Die Aufsicht über Pfannhäuser (Sudhäuser) hatte der Pfannhausverwalter. An jeder Pfanne waren 15 Personen beschäftigt unter der Aufsicht eines ''Perers''. Der noch feuchte Salzbrei wurde am Pfannenrand, ''Perstatt'' genannt, in Behälter gefüllt, die man ''Perkufen'' (schmale, kegelförmige Holzbehältnisse) nannte. Perkufen wurden im Pfannhaus mit Salzbrei befüllt und nach einer kurzen Trocknungszeit gestürzt, anschließend mit Wärme zu „harten Fudern“ (Salzkegel) getrocknet. Diese wurden später zerhackt und in Kufen gefüllt, die man in [[Hallein]] ''Halleiner Kufen'' nannte. Diese wurden dann von [[Salzträger]]n zum Abtransport getragen. In Hallein war das die Verladung auf [[Salztransport|Salzschiffe]] auf der [[Salzach]]. | Die Aufsicht über Pfannhäuser (Sudhäuser) hatte der Pfannhausverwalter. An jeder Pfanne waren 15 Personen beschäftigt unter der Aufsicht eines ''Perers''. Der noch feuchte Salzbrei wurde am Pfannenrand, ''Perstatt'' genannt, in Behälter gefüllt, die man ''Perkufen'' (schmale, kegelförmige Holzbehältnisse) nannte. Perkufen wurden im Pfannhaus mit Salzbrei befüllt und nach einer kurzen Trocknungszeit gestürzt, anschließend mit Wärme zu „harten Fudern“ (Salzkegel) getrocknet. Diese wurden später zerhackt und in Kufen gefüllt, die man in [[Hallein]] ''Halleiner Kufen'' nannte. Diese wurden dann von [[Salzträger]]n zum Abtransport getragen. In Hallein war das die Verladung auf [[Salztransport|Salzschiffe]] auf der [[Salzach]]. |