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| | Im Jahr [[1419]] scheint der "''Hof Sulzberg''", welcher ursprünglich ein Bauernhof war, zum ersten Mal auf. Man nimmt an, dass der Hof von Christian [[Tandalier]] um [[1500]] neu aufgebaut wurde und so den Namen "''Tandalierhof''" bekam. | | Im Jahr [[1419]] scheint der "''Hof Sulzberg''", welcher ursprünglich ein Bauernhof war, zum ersten Mal auf. Man nimmt an, dass der Hof von Christian [[Tandalier]] um [[1500]] neu aufgebaut wurde und so den Namen "''Tandalierhof''" bekam. |
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| − | Der Hof ging in den Besitz der Grafen von [[Schloss Schernberg|Schernberg]] über, denen auch das [[Schloss Goldegg]] gehörte. In der zweiten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s wurde der Hof durch Aufbau eines dritten Geschoßes und Zubau von vier Ecktürmen samt Laubengalerie an der Hauptfront, zum [[Renaissance]]schloss erweitert. Die Fenster des nordseitig gelegenen Hauptportals wurden mit Ornamenten verziert. | + | Der Hof ging in den Besitz der Grafen von [[Schloss Schernberg|Schernberg]] über, denen auch das [[Schloss Goldegg]] gehörte. In der zweiten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s wurde der Hof durch Aufbau eines dritten Geschoßes und Zubau von vier Ecktürmen samt Laubengalerie an der Hauptfront, zum [[Renaissance]]schloss erweitert. Die Fenster des nordseitig gelegenen Hauptportals wurden mit Ornamenten verziert. |
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| | Bereits im [[17. Jahrhundert]] kam das Schloss wieder in bürgerlichen Besitz. Es wurde als Gasthaus und Tischlerwerkstätte benutzt. [[1926]] wurde das Schloss vom niederösterreichischen Landesjugendamt übernommen und zum Jugendheim umgestaltet. Drei Jahre später übernahm das Bundesministerium für Unterricht und Kunst das Schloss. | | Bereits im [[17. Jahrhundert]] kam das Schloss wieder in bürgerlichen Besitz. Es wurde als Gasthaus und Tischlerwerkstätte benutzt. [[1926]] wurde das Schloss vom niederösterreichischen Landesjugendamt übernommen und zum Jugendheim umgestaltet. Drei Jahre später übernahm das Bundesministerium für Unterricht und Kunst das Schloss. |
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| | [[1972]] begann man mit umfangreichen Umbau- und Sanierungsarbeiten. Das gesamte Gebäude wurde unterkellert und die großen Schlafsäle wurden umgebaut. Der Turnsaal und das neue Wirtschaftsgebäude wurden [[1985]] fertiggstellt. | | [[1972]] begann man mit umfangreichen Umbau- und Sanierungsarbeiten. Das gesamte Gebäude wurde unterkellert und die großen Schlafsäle wurden umgebaut. Der Turnsaal und das neue Wirtschaftsgebäude wurden [[1985]] fertiggstellt. |
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| | + | Im März [[2011]] wurde ein Wettbewerb für die Erweiterung des Bundesschullandheims Radstadt – Schloss Tandalier entschieden: Architekt Georg Huber (huber und theissl architekten) aus [[Salzburg]] hat den EU-weiten Realisierungswettbewerb für sich entschieden. |
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| | + | Schloss Tandalier soll um ein zweigeschoßiges Objekt mit rund 740 m² Nutzfläche erweitert werden. Der unterirdisch mit dem Bestand verbundene Neubau bietet Platz für 70 Betten, Empfangs- und Rezeptionsbereich sowie Büro. Ein Atrium mit Sitzstufen eignet sich als Ort für Veranstaltungen. Investitionen: rund 1,7 Mill. Euro. Bauzeit: rund ein Jahr. Der Baubeginn ist noch offen. |
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| | ==Quellen== | | ==Quellen== |
| | * Homepage Bundesschullandheim Radstadt | | * Homepage Bundesschullandheim Radstadt |
| | * ''Von Schloss zu Schloss in Österreich'', Gerhard Stenzel, Verlag Kremayr & Scheriau, Wien | | * ''Von Schloss zu Schloss in Österreich'', Gerhard Stenzel, Verlag Kremayr & Scheriau, Wien |
| | + | * [[Salzburger Nachrichten]] vom 23. März 2011 |
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| | ==Weblink== | | ==Weblink== |