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Johann Gorup war kaufmännischer Angestellter und wohnte seit [[1936]] bei seinem älteren Partner Anton Vitek in der Brodgasse Nr. 3. Beide wurden denunziert und verhaftet. Am [[15. Mai]] [[1941]] wurden sie wegen ihrer sexuellen Orientierung vom Landesgericht Salzburg zu je zwei Jahren schwerem Kerker verurteilt.  
 
Johann Gorup war kaufmännischer Angestellter und wohnte seit [[1936]] bei seinem älteren Partner Anton Vitek in der Brodgasse Nr. 3. Beide wurden denunziert und verhaftet. Am [[15. Mai]] [[1941]] wurden sie wegen ihrer sexuellen Orientierung vom Landesgericht Salzburg zu je zwei Jahren schwerem Kerker verurteilt.  
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Wie in der nationalsozialistischen Zeit üblich wurden Homosexuelle öffentlich und unter Namensnennung in Zeitungsartikel stigmatisiert, so erschien ein Artikel über die beiden am [[20. Mai]] [[1941]] im [[Salzburger Volksblatt]].
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Wie in der nationalsozialistischen Zeit üblich wurden Homosexuelle öffentlich und unter Namensnennung in Zeitungsartikeln stigmatisiert, so erschien ein Artikel über die beiden am [[20. Mai]] [[1941]] im [[Salzburger Volksblatt]].
    
Johann Gorup musste seine Kerkerstrafe im bayrischen Zuchthaus Amberg abbüßen, wo er am [[8. März]] [[1943]] starb. Sein Partner überlebte die Nazizeit, kehrte aber nicht nach Salzburg zurück. Am 22. März 2012  wurde in der [[Brodgasse]] 3 ein [[Stolperstein]]  zum Andenken an Johann Group verlegt.
 
Johann Gorup musste seine Kerkerstrafe im bayrischen Zuchthaus Amberg abbüßen, wo er am [[8. März]] [[1943]] starb. Sein Partner überlebte die Nazizeit, kehrte aber nicht nach Salzburg zurück. Am 22. März 2012  wurde in der [[Brodgasse]] 3 ein [[Stolperstein]]  zum Andenken an Johann Group verlegt.
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