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Schon um 1700 gab es in [[Elsbethen]] eine Art Volksschule, die auch Kinder aus der ''Hofmark Thurn'' besuchen konnten. Schließlich wurde auf Anweisung der [[Erzbischöfe]] ''in jeder Pfarre'' eine Schule errichtet, in welcher der Mesner den Unterricht zu halten hatte. Diese waren zumeist ''Sonntagsschulen''. Später wurde auch an einzelnen Werktagen unterrichtet. Nach Schließung der [[Volksschule Elsbethen]] [[1754]] richtete der [[Zieglau]]wirt [[1758]] eine Privatschule mit dem Lehrer [[Johann Georg Prandtner]] ein.
 
Schon um 1700 gab es in [[Elsbethen]] eine Art Volksschule, die auch Kinder aus der ''Hofmark Thurn'' besuchen konnten. Schließlich wurde auf Anweisung der [[Erzbischöfe]] ''in jeder Pfarre'' eine Schule errichtet, in welcher der Mesner den Unterricht zu halten hatte. Diese waren zumeist ''Sonntagsschulen''. Später wurde auch an einzelnen Werktagen unterrichtet. Nach Schließung der [[Volksschule Elsbethen]] [[1754]] richtete der [[Zieglau]]wirt [[1758]] eine Privatschule mit dem Lehrer [[Johann Georg Prandtner]] ein.
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Im Jahre [[1759]] wurde auf Antrag des Vikars von St. Jakob vom Grafen [[Plaz]] im ersten Stock des [[Mesnerhaus St. Jakob am Thurn|Mesnerhauses]] eine ordentliche Schule eingerichtet und der [[Zieglau]]er Lehrer Prandtner angestellt. [[1763]] wurde die Schule vom Salzburger Konsistorium bestätigt. Allerdings hatte die Schule im 19. Jahrhundert mit massiven Platzproblemen kämpfen, was schließlich zur Gründung der [[Volksschule Puch|Volksschule]] in [[Puch bei Hallein|Puch]] führte.
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Im Jahre [[1759]] wurde auf Antrag des Vikars von St. Jakob vom Grafen [[Plaz]] im ersten Stock des [[Mesnerhaus St. Jakob am Thurn|Mesnerhauses]] eine ordentliche Schule eingerichtet und der [[Zieglau]]er Lehrer Prandtner angestellt. [[1763]] wurde die Schule vom Salzburger Konsistorium bestätigt. Allerdings hatte die Schule im 19. Jahrhundert mit massiven Platzproblemen kämpfen, was schließlich zur Gründung der [[Volksschule Puch|Volksschule]] in [[Puch bei Hallein|Puch]] führte. Das Mesnerhaus wurde [[1859]] erweitert.  
    
[[1899]] wurde der [[Schulverein St. Jakob am Thurn]] gegründet. [[1906]] begann man ''auf dem Bauplatz unterhalb des Krämerhauses'' mit dem Bau eines Schulhauses (einschließlich Lehrerwohnung), das am [[16. August]] [[1908]] eingeweiht werden konnte. [[1921]] wurde elektrisches Licht eingebaut, [[1926]] das Gebäude für eine zweite Klasse vergrößert. [[1949]] wurde das Schulhaus erneut erweitert und ein zweites Klassenzimmer sowie eine Lehrküche eingebaut. Die Baukosten betrugen 190.000 [[Schilling|öS]].<ref>[[Matthias Laireiter|Laireiter, Matthias]]: ''Im Dienste der Jugend. Erziehung und Schule im Bundesland Salzburg von 1945 bis 1963''. Hrsg. vom [[Landesschulrat für Salzburg]]. Salzburg 1965, S. 119.</ref>  
 
[[1899]] wurde der [[Schulverein St. Jakob am Thurn]] gegründet. [[1906]] begann man ''auf dem Bauplatz unterhalb des Krämerhauses'' mit dem Bau eines Schulhauses (einschließlich Lehrerwohnung), das am [[16. August]] [[1908]] eingeweiht werden konnte. [[1921]] wurde elektrisches Licht eingebaut, [[1926]] das Gebäude für eine zweite Klasse vergrößert. [[1949]] wurde das Schulhaus erneut erweitert und ein zweites Klassenzimmer sowie eine Lehrküche eingebaut. Die Baukosten betrugen 190.000 [[Schilling|öS]].<ref>[[Matthias Laireiter|Laireiter, Matthias]]: ''Im Dienste der Jugend. Erziehung und Schule im Bundesland Salzburg von 1945 bis 1963''. Hrsg. vom [[Landesschulrat für Salzburg]]. Salzburg 1965, S. 119.</ref>  
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* [[1844]]–1854: [[Rudolph Karl]]
 
* [[1844]]–1854: [[Rudolph Karl]]
 
* [[1854]]–1855: [[Georg Rabl]]
 
* [[1854]]–1855: [[Georg Rabl]]
* [[1855]]–1866: [[Anton Stachl]]
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* [[1855]]–1866: [[Anton Stachl senior|Anton Stachl]]
* [[1866]]–1869: S. Schnöll
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* [[1866]]–1870: [[Johann Schnöll|Johann? Schnöll]]
* [[1869]]–1884: [[Ludwig Zierner]]
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* [[1870]]–1884: [[Ludwig Zierner]]
* [[1884]]–1885: [[Wilhelm Katholnigg]]
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* [[1884]]–1885: [[Wilhelm Katholnigg (Oberlehrer)|Wilhelm Katholnigg]]
 
* [[1885]]–1888: [[Josef Zechentner]]
 
* [[1885]]–1888: [[Josef Zechentner]]
 
* [[1888]]–1889: [[Josef Englhard]]
 
* [[1888]]–1889: [[Josef Englhard]]
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* [[1945]]–1964: [[Heinrich Schwab]]
 
* [[1945]]–1964: [[Heinrich Schwab]]
 
* [[1964]]–1969: [[Otto Maier]]
 
* [[1964]]–1969: [[Otto Maier]]
* [[1969]]–1970: [[Horst Moosleitner]] <!--1.2.1956–31.8.1956 VL an der [[Volksschule Lungötz]]-->
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* [[1969]]–1970: [[Horst Moosleitner]]
 
* [[1970]]–1971: Otto Maier (erneut)
 
* [[1970]]–1971: Otto Maier (erneut)
 
* [[1971]]–1971: Horst Moosleitner (erneut)
 
* [[1971]]–1971: Horst Moosleitner (erneut)
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== Quellen ==
 
== Quellen ==
 
{{homepage|http://www.vs-st-jakob.salzburg.at}}
 
{{homepage|http://www.vs-st-jakob.salzburg.at}}
* [[Susi Kermauner|Kermauner, Susi]]: ''St. Jakob am Thurn: Chronik eines Dorfes.'' St. Jakob am Thurn 1990. 2. Aufl. 2012.
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* [[Anton Behacker|Behacker, Anton]] (Hrsg.): ''Materialien zur Geschichte der Volksschulen des Herzogtumes Salzburg''. Salzburg (Mayr) 1912, S. 71.
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* [[Gertrude Kermauner|Kermauner, Susi]]: ''St. Jakob am Thurn: Chronik eines Dorfes.'' St. Jakob am Thurn 1990. 2. Aufl. 2012.
 
* [[Rita Icelly|Icelly, Rita]]: ''Schulgeschichte der Gemeinde Puch'', in: [[Gerhard Ammerer|Ammerer, Gerhard]] (Hrsg.): ''Puch bei Hallein. Geschichte und Gegenwart einer Salzburger Gemeinde''. Gemeinde Puch bei Hallein 1998.
 
* [[Rita Icelly|Icelly, Rita]]: ''Schulgeschichte der Gemeinde Puch'', in: [[Gerhard Ammerer|Ammerer, Gerhard]] (Hrsg.): ''Puch bei Hallein. Geschichte und Gegenwart einer Salzburger Gemeinde''. Gemeinde Puch bei Hallein 1998.
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== Fußnoten ==
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== Einzelnachweise ==
 
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