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==Die Blütezeit der Friesacher Münzstätte==
 
==Die Blütezeit der Friesacher Münzstätte==
Sie fiel in die Regierungszeit von [[Eberhard II.]] (1200/46). Besonders erwähnenswert ist ein Stück aus der Vielzahl der eberhardinischen Gepräge, das „auf der Vorderseite den Erzbischof in geistlichem Gewande mit dem Pallium, in jeder Hand ein Schwert an Stelle von Hirtenstab und Buch“ zeigt. (Probszt) Luschin hat dieses auffallende Gepräge als Gedenkpfennig auf die Erwerbung der beiden Grafschaften im [[Pinzgau]] im Jahr [[1228]] erklärt.  
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Sie fiel in die Regierungszeit von [[Eberhard II.]] (1200/46). Besonders erwähnenswert ist ein Stück aus der Vielzahl der eberhardinischen Gepräge, das ''auf der Vorderseite den Erzbischof in geistlichem Gewande mit dem Pallium, in jeder Hand ein Schwert an Stelle von Hirtenstab und Buch'' zeigt. (Probszt) Luschin hat dieses auffallende Gepräge als Gedenkpfennig auf die Erwerbung der beiden Grafschaften im [[Pinzgau]] im Jahr [[1228]] erklärt.
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==Das Ende der Friesacher Münzstätte==
 
==Das Ende der Friesacher Münzstätte==
 
Um [[1350]] hört die Prägung in der Friesacher Münzstätte auf. Die Nebenmünzstätten der Salzburger Erzbischöfe  in der Region Kärnten / Südsteiermark, nämlich in [[Pettau]] an der [[Drau]] (heute Ptui) und zu [[Rann]] und in [[Reichenburg]], (heute Brezice und Rajhenburg), waren weiter in Betrieb, wobei vor allem die Ranner Gepräge eine gewisse Verbreitung erreichten.
 
Um [[1350]] hört die Prägung in der Friesacher Münzstätte auf. Die Nebenmünzstätten der Salzburger Erzbischöfe  in der Region Kärnten / Südsteiermark, nämlich in [[Pettau]] an der [[Drau]] (heute Ptui) und zu [[Rann]] und in [[Reichenburg]], (heute Brezice und Rajhenburg), waren weiter in Betrieb, wobei vor allem die Ranner Gepräge eine gewisse Verbreitung erreichten.
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