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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Von Anfang der [[2000er]]-Jahre bis zum Winter [[2011]]/[[2012]] hieß diese temporäre Einrichtung „Mozarteis“ und die Fläche war aus Kunsteis. Im Winter 2012/[[2013]] wurde durch den neuen  Betreiber<ref>Quelle [https://www.facebook.com/pages/MOZARTEIS-AUS-PURER-LEBENSLUST/200567893326?ref=ts  Facebook-Seite von Mozarteis], abgefragt am 17. November  2012</ref> Peter Treml erstmals ein Plastikbelag anstelle von Kunsteis getestet. Dadurch entfiel die Kühlung und somit wurde Strom gespart und Lärm durch die Generatoren vermieden. Errichtet wurden die 250 Kunststoffplatten von der Firma Mertl Kunststoffe aus [[Kuchl]].
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Von Anfang der [[2000er]]-Jahre bis zum Winter [[2011]]/[[2012]] hieß diese temporäre Einrichtung „Mozarteis“ und die Fläche war aus Kunsteis. Im Winter [[2012]]/[[2013]] wurde durch den neuen  Betreiber<ref>Quelle [https://www.facebook.com/pages/MOZARTEIS-AUS-PURER-LEBENSLUST/200567893326?ref=ts  Facebook-Seite von Mozarteis], abgefragt am 17. November  2012</ref> Peter Treml erstmals ein Plastikbelag anstelle von Kunsteis getestet. Dadurch entfiel die Kühlung und somit wurde Strom gespart und Lärm durch die Generatoren vermieden. Errichtet wurden die 250 Kunststoffplatten von der Firma Mertl Kunststoffe aus [[Kuchl]].
    
Die [[Salzburger Nachrichten|SN]]-Redakteurin [[Barbara Haimerl]] testete in den ersten Tagen der Saison mit dem neuen Plastikbelag den Plastiklaufplatz. Sie stellte fest, dass das Kunststoff''eis'' nicht so rutschig ist, was langes Gleiten schwierig machte. Ein neunjähriger Bub hatte sich übrigens wegen des nicht rutschigen „Eises“ beim Strafamt der Stadt Salzburg beschwert. Er sei umgehend auf die Nase gefallen. Auch Bremsmanöver gestalteten sich schwieriger als auf Kunsteis und als letzter Ausweg schien Haimerl das Fahren an die Banden, um dort im Sinne des Wortes „anzuhalten“. Der erste Versuch beim Vorwärtsfahren in der Kurve überzusteigen (durch Überkreuzen der Beine eine Beschleunigung in Kurven zu erreichen), blieb zunächst ein Versuch, der erst bei Folgeversuchen gelang. Und zwar nach einer Zwischenreinigung des Plastikbelages.  
 
Die [[Salzburger Nachrichten|SN]]-Redakteurin [[Barbara Haimerl]] testete in den ersten Tagen der Saison mit dem neuen Plastikbelag den Plastiklaufplatz. Sie stellte fest, dass das Kunststoff''eis'' nicht so rutschig ist, was langes Gleiten schwierig machte. Ein neunjähriger Bub hatte sich übrigens wegen des nicht rutschigen „Eises“ beim Strafamt der Stadt Salzburg beschwert. Er sei umgehend auf die Nase gefallen. Auch Bremsmanöver gestalteten sich schwieriger als auf Kunsteis und als letzter Ausweg schien Haimerl das Fahren an die Banden, um dort im Sinne des Wortes „anzuhalten“. Der erste Versuch beim Vorwärtsfahren in der Kurve überzusteigen (durch Überkreuzen der Beine eine Beschleunigung in Kurven zu erreichen), blieb zunächst ein Versuch, der erst bei Folgeversuchen gelang. Und zwar nach einer Zwischenreinigung des Plastikbelages.  
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Andere Plastik-(Eis)-Läufer meinten, es sei auf Plastik anstrengender Schlittschuh zu laufen als auf Kunsteis. Das abschließende Urteil von Barbara Haimerl: „Ob gleiten oder rutschen: Mit echtem Eis kann der Platz nicht mithalten.“
 
Andere Plastik-(Eis)-Läufer meinten, es sei auf Plastik anstrengender Schlittschuh zu laufen als auf Kunsteis. Das abschließende Urteil von Barbara Haimerl: „Ob gleiten oder rutschen: Mit echtem Eis kann der Platz nicht mithalten.“
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In einem Gespräch mit dem Betreiber Peter Treml wies dieser darauf hin, dass erst in der zweiten Novemberwoche eine Reinigungsmaschine, die täglich den Abrieb und Schmutz beseitigen werde, komme. Außerdem werde ein Pflegemittel aufgetragen, das die Platten geschmeidiger macht. Wichtig waren gut geschliffene Kufen. Für das Schleifen stellte der Betreiber eine Schleifmaschine zur Verfügung. Doch schon bald sah der Betreiber ein, dass er mit der Wahl des Plastik eine schlechte getroffen hatte und 2013/[[2014]] stieg er wieder auf "normales" Eis um.
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In einem Gespräch mit dem Betreiber Peter Treml wies dieser darauf hin, dass erst in der zweiten Novemberwoche eine Reinigungsmaschine, die täglich den Abrieb und Schmutz beseitigen werde, komme. Außerdem werde ein Pflegemittel aufgetragen, das die Platten geschmeidiger macht. Wichtig waren gut geschliffene Kufen. Für das Schleifen stellte der Betreiber eine Schleifmaschine zur Verfügung. Doch schon bald sah der Betreiber ein, dass er mit der Wahl des Plastik eine schlechte getroffen hatte und [[2013]]/[[2014]] stieg er wieder auf "normales" Eis um.
    
=== 2021: Streit um Betrieb ===
 
=== 2021: Streit um Betrieb ===