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Der [[Pinzgau]]er Gebirgssee [[Hintersee (Pinzgau)|Hintersee]] war [[1495]] nach einem gewaltigen Felssturz entstanden.
 
Der [[Pinzgau]]er Gebirgssee [[Hintersee (Pinzgau)|Hintersee]] war [[1495]] nach einem gewaltigen Felssturz entstanden.
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Die gewaltigen Felsstürze der Süd- und Ostwand in den [[1990er]]-Jahren machten die [[Bischofsmütze]] bekannt. Am [[22. September]] [[1993]] um 15.45 Uhr donnerte es gewaltig und von der Mütze brach an der Ostseite eine ca. 100 m breite Felswand ab. Am Sonntag, den [[10. Oktober]] [[1993]] kam es zu einem zweiten Felssturz, bei dem mehr als 50 000 Kubikmeter Gesteinsmassen aus der Südwand und der Südostkante brachen und ins Tal stürzten.  
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[[1768]] wurde der [[Kleiner See (Lignitztal)|Kleine See]] im [[Lignitztal]] von einem Bergsturz vom [[Hundstein (Mariapfarr)|Hundstein]] aufgestaut.
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Die gewaltigen Felsstürze der Süd- und Ostwand in den [[1990er]]-Jahren machten die [[Bischofsmütze]] bekannt. Am [[22. September]] [[1993]] um 15:45 Uhr donnerte es gewaltig und von der Mütze brach an der Ostseite eine ca. 100 m breite Felswand ab. Am Sonntag, den [[10. Oktober]] [[1993]] kam es zu einem zweiten Felssturz, bei dem mehr als 50 000 Kubikmeter Gesteinsmassen aus der Südwand und der Südostkante brachen und ins Tal stürzten.  
    
Nach einem Bergsturz in [[Fusch an der Großglocknerstraße]] am [[21. Jänner]] [[2004]] mussten zwei Familien evakuiert werden. Am Südwesthang des [[Kasereck]]s in Fusch gerieten rund 20 000 Tonnen Gestein in Bewegung. Autogroße Blöcke stürzten ins Tal und verfehlten nur knapp mehrere Häuser im Bereich [[Perleben]]. Der [[Pinzgau]]er Katastrophenreferent [[Kurt Reiter]] und der [[Landesgeologe]] [[Gerald Valentin]] sorgten nach einem Lokalaugenschein für die sofortige Evakuierung zweier Familien im Gefahrenbereich. Grund für den Felssturz waren vermutlich die heftigen Niederschläge im Jänner 2004. Es dauerte mehrere Wochen, bis die Familien in ihre Häuser zurückkehren konnten.  
 
Nach einem Bergsturz in [[Fusch an der Großglocknerstraße]] am [[21. Jänner]] [[2004]] mussten zwei Familien evakuiert werden. Am Südwesthang des [[Kasereck]]s in Fusch gerieten rund 20 000 Tonnen Gestein in Bewegung. Autogroße Blöcke stürzten ins Tal und verfehlten nur knapp mehrere Häuser im Bereich [[Perleben]]. Der [[Pinzgau]]er Katastrophenreferent [[Kurt Reiter]] und der [[Landesgeologe]] [[Gerald Valentin]] sorgten nach einem Lokalaugenschein für die sofortige Evakuierung zweier Familien im Gefahrenbereich. Grund für den Felssturz waren vermutlich die heftigen Niederschläge im Jänner 2004. Es dauerte mehrere Wochen, bis die Familien in ihre Häuser zurückkehren konnten.  
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Im September [[2010]] stürzten Felsbrocken zwischen [[Ofenauer Tunnel (Tauernautobahn)|Ofenauer]]- und [[Hiefler Tunnel]] auf die [[Tauernautobahn]]. Dabei wurde ein Auto beschädigt.
 
Im September [[2010]] stürzten Felsbrocken zwischen [[Ofenauer Tunnel (Tauernautobahn)|Ofenauer]]- und [[Hiefler Tunnel]] auf die [[Tauernautobahn]]. Dabei wurde ein Auto beschädigt.
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Im März 2011 brachen mehrere Felsbrocken oberhalb der [[Lammertal Straße]] B162 ab und verfehlten ein Auto nur knapp.
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Im März 2011 brachen mehrere Felsbrocken oberhalb der [[Lammertal Straße]] B 162 ab und verfehlten ein Auto nur knapp.
    
Die Dientener Straße war ebenfalls im März 2011 abermals Schauplatz eines Felssturzes. Sie wurde auf einer Länge von zehn Meter verschüttet. In die Felsmassen prallte ein 22-jähriger PKW-Lenker mit seinem Fahrzeug, blieb aber unverletzt.
 
Die Dientener Straße war ebenfalls im März 2011 abermals Schauplatz eines Felssturzes. Sie wurde auf einer Länge von zehn Meter verschüttet. In die Felsmassen prallte ein 22-jähriger PKW-Lenker mit seinem Fahrzeug, blieb aber unverletzt.