer blieben nur ein kleines Haus und das Püffenwirtshaus verschont. Ebenso verschont wurden die Häuser auf dem linken Salzachufer und die Brücke über die Salzach.<ref>[https://books.google.at/books?id=VxTZPkoVGV4C&pg=PA39&dq=bruck+unterpinzgau&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiKnKbJ8oPiAhXBCuwKHdowAcsQ6AEIKTAA#v=snippet&q=September%20bruck&f=false books.google.at]</ref> | | Am [[14. September]] [[1867]] brach nach Mitternacht im Stall des Schmieds Feuer aus, das auf 13 Wohngebäude und die kurz zuvor restaurierte Kiche übergriff, auch der Pfarrhof und das Schulhaus wurden ein Raub der Flammen. Auf dem rechten Salzachufer blieben nur ein kleines Haus und das Püffenwirtshaus verschont. Ebenso verschont wurden die Häuser auf dem linken Salzachufer und die Brücke über die Salzach.<ref>[https://books.google.at/books?id=VxTZPkoVGV4C&pg=PA39&dq=bruck+unterpinzgau&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiKnKbJ8oPiAhXBCuwKHdowAcsQ6AEIKTAA#v=snippet&q=September%20bruck&f=false books.google.at]</ref> |
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| − | Mit der Fertigstellung der Nordrampe der [[Großglockner-Hochalpenstraße]] wurde die Ortsbezeichnung von Bruck ''im Pinzgau'' auf Bruck ''an der Großglocknerstraße geändert''<ref>Nicht, wie häufig verwendet, „an der ''Glockner''straße“. Die Namensänderung wurde schon [[1932]] von der Landesregierung genehmigt [http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1932&page=84&size=45 alex.onb.ac.at] [[LGBl]]. Nr. 78/1932</ref> – denn in Bruck befindet sich der Baukilometer-Stein "Null". | + | Mit der Fertigstellung der Nordrampe der [[Großglockner-Hochalpenstraße]] wurde die Ortsbezeichnung von Bruck ''im Pinzgau'' auf Bruck ''an der Großglocknerstraße geändert''<ref>Nicht, wie häufig verwendet, "an der ''Glockner''straße“. Die Namensänderung wurde schon [[1932]] von der Landesregierung genehmigt [http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1932&page=84&size=45 alex.onb.ac.at] [[LGBl]]. Nr. 78/1932</ref> – denn in Bruck befindet sich der Baukilometer-Stein "Null". |
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| | [[1921]] wurde die Caritasanstalt St. Anton, heute [[Caritas Dorf St. Anton]], im Ortsteil Hundsdorf gegründet. | | [[1921]] wurde die Caritasanstalt St. Anton, heute [[Caritas Dorf St. Anton]], im Ortsteil Hundsdorf gegründet. |
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| | * [[Maximilian Effenberger|Effenberger, Max]]: ''Brucker Heimatbuch. Aufzeichnungen zum Erinnern, Nachdenken und zum gegenseitigen Verstehen.'' Gemeinde Bruck an der Großglocknerstraße (Eigenverlag) 1984. | | * [[Maximilian Effenberger|Effenberger, Max]]: ''Brucker Heimatbuch. Aufzeichnungen zum Erinnern, Nachdenken und zum gegenseitigen Verstehen.'' Gemeinde Bruck an der Großglocknerstraße (Eigenverlag) 1984. |
| | * [[Rudolf Leo|Leo, Rudolf]]: ''Bruck unterm Hakenkreuz. Bruck an der Großglocknerstraße 1930 bis 1945''. Salzburg 2015. | | * [[Rudolf Leo|Leo, Rudolf]]: ''Bruck unterm Hakenkreuz. Bruck an der Großglocknerstraße 1930 bis 1945''. Salzburg 2015. |
| − | * [[Christina Nöbauer|Nöbauer, Christina]]: ''„[[Opfer der Zeit]]“. Über das Schicksal ehemaliger BewohnerInnen der Caritas-Anstalt St. Anton in der Zeit des Nationalsozialismus''. Innsbruck 2016. | + | * [[Christina Nöbauer|Nöbauer, Christina]]: ''"[[Opfer der Zeit]]“. Über das Schicksal ehemaliger BewohnerInnen der Caritas-Anstalt St. Anton in der Zeit des Nationalsozialismus''. Innsbruck 2016. |
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| | [[File:BruckSüdostPano.jpg|thumb|900px|center|Panorama von Bruck an der Großglocknerstraße von Südosten mit Blick in das [[Zeller Becken]].]] | | [[File:BruckSüdostPano.jpg|thumb|900px|center|Panorama von Bruck an der Großglocknerstraße von Südosten mit Blick in das [[Zeller Becken]].]] |