| − | Nach Kriegsende wurde die Umstellung 1919 kurzerhand abgesagt, aber im Folgejahr in ganz Österreich wieder eingeführt. Anfangs auch in Salzburg. Doch hatte man die Rechnung ohne den Nachbarn gemacht. Mit Verweis, dass auch in [[Bayern]] im Frühling nicht an den Uhren gedreht würde, stimmten die Mitglieder der provisorischen Landesversammlung mehrheitlich für eine Rücknahme der Umstellung: "''Nachdem wir den Krieg hinter uns haben, brauchen wir keine Sommerzeit mehr. Es wird darum ersucht, dass von Seiten des Landesrates unbedingt dahin gewirkt wird, dass diese Verfügung, die allen republikanischen Anschauungen widerspricht und nur zum Zwecke des Krieges und der Menschenabschlachtung gestellt war, außer Kraft gesetzt wird''", stand im Antrag des christlich-sozialen Abgeordneten [[Johann Hasenauer]] "und Genossen". Sein Parteikollege [[Johann Eiböck]] sah eine ungünstige Zweiteilung der Zeit, da sich die Bauern weiterhin nach der Sonne, die Industriebetriebe aber nach der verordneten Sommerzeit richten würden. | + | Nach Kriegsende wurde die Umstellung 1919 kurzerhand abgesagt, aber im Folgejahr in ganz Österreich wieder eingeführt. Anfangs auch in Salzburg. Doch hatte man die Rechnung ohne den Nachbarn gemacht. Mit Verweis, dass auch in [[Bayern]] im Frühling nicht an den Uhren gedreht würde, stimmten die Mitglieder der provisorischen Landesversammlung mehrheitlich für eine Rücknahme der Umstellung: "''Nachdem wir den Krieg hinter uns haben, brauchen wir keine Sommerzeit mehr. Es wird darum ersucht, dass von Seiten des Landesrates unbedingt dahin gewirkt wird, dass diese Verfügung, die allen republikanischen Anschauungen widerspricht und nur zum Zwecke des Krieges und der Menschenabschlachtung gestellt war, außer Kraft gesetzt wird''", stand im Antrag des christlich-sozialen Abgeordneten [[Johann Hasenauer]] "und Genossen". Sein Parteikollege [[Johann Eiböck (junior)|Johann Eiböck]] sah eine ungünstige Zweiteilung der Zeit, da sich die Bauern weiterhin nach der Sonne, die Industriebetriebe aber nach der verordneten Sommerzeit richten würden. |
| | Die Umstellung sei immer auch eine gute Gelegenheit, das betreffende Werk zu schmieren und den Zustand zu überprüfen, meint Neureiter, der auch das Werk aus [[Untertauern]] aus der [[Pfarrkirche zum hl. Josef]] auf seiner Terrasse in [[Bad Vigaun]] umstellt. | | Die Umstellung sei immer auch eine gute Gelegenheit, das betreffende Werk zu schmieren und den Zustand zu überprüfen, meint Neureiter, der auch das Werk aus [[Untertauern]] aus der [[Pfarrkirche zum hl. Josef]] auf seiner Terrasse in [[Bad Vigaun]] umstellt. |
| | * [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=60183 13. Juli 2018]: [[Salzburger Grenzfall]] | | * [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=60183 13. Juli 2018]: [[Salzburger Grenzfall]] |