[[1612]] begann [[Fürsterzbischof]] [[Markus Sittikus von Hohenems]] mit der Planung von Schloss Hellbrunn sowie der Parkanlage. [[1615]] wurde auch der Jagdwild-Garten weitgehend fertiggestellt. Wie die Chronik berichtet, befanden sich bis zu 100 Stück [[Rothirsch|Rot- und Damwild]], sowie eine Steingaiß. später auch [[Gämse]]n in diesem weitläufigen Garten. Außerdem wurden auf engem Raum nächst dem Schloss Singvögel in einem kleinen Vogelhaus und [[Fasan]]e in einem großen Fasanengarten gehalten, dazu aber auch zwei Kraniche, drei Steinhühner und zahlreiche Schildkröten. Vorübergehend waren in der langen Geschichte des Schlosses auch Käfige mit [[Bär]]en, [[Wolf|Wölfen]] und [[Luchs]]en aufgestellt, auch von Tierhatzen in Hellbrunn wird berichtet. Bis ins [[18. Jahrhundert]] lebten auch [[Biber]] an der [[Salzach]] und damit auch im Landschaftsraum Hellbrunn. Im Jahr [[1690]] wurden von Fürsterzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] in den [[Hellbrunner Au (Landschaftsschutzgebiet)|Hellbrunner Auen]] "''zur Erhöhung des Jagdvergnügens (und Bereicherung der Tafelgenüsse) Edelfasane ausgesetzt''". Bis [[1800]] befanden sich noch 33 [[Steinbock]]<nowiki>mischlinge</nowiki> in der Anlage, die damals alle abgeschossen wurden. Nur die weißen Hirsche durften (dank dem damaligen Aberglauben) überleben. [[1807]] wurden diese nach Wien überstellt. | [[1612]] begann [[Fürsterzbischof]] [[Markus Sittikus von Hohenems]] mit der Planung von Schloss Hellbrunn sowie der Parkanlage. [[1615]] wurde auch der Jagdwild-Garten weitgehend fertiggestellt. Wie die Chronik berichtet, befanden sich bis zu 100 Stück [[Rothirsch|Rot- und Damwild]], sowie eine Steingaiß. später auch [[Gämse]]n in diesem weitläufigen Garten. Außerdem wurden auf engem Raum nächst dem Schloss Singvögel in einem kleinen Vogelhaus und [[Fasan]]e in einem großen Fasanengarten gehalten, dazu aber auch zwei Kraniche, drei Steinhühner und zahlreiche Schildkröten. Vorübergehend waren in der langen Geschichte des Schlosses auch Käfige mit [[Bär]]en, [[Wolf|Wölfen]] und [[Luchs]]en aufgestellt, auch von Tierhatzen in Hellbrunn wird berichtet. Bis ins [[18. Jahrhundert]] lebten auch [[Biber]] an der [[Salzach]] und damit auch im Landschaftsraum Hellbrunn. Im Jahr [[1690]] wurden von Fürsterzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] in den [[Hellbrunner Au (Landschaftsschutzgebiet)|Hellbrunner Auen]] "''zur Erhöhung des Jagdvergnügens (und Bereicherung der Tafelgenüsse) Edelfasane ausgesetzt''". Bis [[1800]] befanden sich noch 33 [[Steinbock]]<nowiki>mischlinge</nowiki> in der Anlage, die damals alle abgeschossen wurden. Nur die weißen Hirsche durften (dank dem damaligen Aberglauben) überleben. [[1807]] wurden diese nach Wien überstellt. |