Knapp ein Jahr nach dem Auffliegen des Skandals kam es zum Prozess am Straflandesgericht in Graz (Steiermark), der insgesamt 22 Verhandlungstage in Anspruch nahm. Angeklagt waren zehn Personen, darunter fünf Fußballspieler. Sanel Kuljic, der vom Gericht als zentrale Figur in der Causa ausgemacht wurde, fasste mit fünf Jahren unbedingter Haft die höchste Strafe aus. Dominique Taboga wurde seine kooperative Rolle bei der Aufarbeitung des Falles zugutegehalten. Er wurde zu drei Jahren Freiheitsstrafe, davon ein Jahr unbedingt, verurteilt. Die Fußball-Bundesliga verhängte eine lebenslange Sperre gegen ihn. Dagegen klagte Taboga im Juni 2015 wegen "Unverhältnismäßigkeit des Strafmaßes". Thomas Zündel wurde freigesprochen, er setzte seine fußballerische Laufbahn 2014 beim SC Kalsdorf fort und kehrte 2015 als Spieler des Wolfsberger AC in die Bundesliga zurück. | Knapp ein Jahr nach dem Auffliegen des Skandals kam es zum Prozess am Straflandesgericht in Graz (Steiermark), der insgesamt 22 Verhandlungstage in Anspruch nahm. Angeklagt waren zehn Personen, darunter fünf Fußballspieler. Sanel Kuljic, der vom Gericht als zentrale Figur in der Causa ausgemacht wurde, fasste mit fünf Jahren unbedingter Haft die höchste Strafe aus. Dominique Taboga wurde seine kooperative Rolle bei der Aufarbeitung des Falles zugutegehalten. Er wurde zu drei Jahren Freiheitsstrafe, davon ein Jahr unbedingt, verurteilt. Die Fußball-Bundesliga verhängte eine lebenslange Sperre gegen ihn. Dagegen klagte Taboga im Juni 2015 wegen "Unverhältnismäßigkeit des Strafmaßes". Thomas Zündel wurde freigesprochen, er setzte seine fußballerische Laufbahn 2014 beim SC Kalsdorf fort und kehrte 2015 als Spieler des Wolfsberger AC in die Bundesliga zurück. |