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Die '''Benediktinerabtei Seckau''' (Abtei Unserer Lieben Frau; lat. Abbatia B.M.V. Secoviensis) ist ein Kloster der [[Benediktiner]] in [[Seckau]] in der [[Steiermark]], Österreich. Sie ist Mitglied der Beuroner Kongregation und war bis [[1782]] Bischofssitz der [[Bistum Seckau|Diözese Seckau]].
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Die '''Benediktinerabtei Seckau''', Abtei Unserer Lieben Frau (lat. Abbatia B.M.V. Secoviensis), ist ein Kloster der [[Benediktiner]] in [[Seckau]] in der [[Steiermark]]. Sie ist Mitglied der Beuroner Kongregation und war bis [[1782]] Bischofssitz der [[Bistum Seckau|Diözese Seckau]].
    
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
 
Adalram von Waldeck stiftete [[1140]] in St. Marein bei Knittelfeld ein Kloster für [[Augustiner-Chorherren]]. Schon [[1142]] wurde die Gründung mit Genehmigung des [[Salzburger Erzbischof]]s [[Konrad I. von Abenberg]] auf die Hochebene von Seckau verlegt. Am [[16. September]] [[1164]] weihte [[Bischof von Brixen|Bischof]] Hartmann von [[Brixen]] die ab [[1143]] erbaute [[Romanik|romanische]] Kirche. Auf Veranlassung von Papst Honorius III. und Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]] von Salzburg wurde [[1218]] die Salzburger [[Suffraganbistum|Suffragandiözese]] Seckau eingerichtet. Die Stiftskirche wurde nun auch Kathedralkirche (bis heute wird sie deshalb als Dom im Gebirge[1] bezeichnet). Bis [[1491]] bestand in Seckau ebenso ein Chorfrauenkloster. [[1782]] wurde das Chorherrenstift durch Kaiser [[Joseph II.]] aufgehoben und der Sitz der Diözese nach Graz verlegt. Die Kunstschätze und Bücher wurden verschleppt, mehr als ein Drittel der Stiftsanlage wurde abgerissen oder verfiel. [[1883]] besiedelten Beuroner Benediktiner das Klostergebäude und bewahrten es vor dem gänzlichen Ruin. [[1940]] wurde die Abtei durch die [[Nationalsozialisten]] aufgehoben, die Mönche wurden aus der Steiermark ausgewiesen. Nach der Rückkehr des Konventes [[1945]] erlebte die Abtei neuerlich eine Phase des Wiederaufbaus.  
 
Adalram von Waldeck stiftete [[1140]] in St. Marein bei Knittelfeld ein Kloster für [[Augustiner-Chorherren]]. Schon [[1142]] wurde die Gründung mit Genehmigung des [[Salzburger Erzbischof]]s [[Konrad I. von Abenberg]] auf die Hochebene von Seckau verlegt. Am [[16. September]] [[1164]] weihte [[Bischof von Brixen|Bischof]] Hartmann von [[Brixen]] die ab [[1143]] erbaute [[Romanik|romanische]] Kirche. Auf Veranlassung von Papst Honorius III. und Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]] von Salzburg wurde [[1218]] die Salzburger [[Suffraganbistum|Suffragandiözese]] Seckau eingerichtet. Die Stiftskirche wurde nun auch Kathedralkirche (bis heute wird sie deshalb als Dom im Gebirge[1] bezeichnet). Bis [[1491]] bestand in Seckau ebenso ein Chorfrauenkloster. [[1782]] wurde das Chorherrenstift durch Kaiser [[Joseph II.]] aufgehoben und der Sitz der Diözese nach Graz verlegt. Die Kunstschätze und Bücher wurden verschleppt, mehr als ein Drittel der Stiftsanlage wurde abgerissen oder verfiel. [[1883]] besiedelten Beuroner Benediktiner das Klostergebäude und bewahrten es vor dem gänzlichen Ruin. [[1940]] wurde die Abtei durch die [[Nationalsozialisten]] aufgehoben, die Mönche wurden aus der Steiermark ausgewiesen. Nach der Rückkehr des Konventes [[1945]] erlebte die Abtei neuerlich eine Phase des Wiederaufbaus.  
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Die Benediktinerabtei Seckau war zeitweise ein [[Salzburger Eigenkloster]] des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Stiftes St. Peter]]-
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Die Benediktinerabtei Seckau war zeitweise ein [[Salzburger Eigenkloster]] des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Stiftes St. Peter]].
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[[Kategorie:Steiermark]]
 
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