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In zeitlicher Hinsicht wurden nicht zeitgenössische Familien in den Blick genommen, sondern solche, die schon zur Zeit des selbstständigen Fürstentums in diesem nachweisbar waren.
 
In zeitlicher Hinsicht wurden nicht zeitgenössische Familien in den Blick genommen, sondern solche, die schon zur Zeit des selbstständigen Fürstentums in diesem nachweisbar waren.
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Den Grundbestand der Auswahl bildeten einfach die Materialien des Oberstleutnants d. R. [[Adolf Frank]], der nicht nur alle Kirchenmatriken des ehemaligen Salzburger Stiftslandes auf [[Salzburger Adel|Adel]] und Beamte hin auszog, sondern auch fast das ganze [[Salzburger Landesarchiv|Landesarchiv]] zu diesem Zwecke durchsah; seine geplanten „Beamtenlisten“ konnten infolge der Hindernisse, die der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] und die [[Zwischenkriegszeit]] aufrichteten, nicht herausgegeben werden, fanden aber eben durch die „Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte“ ihre Zweckbestimmung.<ref name = "Schlusswort">Franz Martin,  ''Hundert Salzburger Familien|Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte. Nachträge, Verzeichnisse, Register'', in:  MGSLK 84/85, 1944/45, [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&datum=1944&pos=217 S.&nbsp;66-90]; hier: S.&nbsp;90 (''Schlußwort''.)</ref> Die Genealogien einiger Familien wurden von dritten, oft mit den betreffenden Familien verwandten Personen beigetragen.
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Den Grundbestand der Auswahl bildeten einfach die Materialien des Oberstleutnants d. R. [[Adolf Frank]], der nicht nur alle Kirchenmatriken des ehemaligen Salzburger Stiftslandes auf [[Salzburger Adel|Adel]] und Beamte hin auszog, sondern auch fast das ganze [[Salzburger Landesarchiv|Landesarchiv]] zu diesem Zwecke durchsah; seine geplanten „Beamtenlisten“ konnten infolge der Hindernisse, die der [[Erste Weltkrieg]] und die [[Zwischenkriegszeit]] aufrichteten, nicht herausgegeben werden, fanden aber eben durch die „Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte“ ihre Zweckbestimmung.<ref name = "Schlusswort">Franz Martin,  ''Hundert Salzburger Familien|Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte. Nachträge, Verzeichnisse, Register'', in:  MGSLK 84/85, 1944/45, [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&datum=1944&pos=217 S.&nbsp;66-90]; hier: S.&nbsp;90 (''Schlußwort''.)</ref> Die Genealogien einiger Familien wurden von dritten, oft mit den betreffenden Familien verwandten Personen beigetragen.
    
Dass mittelalterliche Familien fast gänzlich fehlen, wird so erklärt: Auch deren Einbeziehung war in Aussicht genommen, aber es zeigte sich, dass sich solche im Schema der Gothaer Genealogischen Taschenbücher nicht erfassen ließen und dass nur in den seltensten Fällen eine Filiation herzustellen war. Für manche Familien wären die Unterlagen zwar bereitgelegen, erschienen aber als zu umfangreich, wie z. B. [[Haunsperger|Haunsperg]], [[Grimming]], [[Guetrater| Gutrat]].<ref name = "Schlusswort"/>
 
Dass mittelalterliche Familien fast gänzlich fehlen, wird so erklärt: Auch deren Einbeziehung war in Aussicht genommen, aber es zeigte sich, dass sich solche im Schema der Gothaer Genealogischen Taschenbücher nicht erfassen ließen und dass nur in den seltensten Fällen eine Filiation herzustellen war. Für manche Familien wären die Unterlagen zwar bereitgelegen, erschienen aber als zu umfangreich, wie z. B. [[Haunsperger|Haunsperg]], [[Grimming]], [[Guetrater| Gutrat]].<ref name = "Schlusswort"/>