| − | Erstmals kam Ende der [[1890er]]-Jahre beim Alpenverein Sektion Klagenfurt die Idee auf, im Zuge der Errichtung ihrer geplanten [[Alte Glocknerhausstraße|Glocknerhausstraße]] von Heiligenblut zum [[Glocknerhaus]], eine Straße von [[Guttal]] über das [[Hochtor (Kärnten)|Hochtor]] nach [[Ferleiten]] zu errichten. [[1896]] wurde dieses Projekt aber dann mangels Interesse bei den öffentlichen Stellen und fehlender Finanzierung - vorerst - wieder aufgegeben.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=dil&datum=18960520&seite=8&zoom=33&query=%22Glocknerhausstra%C3%9Fe%22&ref=anno-search anno.onb.ac.at] "Dillinger's Reise- und Fremden-Zeitung", Ausgabe 20. Mai 1896, Seite 8</ref> [[1894]] stellte Ingenieur Raimund Pierl bei der Jahreshauptversammlung der Sektion Klagenfurt sein Projekt einer Straße nach Ferleiten vor. Auf seinen Antrag hin beschloss die Sektion, den [[Oesterreichischer Alpenverein|Deutschen und Oesterreichischen Alpenverein]] dafür zu interessieren, dass er anlässlich des 50jährigen Regierungsjubliäums von Kaiser [[Franz Joseph I.]] einen Straßenbau über die [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] anregen möge. Ing. Th. Schenkel hatte bereits eine Vortrassierung vorgenommen: Von der Glocknerhausstraße abzweigend über das [[Mittertörl]] und [[Fuscher Törl]], den ''[[Gasthof Lukashansl|Lucashansl]]'' zur Trauneralpe. Die Trasse hatte eine durchschnittliche Steigung von 10 Prozent und eine Länge von 27,5 Kilometern.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=dil&datum=18950801&seite=8&zoom=33&query=%22Glocknerhausstra%C3%9Fe%22&ref=anno-search anno.onb.ac.at] "Dillinger's Reise- und Fremden-Zeitung", Ausgabe 1. August 1895, Seite 8</ref> | + | Erstmals kam Ende der [[1890er]]-Jahre beim Alpenverein Sektion Klagenfurt die Idee auf, im Zuge der Errichtung ihrer geplanten [[Alte Glocknerhausstraße|Glocknerhausstraße]] von Heiligenblut zum [[Glocknerhaus]], eine Straße von [[Guttal]] über das [[Hochtor (Kärnten)|Hochtor]] nach [[Ferleiten]] zu errichten. [[1896]] wurde dieses Projekt aber dann mangels Interesse bei den öffentlichen Stellen und fehlender Finanzierung - vorerst - wieder aufgegeben.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=dil&datum=18960520&seite=8&zoom=33&query=%22Glocknerhausstra%C3%9Fe%22&ref=anno-search anno.onb.ac.at] "Dillinger's Reise- und Fremden-Zeitung", Ausgabe 20. Mai 1896, Seite 8</ref> [[1894]] stellte Ingenieur Raimund Pierl bei der Jahreshauptversammlung der Sektion Klagenfurt sein Projekt einer Straße nach Ferleiten vor. Auf seinen Antrag hin beschloss die Sektion, den [[Oesterreichischer Alpenverein|Deutschen und Oesterreichischen Alpenverein]] dafür zu interessieren, dass er anlässlich des 50jährigen Regierungsjubliäums von Kaiser [[Franz Joseph I.]] einen Straßenbau über die [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] anregen möge. Ing. Th. Schenkel hatte bereits eine Vortrassierung vorgenommen: Von der Glocknerhausstraße abzweigend über das [[Mittertörl]] und [[Fuscher Törl]], den ''[[Gasthof Lukashansl (Ferleiten)|Lucashansl]]'' zur Trauneralpe. Die Trasse hatte eine durchschnittliche Steigung von 10 Prozent und eine Länge von 27,5 Kilometern.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=dil&datum=18950801&seite=8&zoom=33&query=%22Glocknerhausstra%C3%9Fe%22&ref=anno-search anno.onb.ac.at] "Dillinger's Reise- und Fremden-Zeitung", Ausgabe 1. August 1895, Seite 8</ref> |
| | Als im Jahr [[1922]] eine Gruppe österreichischer Experten Pläne für eine Straße über das [[Hochtor (Kärnten)|Kärnten]] vorlegte, erntete sie vorwiegend Spott. In einer Zeit, in der es in [[Österreich]], [[Deutschland]] und [[Italien]] zusammen erst 154 000 Pkw, 92 000 Motorräder und knapp 2 000 km asphaltierte Überlandstraßen gab, durchlitt Österreich die wirtschaftlich katastrophalen Folgen der Niederlage im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. | | Als im Jahr [[1922]] eine Gruppe österreichischer Experten Pläne für eine Straße über das [[Hochtor (Kärnten)|Kärnten]] vorlegte, erntete sie vorwiegend Spott. In einer Zeit, in der es in [[Österreich]], [[Deutschland]] und [[Italien]] zusammen erst 154 000 Pkw, 92 000 Motorräder und knapp 2 000 km asphaltierte Überlandstraßen gab, durchlitt Österreich die wirtschaftlich katastrophalen Folgen der Niederlage im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. |