Änderungen

K
Zeile 4: Zeile 4:  
Unter der Bezeichnung Spielberg finden sich an der Landesgrenze zwischen [[Salzburg]] und [[Tirol]] mehrere Lokalitäten: das [[Spielberghorn]], die Spielbergalm, die bereits [[1284]] als ''Alm am Spielberg'' erstmals urkundlich erwähnt wurde, das Spielbergtörl, der [[Spielbergbach]], das Spielberghaus und die ehemalige Pass- und Schanzanlage.   
 
Unter der Bezeichnung Spielberg finden sich an der Landesgrenze zwischen [[Salzburg]] und [[Tirol]] mehrere Lokalitäten: das [[Spielberghorn]], die Spielbergalm, die bereits [[1284]] als ''Alm am Spielberg'' erstmals urkundlich erwähnt wurde, das Spielbergtörl, der [[Spielbergbach]], das Spielberghaus und die ehemalige Pass- und Schanzanlage.   
 
==Lage und Beschreibung==
 
==Lage und Beschreibung==
Das Passgebäude (Nr. 42) liegt am Ostufer des [[Mitterglemmerbach]]es. Passgebäude und Schanzanlage befinden sich direkt an der Grenze zu Tirol. Die Passanlage soll unter Erzbischof [[Paris Graf von Lodron]] während des [[Dreißigjähriger KriegDreißigjährigen Krieges]] errichtet worden sein. Ein angeblicher Überfall durch die Schweden während des 30-jährigen Krieges ist aber eindeutig dem Reich der Dichtung zuzurechnen.  
+
Das Passgebäude (Nr. 42) liegt am Ostufer des [[Mitterglemmerbach]]es. Passgebäude und Schanzanlage befinden sich direkt an der Grenze zu Tirol. Die Passanlage soll unter Erzbischof [[Paris Graf von Lodron]] während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] errichtet worden sein. Ein angeblicher Überfall durch die Schweden während des 30-jährigen Krieges ist aber eindeutig dem Reich der Dichtung zuzurechnen.  
    
Vor der Anlage sollen noch zwei Späherhäuschen gestanden haben. [[1826]], als das Gebäude verkauft wurde, hieß es in der Beschreibung: ''..das in Saalbach glegene, ganz gemauerte Häuschen, vormals Paß Spielberg, hinnach Mauthäuschen genannt, welches zu ebener Erde aus zwey durch das Vorhaus getrennten Zimmern, einer kleinen eingewölbten Küche und Speislkammer, dann Keller und unterm Tache aus zwey gezimmerten Kammern besteht.. an der Nordseite eine kleine gezimmerte Holzhütte und nebenbey noch der Kasten einer bestandenen, aber aufgelassenen Schupfe ein mit Latten eingezäuntes Küchengärtchen, an die sich schlüset und weiters an eine 17 Klafter lange und ein Klafter hohe Paßmauer gränzet, die ebenfalls dem Käufer zufällt.''
 
Vor der Anlage sollen noch zwei Späherhäuschen gestanden haben. [[1826]], als das Gebäude verkauft wurde, hieß es in der Beschreibung: ''..das in Saalbach glegene, ganz gemauerte Häuschen, vormals Paß Spielberg, hinnach Mauthäuschen genannt, welches zu ebener Erde aus zwey durch das Vorhaus getrennten Zimmern, einer kleinen eingewölbten Küche und Speislkammer, dann Keller und unterm Tache aus zwey gezimmerten Kammern besteht.. an der Nordseite eine kleine gezimmerte Holzhütte und nebenbey noch der Kasten einer bestandenen, aber aufgelassenen Schupfe ein mit Latten eingezäuntes Küchengärtchen, an die sich schlüset und weiters an eine 17 Klafter lange und ein Klafter hohe Paßmauer gränzet, die ebenfalls dem Käufer zufällt.''
Zeile 13: Zeile 13:     
Beim heutigen Spielberghaus wurde [[1898]] eine [[Kapelle]] und das Kaiser-Franz-Josefs-Jubiläumsdenkmal errichtet.
 
Beim heutigen Spielberghaus wurde [[1898]] eine [[Kapelle]] und das Kaiser-Franz-Josefs-Jubiläumsdenkmal errichtet.
 +
 
==Quellen==
 
==Quellen==
 
*[[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]], Walter Schlegl: ''Burgen und Schlösser in Salzburg – Pongau Pinzgau Lungau'', S. 121 - 122, Birken-Verlag, Wien 1978;
 
*[[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]], Walter Schlegl: ''Burgen und Schlösser in Salzburg – Pongau Pinzgau Lungau'', S. 121 - 122, Birken-Verlag, Wien 1978;
28.595

Bearbeitungen