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Textersetzung - „in Salzburg“ durch „in der Stadt Salzburg
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Ob das Kreuz dann ein Werk der northumbrischen Renaissance ist, wofür Bierbrauer überzeugende Argumente besitzen, oder ob es von einem angelsächsischen Meister auf dem Kontinent gefertigt wurde, wofür spräche, dass der Transportweg für ein derart kostbares Kunstwerk kürzer gewesen wäre, ist ungeklärt und bleibt offen. Plausibel erscheint die Vermutung, dass das Kreuz von [[Virgil]], der aus Irland stammte, in Auftrag für den neuerbauten [[Salzburger Dom]] in Auftrag gegeben wurde. [[774]] wurden dorthin die Gebeine Ruperts von der [[Stiftskirche St. Peter]] überführt. Es wäre also denkbar, dass das Rupertikreuz als Prozessionskreuz der Translation und anschließend als Altarkreuz verwendet worden war.  
 
Ob das Kreuz dann ein Werk der northumbrischen Renaissance ist, wofür Bierbrauer überzeugende Argumente besitzen, oder ob es von einem angelsächsischen Meister auf dem Kontinent gefertigt wurde, wofür spräche, dass der Transportweg für ein derart kostbares Kunstwerk kürzer gewesen wäre, ist ungeklärt und bleibt offen. Plausibel erscheint die Vermutung, dass das Kreuz von [[Virgil]], der aus Irland stammte, in Auftrag für den neuerbauten [[Salzburger Dom]] in Auftrag gegeben wurde. [[774]] wurden dorthin die Gebeine Ruperts von der [[Stiftskirche St. Peter]] überführt. Es wäre also denkbar, dass das Rupertikreuz als Prozessionskreuz der Translation und anschließend als Altarkreuz verwendet worden war.  
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Im [[12. Jahrhundert]] kam das Kreuz nach Bischofshofen. Durch den Fund eines Bruchstückes, anlässlich der Renovierung der [[Pfarrkirche hl. Maximilian|Pfarrkirche Bischofshofen]] im Jahre [[1999]] ist bewiesen, dass das, zwischen [[700]] und [[750]] nach Christus geschaffene, enorm teure Kreuz nicht für den Dom in [[Salzburg]], sondern für Bischofshofen angefertigt worden war.
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Im [[12. Jahrhundert]] kam das Kreuz nach Bischofshofen. Durch den Fund eines Bruchstückes, anlässlich der Renovierung der [[Pfarrkirche hl. Maximilian|Pfarrkirche Bischofshofen]] im Jahre [[1999]] ist bewiesen, dass das, zwischen [[700]] und [[750]] nach Christus geschaffene, enorm teure Kreuz nicht für den Dom in der [[Stadt Salzburg]], sondern für Bischofshofen angefertigt worden war.
    
Mehr als vier Jahre nach dem Fund des Bruchstückes im Estrich der Pfarrkirche Bischofshofen wurde die Bedeutung des vergoldeten Stückes Kupferblech erkannt: Es ist Teil jenes Rupertuskreuzes, das als Paradekunstwerk des Landes mit weltweiter Bedeutung gilt. Dieses Kreuz war jahrhundertelang unbeachtet und vergessen in einer Ramschkiste auf dem Dachboden der Bischofshofener Kirche und ist vor wenigen Jahrzehnten ins [[Dommuseum]] gebracht worden.
 
Mehr als vier Jahre nach dem Fund des Bruchstückes im Estrich der Pfarrkirche Bischofshofen wurde die Bedeutung des vergoldeten Stückes Kupferblech erkannt: Es ist Teil jenes Rupertuskreuzes, das als Paradekunstwerk des Landes mit weltweiter Bedeutung gilt. Dieses Kreuz war jahrhundertelang unbeachtet und vergessen in einer Ramschkiste auf dem Dachboden der Bischofshofener Kirche und ist vor wenigen Jahrzehnten ins [[Dommuseum]] gebracht worden.