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2015 wurde mit „Die Schneekönigin“ in Zusammenarbeit mit der Tourismusregion Saalfelden Leogang, den Leoganger Bergbahnen, der Gemeinde Leogang, der Lebenshilfe Salzburg und Pinzgau und der LAUBE Sozialpsychiatrische Aktivitäten GmbH ein großes inklusives Theaterprojekt äußerst erfolgreich zur Premiere gebracht. Die Zusammenarbeit mit der Region wurde durch Freilichtaufführungen "des zerbrochnen Krugs", der in diesem Zusammenhang auch noch  eine Aufführungsserie im Heckentheater des Salzburger Mirabellgartens erlebte, fortgesetzt.
2015 wurde mit „Die Schneekönigin“ in Zusammenarbeit mit der Tourismusregion Saalfelden Leogang, den Leoganger Bergbahnen, der Gemeinde Leogang, der Lebenshilfe Salzburg und Pinzgau und der LAUBE Sozialpsychiatrische Aktivitäten GmbH ein großes inklusives Theaterprojekt äußerst erfolgreich zur Premiere gebracht. Die Zusammenarbeit mit der Region wurde durch Freilichtaufführungen "des zerbrochnen Krugs", der in diesem Zusammenhang auch noch  eine Aufführungsserie im Heckentheater des Salzburger Mirabellgartens erlebte, fortgesetzt.
   
   
Aktuell ist im Dezember 2015 die „Schneekönigin“ von Jewgenij Schwarz als inklusive Aufführung in Salzburg zu erleben. Am Aufbau einer regionalen Theaterschiene in der Region Saalfelden-Leogang wird ebenso gearbeitet wie an der Intensivierung der internationalen Kooperationen. In der Stadt Salzburg liegt derzeit neben den Produktionen ein Schwerpunkt auf der Realisierung eines „Zentrums für community arts“. Die internationalen Kooperationen mit den Nationaltheatern in Kiew/Ukraine und Sibiu/[[Rumänien]] sollten dabei auch noch aufrecht erhalten und intensiviert werden.  
2016
 
TeilnehmerInnen der Laube VOLXtheaterwerkstatt haben im Frühsommer 2016 gemeinsam mit Profis aus allen Bereichen der Darstellenden Künste unter meiner Regie
ein abendfüllendes Stück mit dem Titel „Der Hafen der gestrandeten Sehnsüchte“ entwickelt. Diese Produktion wurde als Co-Veranstaltung mit der ARGEkultur an fünf
Abenden im Studio präsentiert.
Im Rahmen des Projekts „SALZBURG 20!6“(200 Jahre Salzburg bei Österreich) wurde „GULLIVER“ - Eine Theaterreise in das unbekannte, zeitgenössische Salzburg in
mehreren Teilen, sehr frei nach dem Roman von Jonathan Swift, ein Jahresprojekt zu Salzburg 20!6 und zu „20 Jahre Theater ecce“ von uns umgesetzt.
Phase 1: Dreizehn mehrteilige Workshopreihen zum Thema „Gullivers Reisen“ im Zeitraum Dezember 2015 bis Anfang Juli 2016 mit über 250 TeilnehmerInnen.
(SchülerInnen, MigrantInnen, Flüchtlinge, Menschen mit Beeinträchtigung,…)
Phase 2: Die über 6m hohe Großpuppe Gulliver – ersonnen und gebaut von Bühnenbildner Alois Ellmauer – reiste ab Juli 2016 bis Ende des Jahres an mehr als 25
Tagen zu spezifischen Orten und Veranstaltungen und war ab Oktober Teil der inklusiven Abschlussproduktion „Gulliver – Eine Theaterreise“. Die „Reise der Großpuppe“ wurde fotografisch dokumentiert und in einer Ausstellung präsentiert. https://www.facebook.com/gulliversalzburg
Phase 3: Insgesamt 18 Vorstellungen (elf davon in der Mehrzweckhalle Leogang, sieben im Republic Salzburg) mit einem über 40köpfigen inklusiven Ensemble bildeten den Abschluss des Jahresprojekts „Gulliver – Eine Theaterreise“ in Kooperation mit Salzburg 20!6
Den Abschluss des Jahres 2016 sowie den Anfang 2017 widmeten wir der Wiederaufnahme unserer Erfolgsproduktion „Till Eulenspiegel“ aus dem Jahr 2012. Ca.
3800 Kinder und Erwachsene verfolgten die Abenteuer des mittelalterlichen Schelms in insgesamt 18 Vorstellungen im OVAL, Kunsthaus Nexus sowie im K.U.L.T. Hof. Die Band bestehend aus Phil Nykrin, Robert Kainar, Gernot Haslauer und Rupert Bopp ist sensationell. Live Musik am Theater ist unverzichtbar!
2017
Start des VOLXOMMER Festivals in der Region Saalfelden Leogang. „Betrogene Betrüger“ von Peter Blaikner, „Till Eulenspiegel“ von Peter Blaikner & Konstantin Wecker, „Jeppe vom Berge“ von Ludvig Holberg sowie die Konzertabende mit „Elva“ und „Der Wiederholungstäter“ waren bei der Erstauflage des Festivals zu sehen, das sich kontinuierlich zum zweiten Standbein in den Regionen neben der Basis in der Stadt Salzburg entwickeln sollte. Die Fortsetzung von „Hafen der gestrandeten Sehnsüchte“ als inklusives Theaterstück aus der Schmiede der VOLXtheaterwerkstatt mit dem Titel „Schlafstörungen“ fand für 10 Vorstellungen im Saal der ARGEkultur statt. Ein Gastspiel im Kunsthaus Nexus war der Startschuss für eine regelmäßige VOLXtheaterwerkstatt in Saalfelden.
Nach „Die Schneekönigin“, „Der Feuervogel“ und „Till Eulenspiegel“ haben wir 2017 „Der Zauberer von Oz“ mit einem inklusiven Ensemble aus SchauspielerInnen und
AkrobatInnen mit viel Live-Musik als Familienstück auf die Bühnen des OVAL, Kunsthaus Nexus und im Jänner 2018 des K.U.L.T. Hof gebracht. Publikum und Presse waren
begeistert.
2018
Die geplante winterliche Aufführungsserie des „Zauberer von Oz“ im eben angekauften Circuszelt in Leogang wurde aufgrund eines Schneedruckschadens an der Kuppel nach nur drei Vorstellungen kurzfristig in die Mehrzweckhalle verlegt. Das zweite VOLXOMMER Festival im August eröffnete im Circuszelt passend mit dem
„Gauklermärchen“ von Michael Ende. Der nach Texten von Franz Innerhofer mit der VOLXtheaterwerkstatt Saalfelden entwickelte „Heimatabend“, der sich mit der regionalen Geschichte beschäftigte, entwickelte sich zum Publikumshit. Eine neu konzipierte Workshopwoche für Kinder, Wachsende und Erwachsene wurde gestürmt. Gastspiele für Kinder, Erwachsene und Konzerte vervollständigten das Programm. „All inclusive“ des jungen Salzburger Autors und Regisseurs Ben Pascal feierte im Herbst Uraufführung in der ARGEkultur. Endlich haben wir Kapazitäten uns um die „Next Generation“ zu kümmern. Sämtliche Produktionen wurden in der Stadt Salzburg und in den Regionen gezeigt.
2019
Drittes VOLXOMMER Festival. Wieder einmal Shakespeare. „Ein Sommernachtstraum“ – prädestiniert fürs Circuszelt, inklusiv, akrobatisch, Live Musik – ein Vergnügen für uns und das Publikum. Die erste Zusammenarbeit der Salzburger und der Saalfeldener VOLXtheaterwerkstätten: „Berghof – Dr. Zauberbergs Reha Holding West“ – eine
Stückentwicklung inspiriert von Texten aus Thomas Manns Zauberberg.
Der regionale „Theatermacher“ von Charly Rabanser, „Fräulein Pünktchen“ für Familien,
„Und aus“ von den Blauen Hunden als inklusiver Beitrag, Konzertprogramm und die umfassende Workshopwoche aus vielen Sparten vervollständigten das Programm. Das
Festival wächst.
Auch im Salzburger Volksgarten ist „Ein Sommernachtstraum“ ausverkauft.
Im November Dezember inszeniere ich „Ikarus“ von Jose Husaarts im OVAL neu. Das zwanzig Jahre alte Karussell unseres Bühnenbildners Alois Ellmauer begeistert wieder. Für die Musik ist einer unserer langjährigen Theatermusiker Robert Kainar verantwortlich. Er wird 2020 den „Großen Musikpreis des Landes Salzburg“ erhalten. 2007 war er für die Bühnenmusik des „Jedermensch“ verantwortlich. Danach „vermittelte“ ihn unser Bühnenbildner Alois Ellmauer an Julian Crouch. Seit 2013 ist Robert Kainar und sein Ensemble fixer Bestandteil der Salzburger Festspiele und Leiter des Ensemble 013, bzw. 021. Solche Entwicklungen machen mir große Freude. Seit Beginn habe ich bei jeder Gelegenheit versucht Live MusikerInnen auf der Bühne
einzusetzen.
2020
Der Ankauf des Circuszeltes machte sich bezahlt. Sehr schnell konnten wir auf die Covid Lockerungen reagieren und waren das erste Theater, das den Spielbetrieb wieder aufnahm. „Der Elefantenmensch“ von Bernard Pomerance wurde kurzerhand vom Saal der ARGEkultur ins Zelt verlegt und begeisterte jeweils hundert Zuschauer. Mehr hatten Corona-bedingt nicht Platz. „Ikarus“ konnten wir auch wieder spielen. Der VOLXOMMER fand statt. Wir erreichten trotz Corona beinahe Vorjahresniveau durch erhöhte Veranstaltungszahl. „Fettes Schwein“ von Neil LaBute setzte einen Kontrapunkt. Bis auf eine einzige konnten alle geplanten Vorstellungen mit reduzierter Zuschauerzahl stattfinden, auch in der Stadt Salzburg. Gastspiele und inklusive Workshopwoche fanden erfolgreich und ohne Probleme mit sorgfältigem Präventionskonzept statt.  
Eine kurzfristige Kooperation mit dem von Stadt und Land Salzburg initiierten Festival „Zwischenräume“ bot im schwierigen Corona Jahr zahlreichen KollegInnen Auftritts- und Einkommensmöglichkeiten in unserem Zelt.
Eine Zusammenarbeit mit der SOMMERSZENE Salzburg und den VOLXtheaterwerkstätten Saalfelden und Salzburg wurde auf 2021 verschoben, viele Theaterpädagogische
Projekte wurden abgesagt.  
Trotz allem waren 50 KünstlerInnen während des Sommers fair bezahlt bei uns beschäftigt. Wir schrammten mit einem blauen Auge durch dieses schwierige Jahr.
2021 feiern wir das 25 jährige Bestehen.
Er hat für seine Theaterarbeit folgende Auszeichnungen erhalten:
Er hat für seine Theaterarbeit folgende Auszeichnungen erhalten:


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-2014 Auswahl in die Endrunde des Award for Social Integration der “Erste Foundation”
-2014 Auswahl in die Endrunde des Award for Social Integration der “Erste Foundation”
-2015 Salzburger Landespreis für Kulturarbeit


== Quelle ==
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