Änderungen

14 Bytes hinzugefügt ,  10:53, 28. Aug. 2010
K
keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 4: Zeile 4:  
Katharina Schratt war die einzige Tochter von drei Kindern eines Papier- und Bürowarenhändlers. Schon im frühen Alter entdeckte Katharina ihre Liebe zum Theater. Die Eltern waren dagegen, sie aber arbeitete hartnäckig ihrer Karriere am Theater. Als Siebzehnjährige als Gast der Wiener Theater-Akademie in ihrer Heimatstadt Baden bei Wien konnte, ihr erstes fixes Engagement führte sie dann [[1872]] an das Hoftheater in Berlin. Bald kehrte sie an das Wiener Stadttheater zurück und es  folgte ein Engagement am Deutschen Hoftheater in Sankt Petersburg.  
 
Katharina Schratt war die einzige Tochter von drei Kindern eines Papier- und Bürowarenhändlers. Schon im frühen Alter entdeckte Katharina ihre Liebe zum Theater. Die Eltern waren dagegen, sie aber arbeitete hartnäckig ihrer Karriere am Theater. Als Siebzehnjährige als Gast der Wiener Theater-Akademie in ihrer Heimatstadt Baden bei Wien konnte, ihr erstes fixes Engagement führte sie dann [[1872]] an das Hoftheater in Berlin. Bald kehrte sie an das Wiener Stadttheater zurück und es  folgte ein Engagement am Deutschen Hoftheater in Sankt Petersburg.  
   −
Im Frühjahr [[1879]] heiratete sie den ungarischen Aristokraten Nikolaus Kiss de Ittebe.
+
Im Frühjahr [[1879]] heiratete sie den ungarischen Aristokraten Nikolaus Kiss de Ittebe. [[1880]] erblickte der gemeinsame Sohn Anton das Licht der Welt. Es folgte ein Gastspiel in New York und [[1883]] kehrte sie  Hofburgtheater in Wien zurück. Sie feierte einen Erfolg nach dem anderen und wurde zu einer der beliebtesten Schauspielerinnen ihrer Zeit in Österreich. [[1887]] erfolgte die Ernennung zur Hofschauspielerin. Doch als es im Oktober [[1900]] zu Meinungsverschiedenheiten mit dem neuen Burgtheaterdirektor Dr. Paul Schlenther kam, kündigte Katharina Schratt ging, erst 47-jährig, in Pension.
[[1880]] erblickte der gemeinsame Sohn Anton das Licht der Welt. Es folgte ein Gastspiel in New York und [[1883]] kehrte sie  Hofburgtheater in Wien zurück. Sie feierte einen Erfolg nach dem anderen und wurde zu einer der beliebtesten Schauspielerinnen ihrer Zeit in Österreich. [[1887]] erfolgte die Ernennung zur Hofschauspielerin. Doch als es im Oktober [[1900]] zu Meinungsverschiedenheiten mit dem neuen Burgtheaterdirektor Dr. Paul Schlenther kam, kündigte Katharina Schratt ging, erst 47-jährig, in Pension.
     −
Als Mitglied des Hofburgtheaters war die Schauspielerin zu allen großen Festen Wiens geladenund lernte am „Ball der Industriellen“ [[1885]], wo sie erstmals – abgesehen von einer Audienz [[1883]] – ein längeres Gespräch mit [[Kaiser Franz Joseph I.]] führte. Nach einer Theateraufführung im mährischen Schloss Kremsier für den russischen Zaren Alexander III. wurden die anwesenden Künstler zum Souper mit den Monarchen gebeten. Dort traf Katharina Schratt erstmals auf die [[Kaiserin Elisabeth von Österreich]]. Elisabeth, unglücklich in ihrer Ehe zu Franz Joseph, förderte von an den Kontakt zwischen der Schauspielerin und dem Kaiser.  
+
Als Mitglied des Hofburgtheaters war die Schauspielerin zu allen großen Festen Wiens geladen und lernte am „Ball der Industriellen“ [[1885]], wo sie erstmals – abgesehen von einer Audienz [[1883]] – ein längeres Gespräch mit [[Kaiser Franz Joseph I.]] führte. Nach einer Theateraufführung im mährischen Schloss Kremsier für den russischen Zaren Alexander III. wurden die anwesenden Künstler zum Souper mit den Monarchen gebeten. Dort traf Katharina Schratt erstmals auf die [[Kaiserin Elisabeth von Österreich]]. Elisabeth, unglücklich in ihrer Ehe zu Franz Joseph, förderte von an den Kontakt zwischen der Schauspielerin und dem Kaiser.  
    
Diese Freundschaft zwischen Katharina Schratt und Kaiser Franz Joseph I. währte mit einer Unterbrechung 1900/1901, nach Meinungsverschiedenheiten mit dem Kaiser, bis zu seinem Tod im November 1916.
 
Diese Freundschaft zwischen Katharina Schratt und Kaiser Franz Joseph I. währte mit einer Unterbrechung 1900/1901, nach Meinungsverschiedenheiten mit dem Kaiser, bis zu seinem Tod im November 1916.
Zeile 18: Zeile 17:     
==Bezug zu Salzburg==
 
==Bezug zu Salzburg==
Waren der Kaiser und sie in den Sommermonaten in [[Bad Ischl]], so konnte sich Schratt in die Villa Frauenstein, die vom Salzburger Unternehmer [[Ludwig Zeller]] erbaut worden war und am Wolfgangsee in Ried hinter dem [[Ferienhort St. Wolfgang]] lag, zurück ziehen. Hier empfing sie auch Freunde und Bekannte.
+
Waren der Kaiser und sie in den Sommermonaten in [[Bad Ischl]], so konnte sich Schratt in die Villa Frauenstein, die vom Salzburger Unternehmer [[Ludwig Zeller]] erbaut worden war und am Wolfgangsee in [[Ried (St. Gilgen)|Ried]] hinter dem [[Ferienhort Ried]] lag, zurück ziehen. Hier empfing sie auch Freunde und Bekannte.
    
In der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s wirkte sie neben dem Volksschauspieler [[Alexander Girardi]], der in Salzburg [[1870]]/[[1871|1871]] sein erstes Engagement fand, von [[1879]] bis [[1887]] in verschiedenen Rollen am [[Salzburger Landestheater]] mit.
 
In der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s wirkte sie neben dem Volksschauspieler [[Alexander Girardi]], der in Salzburg [[1870]]/[[1871|1871]] sein erstes Engagement fand, von [[1879]] bis [[1887]] in verschiedenen Rollen am [[Salzburger Landestheater]] mit.