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| | ==Das Kolpinghaus Hallein== | | ==Das Kolpinghaus Hallein== |
| − | Im historischen Zentrum der Stadt Hallein, am Schöndorfer-Platz im [[Stille-Nacht-Bezirk (Hallein)|Stille-Nacht-Bezirk]] wurde ein denkmalgeschütztes Häuser-Ensemble revitalisiert. Darin ist ein Jugendwohnhaus für Schülerinnen, Lehrlinge und Studierende untergebracht. Bis zu 215 junge Menschen haben in den sieben Gebäuden Platz. | + | Im historischen Zentrum der Stadt Hallein, am Schöndorfer-Platz in der [[Halleiner Altstadt]] wurde ein denkmalgeschütztes Häuser-Ensemble revitalisiert. Darin ist ein Jugendwohnhaus für Schülerinnen, Lehrlinge und Studierende untergebracht. Bis zu 180 junge Menschen haben in den sieben Gebäuden Platz. |
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| − | Die Gesamtsumme der Finanzierung betrug 14,179.000 Euro, das Direktdarlehen des Landes aus der Wohnbauförderung 7,870.898,40 Euro. Die nicht rückzahlbare finanzielle Zuschüsse des Bundes betragen etwa 2,7 Mio. € von Bundesdenkmalamt und Schülerheimförderung, der Stadtgemeinde Hallein etwa 1,6 Mio. € und des Landes Salzburg knapp 0,5 Mio. €. Die Umbauarbeiten wurden von der Baugesellschaft [[Heimat Österreich]] ausgeführt. Eine anhand von Bilanzen von vier vergleichbaren Kolpinghäusern erstellte Wirtschaftlichkeitsstudie ergebe eine Finanzkraft aus dem Wirtschaftsbetrieb des Heimes von zirka 242.000 Euro pro Jahr.
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| | ======Eröffnung====== | | ======Eröffnung====== |
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| | Daneben werden auch kleinere Räume, je nach Hausauslastung, für Seminare und andere Veranstaltungen vermietet werden. | | Daneben werden auch kleinere Räume, je nach Hausauslastung, für Seminare und andere Veranstaltungen vermietet werden. |
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| | + | ==Finanzierung== |
| | + | Die Gesamtsumme der Finanzierung betrug 14,179.000 Euro, das Direktdarlehen des Landes aus der Wohnbauförderung 7,870.898,40 Euro. Die nicht rückzahlbare finanzielle Zuschüsse des Bundes betragen etwa 2,7 Mio. € von Bundesdenkmalamt und Schülerheimförderung, der Stadtgemeinde Hallein etwa 1,6 Mio. € und des Landes Salzburg knapp 0,5 Mio. €. Die Umbauarbeiten wurden von der Baugesellschaft [[Heimat Österreich]] ausgeführt. Eine anhand von Bilanzen von vier vergleichbaren Kolpinghäusern erstellte Wirtschaftlichkeitsstudie ergebe eine Finanzkraft aus dem Wirtschaftsbetrieb des Heimes von zirka 242.000 Euro pro Jahr. |
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| | + | Nach anfänglicher schwacher Auslastung im ersten Betriebsjahr erreichte das Kolpinghaus zwar 2010 eine deutlich bessere Auslastung. Dennoch kämpft das Haus seit Eröffnung mit finanziellen Problemen. So seien die Kosten pro Bett, die mit 9.084 Euro von der [[Heimat Österreich]] errechnet waren, die den Umbau als Eigentümerin der Häuser durchführte, nun doch deutlich höher, da die denkmalgeschützten Gebäude deutlich höhere Revitalisierungskosten verschlangen. |
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| | + | 2010 wurde neuerlich mit dem Bund um eine Erhöhung der "Bettenförderung" verhandelt. Zugesagt waren ursprünglich 1,6 Millionen Euro für 180 Betten. Nunmehr versucht die Heimat Österreich eine Erhöhung auf 1,7 oder 1,8 Millionen Euro zu erreichen, was einer Bettenkapazität von 190 bis 200 entspräche. |
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| | ==Geschichte== | | ==Geschichte== |
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| | * [http://www.salzburg.gv.at/en/lkorr-meldung?nachrid=37513 www.salzburg.gv.at] | | * [http://www.salzburg.gv.at/en/lkorr-meldung?nachrid=37513 www.salzburg.gv.at] |
| | * Pressemeldungen 2008 | | * Pressemeldungen 2008 |
| | + | * [[Salzburger Woche]], Ausgabe [[Tennengauer Nachrichten]], 14. Oktober 2010 |
| | * Eigenbeitrag [[Benutzer:Mosaico|Peter Krackowizer]] | | * Eigenbeitrag [[Benutzer:Mosaico|Peter Krackowizer]] |
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