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'''Vinzenz Joseph Franz Graf von Schrattenbach''' (* [[18. Juni]] [[1744]] in Brünn, heute Tschechien; † [[25. Mai]] [[1816]] ebenda) war Fürstbischof von [[Lavant]] und Bischof von Brünn.
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'''Vinzenz Joseph Franz Graf von Schrattenbach''' (* [[18. Juni]] [[1744]] in Brünn, [[Tschechien#Mähren|Mähren]]; † [[25. Mai]] [[1816]] ebenda) war Fürstbischof von [[Lavant]] und Bischof von Brünn.
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==Schrattenbach und Salzburg==
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==Leben==
Erzbischof [[Sigismund Christian Graf Schrattenbach]] war sein Onkel. Vinzenz Joseph besuchte ab 1751 das Wiener Theresianum und soll später in [[Salzburg]] studiert haben, wo er [[1762]] Mitglied des [[Domkapitel]]s und [[1768]] zum Priester geweiht wurde und [[1771]] die Ernennung zum Hofratspräsidenten folgte. Nach dem Tod des Lavanter Bischofs wurde er zu dessen Nachfolger ernannt und geweiht ([[1777]] bis [[1790]]). Zudem erhielt er die Propsteien St. Mauritz in Friesach und von Maria Saal, wurde Generalvikar für Ober- und Unterkärnten und Statthalter des Salzburger Erzbischofs in [[Friesach]].
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[[1788]] wurde er [[Dompropst]] von Salzburg. Da Erzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] die Ämter-Kumulation ablehnte, verzichtete Schrattenbach am [[29. Jänner]] [[1790]] auf sein Bistum Lavant. Nach dem Tode des Lavanter Bischofs Gandolf Ernst von Kuenberg bat [[Kaiser Franz II.]] Vinzenz Joseph von Schrattenbach, erneut das Bistum Lavant zu übernehmen, was dieser auch tat.
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===Herkunft===
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Vinzenz Josef Graf Schrattenbach war ein Sohn des Franz Anton Grafen Schrattenbach (*(1712, † 1783), Landeshauptmanns von Mähren, und der Maria Josefa geb. Gräfin von Würben und Freudenthal, und vor allem war er ein Neffe des damals regierenden Fürsterzbischofs [[Sigismund Christian Graf Schrattenbach|Sigmund Christoph Grafen von Schrattenbach]].
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Ab 1800 bis zu seinem Tod 1816 war er Bischof von Brünn, da er um ein weniger arbeitsreiches Bistum ersuchte.
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===Schrattenbach und Salzburg===
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Vinzenz Josef besuchte ab 1751 das Wiener Theresianum und soll später in [[Salzburg]] studiert haben, wo er am [[25. Jänner]] [[1762]], also mit 17 Jahren, zum Mitglied des [[Domkapitel]]s [[Aufschwörung|aufgeschworen]] und [[1768]] zum Priester geweiht wurde. [[1771]] folgte die Ernennung zum Hofratspräsidenten.  
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Auf seine Intervention hin wurde [[Johann Michael Haydn]] am Hof des Salzburger Erzbischofs ''Hofmusicus und Concertmeister''.
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Nach dem Tod des [[Lavant]]<nowiki>er</nowiki> Bischofs wurde er zu dessen Nachfolger ernannt und geweiht ([[1777]] bis [[1790]]). Zudem erhielt er die Propsteien St. Mauritz in Friesach und von Maria Saal, wurde Generalvikar für Ober- und Unterkärnten und Statthalter des Salzburger Erzbischofs in [[Friesach]].
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[[1788]] wurde er zum Salzburger [[Dompropst]] gewählt. Da Erzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] die Ämter-Kumulation ablehnte, verzichtete Schrattenbach am [[29. Jänner]] [[1790]] auf sein Bistum Lavant, wurde aber zum Reichsfürsten ''ad personam '' ernannt. Nach dem Tode des Lavanter Bischofs Gandolf Ernst von [[Kuenburg]] sprach [[Kaiser Franz II.]], der ja zugleich Landesherr im Bistum Lavant war, im Jahr 1795 anläslich einer Audienz gegenüber Vinzenz Joseph von Schrattenbach den Wunsch aus, er möge doch in dieses Bistum zurückkehren, da die ganze Diözese dies wünsche. Vinzenz entsprach diesem Wunsch. Gegenüber Erzbischof Colloredo handelte er aus, dass er das Amt des Dompropstes noch bis 1800 behalten dürfe.
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Es war auf seine Intervention hin, dass im Jahr [[1763]] [[Johann Michael Haydn]] ''Hofmusicus und Concertmeister'' am Hof des Salzburger Erzbischofs wurde.
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===Bischof von Brünn===
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1783 hatte Vinzenz Josef nach dem Tod seines Bruders Otto Wolfgang Grafen von Schrattenbach dessen mährische Besitzungen geerbt.
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So wurde er im Jahr 1800, als er um ein weniger arbeitsreiches Bistum ersuchte, Bischof von Brünn.
    
==Weiterführend==
 
==Weiterführend==
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==Quellen==
 
==Quellen==
*de.wikipedia.org
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* [[Johann Riedl]]: ''Salzburg's Domherren. Von 1514-1806'', in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] (MGSLK) 7 (1867) S.&nbsp;189.
*Salzburgwiki Johann Michael Haydn
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*[http://de.wikipedia.org/wiki/Vinzenz_Joseph_von_Schrattenbach de.wikipedia.org]
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* [[Johannes Graf von Moy|Johannes Graf von Moÿ]]: ''Die Hintergründe der Fürstungen im Salzburger Domkapitel. Ein Beitrag zur Verfassungsgeschichte des Erzstiftes im 18. Jahrhundert.'' In: MGSLK 119 (1979), S.231&nbsp;ff, insb. S.&nbsp;253.
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* Franz Menges, ''Schrattenbach, Freiherren und Grafen von'', in: Neue Deutsche Biographie 23 (2007), [http://www.deutsche-biographie.de/sfz116158.html (S.&nbsp;520-522 (Onlinefassung).]
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*Salzburgwiki [[Johann Michael Haydn]]
    
[[Kategorie:Person|Schrattenbach, Vinzenz Joseph von ]]
 
[[Kategorie:Person|Schrattenbach, Vinzenz Joseph von ]]