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| | Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde der Bauernbund zerschlagen und seine Publikationstätigkeit eingestellt. Das bedeutete auch für den Bauernkalender das vorläufige Ende. | | Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde der Bauernbund zerschlagen und seine Publikationstätigkeit eingestellt. Das bedeutete auch für den Bauernkalender das vorläufige Ende. |
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| − | ===Vom Neubeginn 1946 bis zur Gegenwart=== | + | === Vom Neubeginn 1946 bis zur Gegenwart === |
| − | Schon [[1946]] konnte der Bauernkalender, nun als „Salzburger Bauernkalender“ bereits wieder erscheinen. Als Herausgeber fungierte nun der „[[Salzburger Pressverein]]“, der die christliche und bäuerliche Linie fortsetzte. Das heilige Jahr [[1950]] wurde der christlichen Familie gewidmet, der langjährige Redakteur Prof. [[Franz Forstner]], von Beruf Lehrer, 1952 für sein Wirken belobigt. Er brachte Autoren wie das „Platten-Lisei“ aus [[Bischofshofen]] oder [[August Rettenbacher]] aus [[St. Koloman]] ins Team. | + | Schon [[1946]] konnte der Bauernkalender, nun als „Salzburger Bauernkalender“ bereits wieder erscheinen. Als Herausgeber fungierte nun der „[[Salzburger Pressverein]]“, der die christliche und bäuerliche Linie fortsetzte. Das heilige Jahr [[1950]] wurde der christlichen Familie gewidmet, der langjährige Redakteur Prof. [[Franz Forstner]], von Beruf Lehrer, 1952 für sein Wirken belobigt. Er brachte Autoren wie das „[[Elisabeth Beyer|Platten-Lisei]]“ aus [[Bischofshofen]] oder [[August Rettenbacher]] aus [[St. Koloman]] ins Team. |
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| − | Seit 1950 wurde für jedes Jahr ein eigenes Motto gewählt. Auf Franz Forstner folgte 1966 Dr. [[Franz Calliari]] als Kalendermann, 1969 löste ihn [[Alfred Adrowitzer]], Chefredakteur der [[Salzburger Volkszeitung]] ab, der bis [[1983]] in dieser Funktion tätig war. Auf ihn folgten Dr. Ferdinand Ahr, Hans Karl und Helmut Mödlhammer, die eine Modernisierung im Erscheinungsbild, aber auch in der Auswahl der Beiträge anstrebten. [[1994]] wurde [[Bertl Göttl]] neuer Herausgeber, [[Max Faistauer]] übernahm die Rolle des Kalendermannes. | + | Seit 1950 wurde für jedes Jahr ein eigenes Motto gewählt. Auf Franz Forstner folgte 1966 Dr. [[Franz Calliari]] als ''Kalendermann'', 1969 löste ihn [[Alfred Adrowitzer]], Chefredakteur der [[Salzburger Volkszeitung]] ab, der bis [[1983]] in dieser Funktion tätig war. Auf ihn folgten Dr. [[Ferdinand Ahr]], [[Johann Karl|Hans Karl]] und [[Helmut Mödlhammer]], die eine Modernisierung im Erscheinungsbild, aber auch in der Auswahl der Beiträge anstrebten. [[1994]] wurde [[Bertl Göttl]] neuer Herausgeber, [[Max Faistauer]] übernahm die Rolle des Kalendermannes. |
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| − | [[Doraja Eberle]] war die erste Frau in der Funktion der Herausgeberschaft. Mit der Kulturpublizistin Dr. [[Gertraud Steiner]], die seit 2010 als Kalenderfrau wirkt, ist auch die Redaktion erstmals mit einer Frau besetzt. | + | [[Doraja Eberle]] war die erste Frau in der Funktion der Herausgeberschaft. Mit der Kulturpublizistin Dr. [[Gertraud Steiner]], die seit 2010 als Kalenderfrau wirkt, ist auch die Redaktion erstmals mit einer Frau besetzt. |
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| | == Die Salzburger Bauernkalender im Salzburgwiki == | | == Die Salzburger Bauernkalender im Salzburgwiki == |